15. September 2014
Menschen im Zentrum - Grundlage des Friedens
Leserbriefe
Bild: The Great Dictator

The Great Dictator

FED

FED, die Zentralbank der USA, weist per 4. September 2014 folgende Bilanz aus [1]:

AktivenPassiven
Darlehen4'373Geld in Umlauf1'293
Devisen23Swap266
Gold11Depot Banken58
SZR5LLC Banken64
Wertschriften46Eigenmittel2'777


Zum Vergleich die Bilanz der Zentralbank der Schweiz (SNB) per 31.12.2013 [2]:

 
AktivenPassiven
Devisen446Geld in Umlauf430
Gold35Swap in Fremdwährung8
SZR4SZR4
Wertschriften4 
Sonstige1Eigenmittel48

Was auffällt:

Die SNB trägt damit nicht nur ein erhebliches Kursrisiko - bei sinkenden Kursen schmelzen die Eigenmittel weg - sondern auch ein erhebliches Verlustrisiko. Zu 73% bestehen die Fremdwährungen der SNB aus Staatsanleihen [3] ... ist die US-Administration zahlungsunfähig - was sie bereits mehrmals praktisch war -, entsteht durch den Schuldenschnitt (siehe Griechenland 2011 und wohl auch 2015) ein Riesenverlust für die SNB. Nach Bundesverfassung ist die SNB verpflichtet, Währungsreserven zu bilden - nach unserer Auffassung sind Staatsanleihen keine Währung! Doch wen kümmert's, die National- und Ständeräte, den Bundesrat, die Banken, die so zu Milliarden echten Franken gekommen sind?

Aber auch China muss sich fragen, was für US-Dollar sie eigentlich in den Händen hat, denn offensichtlich hat auch China keine Zahlungsmittel der FED, sondern hält 1'160 Mia. US-Staatspapiere [4].

Trotzdem halten die Rating-Agenturen (die amerikanischen und die japanischen und die chinesische Agentur Dagon) still, denn immerhin haben die Vereinigten Staaten mehr Staatsanleihen ausstehend (2013: 17'558 Mia. Dollar) als alle Euro-Länder zusammen (11'505 Mia. Dollar) - gefolgt von Japan (!) mit 9'965 Mia. Dollar.

Geld in Umlauf

Geld in Umlauf ist das "richtige" Geld, das die Zentralbank Banken gibt. Bank A gibt es dir, zum Beispiel Fr. 1000, gegen ein Pfand, und du bezahlst damit den Verkäufer, der bei Bank B ein Konto hat. Bank A schuldet der Zentralbank Fr. 1000 (und du schuldest der Bank A Fr. 1000). Bank B hat bei der Zentralbank ein Guthaben von Fr. 1000. In der Summe schulden die beiden Banken der Zentralbank nichts und folgerichtig schreibt die Zentralbank in ihrer Bilanz: Geld in Umlauf Fr. 0.-. Hat der Verkäufer sein Konto zufällig auch bei der Bank A, kann die Zentralbank die Leitzinsen noch so sehr verändern, es betrifft die Bank A nicht, weil sie kein Geld der Zentralbank in Umlauf hat.

Geldmenge

Wenn wir also wissen wollen, wie viel Geld tatsächlich verteilt ist, müssen wir alle Guthaben der Kunden bei allen Banken - das quasi stehende Geld - zusammenzählen und dem "laufenden" Geld - dem Geld in Umlauf - dazuzählen. Beim Zusammenzählen unterscheiden wir das stehende Geldguthaben nach der Dauer, die es bei der Bank steht: Auf Sicht bedeutet, das Geld steht nicht lange, sondern wird von mir gleich für Zahlungen verwendet (Girokonten). Auf Termin bedeutet: das Geld steht so lange, wie ich es sage (Termin: z.B. bis zum Erreichen des Rentenalters). Dazwischen sind Kontoarten, bei denen man nicht so recht weiss, wie lange sie stehen, zum Beispiel Sparkonten und Anlagekonten: Ein Teil kann vom Kunden sofort verwendet werden, der grössere Teil erst nach einer Kündigungsfrist von 3 Monaten. Entsprechend werden die Guthaben in M1 (Girokonten), M2 (M1 + längerfristige Verbindlichkeiten) und M3 (M2 + Terminkonten, z.B. Freizügigkeits- und Vorsorgekonten) unterteilt.

Schlimm ist es, wenn eine Bank Konkurs geht und die M1-Guthaben nicht mehr verwendet werden können: Niemand kann mehr etwas bezahlen und in der Folge reiht sich Konkurs an Konkurs. Es ist aber auch nicht toll, wenn die Sparguthaben nicht mehr vorhanden sind, weil sich die Bank vertan hat, und auch Terminguthaben (z.B. Vorsorgekonten) bedeuten nicht, dass ich auf das Geld gerne verzichte.

Sehen wir also, wie viel Geld wir tatsächlich haben:

USA M1: 2'837; M2: 11'359; M3: nicht publiziert (seit 2006) [5]
CHF M1: 566; M2: 891; M3: 938 [6]

Es reicht bei weitem nicht

In der Schweiz betragen Vorsorgekonten, Spareinlagen und Sichtguthaben zusammen 938 Mia., denen echtes Geld im Wert von 430 Mia. gegenübersteht. USA: 11'359 Mia. sind Spareinlagen und Sichtguthaben zusammen, denen echtes Geld im Wert von 1'293 Mia. Dollar gegenübersteht.

Wenn alle ihr Guthaben in bar beziehen möchten, kann in der Schweiz höchstens 50% ausbezahlt werden, in Amerika nur 10%.

Noch eigenartiger wird die Finanzwelt, wenn wir die 17'558 Mia. Dollar Schulden, die alleine die US-Administration hat, in Relation zu den Spar- und Sichtguthaben setzen: Wo ist die Differenz von 6'229 Mia. Dollar, die weder auf einem Giro- noch auf einem Sparkonto verbucht noch als Bargeld in Umlauf ist? Und wo sind die Schulden der Privaten (Hypotheken) und Firmen (Kredite), die die Differenz zusätzlich erhöhen? Diese enormen Guthaben sind in der verheimlichten M3 und in den angehäufte Gewinnen der Banken. Auf jeden Fall reicht die Geldmenge M2 nicht aus, um die US-Administration zu entschulden, also auch wenn alle ihr Portemonnaie leerten und ihre Guthaben auf dem Firmenkonto, dem Lohnkonto und ihre Guthaben auf dem Sparkonto der Regierung schenkten, würden noch 6'229 Milliarden Dollar fehlen. [7]

Quellen:
[1] http://www.federalreserve.gov/releases/h41/current/h41.htm
[2] http://www.snb.ch/de/iabout/snb/annacc/id/snb_annac_balance
[3] http://www.snb.ch/de/iabout/assets/id/assets_reserves
[4] http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/China/dollar.html
[5] http://www.federalreserve.gov/releases/h6/current/h6.pdf
[6] http://www.snb.ch/ext/stats/statmon/pdf/defr/B2_Geldmengen.pdf
[7] http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1975/umfrage/staatsverschuldung-der-usa/

Mit anderen Worten: Es gibt gar nicht so viel Geld und Guthaben, wie die US-Administration Banken schuldet.

Das ist ja das Geniale - aus Sicht der Banken - am darlehensbasierten Geldsystem: Einmal in Gang gesetzt ist beständig zu wenig Geld im System, egal wie viel Geld drinsteckt. Das viele Geld verursacht auch keine Inflation, weil kein Oligarch in der Migros freiwillig mehr bezahlt als du. Nur wenn Waren und Dienstleistungen knapp werden, entsteht eine Inflation, weil die Reicheren dann den Fisch zu einem höheren Preis kaufen, damit du ihn nicht erhältst. Sind aber genügend Fische da, bezahlen sie so viel wie du. Boden und Wohnungen sind knappe Güter und entsprechend bezahlen die Reicheren mehr als du kannst - und leihen dir Boden und Wohnung gegen Zinsen!

Ja, die Geldspiele sind facettenreich! Zum Beispiel die Vorsorge, damit du im Rentenalter etwas hast. Monat für Monat gibst du der Vorsorgeeinrichtung Geld und sie nimmt das Geld und leiht es dem Staat, der dafür mehr Zinsen bezahlt, als du erhältst - und wer bezahlt die Staatszinsen und das geliehene Geld der Vorsorgekasse wieder zurück? Natürlich auch du. Und wer verliert das Geld, wenn ein Schuldenschnitt nötig wird? Du! Und wer hat dir das ganze BVG eingebrockt? Die Class politique, die auch in den Verwaltungsräten der Vorsorgekassen sitzt.

Oder die Börsenspiele: Warum sinken die Kurse immer dann, wenn ich eine Aktie kaufe? Wer weiss, dass ich eine Aktie gekauft habe? (Oder meinst du die Kurse schwanken zufällig von einem Tag in diese, an einem anderen Tag in jene Richtung?) Wer verbietet die ehrlichen Glücksspiele und legalisiert die abgekarteten Börsenspiele? Die Class politique, die auch in den Verwaltungsräten der Banken sitzt.

Galoppierende US-Staatsverschuldung

Wenn die US-Staatsschulden um jährlich 1'000 Mia. steigen, die Geldmenge M1 hingegen nur um 200, bedeutet dies, dass die Staatsgelder kaum in der Geldmenge M1 - dem Wirtschaftsmotor - landen. Ein sehr schlechter Wirkungsgrad, wenn ich für 100 Prozent Schulden lediglich 20 Prozent reale Leistung erhalte.

Oder anders gesagt: "Die amerikanische Bevölkerung arbeitet einen Tag für ihre Bedürfnisse (Essen, Kleider, Wohnen, Auto, Infrastruktur, Bildung, Gesundheit, Renten, Sicherheit, Verwaltung) und an vier Tagen für die Oligarchen, die mit diesen gigantischen Mitteln das eigene Volk und andere Völker versklaven."

In Wirklichkeit ist die Situation noch schlechter, denn nicht nur der US-Staat hat Schulden, sondern auch die privaten US-Haushalte und US-Firmen. All diese Schuldgelder landen nicht in der Realwirtschaft.

Meine Mutter

Ich höre schon meine Mutter, die sagt: "Jetzt schreiben sie wieder so etwas Blödes über 'echtes' Geld und Geldguthaben, da chumm ich nüd drus".

Echtes Geld sind unsere Münzen und Noten. Wenn Du diese zur Bank bringst, nehmen sie das Geld und schreiben es Dir gut. Jetzt hast Du ein Guthaben auf der Bank, dass Du, wenn Du willst, von der Bank wieder Münzen und Noten erhältst.

Der Spiegeltrick

Nun geben die Banken aber Dein Guthaben gleichzeitig einem Anderen, der es einem Andern gibt und dessen Guthaben geben sie wieder einem Anderen, der es einem Anderen gibt, das sie wieder einem Anderen geben, usw. Da kommt niemand draus! Aber Banken dürfen das.

Wie im Chanson von Mani Matter: "Bim Coiffeur"

Bim coiffeur bin i gsässe vor em spiegel, luege dry
und gseh dert drinn e spiegel wo ar wand isch vis-à-vis
und dert drin spieglet sech dr spiegel da vor mir
und i däm spiegel widerum dr spiegel hindefür
und so geng wyter, s'isch gsy win e länge korridor
i däm my chopf gwüss hundertfach vo hinden und vo vor
isch ufgreit gsy i eier kolonne, z'hinderscht isch dr chopf
i ha ne nümme gchennt, so chly gsy win e goofechnopf
my chopf, dä het sich dert ir wyti, stellet öich das vor
verloren ir unäntlechkeit vom länge korridor
i ha mi sälber hinde gseh verschwinde, ha das gseh
am heiterhälle vormittag und wi wenn nüt wär gscheh ...

Dabei ist es immer der gleiche Franken der von hinten und von vorn widerspiegelt wird und wenn Du diesen nimmst, sind alle Franken weg - wie der Kopf im Spiegel und Spiegel vis-à-vis, wenn Du den Coiffeurstuhl verlässt.

Und das gibt Puff, wenn die anderen auch ihr Guthaben für einen Franken gegen einen Franken eintauschen wollen. Die Zentralbank sagt dann: "He-he Frau Meier." Nur lachen die hundert Anderen nicht wie der Hansjakobli und s Babettli.

Chunsch drus?

Das amerikanische System hat Krebs

Journalist George Packer zeichnet ein düsteres Bild der USA. Der 54-jährige Kalifornier ist Redaktor des Magazins «The New Yorker». In seinem Buch "Die Abwicklung. Eine ­innere Geschichte des neuen Amerika." diagnostiziert er die vergangenen 30 Jahre USA. "Haben Sie denn eine Lösung?" fragt ihn der Tagesanzeiger. "Nein. Ich kann Diagnosen stellen, aber keine Rezepte verteilen. Was die Gegenwart und die Zukunft der USA angeht, bin ich pessimistisch. Privat bin ich ein krampfhafter Optimist." [tagesanzeiger.ch]

Na toll, eine Diagnose kann in diesem Fall fast jeder stellen, da braucht es keine 510 Seiten. Die obigen Artikel "FED", "Es reicht bei weitem nicht", "Galoppierende US-Staatsverschuldung", "Meine Mutter" oder eigene Überlegungen reichen vollkommen.

WIR

Jetzt aber zu möglichen Rezepten - am Beispiel der WIR-Bank (gegründet 1934) in der Schweiz.

WIR-Geld (Währungskennzeichen CHW) erhält der Interessent als Darlehen gegen Hinterlegung eines Pfandes (Sicherheit). Der Kurs ist fix 1 CHW = 1 CHF. Mit dem WIR-Geld kann der neue Teilnehmer nun bei allen Geschäften, die WIR akzeptieren, einkaufen. Und unmittelbar danach muss er selber damit beginnen wieder WIR einzunehmen, damit er das Darlehen zurückzahlen kann. Der Wirtschaftsring WIR basiert also auf Geschäft und Gegengeschäft unter den Teilnehmern. Spart nun aber ein WIR-Teilnehmer sein Guthaben, kann der WIR-Schuldner sein Darlehen nicht zurückbezahlen und das Pfand wird von der WIR-Bank verwertet, indem sie es einem anderen gegen WIR verkauft. Ausser für den WIR-Schuldner, der sich mit der Rückzahlung des Darlehens auskaufen kann, ist es nicht möglich, WIR-Geld dem Wirtschaftsring zu entnehmen. Die WIR-Bank selber lebt von (geringen) Zinsen auf den Darlehen und von Gebühren.

Die Währung WIR ist sicher und wäre sie von der öffentlichen Hand anerkannt, wäre sie nicht nur eine Komplementär, sondern eine echte Binnenwährung. Und mit Währungs-Swap-Linien könnten Binnenwährungen mit Binnenwährungen in fremden Ländern kursstabil verbunden werden, IWF und Devisenmarkt würden ganz entfallen.

Gretchenfrage

Und da stellt sich die Gretchenfrage: "Nun sag, wie hast du's mit der Religion? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaube, du hältst nicht viel davon. Wer soll die WIR-Bank führen?"

Mephisto

Banken und Liberalisten drängen schon lange darauf, dass die Banken privatwirtschaftlich und unabhängig geführt werden: "Das Geldwesen soll vollständig privatisiert werden! Es ist nur immer die Zentralbank, die Schwierigkeiten macht!

Die UBS kann doch wunderbar die Zahlen links und rechts aufschreiben und Guthaben feinsäuberlich auflisten. Es ist die Zentralbank, die aufgrund von 'Regeln' sich plötzlich weigert, Noten und Münzen zu liefern, und damit ein florierendes Geschäft einfach ruiniert, alle Kunden ihrer Guthaben beraubt." Und das wäre zumindest eine Lösung für die USA: Freie Banken gegen Erlass der Staatsschulden. Ein Pakt mit dem Teufel.

Das Gute

Wir aber hätten lieber eine Bank, die mit höheren Werten verbunden ist!

Würde die WIR-Bank zusätzlich auf die Zinsen ganz verzichten, die Gebühren so günstig wie möglich festlegen, wäre sie dem Ideal einer Islamischen Bank sehr nahe.

Das Gute wird gut!

Nebst der Zinslosigkeit bauen wir auf der Schuldenseite die jüdische Komponente ein, dass Schulden im siebten Jahr vollständig zu erlassen sind. (Für Buchhalter: Schulderlasse würden unter Goodwill auf der Aktivseite ausgewiesen und dort unverändert belassen; Buchungssatz: Goodwill an Darlehen.)

Auf der Geldseite bauen wir die allen Menschen eigene Komponente des Schenkens ein: Der gesamten Geldmenge wird am 25. Dezember 10 Prozent entnommen und zu gleichen Teilen auf alle Geld-Konten zurück verteilt. So hat der Arme mehr, der Mittlere gleich viel und der Reiche weniger.

Für den Geldaustausch mit fremden Währungsgebieten bauen wir die chinesischen Komponente ein: Währungs-Swap-Linien.

Doch wer soll die WIR-Bank führen? Denn bereits Aristoteles hat festgestellt: "Die Demokratie ist, wie die Tyrannis und die Oligarchie, eine schlechte Regierungsform, weil sie von Eigeninteressen geleitet ist. Die guten Regierungsformen sind Monarchie (der gute König), Aristokratie (mehrere gute Könige) und Politie (viele gute Könige) - sie alle sind vom Guten und nicht vom Haben geleitet."

Es liegt an uns Stimmberechtigten, die guten Könige zu finden und mit dieser Aufgabe zu betrauen.

Im Stechschritt mit der EU

Massnahmen gegenüber Syrien

Der Bundesrat hat am 18. Mai 2011 die Verordnung über Massnahmen gegenüber Syrien erlassen. Damit schliesst sich die Schweiz den Sanktionsmassnahmen an, welche die Europäische Union am 9. Mai 2011 gegen Syrien verhängt hatte. Die neusten Verschärfungen traten am 10.09.2014 um 18.00 Uhr in Kraft.

Die Verordnung sieht unter anderem die folgenden Massnahmen vor:

Beschränkung von Handel und Dienstleistungen

Sperrung von Vermögenswerten und Bereitstellungsverbot

Beschränkung von Finanzdienstleistungen

Weitere Beschränkungen

[Link]

Neutralität sieht anders aus!

Die Botschaft dieser Sanktionen an die Stimmberechtigten in Syrien ist: Wenn ihr die von uns gewünschte Regierung wählt, geht es euch wieder gut. Der Bundesrat macht an vorderster Front mit am Krieg gegen Syrien, der mit Bomben, Rebellen und Sanktionen geführt wird. Er stellt sich in den Dienst der Willigen, angeführt von der US-Administration unter der Leitung Barack Obama. Wir erinnern daran, dass viele in den letzten drei Jahren vorgebrachten Informationen, ohne Beweise und Untersuchungen, sich als westliche Kriegs-Propaganda entpuppten.

Syrien ist eine Demokratie wie Frankreich. Ihr Präsident Baschar al-Assad ist mindestens so legal gewählt, wie Barack Obama, der mit 729 Millionen US-Dollar ins Amt gehievt wurde. Die Integrität des Landes Syrien ist zu achten, keinesfalls Rebellen und danach "gemässigte" Rebellen zu bewaffnen, und zur Unterstützung der Letzteren auf der "Terroristen"-Jagd - mit Bomben aus Kampfflugzeugen (!) - Land und Leute in Schutt und Asche zu legen.

Kannst du dir vorstellen, wie viele Bomben er wirft, bis er einen "Terroristen" aus einem dahinrasenden Kampfjet aus 5'000 Meter Höhe trifft? Sieht man aus dieser Höhe bei dieser Geschwindigkeit überhaupt einen einzelnen Menschen? Erkennt man unter ihnen den Gesuchten? Oder sind alle Getroffenen Terroristen, wurde ihnen das rechtliche Gehör gewährt, bevor man sie tötete oder verstümmelte? Und das Kind daneben, ein zukünftiger Terrorist? Die Frau daneben, eine Terroristen Gebärende? Der Alte, ein ehemaliger Terrorist? Seid ihr alle Unschuldig, dass ihr es wagt, den ersten Stein zu werfen? Und seid ihr es danach noch immer - für immer unschuldig?

Neutralität erfordert Mut!

Neutralität erfordert den Mut, die Wahrheit zu sagen. Die westlichen Werte und ihre Umsetzung zu benennen, auch zu kritisieren. Die Beschränkung der NATO als Verteidigungsorganisationen innerhalb ihrer Grenzen einzufordern. Sich für Toleranz und Frieden auf der Welt einzusetzen. Keinesfalls an Strafaktionen mitzumachen, denn strafen tut immer der Stärkere - sich dem Stärkeren anzuschliessen ist feige! Die USA führen im Irak und in Syrien zwei völkerrechtswidrige Angriffskriege - nicht einmal die UNO hat die Willigen dazu ermächtigt. Ihrem Führer, dem US-Amerikaner Barack Obama, zu folgen, ist feige und dumm, entsetzlich dumm.

Wäre die Schweiz neutral, ginge es der Welt besser!

Ja, der Bundesrat darf die Wahrheit sagen. Er darf mit der amerikanischen Bevölkerung mitfühlen, die sich nie aus eigener Kraft aus der Schuldenfalle befreien kann, solange am Schuldprinzip festgehalten wird. Er darf das jüdische Sabbatjahr nennen, er darf das chinesische Währungsmodell nennen, er darf das Zinsverbot nennen, er darf das Schenken nennen. Er darf den Menschen Hoffnung schenken.

Lieber Bundesrat,
Ihr Vorgänger hat im 2. Weltkrieg auch nicht alles richtig gemacht, aber er hatte den Mut, dem Grossen Führer nicht zu folgen, und er hatte den Mut, die Wahrheit über das Radio zu verbreiten und damit vielen Hoffnung zu schenken. Wir wünschen Ihnen und uns die Kraft und den Mut dazu.

Schenken bedeutet: sich für den Frieden einsetzen

Wir können Waren, Geld schenken - wir können aber auch Zuneigung schenken und davon haben wir ein unendliches Reservoir, das grösser wird, je grosszügiger wir schenken. Zuneigung schenken bedeutet nicht, einem anderen Zuneigung zu entziehen! Wie ich auch keine Spende dem einen wegnehme, um sie dem anderen zu geben. Habe ich eine grosse Zuneigung zu vielen Amerikanern und vielen Deutschen so bleibt diese bestehen, auch wenn ich die Bürger Russlands und ihren Präsidenten ins Herz schliesse.

Mehr als 23'526 Menschen haben den Offenen Brief an Präsident Wladimir Putin und die Bürger Russlands schon unterschrieben. Wir auch. Dieser Offene Brief ist eine fundierte Kritik am Verhalten der westlichen Regierungen gegenüber Russland, welches von diesen nicht als gleichwertiger Teil der internationalen Völkergemeinschaft akzeptiert wird.

Hier kannst Du den Brief mitunterzeichnen: (anklicken und unterzeichnen)

Schenken wir aber auch dem Präsidenten Barack Obama und der Bundeskanzlerin Angela Merkel unsere Zuneigung, denn sie stehen vor einer sehr, sehr schweren Aufgabe: Dem Kollaps des westlichen Systems. Die Schwierigkeit muss für sie entsetzlich sein, wenn Krieg - die niedrigste Handlung des Menschen: die anderen umbringen - für sie eine Option ist.

Letzte Woche, bei einem langen Gespräch auf unserem Balkon, sagte mein Gast: "Ist es für einen Oligarchen nicht ebenso selbstverständlich, seinen Besitz zu haben, wie es für uns selbstverständlich ist, unseren Besitz nicht zu teilen und schon gar nicht zu schenken? Im grossen Wohnzimmer könnten andere wohnen, die Küche könnten mehrere nutzen. Sind wir nicht einfach weniger reiche Oligarchen, aber im Grunde nicht besser?"

Und so sehen wir, dass im Grunde wir die sehr, sehr schwere Bürde der Angela Merkel sind. Schenken wir also besonders uns ganz viel Zuneigung, bis unser Selbstvertrauen so gross ist wie das Vertrauen eines Neugeborenen - das unendliches Vertrauen hat. Und eigenartigerweise kehrt dieses Urvertrauen bei vielen im Alter wieder zurück. Wir bräuchten es gar nie zu verlieren.

Mit diesem Urvertrauen ausgestattet, haben wir das System geändert: Wir sind eine Politie geworden.

Abstimmung 28.09.2014 nicht verpassen

24.09.2014

Luftangriff gegen Syrien - nur zwei Willige

Die amerikanische Mitteilung, am Luftangriff gegen Syrien seien auch Saudiarabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Katar und Jordanien beteiligt, wurde nur von Saudiarabien und Jordanien bestätigt.

23.09.2014

Mut, die Wahrheit zu sagen!

Die USA und mehrere arabische Staaten begannen in der Nacht zum Dienstag Angriffe gegen IS in Syrien mit Kampfjets, Bombern und Tomahawk-Raketen.

Russland hat die Luftangriffe der USA gegen die Organisation Islamischer Staat (IS) in Syrien als Verstoss gegen das Völkerrecht kritisiert. Für einen solchen Militäreinsatz sei eine Zustimmung der syrischen Regierung oder ein Mandat des UN-Sicherheitsrates notwendig, teilte das Aussenministerium in Moskau mit. Der eigenmächtige Beschluss der USA und ihrer Verbündeten schüre Spannungen und destabilisiere die Region.

Die Schweiz hat bisher noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben.

Bundesratspräsident Didier Burkhalter kritisiert die USA

24.09.2014 Bundespräsident Burkhalter hat am Rande der UNO-Generalversammlung in New York gegenüber Medien­schaf­fenden zu dieser Frage Stellung genom­men, siehe (bzw. höre) z.B. [Link] und [Link].

Freundliche Grüsse
Stefan von Below
Mediensprecher
EDA EIDGENÖSSISCHES DEPARTEMENT FÜR AUSWÄRTIGE ANGELEGENHEITEN

21.09.2014

24. Dezember

So schön die Idee mit der Umschichtung ist, wird sie in der Praxis nicht funktionieren, wenn die Währung mit anderen Währungen verbunden ist. Am 24. Dezember werden die hohen Geldbeträge bei der Zentralbank in fremde Währungen getauscht und kehren erst nach der Umverteilung wieder zurück.

19.09.2014

Das amerikanische System hat Krebs

"Die Kleiderkette New Yorker habe das Design der Gesässtasche ihrer Jeans von Levi's abgeschaut" entschied das Oberlandesgericht Hamburg. Für jede verkaufte Jeans mit dem Doppelbogen-Muster muss sie Levi's 50 Euro zahlen. Das ist mehr als eine New-Yorker-Jeans kostet.

Geistiges Eigentum gibt es nicht. Wohin dieser Irrsinn führt, zeigt Levi's. [link]

18.09.2014

Neutralität - im Stechschritt mit der EU

Sanktionen gegen Syrien und Russland sind ein bewusst geführter Angriffskrieg der Schweiz. Der Bundesrat verstösst mit den Massnahmen gegen unsere Bundesverfassung:

Art. 54 Auswärtige Angelegenheiten
Der Bund setzt sich ein für die Wahrung der Unabhängigkeit der Schweiz und für ihre Wohlfahrt; er trägt namentlich bei zur LINDERUNG von Not und Armut in der Welt, zur Achtung der Menschenrechte und zur Förderung der Demokratie, zu einem FRIEDLICHEN Zusammenleben der Völker sowie zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen.

In Art. 173 und 185 verpflichten sich Bundesversammlung und Bundesrat zur Wahrung der Neutralität der Schweiz.

Art. 27 garantiert die Wirtschaftsfreiheit, Art. 8 die Rechtsgleichheit und namentlich ein Diskriminierungsverbot eines Einzelnen - und erst recht eines ganzen Volkes.

Wer stoppt diesen Irrsinn, diesen Verfassungsbruch der Bundesversammlung und des Bundesrates?

16.09.2014

WIR - Zinsverbot, Schuldenerlass, Umschichtung

Wir haben heute eine Sitzung der Wohnbaugenossenschaft und müssen uns für die langfristige Weiterfinanzierung der Siedlung zwischen mehreren Varianten für eine entscheiden.

Die Siedlung besteht seit 20 Jahren, der Mietzins erlaubte die Zinsen zu bezahlen und einen kleinen Teil der Schulden zu amortisieren. Addieren wir Zins + Amortisation der letzen 20 Jahre zusammen, wären die Schulden bezahlt und die Mieter (Genossenschafter) bräuchten nur noch kleine monatliche Beiträge für die Nebenkosten (Heizung, Unterhalt, Hauswart, etc.) zu bezahlen.

Jeder Haushalt (220 Haushalte) wäre um Fr. 1'200.- im Monat entlastet! Geld, das wir einfach dem System "in den Rachen" werfen. Mit Fr. 1'200.- im Monat könnten wir besser leben: Entweder indem wir weniger arbeiten, oder das höhere Budget für reale Güter und Dienstleistungen ausgeben. Das würde die Realwirtschaft tatsächlich befeuern - insbesondere, wenn alle Haushalte der Schweiz (ca. 2 Millionen Haushalte) entlastet werden.

Noch grossartiger wäre ein Schuldenerlass nach 6 Jahren (72 Monaten). Eine Standardwohnung dürften dann 72 x Fr. 1'200 = Fr. 86'400.- kosten, sonst könnte die Investition nicht vollständig zurück bezahlt werden. Damit wären auch die Liegenschaftspreise irgendwo limitiert.

Und sehr schön, im Sinne einer Gemeinschaft, ist die Umverteilung der Guthaben, auch wenn es nur 10 Prozent sind, die beständig oben abgeschöpft und unten ausgegeben werden.

Zinsverbot, Schuldenerlass, Umschichtung sind drei Muss-Kriterien für eine Geldpolitik, die tatsächlich dem Gesamtinteresse des Landes dient. Die Währungs-Swap-Linie ist mir noch etwas ein Rätsel, könnt ihr mich aufklären?

15.09.2014

John F. Kennedy

Die Amerikaner sollten endlich wieder einen guten Präsidenten haben, wie die Russen zur Zeit einen haben.

Barack Obama ist eine Fehlbesetzungen wie seinerzeit Boris Jelzin, der erste Präsident der Russischen Föderation.

Der neue, gute US-Präsident wird den Amerikanern sagen, dass sie einen Tag für sich und die USA arbeiten und vier Tage ihre Verdienste dem anonymen System in den Rachen werfen. Wenn die Amerikaner statt einem Tag zwei Tage real arbeiten, gibt es keine Hungernden mehr auf der Welt!

Wake up - work two days a week and all are happy!

Danke für die Montagszeitung!

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