6. Januar 2014
Menschen im Zentrum
Leserbriefe
Katze Raoul

Leserfoto: Auch meine Katze Raoul möchte Radio und Fernsehen - ohne Billag, einfach das Unterschreiben bereitet ihm noch einige Mühe!

Ä guets Neus!

Liebe Leserin, lieber Leser

Schön, dass du auch im neuen Jahr wieder bei uns und mit uns bist und dir allwöchentlich und neu alle zwei Wochen (wir möchten den Rhythmus etwas verlangsamen ...) Gedanken übers Leben anhörst und aufnimmst.

Gewiss, wir schreiben oft über Geld, Steuern, Verträge, Technik, Menschenrechte, schlagen neue Gesetze vor - und so mancher denkt, was hat das mit dem Leben zu tun? Ich will doch nur arbeiten und bei meinen Lieben sein, Ferien machen, ins Kino gehen, fein essen, mich amüsieren. Das ist Leben! Schreibt doch darüber und nicht immer über das langweilige Zeug, über Recht und Unrecht.

Das Schöne, über das wir schreiben sollten, basiert auf einer sozialen Grundlage. Unter Moses vor 3'400 Jahren auf den "Zehn Geboten" ursprünglich. "Du sollst ... " war der allgemeine Mainstream, von dem auch abgewichen werden konnte. Jeder war sein eigener Richter, wohlwissend, dass er in eine göttliche Gesamtheit eingebunden ist. Wohlwissend, dass es Puff gibt, wenn er doch jemanden tötet, oder zwei ein sexuelles Verhältnis haben, solange ein Dritter "im Spiel" ist.

Heute haben wir abertausende Verbote, fremde Richter in Kreis-, Bezirks-, Kantons- und Bundesgerichten, die darüber wachen und Strafen anordnen und vollziehen lassen. Wir haben Politiker bestimmt, die den abertausenden Verboten neue en mass hinzufügen. Unvereinbares und Chaos sind entstanden.

Und seit 2013 findet unter dem Diktat der US-Regierung ein Paradigmawechsel statt: "Alles ist verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist." Erstmals in der Geschichte der Menschen werden "positive Gesetze" erlassen: "Du darfst ... " und alles was nicht im Gesetz steht, darfst du nicht, das wird bestraft. Gleich zwei "positive" internationale Vereinbarungen sollen geschlossen werden:

Die Luft für das Schöne wird immer dünner, wir nähern uns einem Zeitalter der positiven Gesetze, die einzig ein der US-Regierung wohlgefälliges Leben zulassen und alles andere unter Strafe stellen. Ausgerechnet die US-Regierung, die alle und alles ausspioniert, mit Drohnen überwacht, selber foltert, als eine der wenigen Staaten die Todesstrafe anwendet, als einziger Staat Angriffskriege führt will der Welt ihre "positiven Gesetze" aufzwingen. Der Text der beiden Handelsabkommen (von wikileaks veröffentlicht) zeigt, dass das Land, das am konsumenten- und freiheitsfeindlichsten in den Verhandlungen agiert, die Vereinigten Staaten sind.

Wir sehen unseren wahren Feind, der sich vehement gegen Freiheit, Gleichheit und Solidarität stemmt: Die US-Regierung bestehend aus US-Politikern, die Lobbyisten ergeben dienen. Im Kern ist die US-Regierung käuflich und damit zutiefst korrupt. Die Schweizer Regierung allerdings ist nicht besser, nur das Land kleiner. Und die EU-Regierung wird von den korrumpierten Regierungen gleich selber ernannt.

"Scheisse, Scheisse, Scheisse", denkst Du, da können wir doch nichts machen! Reden wir von etwas anderem, von Schönem: von Liebe, Ferien, Freizeit, von Glück, von glücklichen Zeiten. Wie die Juden, die zusammengepfercht sich auch mit Schönem ablenkten, einander trösteten, dem Grauen entflohen. Wie die Mutter, die heute in Somalia ihr hungerndes Kind in den Schlaf wiegt.

Liebe Leserin, lieber Leser

Wir haben Verantwortung zu tragen. Im kommenden Jahr 2014 werden schmerzhafte Erinnerungen wach. Am 3. August jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum hundertsten und am 1. September derjenige des Zweiten zum fünfundsiebzigsten Mal. Diese beispiellosen humanitären Katastrophen kosteten von 1914 bis 1918 und von 1939 bis 1945 in zehn Jahren oder 3‘752 Kriegstagen ungefähr 74 Millionen Kindern, Frauen und Männern das Leben. Das bedeutet, dass pro Kriegstag im Durchschnitt täglich 20‘000 Zivilisten und Soldaten getötet wurden. Heute sterben  täglich 7'000 Kinder unter fünf Jahren an Hunger und dieser Krieg dauert unvermindert an! Hunger ist das grösste lösbare (!) Problem der Welt. Unsere vom Volk delegierten und den Reichen ergeben dienenden Politiker führen diesen Krieg unerbittlich weiter.

Frauen und Männer, die zu uns flüchten, um Essen für die Zuhause zu beschaffen, werden als Wirtschaftsflüchtlinge ausgeschafft und wir hatten einen Bundesrat, der sich noch heute damit brüstet, wie viele er geschafft hat! Handelsabkommen auferlegen denen Zuhause horrende Bedingungen, wie sie Ansprüche der Urheber befriedigen müssen, was sie überhaupt "tun dürfen".

Liebe Leserin, lieber Leser

Wir wollen leben! Wir wollen etwas arbeiten und viel Zeit für und Spass miteinander haben. Arbeit und Zeit können auch kombiniert werden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Und damit kommen wir zurück zum Schönen, das wir in der montagsZeitung beschreiben möchten: Die Zukunft.

Wir wollen die Zukunft gestalten und umsetzen.

Die montagsZeitung steht allen offen. Aufsätze oder Briefe schreiben aber hauptsächlich Männer, selten eine Frau! Und das liegt nun nicht an der tieferen Stimme oder der physischen Kraft des Mannes: Beim Schreiben sind wir alle gleich und alle, die lesen, können schreiben! Zudem nennen wir nie die Namen der Schreibenden.

Liebe Leserin,

Im Gestalten und Umsetzen ist die Frau dem Mann ebenbürtig überlegen. Schau dir nur die weihnachtsgeschmückte Wohnung eines Junggesellen an! Oder lies Astrid Lindgren und dann nimm irgendeinen Autor, von mir aus auch Goethe oder Schiller oder Henning Mankell, weil er auch aus Schweden kommt. Spunk!

Gestalte die Zukunft! Auch wenn du nicht wie Astrid schreibst, den Männern bist du gewiss ebenbürtig überlegen.

Lieber Leser, liebe Leserin

Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr! Und wir freuen uns auf dein Gestalten und dein Umsetzen der Zukunft! Der Satz: "Es ist so. Es könnte auch anders sein." ist übrigens auch von einer Frau.

Eine einfache Strategie um Macht zu gewinnen

Die Masseneinwanderungsinitiative, lanciert von fünf Nationalräten, will die Zuwanderung gar nicht stoppen - an der die von ihnen vertretenen Landwirte und Unternehmen ja nur verdienen!

Wäre sie ernst gemeint, hätte das Initiativkomitee im Initiativtext verbindliche Zahlen genannt!

Bewusst sollen nach dem Willen der Initianten jedoch National- und Ständerat die Zahlen festlegen - also just diejenigen, die die Zuwanderung gar nicht stoppen wollen - damit die fünf Nationalräte und ihre Partei "empört" Opposition machen und im Wahljahr 2015 ausrufen können: "Gebt uns die Mehrheit, dann stoppen wir die Zuwanderung!" Was sie dann aber auch nicht machen, denn sie hätten es ja bereits heute mit einer verbindlichen Initiative tun können.

Ein ähnlich gleiches Beispiel ist die Byebye-Billag-Initiative, wo nach dem Vorschlag der Initiantin aus dem Nationalrat ebenfalls der National- und Ständerat über die Höhe der Empfangsgebühren hätte entscheiden sollen und die Initiantin und ihre Partei in jedem Fall ausgerufen hätten: "Gebt uns die Mehrheit, dann kürzen wir die Empfangsgebühren!"

Ein unabhängiges Komitee hat die Byebye-Billag-Initiative aufgenommen und schafft die Billag tatsächlich ab und folglich auch den Hauptempfänger des Geldes, den privaten Medienkonzern SRG. Die Byebye-Billag-Initiantin ist still geworden und unterstützen die verbindliche Initiative mit keinem Wort ...

... wetten, dass die Masseneinwanderungs-Initianten ebenfalls mit keinem Wort eine neue Volksinitiative für eine verbindliche Zuwanderungsbremse unterstützen ...

Demokratie - Synokratie - Oligarchie - Monarchie

Es gibt Parteien, die billige Oppositionspolitik betreiben und damit Unfrieden in der Bevölkerung schüren und sie finden Anhänger, die ihnen auf dem Leim gehen. Jetzt kann man ebenfalls billig über diese Parteien herziehen oder aber Lösungen suchen. Nichts fürchten Parteien mehr, als Lösungen aus der Bevölkerung.

Von einer Demo (=Volk) -kratie (=Herrschaft) sind wir heute mit der weltweit verbreiteten Syno (=Partei) -kratie weit entfernt. Und das stinkt der Bevölkerung. Das ist die eigentliche Ursache der Politikverdrossenheit. Sogar Volksinitiativen aus der Bevölkerung haben es schwer, weil sie in der Synokratie untergehen.

Leserbrief: "Langsam aber sicher müssen wir uns überlegen, ob wir nicht eine Initiative für die Reform des schweizerischen Polit-Systems machen sollten! Und zwar mit einem Milizparlament, das keine fest gewählten Volksvertreter mehr hat, denn Festgewählte können Blödsinn anstellen, den das Volk nicht möchte. Überhaupt sollte das Regieren mit Partei-Ideologien unterbunden werden und individuellem gesunden Menschenverstand Platz machen."

Doch bereits die alten Griechen haben festgestellt, dass eine direkte Demokratie nur eine kleine Gemeinschaft verbinden kann, weil man sich ja rein akustisch verstehen muss. Gerade ältere Menschen und Menschen mit anderen Sprachkenntnissen haben hier Probleme. Und es bedarf eines achtsamen Umganges, damit jeder sich einbringen kann. Ebenfalls soll dem Frieden zuliebe kein Mehrheitsbeschluss gefasst sondern nur im Konsens, das heisst ohne Gegenstimme, beschlossen werden. Ein demokratisches Land umfasste also ganz viele autonome Demos in der Grösse einer Wohn- und Arbeitsgemeinschaft (2 bis vielleicht 12 Personen). Bei kleinen demokratischen Einheiten von 2 bis vielleicht 12 Personen spricht man im besten und optimalen Fall von Anarchie, also von Herrschaftslosigkeit.

Und jetzt kommt die spannende Frage: Wie gestaltet eine optimal achtsame Demo ihre 'Auslandbeziehung'?

Bilden zwei Demos eine Überdemo oder fusionieren sie zu einer Grossdemo oder binden sie sich durch Vertrag? Und wer bestimmt in der Überdemo; wie soll die Demokratie in einer Grossdemo funktionieren, da sie ja nur in der Demo funktioniert; was passiert, wenn die Vereinbarung, die zwei Demos eingegangen sind, nicht eingehalten wird?

Beginnen wir ganz unten: Wenn zwei sich zu einer Demo verbinden, also ein Paar sind.

Mindestens zu Beginn wird Anarchie, also Herrschaftslosigkeit gelebt. Doch kaum haben sie sich gefunden, werden Besitzansprüche an der anderen Person geltend gemacht. Die ursprüngliche Anarchie wechselt zur Demokratie, in der ein Konsens herrscht: Will sie in den Ausgang und er nicht, entsteht mitunter eine Gegenstimme und sie müsste auf den Ausgang verzichten. Will er Skifahren gehen und eines der Kinder stimmt dagegen, wird nichts mit Skifahren. Und über die Zeit sehnt sich jeder nach der ursprünglichen Anarchie.

Doch wenn etwas ganz unten bereits nicht funktioniert, wie soll es dann im Grossen funktionieren? Demokratie - Synokratie - Oligarchie - Monarchie sind alles Herrschaftsformen. Und eine gute Monarchie entspricht eher dem Willen einer grossen Bevölkerungsmehrheit als eine Demokratie mit knappen und wechselnden Mehrheitsverhältnissen!

Und vor diesem soziologischen Hintergrund verstehen wir plötzlich, warum mit der Umsetzung der französischen Revolution "Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit" Napoléon Bonaparte beauftragt und nach einer Volksabstimmung mit 3'000'000 JA zu 1'600 (!) NEIN zum Konsul auf Lebenszeit ernannt und zwei Jahre später, nach erneuter Volksabstimmung, 1804 zum Kaiser gekörnt wurde. 1803 versammelte Napoléon die zerstrittene politische Elite der Schweiz in Paris an der Helvetischen Consulta und erarbeitete mit ihr die Mediationsakte (Vermittlungsakte), eine neue föderalistische Verfassung «Schweizerische Eidgenossenschaft», die Napoléon garantierte und beschützte.

Im März 1814, vor genau 200 Jahren wurde Napoléon Bonaparte von den adeligen Kräften Europas (Grossbritannien, Russland, Österreich und Preussen) geschlagen und nach Elba verbannt, von wo er jedoch überraschend am 1. März 1815 zurückkehrte und erneut die Macht in Frankreich übernahm. Die Niederlage der von Napoléon geführten Franzosen am 18. Juni 1815 bei Waterloo (Belgien) beendete seine Herrschaft und er wurde nach St. Helena verbannt und Europa wurde von den adeligen Kräften "restauriert".

Das Ende des ersten und einzigen vom Volk gewählten Kaisers! Besiegt im von Konservativen ausgerufenen "Befreiungskrieg" von Untertanen echter Könige und Kaiser.

Helvetia

Wenn jedoch die Demokratie gescheitert und Oligarchie (Herrschaft der Reichen) keine Variante ist, warum versuchen wir es nicht mit einer Volksmonarchie, mit einer Landesmutter Helvetia auf Lebenszeit und zwei Rechten des Volkes: Abstimmung über eine Totalrevision der Verfassung, wenn 10 Prozent der Stimmberechtigte dies innert 18 Monaten nach Publikation der Initiative verlangen, und Neuwahl der Helvetia, wenn sie zurücktritt und nach einer von ihr vorgeschlagenen, aber vom Volk nicht angenommen Verfassungsänderung!

Und wer wird Helvetia?

Eine Frau. Aus allen stimmberechtigten Kandidatinnen entscheidet das Los: Anwesenheit zur vereinbarten Zeit auf dem Bundesplatz genügt! Die Identitätskarten werden in eine geodätische Kugel gelegt, das Dreieck wird verschlossen und die Kugel um den ganzen Bundesplatz und dann in die Mitte und von der Mitte zur Bundeshaustreppe gerollt. (Ich sehe das schon vor mir!) Die amtierende Bundeskanzlerin greift mit verbundenen Augen in die Kugel und zieht eine Karte. Die Helvetia ist bestimmt.

Sie wird gesucht, bis sie gefunden ist. Sie kommt nach vorn und leistet das Gelübde oder verzichtet auf das Amt. Verzichtet sie, wird die Kugel erneut verschlossen, wird zur Mitte und von der Mitte zur Bundeshaustreppe gerollt, bis eine Helvetia gewählt ist.

Unsere Königin

Die Legislativen von Bund, Kantonen und Gemeinden sind aufgelöst. Die Exekutiven von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie die Schweizerische Nationalbank sind ihr unterstellt und sie übernimmt die Aufgaben der Legislativen.

Zu ihrem Schutz und zum Schutz der Bevölkerung wird ihr eine Helvetia Garde unterstellt. Die Garde versieht Ehrendienste (Audienzen, Besuche) und Personenschutz und verpflichtet sich, sich mit ganzer Kraft für sie einzusetzen, bereit, wenn es erheischt sein sollte, selbst ihr Leben für sie und die Menschen unter ihrem Schutz hinzugeben.

Zum Abgang von André Dosé beim Grasshoppersclub GC

Es kam wie es kommen musste, denn die Wahl von André Dosé an die Spitze des Verwaltungsrats von GC war für Eingeweihte unverständlich, löste in unseren Kreisen Kopfschütteln aus. Warum?

Ganz einfach: Schon bei Swiss entglitten ihm die Finanzen, wovon er nicht viel zu verstehen scheint. So wie schon bei Swiss, welche unter Dosé fürs Erste rasch angeblich erfolgreich abhob, in der Folge indes finanziell ins Trudeln geriet, gilt bei GC genau dasselbe Phänomen, denn er suchte den kurzfristigen sportlichen Erfolg, koste was es wolle, ohne auf der Zeitachse die Finanzen längerfristig zu planen. Sein erneutes Scheitern war also objektiv beurteilt vorprogrammiert!

Bundesrat 2014

In den Bundesrat sind alle Stimmberechtigten wählbar.

Bundesrat 2014

Vertreten die sieben Bundesräte die Menschen oder dienen sie Parteien und Lobbyisten? Stehen sie ein für Freiheit, Gleichheit und Solidarität - wehren sie sich gegen Privilegien und Macht, auch Staatsmacht?

Bundesverfassung Art. 2 Zweck

1. Jeder Mensch lebt innerhalb der Eidgenossenschaft in Freiheit, Gleichheit und Solidarität:

a) Freiheit. Kein Mensch hat das Recht, einen anderen einzusperren;

b) Gleichheit. Kein Mensch hat das Recht, über einen anderen zu richten;

c) Solidarität. Der Bund garantiert jedem Haushalt ein bedingungsloses Grundeinkommen, das ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglicht. Grund und Boden gehört der Gemeinschaft und wird vom Bund verwaltet. Immaterielle Werte sind globales Allgemeingut.

2. Als Ausnahme gilt abschliessend: Jeder Mensch, der angezeigt wird, zwingende Bestimmungen des Völkerrechts verletzt zu haben, wird dem Europäischen Gerichtshof übergeben.

3. Tritt eine Unvereinbarkeit nach Artikel 2 ein, geht Artikel 2 vor.

Damit erfüllt die Schweiz als erstes Land der Welt die humanitäre Forderung der Französischen Revolution aus dem Jahr 1789. Ganz viele Gesetze und damit Privilegien und Machtansprüche werden fallen. Richter und Anwälte und Gefängniswärter sind betroffen und die verkleinerte Polizei wird zum Freund und Beschützer. Grund und Boden gehört der Gemeinschaft, was eigentlich ganz selbstverständlich ist. Immaterielle Werte (Ideen, Wissen, etc.), also die geistige Vielfalt der Schweiz, stehen der ganzen Welt bedingungslos zur freien Verfügung: Was wir wissen, dürfen andere ebenfalls wissen und anwenden und umgekehrt - auch das eine menschliche Selbstverständlichkeit!

Mit dem neu verfassten Artikel in der Bundesverfassung erhält die Schweiz einen Glanz, der weltweit ausstrahlt. Welch anderes Land, welch andere Menschen würden diese hehre, im Grunde zutiefst christliche Neuorientierung verdammen wollen?

Eine lange Woche!

Eine lange Doppelwoche wünschen wir dir, damit du alles lesen und nochmals lesen und lesen und überdenken kannst! Und rein zufällig ist heute auch Dreikönigstag:
Viva Jesus! Viva la Mamma! Viva Helvetia!

17.01.2014

Apropos "positive" Gesetze: Auch die Schweiz will sich TTIP anschliessen!

Seit letztem Juli verhandeln die EU und die USA über ein umfassendes Freihandelsabkommen. Die beiden Grossmächte haben gute Fortschritte erzielt.

Die Schweiz hat deshalb zusammen mit den anderen EFTA-Staaten - Norwegen, Island und Liechtenstein - den Verhandlungsführer der USA um Gespräche gebeten und das erste Treffen hat im Dezember bereits stattgefunden.

Allerdings sind derzeit weder die EU noch die USA bereit, das Abkommen in einem grösseren Kreis auszuarbeiten. Eine Mitsprache bei der Verfassung des TTIP ist den EFTA-Staaten verweht. Wenn das Abkommen TTIP steht, können die EFTA-Staaten jedoch beitreten. "Ganz klar ist, dass wir uns keine Diskriminierung leisten können", sagt der Bundesrat. Er wird also beitreten wollen.

08.01.2014

Société Anonyme

Wir haben ein Problem mit den USA und wissen eigentlich nicht, mit wem genau. Bekannt sind die Präsidenten, die Geschäftsführer der Société Anonyme USA. Aber sie sind ersetzbar und deren Nachfolger nicht anders als die Vorgänger.

Vor kurzem ist die Bewegung Anonymous aufgefallen: die Menschen hinter Masken. Unverständlich ihre Botschaft, weil kein Geschäftsführer, kein Gesicht da ist. montagsZeitung: [link]

Doch Aktiengesellschaften, französisch Société Anonyme (SA), italienisch Società anonima, sind genau so ungreifbar. Gewiss steht ein CEO da, aber wer steht dahinter? Und hinter denen? Wir wissen es nicht. So wenig, wie wir wissen wer hinter der US-Regierung, hinter der CH-Regierung steht.

Menschen und Organisationen sind ersetzbar und doch bleibt die "unsichtbare Hand", die alles lenkt, die beständig ihre Freiheit ausbaut und anderen die Freiheit nimmt.

Wir können die USA boykottieren - doch besitzt die "unsichtbare Hand" überhaupt eine Staatsbürgerschaft? Profitiert sie nicht um so mehr vom Boykott, vom Elend, das dadurch unter den Menschen geschaffen wird?

Es ist schwierig, gegen das Unterdrückende anzugehen: Es braucht Mut und Nächstenliebe (was jedes Neugeborene mitbringt).

Reformieren wir die Kirchen und das Recht, reformieren wir die Gesellschaft, reformieren wir uns und beginnen wir bei mir.

08.01.2014

TTIP, TPP und FATCA

FATCA oder «Foreign Account Tax Compliance Act» ist ein amerikanisches Steuergesetz, das die USA allen anderen Staaten aufzwingen wollen, welches der Schweiz zur Ratifikation vorliegt.

Es verlangt von den schweizerischen Banken, die Finanzinformationen ihrer «amerikanischen» Kunden automatisch den Steuerbehörden der Vereinigten Staaten weiterzugeben. Es geht um eine nicht abschliessende Liste von Personen und Firmen: unter anderem sind dies amerikanische Bürger, Doppelbürger, Personen mit einer amerikanischen Aufenthaltsbewilligung, Firmen, die sich teilweise in amerikanischen Händen befinden aber auch die nicht-amerikanischen Ehegatten all dieser Personen.

Nur unter grossem Druck haben Bundesrat und Parlament zugestimmt, dass FATCA in der Schweiz eingeführt werden kann. Das Zustandekommen eines Referendums ermöglicht die notwendige öffentliche Diskussion!

Da die Zeit drängt (Einreichung 16.01.2014), sollten die Unterschriften schnellstmöglich auf der zuständigen Gemeindeverwaltung abgegeben werden.

Mehr Informationen: [link]

07.01.2014

Helvetia - Totalrevision der Bundesverfassung

Der Initiativtext auf Totalrevision ist vorgegeben und lautet:
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Eidgenössische Volksinitiative 'Totalrevision der Bundesverfassung'

Die unterzeichneten stimmberechtigten Schweizerbürger stellen hiermit gestützt auf Art. 138 der Bundesverfassung das Begehren auf Totalrevision der Bundesverfassung.
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Nach der Veröffentlichung im Bundesblatt können wir 100'000 Unterschriften sammeln. Erreichen wir diese, gibt es eine Volksabstimmung. Gewinnen wir diese, werden National- und Ständerat neu gewählt (Art. 193 Abs. 3 BV) und SIE, die neu Gewählten, erarbeiten eine neue Verfassung, die dann den Stimmberechtigten vorgelegt wird.

D.h. nur die Bundesversammlung kann den Stimmberechtigten eine neue Bundesverfassung vorlegen!

Also, statt 100'000 Unterschriften für nichts zu sammeln: Mit den Wahlen nächstes Jahr auf nach Bern, dort ist es warm und die Bezahlung nicht schlecht!

Ein Nationalratsmitglied erhält als Jahreseinkommen 26'000 Fr. zuzüglich Taggelder zu 440 Fr. pro anwesendem Sitzungstag (4 Sessionen zu 3 Wochen). Die Spesenentschädigungen betragen pro Jahr pauschal 33'000 Fr. zuzüglich Mahlzeitenentschädigungen zu 115 Fr. pro Tag und Übernachtungsentschädigungen zu 180 Fr. pro Tag und GA SBB 1. Klasse.

06.01.2014

Beim Kapitel: Wer wird Helvetia?

Konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen :) Coole Katze.

 

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