Eine schöne Geschichte von Volker Pispers: Ein Löwe. Der jagt eine Antilope, frisst sie und legt sich in die Sonne und geniesst das Leben. Das ist ein Leben ...
Seit 200 Jahren sagen Futuristen vorher, dass Technologie die Menschheit von Arbeit, Leid und Krankheit befreien wird.
Trotz jahrzehntelanger enormer Investitionen erscheint das Zeitalter dramatischer neuer Heilmittel vorbei. Es wurde kein „Heilmittel“ für die Paradebeispiele wie Muskeldystrophie und Brustkrebs gefunden. Sicher auch wurde keine Hauptkrankheit mehr beseitigt, seit wir die grossen Seuchen des 19. Jahrhunderts besiegten. Die Koronare Herzkrankheit konnte in den letzten 30 Jahren höchstens ein wenig zurückgedrängt werden. Dem Krebs geht es besser denn je. Arthritis ist so verheerend wie je, Schlaganfälle fast eben so verbreitet und auch Alzheimer sehen wir immer häufiger. Derweil hat eine Unzahl von ungewöhnlichen Krankheiten, für die die konventionelle Medizin allenfalls palliative Gegenmittel anbieten kann, epidemische Ausmasse angenommen: Diabetes, Autismus, Allergien, Multiple Sklerose, Lupus, Adipositas, chronisches Erschöpfungssyndrom, Fibromyalgie, multiple chemische Überempfindlichkeiten, chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, chronische Pilzinfektionen, etc. Damit nicht genug sind vollkommen neue Krankheiten wie zum Beispiel AIDS wie aus dem Nichts aufgetaucht. Um zuletzt dem Schaden auch noch die Beleidigung hinzuzufügen, haben einige einst „besiegte“ Krankheiten wie die Tuberkulose und die Pocken ("Begraben als Pocken - auferstanden als Ebolafieber" Dr. Loibner [Link]) anscheinend ein Comeback.
Sind wir von Arbeit, Leid und Krankheiten befreit?
Sehen wir ganz viele Menschen auf ihren Balkonen sitzend miteinander reden, wenn wir durch die Quartiere schlendern? Sehen wir Kinder wie farbige Blätter in den Wiesen ausgelassen spielen oder traumversunken mit der Welt verbunden? Schlendern ganz viele? Hören wir frohes Lachen, vernehmen wir glückliches Singen, eigene Musik? Die Trottoirs und Wiesen sind leer, leere Autos am Rand parkiert, bläulich flimmert es aus den Fenstern - nachts. Am Tag wie ausgestorben, um sechs, sieben in der Früh hetzen alle davon. Keine Zeit, keine Lust. Wer dient wem: die Technologie uns, oder wir ihr?
Als Einzelner und als Gesellschaft machen wir gewöhnlich heute alles so, wie wir es gestern taten.
Plötzlich kommt einer und sagt: "Morgen machen wir es anders." Dieser Eine wird als Linker bezeichnet. Und ist das Morgen da, fahren wir wieder geradeaus, bis einer sagt: "Gestern war es besser." Dieser Eine wird als Rechter bezeichnet. Und ist das Gestern da, fahren wir wieder geradeaus. Oft ist der Gleiche für links, links und irgendwann später für rechts und der Andere für rechts, rechts und irgendwann später für links.
Wir sind ungenau, wenn wir Parteien kategorisch in Linke, Rechte und Mitte schubladisieren. Leute in einer Rechtspartei wollen nicht beständig zurück, wie auch Leute in einer Linkspartei nicht beständig Bestehendes ändern wollen. Und auch Leute in einer Mittepartei finden das Heute nicht beständig gut.
In unbefriedigten Zeiten haben Links- und Rechtsparteien Zulauf, die Mitte wird kleiner, die Auseinandersetzungen, ob nun links oder rechts, werden extremer, was den Unfrieden verstärkt. Die Linken und die Rechten werden als Bedrohung wahrgenommen und in der Mitte kann man nicht bleiben!
Die Rationalen
Das ist die hohe Zeit der Rationalen, die nicht nach links oder rechts prätschen, sondern die Ursache für den unbefriedigenden Zustand suchen und aufzeigen, damit weiteren und tieferen Ursachen nachgegangen werden kann, bis letztlich Schicht für Schicht das Unbefriedigende offensichtlich freiliegt, denn letztlich ist alles sehr einfach!
Das wäre die hohe Zeit der Journalisten, die suchen (investigate) und aufzeigen (report). Ein Reporter, der laufend rapportiert, kommt so wenig zu einem Ergebnis, wie ein Investigator, der das Gefundene nicht in einen Zusammenhang bringt. Und ein embedded Journalist, der zwar sucht und aufzeigt aber in ein Unternehmen eingebunden ist, muss sich gleich als befangen outen.
Ein Journalist ist wie ein Archäologe, der mit Pinsel und Schaber Vergangenes freilegt. Und wie ein Archäologe von der Gemeinschaft einen Lohn erhält, weil sie das Freigelegte interessiert, sollte erst recht ein Journalist von der Gemeinschaft einen Lohn erhalten. In meinem Staat gäbe es neben dem Parlament eine weitere souveräne Behörde: die Journalisten. Diese Behörde wäre die wichtigste, denn wie können wir Gemeinsames beschliessen und ausführen, wenn wir die Ursache nicht kennen?
Die alternative Presseschau ermöglicht es uns, auch die Gegenseite im Fall der Ukraine zu hören. So wie es von der russischsprachigen Seite geschildert wird, unterliegt die angreifende ukrainische Armee: "29.08.2014 Die Volksrepublik Donezk folgt dem Aufruf des russischen Präsidenten Putin und öffnet einen humanitären Korridor für die eingekesselten ukrainischen Soldaten."
Die alternative Presseschau entstand im Verlauf der Ukrainekrise in dem Bedürfnis, sich anderer Informationen als den Einheitsbrei der westlichen Mainstream-Medien bedienen zu können. Aus einem privaten Übersetzungsprojekt wurde schnell ein Newsletter, der jetzt zum öffentlichen Blog erweitert wurde. Im Blog werden Artikel von regionalen und überregionalen Nachrichtenagenturen sowie Online-Medien aus der Ukraine und aus Russland zusammengestellt.
Es handelt sich dabei um eine Auswahl, die vor allem die Meldungen berücksichtigt, die (so) nicht in den deutschen Medien erscheinen. Dabei liegt der Fokus im Moment auf Regionalmeldungen aus dem Bürgerkriegsgebiet in der Südostukraine. [Link]
Wir wären froh, wenn wir aus dem Irak und der Leventina ebenfalls einen Übersetzungsdienst nutzen könnten, um auch dort die andere Seite zu hören. Wer weiss einen?
In einem Leserbrief vom 9.08.2014 wurde gefragt, ob in der Ukraine genügend Gewählt in der Rada anwesend sind (mindestens 300), um beschlussfähig zu sein.
Unsere Vertrauensperson hat folgendes recherchiert:
Hier sind alle Sitzungsprotokolle von bestimmten Tagen zu finden: [Link].
Gemäss Protokoll waren am 14.08.2014 318 Parlamentarier um 10 Uhr anwesend (oft sind aber nicht alle wirklich am Platz im Saal anwesend). Nach der Pause, um 16 Uhr waren nur 242 Personen registriert. Aber gemäss Stenogramm, sagt Herr Karpuntsov 16:03:48: "...wir sind nicht 242 im Saal, es sind nur 242 Karten registriert...".
Am 12.08.2014 waren 299 Parlamentarier am Morgen registriert.
Am 31.07.2014 339 Personen
Am 25.07.2014 281
Am 24.07.2014 332, 305 nach der Pause
Am 23.07.2014 328
Am 22.07.2014 270, 252 nach der Pause
Vielen Dank für die Recherchen! Es erstaunt uns, dass die Rada auch Beschlüsse fasst, wenn sie nach Verfassung nicht beschlussfähig ist, z.B. in der Zeit vom 22.07.2014 - 14.08.2014 am 14.8. nachmittags, am 12.8., 25.7. und 22.7. ganzer Tag.
Beschlussfähig war sie am 14.8. vormittags, am 31.7., am 24.7. und am 23.7.
Vielleicht ist es auch müssig, bei einer am 22. Februar 2014 gebrochenen Verfassung nach verfassungsmässigen Zuständen zu suchen ... Man müsste nach einem Umsturz von Grund auf neu beginnen, mit einer neuen Verfassung und neu Gewählten. Als Teil seines Friedensplanes hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko das Parlament vor einer Woche vorzeitig aufgelöst. Neuwahlen finden am 26. Oktober statt, bis dahin ist das alte Parlament noch im Amt. Wir hoffen, dass der Ukraine-Krieg bald einen guten Frieden findet - so viele Tote und zerstörte Infrastruktur für was? Manchmal sind Männer sehr blöd ...
Dass der Westen (USA, EU) nicht auf der Seite der Ost-Ukraine steht, ist ebenso klar, wie dass der Osten (Russland) nicht auf der Seite der West-Ukraine steht. Klar ist auch, dass der alles auslösende Putsch im Februar 2014 in der West-Ukraine vom Westen anerkannt wurde. Nun stehen also zwei, die West-Ukraine und die Ost-Ukraine, vor den Schranken der Weltöffentlichkeit und jede Partei ist umgeben von lautstarken und gewaltbereiten Anwälten. Der Streit vor den Schranken ist derart entartet, dass mittlerweile die Anwälte der einen Partei die Anwälte der anderen Partei sanktionieren und einander mit noch Schlimmerem drohen.
Die Weltöffentlichkeit, die Beweise von der einen oder anderen Partei fordert, erhält diese nicht: "Allein die Forderung nach Beweisen zeigt doch bereits, auf welcher Seite der Fordernde steht! Es ist völlig sinnlos, ihm Beweise vorzulegen, weil er sie ohnehin nicht glauben wird."
Meine Lieben, wir, die Weltöffentlichkeit, erleben ein paar Kilometer entfernt von uns das Ende des Rechts: Verfassungen dürfen gebrochen, Grenzen verändert, Vereinbarungen zerrissen, Gebäude und Infrastruktur zerstört und Menschen verletzt und getötet werden.
Unser Bundesratspräsident Didier Burkhalter hatte als OSCE-Vorsitzender am 22. Februar 2014 nicht den Mut, den alles auslösenden Putsch zu benennen. Ich kann das angesichts der lautstarken und gewaltbereiten Anwälte verstehen. Und doch bin ich traurig. Ich wünsche dir und mir den Mut, die Wahrheit zu sagen!
"Ich sage die Wahrheit, so weit ich sie überblicke."
Dies ist die Einleitung eines Vorsitzenden zu dem, was dann folgt und belegt ist. Und ein solches Verhalten ist aristokratisch im Sinne von Aristoteles: der Welt, der Wahrheit verpflichtet. Diese Besten sollten den Gemeinschaften vorstehen. Viele und immer mehr Eltern tun das in der Familie, der sie vorstehen, das lässt hoffen! Viele und immer mehr Gruppenverantwortliche tun das in der Gruppe, der sie vorstehen. Sie sagen die Wahrheit, ohne Forderungen zu stellen, ohne zu bestrafen.
strafen ist das Gegenteil von versöhnen
Oft passiert danach, nach dem Sagen der Wahrheit, spontan nichts und doch: in wundersamer Weise gehen die Parteien aufeinander zu. Und das ist das Schönste, was man in einer Familie, einer Gruppe und zwischen Ländern erleben kann.
Was haben wir aus dem Fall der Ukraine gelernt?
Initiative Nie einen Bürgerkrieg!1. Unsere Verfassung braucht ein Sezessionsrecht auf Gemeindeebene! Jede Gemeinde tritt unmittelbar aus dem Bund und den Kantonen aus, wenn die Mehrheit ihrer Stimmberechtigten einem entsprechenden Antrag zustimmt. Die Abstimmung erfolgt unter Aufsicht des Bundes. Schweizer Bürgerinnen und Schweizer Bürger behalten das Schweizer Bürgerrecht. Die Gemeinde kann Einrichtungen der Kantone und des Bundes auf ihrem Gebiet gegen angemessene Entschädigung übernehmen.
2. Die Schweiz braucht kein Kriegsmaterial, unsere Verfassung muss solch unheilbringendes Material verbieten! Die Herstellung, die Beschaffung und der Vertrieb sowie die Ein-, Aus- und Durchfuhr von Kriegsmaterial ist verboten. Dies gilt auch für die Armee.
Es glaubt wohl niemand, dass die Schweiz von den umliegenden Staaten Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Fürstentum Liechtenstein angegriffen wird oder wir standhalten, wenn die umliegenden Staaten besiegt sind. Und im Inland, wenn beispielsweise die Romandie sich Frankreich anschliesst oder St. Gallen sich mit dem Fürstentum vereint, das Wallis einen eigenen Staat gründet, brauchen wir kein Kriegsmaterial. Wenn der Eine mit dem Anderen nicht mehr eine Gemeinschaft sein will, sollen sie sich in Frieden trennen.
Mit dem Verzicht auf Kriegsmaterial gehört die Schweiz zu den rund ein Achtel aller Staaten, die nach Verfassung keine schwer bewaffnete Armee haben. Es sind dies u.a. Costa Rica, Island, Liechtenstein, Monaco, Panama.
Das Fürstentum Liechtenstein hat weder eine Armee noch ein Verteidigungsbündnis mit irgendwem, auch nicht mit der Schweiz oder der NATO.
Wie ein Auseinandergehen auch friedlich möglich ist, zeigt uns Grossbritannien. Am 18. September wird in Schottland darüber abgestimmt, ob sie aus Grossbritannien austreten.
Wen man sich mit einem Problem, in diesem Fall dem Geldwesen, beschäftigt, kommt man plötzlich auf die Lösung eines anderen Problems, die Ausländerpolitik. Wir schreiben im Folgenden von der Geld- und Währungspolitik, dem Mindestkurs und kommen zur überraschenden, EU-kompatiblen Lösung für die Ausländerpolitik.
Freie Konvertierbarkeit
Eine Zentralbank, die eine freie Konvertierbarkeit gewährleistet, nimmt von Zentralbanken, die umgekehrt gegenüber der Zentralbank ebenfalls frei konvertieren, deren Geld in beliebiger Höhe entgegen und gibt dafür neues eigenes Geld. Zu welchem Kurs bestimmt die Zentralbank, die die fremde Währung entgegennimmt.
Wer also eine fremde Währung hat, klopft bei allen Banken und Zentralbanken an und schaut, was er dafür erhält. Ganze Abteilungen bei Banken klappern tagtäglich den Finanzmarkt ab. Sie leben von der Währungsspekulation. Sie pflanzen, ernten, produzieren, liefern nichts und was sie gewinnen, entziehen sie der Realwirtschaft, die dadurch real mehr erwirtschaften, pflanzen, ernten, produzieren, liefern muss. Das nur am Rande :)
Mindestkurs
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat aufgrund der Masseneinwanderung von fremdem Geld, insbesondere Euros seit dem 6. September 2011 einen Mindestkurs gegenüber dem Euro festgelegt. Seither ist Ruhe. Die SNB hat seit fast zwei Jahren nicht mehr am Devisenmarkt intervenieren müssen, um den Franken-Kurs zu verteidigen.
Personenfreizügigkeit
Das Problem der Masseneinwanderung von Geld ist wie das der Personenfreizügigkeit, je mehr fremdes Geld in die Schweiz kommt, umso tiefer werden die Kurse - oder im Fall der Personen eben die Löhne.
Überbordender freier Personenverkehr bedingt einen Mindestlohn
Analog zum Mindestkurs muss die Schweiz auch einen Mindestlohn gegenüber fremden Arbeitern festlegen. Ja, wir brauchen kein kompliziertes Kontingentwesen, keine menschenrechtsverletzende Ausländerpolitik, sondern einzig einen Mindestlohn für AusländerInnen. Wir müssen die Ausländerinnen und Ausländer vor tiefen Löhnen schützen, die wie zu tiefe Währungskurse die ganze Volkswirtschaft in die Tiefe ziehen. Der Hauptgrund für Schweizer Arbeitgeber Arbeitskräfte im Ausland zu rekrutieren, sind die tieferen Löhne - für Fr. 250.- pro Stunde würde, um es überspitzt zu sagen, auch ein Anwalt "niedrige" Arbeit verrichten. Schweizerinnen und Schweizer müssen wir nicht speziell schützen, ihr Lohn wird sich am Mindestlohn für Ausländer orientieren und in der Regel darüber liegen.
Initiative EU-konformer Stopp der Masseneinwanderung
Art. 121 Gesetzgebung im Ausländer- und Asylbereich
1 Die Gesetzgebung über die Ein- und Ausreise, den Aufenthalt und die Niederlassung von Ausländerinnen und Ausländern sowie über die Gewährung von Asyl ist Sache des Bundes. Der Familiennachzug ist gewährleistet.
2. Der Bund legt den gesetzlichen Mindestlohn pro Stunde nach Berufen für Ausländerinnen und Ausländer fest. Er kann für besondere Arbeitsverhältnisse Ausnahmeregelungen erlassen. Die Gemeinden können zwingende Zuschläge auf den gesetzlichen Mindestlohn festlegen.
Art. 121a Aufgehoben.
Goldener Mittelweg
Damit hat der Bund ein Instrument in der Hand, um die ausländischen Arbeitskräfte und gleichzeitig die Volkswirtschaft zu schützen. Setzt er den Mindestlohn zu hoch an, würgt er den erwünschten Zustrom von Arbeitskräften ab. Setzt er ihn zu tief an, ist die Massnahme wirkungslos. Also am besten gerade richtig, so wie die Schweizerische Nationalbank mit den Fr. 1.20 pro Euro den goldenen Mittelweg gefunden hat.
Der Fall Ukraine ist auf einem guten Weg: Deutschland hat eine Wende gemacht und es bleiben nur noch wenige Staaten der Willigen, die dem Diktat der USA folgen. Leider haben wir aus der Schweiz keinen Einfluss auf die Stationierung von Kriegsmaterial in Deutschland. Doch die NATO muss da raus!
Keine Freude, auch keine Schadenfreude: Die US-Administration macht jedes Jahr über 1'224 Milliarden neue Schulden, jedes Jahr! Pro Kopf sind es bis jetzt 58'000 und Ende Jahr kommen 3'800 Dollar dazu Für jede fünfköpfige Familie 290'000 jetzt + 20'000 neue Staatsschulden Ende Jahr! In Griechenland waren es auf dem Höhepunkt der Finanzkrise pro Kopf nur 29'000, die Hälfte, und die Schulden werden weniger. Die Amerikaner haben kein Geld, um dem Staat aus der Patsche zu helfen, 80% haben selber Schulden. Vielen geht es heute schlechter als vor der Wahl Barack Obamas 2008. Das sind bedrohliche Hintergründe und erklären die Aggressivität der US-Administration. Was soll sie machen? Sie, die Weltmacht, steht vor dem Konkurs: geschlagen, ausgeraubt von den eigenen Oligarchen, vom eigenen System. Ein Albtraum! Wer sagt es den Angestellten, die schuften, jedes Jahr mehr und mehr - mehr als 40% im Tieflohnbereich? Wer sagt es den vielen, die keine Arbeit haben, und den 46 Millionen Bewohnern (jeder 7. US-Bewohner), die Essensmarken beziehen?
Und noch immer predigen unsere Universitäten und unsere Leitmedien: Das kapitalistische System ist alternativlos!
Ja, was macht ein Volk, dem es schlecht geht? Nein, nein, es geht nicht den Ursachen nach - es rüstet auf und holt sich mit Gewalt, was es braucht. 2013: Die USA geben für die Armee 640 Mia. Dollar aus, China 188 Mia., Russland 87 Mia., gefolgt von Saudi-Arabien, Frankreich, England je 60 Mia. Deutschland, Japan, Indien je 48 Mia. Mit anderen Worten: die bankrotte USA investiert Jahr für Jahr mehr Geld in die Armee als China, Russland, Saudi-Arabien, Frankreich, England, Deutschland, Japan und Indien zusammen! Was will die USA denn schützen, ihre Schulden? Oder fragen wir: Wen will sie überfallen?
Wir wollen keinen Krieg. Wir wissen, was vor 80 Jahren passierte, als Deutschland aufrüstete und andere Länder überfiel. "Wir müssen miteinander reden", sagte Wladimir Putin in der Ukraine - gegenüber dem Islamischen Staat (IS) hat er es bereits vergessen. So geht das nicht Wladimir. Wir müssen miteinander reden. Alle mit allen. Die Studierten besonders, denn das gelernte System ist falsch.
Wir möchten daran erinnern, dass alles unverändert steht, wenn wir ein neues System einführen! Kein Haus, keine Infrastruktur fällt zusammen. Und da kein Oligarch selber arbeitet, wird das, was steht, auch nicht verfallen.
Ein Traum, in dem Eierkuchen (Omelette) vorkommt, kann folgende Bedeutungen haben: Rasche Erledigung einer Angelegenheit.
Rezept für 2 Personen (4 Omeletten):
1 dl Wasser, 1 dl Milch, 2 Eier, 2 Priesen Salz, 10 EL Mehl (100g) in Massbecher gut mischen. 30 Minuten ruhen lassen. Wer will kann 75 g Schinken oder 50 g Käse oder einen geraffelten Apfel in den Teig mischen. Omelette in der Bratpfanne mit wenig Öl beidseitig goldbraun backen. En Guetä!
INHALTSVERZEICHNIS
12.09.2014
Ein Leserbrief in der heutigen nzz.ch [link] verweist auf das Video der Vertragsunterzeichnung vom 21. Februar 2014 unter den zerstrittenen Parteien der Ukraine.
Besonders interessant ist das Verhalten von Oleh Tjahnybok, Vorsitzender und Fraktionsvorsitzender der rechtspopulistischen und radikal nationalistischen Partei Allukrainische Vereinigung „Swoboda“, der rechts neben dem Präsidenten der Ukraine Wiktor Janukowytsch sitzt, und wer wem nach der Unterzeichnung die Hand gibt. Ganz rechts aussen sitzt der Deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier.
Am nächsten Tag in den Morgenstunden fand der Putsch gegen den 2010 vom Volk gewählten Präsidenten Wiktor Janukowytsch statt. [link]
11.09.2014
Hast Du es auch satt, die ganzen Lügen in den Medien zu ertragen? Ich auch und deswegen habe ich ein Video gemacht mit dem Titel: Die Lügenfreiheit muss endlich ein Ende haben. [link]
Heute sind es 13 Jahre her, seit dem die Türme in New York gesprengt wurden. Heute Abend findet um 20:00 Uhr eine kostenfreie Internetkonferenz statt über den "11. September und die Folgen danach". [link]
Beste Grüsse sendet
Wjatscheslaw Seewald
05.09.2014
“I give the order to the chief of the General staff of the Ukrainian Armed Forces to cease fire, starting from 18.00 on September 5,” Poroshenko said at 15:12 on his Twitter account.
The self-proclaimed Donetsk People’s Republic earlier, at 14:52, confirmed the ceasefire agreement on its official Twitter account.
Ich hoffe, die Kirchenglocken läuten in ganz Europa!
04.09.2014
Vorwärts in den Kalten Krieg! Das VBS will 4.87 Milliarden Franken pro Jahr. Die BLICK-Kommentatoren sind begeistert ... wähnen sich wohl auf der richtigen Seite, wenn das Land sich zwischen EU-Befürwortern und EU-Gegnern spaltet. [link]
Ich bin sehr dafür, dass die Schweiz kein Kriegsmaterial kauft und auch keines herstellt.
03.09.2014
Apropos "das gelernte System ist falsch": Betrachten wir die Charts US-Dollar und Russischer Rubel gegenüber dem Schweizer Franken über die letzten 10 Jahre sieht man eine konstant fallende und eine konstant steigende Linie. Die USA fällt. Das "alternativlose" kapitalistische System muss geändert werden - in den USA und in Europa! Darüber müssen wir reden - die Montagszeitung tut's, bravo.
03.09.2014
Auch US-Journalisten fragen: "Who’s Telling the ‘Big Lie’ on Ukraine?" [link]
02.09.2014
Acht ehemalige Angestellte der US-Geheimdienste und der US-Army haben in einem offenen Memorandum an Angelika Merkel geschrieben, dass die NATO-Angaben über eine Invasion russischer Truppen in der Ukraine nicht glaubwürdig sind. Sie haben das Memorandum unter warisacrime.org veröffentlicht. [link]
02.09.2014
Nach der breiten Pro-Russland Propaganda hier, um einfach mal auf die andere Seite aufmerksam zu machen:
Werbung für die NATO: [link]
Ich hoffe nicht, dass dieser Kommentar zensiert wird :D
02.09.2014
Irgendwann sind wir, die wir nachfragen, so viele, dass Propaganda sich selbst entlarvt.
Zum Beispiel arbeitet das "Komitees der Soldatenmütter Russlands" mit der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung von Bündnis 90/Die Grünen zusammen. Die Heinrich-Böll-Stiftung wird aus Mitteln des deutschen Bundes finanziert (2013: 53 Mio Euro) und ist ein vehementer Fürsprecher der West-Ukraine.
Das Komitee der Soldatenmütter Russlands behauptet nun, es seien insgesamt 10.000 bis 15.000 russische Soldaten in die Ukraine geschickt worden. "Herr Präsident, bringen Sie unsere Kinder nach Hause", sagte die 68-jährige Vorsitzende des Komitees gegenüber spiegel.de. Wie immer ohne Beweise (Marschbefehle, Zeugen, Fotos, etc.)
Eine empfehlenswerte Webseite ist die AG Friedensforschung (AGF). AGF ist eine unabhängige Arbeitsgruppe an der Universität Kassel. [link]
02.09.2014
Geld in irgendeiner Form ist für Nicht-Indianer absolut notwendig. In den USA ist Geld offenbar für jeden Siebten Essensmarken (EBT-Cards) - wo wohnen diese Menschen?
Mehr als 40% der Erwerbstätigen arbeitet im Tieflohnbereich, die Arbeitslosigkeit beträgt 6.4%, 14.3% erhalten Essensmarken. Zählen wir das alles zusammen, sind 50% bis 60.7% der US-Amerikaner arm, mäuschenarm.
Ein realer Albtraum für die absolute (!) Mehrheit der US-Amerikaner, der nicht ins Bild passt, das uns die TV-Serien und das kapitalistische Mantra liefern.
01.09.2014
Löwenfilm ist lustig, wobei in der Natur Löwinnen jagen, während die Löwen an der Sonne schlafen. Die Metapher gilt aber für die Indianer, welche nicht nur das Fleisch der Büffel assen, sondern auch die Felle zur Kleidung verarbeiteten. Sie jagten nur soviele Büffel wie sie brauchten, um in Einklang mit der Natur zu sein.
Wobei man als "Rationalist" anerkennen muss, dass man die Zeit nicht aufhalten kann - auch ist es mit ein bisschen Kapital auf dem Konto, angenehmer zu leben. Ich sage nicht, dass man dem alles unterordnen sollte. Gesunder Kapitalismus ist etwas Gutes.