Jeder, der heute irgendetwas auf dem Computer schreibt oder zeichnet oder fotografiert oder singt oder filmt, erzeugt digitale Daten, die sich binär aus 0 und 1 zusammensetzen. Diese digitalen Daten kann er ausdrucken, dann sind sie nicht mehr digital sondern als Text, Zeichnung oder Noten auf einem Blatt Papier vorhanden. Dieses Blatt Papier lässt sich schützen, indem ich es wegschliesse. Auch die erstellten digitalen Daten lassen sich schützen, wenn ich sie wegschliesse.
Was passiert, wenn ich das Papier oder die Daten Dritten zeige? Ich erwarte von ihnen, dass sie sie mir anschliessend zurück geben.
Allein der Inhalt des Papiers kann aber bereits einen Gedanken beinhalten, der sich dem Dritten sofort erschliesst. Er gibt mir das Papier zurück, aber den Gedanken hat er übernommen. Und er entwickelt ihn aufs neue, hält seinen Gedanken auf Papier fest und es beginnt ein Streit über immaterielle Werte, wem jetzt was gehört.
Nicht nur der Inhalt des Papier, auch ein simples Gespräch, eine Melodie kann sich einem Dritter sofort erschliessen, und wenn er seinen Gedanken festhält, gilt er als Urheber - und nicht der eigentliche Urheber. Die Gebrüder Grimm haben gehörte Geschichten aufgeschrieben und gelten als Urheber der Grimm-Märchen.
Sie hätten das Gehörte auch einfach weitererzählen können - wie alle vor ihnen: Verfeinert, verändert, vertont, mit Musik unterlegt. Oder das Gehörte statt in Buchstaben in Bildern, in bewegten Bildern oder als Schauspiel festhalten können. Gewiss gehört ein Talent dazu. Wie ein Bäcker, der aus Mehl Brot, Nussgipfel, Gebäck macht. Wie ein Koch, der aus Kartoffeln Kroketten, Kartoffelsuppe macht.
Oder nehmen wir Rudolf Diesel, der 1893 aus verschiedenen Einzelteilen und dem Kraftstoff Diesel den Diesel-Motor gebacken hat. Darf niemand auf der Welt Diesel-Motoren backen, weil Rudolf den ersten gebacken hat? Oder nur mit Rudolf's Einwilligung?
Ich könnte mir auch ein eigenes Buch backen, das den genau-gleichen Inhalt hat wie Grimmsmärchen, weil ein Buch nachzubacken äusserst einfach ist. Viel einfacher als ein Diesel-Motor, weil ein Buch ja nur aus den Teilen Papier und Buchstaben besteht - wie das Brot aus Mehl und Wasser. Im Gegensatz zum Brot ist das Buch aber urhebergeschützt, weil die Reihenfolge der Buchstaben entscheidend sei, was soweit noch verständlich erscheint. Es ist aber auch dann geschützt, wenn das Buch in einer anderen Sprache, also in einer ganz anderen Buchstabenreihenfolge gebacken wird, weil der Geist noch der gleiche sei. Der Geist ist das eigentliche Eigentum.
Ich darf die von Grimm nacherzählten Geschichten nicht von Grimm nacherzählen, auch nicht in eigenen Worten oder einer fremden Sprache, weil er sie bereits fixiert hat. Das Nacherzählen einer Nacherzählung ist verboten.
Und das plagt die Menschheit sehr, weil das einmal Entwickelte (Motor) und der einmal fixierte Geist (Urheber) geschützt sind und nicht weiter frei verwendet werden können. Wie schön wäre es, wenn wir gute Sachen, guten Geist nachbacken, kopieren, vielleicht verfeinern könnten.
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Vernünftigerweise müssten wir einsehen, dass wir den Geist nicht mehr länger in der Flasche halten können. Und wenn der Geist frei ist, ist auch das Entwickeln frei.
Dieser Befreiung stellt sich eine mächtige Organisation in den Weg - die WTO (World Trade Organization). Die Welthandelsorganisation wurde 1994 in Marrakesch gegründet und hat ihren Sitz in Genf.
Die WTO ist die Dachorganisation von drei Vertragswerken, die durch die wichtigsten Handelsnationen ausgearbeitet und unterzeichnet wurden:
Beschlüsse werden bei der WTO üblicherweise im Konsens gefasst, obwohl rein rechtlich mit Mehrheitsentscheidungen beschlossen werden kann.
TRIPS
Das TRIPS-Abkommen fordert von den Mitgliedsstaaten Minimalkriterien u. a. in den folgenden Bereichen:
Seit das TRIPS-Abkommen 1995 in Kraft getreten ist, muss sich die WTO mit zunehmender Kritik von Entwicklungsländern, Wissenschaftlern und nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) auseinandersetzen. Sie kritisieren, dass TRIPS das Ergebnis eines Lobbying-Prozesses durch multinationale Unternehmen wie Pfizer und IBM ist, mit dem Ziel: globale Monopole für die Verwertung von Geschäftsideen, Erfindungen und Entdeckungen zu etablieren.
Die Achse des Bösen
Nicht Mitglied der WTO sind:
Afghanistan, Algerien, Andorra, Äquatorialguinea, Aserbaidschan, Äthiopien, Bahamas, Bhutan, Bosnien und Herzegowina, Jemen, Iran, Irak, Kasachstan, Komoren, Libanon, Liberia, Libyen, São Tomé und Príncipe, Serbien, Seychellen, Sudan, Syrien, Usbekistan, Vatikanstadt, Weissrussland
Zufall, dass die Länder Afghanistan, Iran, Irak, Libyen, Syrien von den USA, der treibenden Kraft für das TRIPS-Abkommen, angegriffen wurden?
Die Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12), die von Bundesrätin Simonetta Sommaruga im August 2012 einberufen wurde, hat ihren Schlussbericht am 06.12.2013 veröffentlicht. Als Ergebnis schlägt die AGUR12 ein Massnahmenpaket mit fünf Schwerpunkten vor: Verbesserung der Information für die Konsumenten, Ausbau und damit Steigerung der Attraktivität legaler Angebote, Vereinfachung der Bekämpfung der Piraterie, Steigerung der Effizienz und Transparenz der Verwertungsgesellschaften sowie Anpassung der Schranken des Urheberrechts an die neusten Entwicklungen.
Internet sperren
Bezüglich der Piraterie gilt die grosse Sorge der Kunstschaffenden und der Produzenten Unternehmen, die kommerziell Piratenwebseiten betreiben. Diese konkurrenzieren in unfairer Weise legale Angebote und entziehen sich durch geschickte Standortwahl oder technische Verschleierungen dem Zugriff. In der Schweiz befindliche Access Provider (swisscom und cablecom) sollen deshalb nach Vorstellung der AGUR12 auf behördliche Anweisung hin in schwerwiegenden Fällen den Zugang zu Webportalen mit offensichtlich illegalen Quellen über IP- und DNS-Blocking sperren.
Bei den legalen Quellen sollen Downloads vom Internet zulässig bleiben; unbewilligte Uploads dagegen bleiben verboten.
Verwertungsgesellschaften
Die Verwertungsgesellschaften nehmen in der schweizerischen Kulturlandschaft eine wichtige Stellung ein. Vielen Künstlern sichern sie einen wesentlichen Verdienstbestandteil und beispielsweise Internetfernsehen wäre ohne den einfachen Rechteerwerb der Veranstalter über die Verwertungsgesellschaften und die dadurch entstehende Rechtssicherheit gar nicht möglich. Verdienen tun aber vornehmlich die Verwertungsgesellschaften, Krümmelchen gehen an die Künstler ...
Ja, wir zahlen bereits heute für leere Datenträger den Verwertungsgesellschaften Urheberrechtsgebühren, weil wir auf dem Datenträger urheberrechtlich geschützte Daten speichern könnten. Als nächstes bezahlt jeder Mensch den Verwertungsgesellschaften eine Urheberrechtsgebühr, weil er urheberrechtlich geschützte Daten im Hirn speichern könnte! Wie blöd wir doch sind ...
Piraten-Partei schweigt
Die Piratenpartei schweigt, seit ihre Softwareprogramme auch als 'Literatur' gelten und mindestens 50 Jahre geschützt sind ...
Die Stimme antwortete: "Ich stecke da unten bei den Eichwurzeln. Lass mich heraus, lass mich heraus." Der Schüler fing an unter dem Baum aufzuräumen und bei den Wurzeln zu suchen, bis er endlich in einer kleinen Höhlung eine Glasflasche entdeckte. Er hob sie in die Höhe und hielt sie gegen das Licht, da sah er ein Ding, gleich einem Frosch gestaltet, das sprang darin auf und nieder. "Lass mich heraus, lass mich heraus", rief's von neuem, und der Schüler, der an nichts Böses dachte, nahm den Pfropfen von der Flasche ab. Alsbald stieg ein Geist heraus und fing an zu wachsen und wuchs so schnell, dass er in wenigen Augenblicken als ein entsetzlicher Kerl, so gross wie der halbe Baum, vor dem Schüler stand. "Weisst du", rief er mit einer fürchterlichen Stimme, "was dein Lohn dafür ist, dass du mich herausgelassen hast?"
"Nein", antwortete der Schüler ohne Furcht, "wie soll ich das wissen?"
"So will ich dir's sagen", rief der Geist, "den Hals muss ich dir dafür brechen."
"Das hättest du mir früher sagen sollen", antwortete der Schüler, "so hätte ich dich steckenlassen; mein Kopf aber soll vor dir wohl feststehen, da müssen mehr Leute gefragt werden."
"Mehr Leute hin, mehr Leute her", rief der Geist, "deinen verdienten Lohn, den sollst du haben. Denkst du, ich wäre aus Gnade da so lange Zeit eingeschlossen worden, nein, es war zu meiner Strafe; ich bin der grossmächtige Merkurius, wer mich loslässt, dem muss ich den Hals brechen."
"Sachte", antwortete der Schüler, "so geschwind geht das nicht, erst muss ich auch wissen, dass du wirklich in der kleinen Flasche gesessen hast und dass du der rechte Geist bist; kannst du auch wieder hinein, so will ich's glauben, und dann magst du mit mir anfangen, was du willst." Der Geist sprach voll Hochmut: "Das ist eine geringe Kunst", zog sich zusammen und machte sich so dünn und klein, wie er anfangs gewesen war, also dass er durch dieselbe Öffnung und durch den Hals der Flasche wieder hineinkroch. Kaum aber war er darin, so drückte der Schüler den abgezogenen Pfropfen wieder auf und warf die Flasche unter die Eichwurzeln an ihren alten Platz, und der Geist war betrogen.
Nun wollte der Schüler zu seinem Vater zurückgehen, aber der Geist rief ganz kläglich: "Ach, lass mich doch heraus, lass mich doch heraus."
"Nein", antwortete der Schüler ... hier die ganze Geschichte
Den Geist befreien
Der Schüler hat den Geist ein zweites Mal befreit und diesmal zum Wohl aller. Der Geist hat ihm nicht den Hals gebrochen.
Gewiss sieht die Zukunft für Geistschaffende anders aus: Sie können ihren Geist nicht länger in der Flasche halten. Texte, Musik und Bilder verflüchtigen, verbreiten, verweben sich mit anderen Texten, Bildern und Gesprochenem.
Niemand nimmt dem Geistschaffenden sein Werk weg. Sein Manuskript, seine Komposition, seine Skulptur, sein Diesel-Motor sind sein physisches Eigentum, das er behalten oder verkaufen kann - wie der Bäcker sein Brot. Und ich kann das Brot brauchen oder weiter verkaufen, ganz nach belieben. Und natürlich darf ich mir auch ein eigenes Brot backen, das genauso gut oder besser oder schlechter als das Brot des Bäckers ist. Dass das "Brot backen" mit ctrl-c und ctrl-v sehr schnell geht, ist Teil unserer heutigen Technik, Stand unserer heutigen Entwicklung - sie lässt sich nicht aufhalten, wenn wir am Grundsatz der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit festhalten.
"Brot backen"
Das "Brot backen" kann aber von der Welthandelsorganisation (WTO) verboten und mit Handelssanktionen bestraft werden. Es ist dieser von multinationalen Unternehmen ausgehende Geist, der Menschen den Hals bricht, der wieder in die Flasche zurück muss. Und dann befreien wir ihn ein zweites Mal und diesmal zum Wohl aller.
Eigenartigerweise haben WTO und IKRK ihren Sitz in Genf. Zwei Organisationen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das IKRK, das sich sehr für Menschen auf der ganzen Welt einsetzt und auf der anderen Seite die WTO, die das eigentlich ja auch möchte, aber von Lobbyisten beherrscht wird.
Doch auch in Bern wird die Bundesversammlung von Lobbyisten beherrscht. Das Gleiche in den Kantons- und Gemeindeparlamenten. Es ist also keine Frage von Demokratie oder Diktatur. Die Demokratie versagt genau gleich wie die Diktatur unterdrückt.
Und undemokratische Organisationen wie das IKRK wiederum leisten Grossartiges. Oder beachten wir den unbändigen Geist eines Gottlieb Duttweilers und wie die Migros heute von Technokraten geführt wird. Oder den Geist leidenschaftlicher Radio-Pioniere und was daraus geworden ist. Oder den Geist erdverbundener Bauern und was daraus geworden ist. Oder den Geist der französischen Revolution und was daraus geworden ist.
Wenn wir so wollen, mangelt es vielen an einem Herz, so gross wie die Welt.
Jahr für Jahr wandern netto 80'000 (2012) zusätzliche Personen ein. Bildlich gesprochen entsteht jedes Jahr im Land verteilt eine neue Stadt Luzern. Ein Grossteil der Zuwanderer wird nur benötigt, um Stellen zu besetzen, die erst durch die Zuwanderung nötig werden. Eine übermässige Anzahl Einwanderer benötigen u. a. zusätzliche Spital- und Pflegebetten was wiederum Personalmangel produziert und zusätzliche Ausländer bedarf - dies ist ein Teufelskreis.
Der Unmut in der Bevölkerung steigt auch, weil die Landwirtschafts- und Grünflächen in rasanter Weise und unwiderkehrlich zubetoniert werden. Wir können in der Schweiz ausser Boden fast alles kaufen!
Klassische Einwanderungsländer wie USA, Kanada, oder Australien überlassen die Einwanderung auch nicht dem Zufall. Bezüglich der bilateralen Verträge zeichnen einige Personen wieder mal ein Bild einer Schweiz, die in der Apokalypse versinkt - das gleiche Bild wurde bereits bei der Minderinitiative gemalt. Wir sollten uns von den unglaubwürdigen Drohungen einzelner Politiker und Wirtschaftsvertreter nicht einschüchtern lassen.
Die bilateralen Verträge sind Vereinbarungen welche verhandelbar sind, aber für all die Probleme welche eine übermässige Einwanderung nach sich ziehen, gibt es keine Lösungen.
Es ist unsere Pflicht, mit den Sozialwerken und dem knappen Boden haushälterisch umzugehen, damit auch unsere Kinder und Enkelkinder einen Handlungsspielraum haben.
Wir müssen die Zuwanderung so gestalten, dass diese vernünftig, erträglich und nachhaltig bleibt.
Bei einem Ausländeranteil an der ständigen Wohnbevölkerung von 23.2% wollen wir bei der Netto-Zuwanderung nicht mehr Masshalten. 23 Menschen aus dem Ausland wohnen bei 77 Menschen, das ist jenseits von Gut! Bereits in der montagsZeitung vom 11. November 2013 haben wir die Initiative 'Gegen Masseneinwanderung' kritisiert. Einerseits mindert die Initiative die Einwanderung nicht, weil keine verbindlichen Zahlen oder Richtwerte vorgegeben werden, anderseits plagt sie Menschen - die bei uns sind - was mit dem Ziel, die Masseneinwanderung einzudämmen, nichts gemein hat.
Ja, wir unterstellen den Initianten, dass sie das vorgeschobene Ziel gar nicht verfolgen - Höchstzahl: Wie viele Familien sind das und von wem wird die Höchstzahl festgesetzt? Von der Bundesversammlung, na Bravo! - sondern es ihnen darum geht, die bilateralen Verträge zu kippen und Unfrieden ins Land zu bringen und mit der humanitären Tradition der Schweiz zu brechen. Die Initianten verlangen:
Die bilateralen Verträge liessen aber Zuwanderungsbeschränkungen im Interesse der öffentlichen Ordnung, Sicherheit und Gesundheit zu!
Das ist auch den Juristen im Komitee 'Gegen Masseneinwanderung' sicher bekannt. Und mit einer einfachen Verfassungsänderung könnte das auch umgesetzt werden:
"Der Bund sorgt im Interesse der öffentlichen Ordnung, Sicherheit und Gesundheit dafür, dass bei einem Ausländeranteil von über 8 Prozent an der ständigen Wohnbevölkerung die Einwanderung 20 Prozent kleiner ist als die Auswanderung, wobei der Familiennachzug bei der Einwanderung Vorrang hat."
Und als humanitäres Land:
"Die Einwanderung von Asylsuchenden bleibt gewährleistet."
Aber eigentlich bräuchte es gar keine Verfassungsänderung
Die Bundesversammlung kann das Ausländergesetz einfach entsprechend anpassen. Will die Bundesversammlung aber nicht! Weder die Grünen noch die SVP: Sie finden es cool, dass die Wirtschaft boomt, jährlich eine Stadt Luzern erstellt wird, die Infrastrukturen Bahn und Strasse bersten, Spitäler überbelegt sind und allerorts Mangel herrscht - und wir trotzdem nie zu einer Vollbeschäftigung zurückkehren können, weil beständig billige Arbeitskräfte zufliessen!
Die Initiative 'Gegen Masseneinwanderung' ist abzulehnen
Sie ist eine Mogelpackung, die die Zuwanderung nicht bremst, dafür die bilateralen Verträge ausser Kraft setzt und im Inland Unfrieden stiftet und uns als humanitäres Land blossstellt. Stattdessen ist eine neue Initiative zu lancieren, so wie sie oben beschrieben ist.
Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres Daseins.
In der lichterfüllte Weihnachtszeit.
Wir verabschieden uns für dieses Jahr und freuen uns auf das neue! Unser ganz herzlicher Dank gilt all den vielen, die zum Inhalt der montagsZeitung beigetragen haben, und den vielen Vielen, die durch ihr Lesen genau so viel eingebracht haben. Macht 's gut.
Ihr Menschen von nah und fern.
18.12.2013
Ich bin schon für einen Alleingang der Schweiz: als leuchtender Stern der Weltgemeinschaft vorausziehend!
Aber nicht als schmutziges Schlusslicht der Nationen, zu dem rechtsnationale Millionäre die Schweiz machen wollen.
17.12.2013
Ich erlaube mir, Ihnen den Link zu meinem neuen Blog "Verhöhnung der Werte, Wohlstand in Gefahr" zu übermitteln.
Es geht im Text um eine dunkle Seite der schweizerischen Geschichte, als die Schweiz als weltweit einziges Land nicht gewillt war, das von der UNO gegen das unmenschliche Regime von Südafrika verhängte Embargo zu respektieren.
Diese Geschichte soll sich nach dem Willen rechtsnationaler Millionäre nun in der Schweiz wiederholen, indem sie die grössere Hälfte der Schweizer Bevölkerung gegen die andere aufhetzen, um losgelöst von internationalen Vereinbarungen (Menschenrechten) ein Apartheid-Regime zu errichten, das es Millionären erlaubt, ebenso schmutzige wie lukrative Geschäfte zu machen.
Der Text ist zweisprachig in Französisch und in Deutsch geschrieben. [link]
16.12.2013
Die Piratenpartei schweigt nicht zum Bericht der AGUR12, sondern hat sich bereits am 6.12. dazu geäussert:
Es scheint, dass der «Agur 12»-Bericht ausschliesslich die Forderungen der Medienindustrie mit brachialen Methoden umgesetzt hat. Die Medienindustrie redet eine Änderung der Gesetzeslage in ihrem Sinne herbei. Einseitig werden kommerzielle Interessen den Rechten der Konsumenten und Provider vorgezogen.Die Piratenpartei Schweiz verurteilt solch einseitige Machwerke und lehnt die Empfehlungen von «Agur 12» in Bausch und Bogen ab. Die Medienindustrie sollte sich unserer Meinung nach verstärkt damit beschäftigen, neue Vermarktungsmodelle zu erforschen und zu testen anstatt demokratische Staaten für die Durchsetzung ihrer Interessen zu missbrauchen. [link]
16.12.2013
Jeder, der in der Rushhour zur Arbeit muss, und jeder, der eine Stelle sucht, und jeder, der die Gehässigkeit unter den Leuten hört - ob Ausländer oder Inländer - weiss, dass wir ein Problem haben.
50-jährige Maurer aus Portugal, die seit 25 Jahren in der Schweiz wohnen, werden ersetzt durch billigere 25-jährige Maurer aus Portugal.
Ja, wir haben zwei Maurer, einer mit Familie, und nur eine Stelle. Den 50-jährigen möchten wir gerne abschieben und seine Familie mit. So sieht es aus. Wir kümmern uns einen Scheiss um diejenigen - ob Ausländer oder Inländer - die bei uns sind!
Auch die SVP nicht. Sie will einfach den 50-Jährigen mit Familie rechtlich abschieben und es dem 25-Jährigen verbieten können, seine Familie nachzuziehen. Und dafür opfert sie die bilateralen Verträge und die Menschenrechte.
Was wir brauchen, ist in der Tat eine automatische Zugangsbremse, um die Wohnbevölkerung - Ausländer und Inländer - zu schützen.
Machen wir doch etwas! Machen wir eine Initiative mit dem Titel 'Automatische Zuwanderungsbremse bei 8% Ausländeranteil'.
16.12.2013
mit diesen ausländern? welches problem habt IHR? die schweizer waren vor jahrhunderten söldner. solange diese ausländer 1ste beim skispringen werden oder für die deutschen tore schiessen ist alles okay. eben söldner :)
16.12.2013
Das ist es doch, was die Schweiz benötigt! Wie die Schuldenbremse müssen wir der Bundesversammlung auch eine Zuwanderungsbremse vorgeben - sonst knallt's!
Wie viele Autobahnspuren sollen wir noch bauen, wie viele Tunnels noch graben, wie viel Land noch zubetonieren? Das ist doch Irrsinn: zu vergleichen mit den Römern, als sie den ganzen Apennin, einen rund 1500 km langen Gebirgszug, abholzten.
Die SVP-Mogelpackung werde ich ablehnen.
Bitte lanciert eine Initiative!