28. Oktober 2013
Menschen im Zentrum
Leserbriefe
Rabenkrähe

Die Rabenkrähe gehört zur Familie der Krähenvögel. Sie ist in Eurasien mit 6 Unterarten verbreitet, davon in Europa die Rabenkrähe (südwestlich der Elbe) und die Nebelkrähe (nordöstlich der Elbe). Die Elbe entspring in Tschechien, fliesst durch Deutschland und mündet bei Hamburg in die Nordsee.

Abgeschossen wie Krähen

1845, also zur Zeit des Sonderbundkrieges in der Schweiz, hungerten Menschen in Glarus und viele andere in der Eidgenossenschaft und machen sich auf ins gelobte Amerika. Viele sterben auf der Überfahrt. Es gibt Prämien in den USA für abgeschossene Einwanderer.

2013, also zur Zeit des "Arabischen Frühlings" hungern viele in Afrika und im Nahen Osten und machen sich auf ins gelobte Europa. Viele sterben auf der Überfahrt. In Europa sind sie nicht willkommen und werden zurückgeschoben.

Wir haben Schulen und Universitäten. Doch wozu?

Wir machen keine Fortschritte, unser ganzes Denken liegt im Abschiessen derer, die Hilfe bräuchten, die ums Leben kämpfen. Im Inland: Ausgrenzen, aushungern, abschieben. Staaten, die's machen, erhalten ein Triple A der Ratingagenturen und sind (Kredit) würdig.

Was wir hier in der montagsZeitung machen ist, über Triple A und Krähen nachzudenken. In diesem Sinn sind wir eine der wenigen Universitäten im Land. Wir haben viele Ideen skizziert, wie das Leben in der Schweiz anders sein könnte. Mit der Vision, dass sich das Schweizer Modell anschliessend in der Welt ausbreitet und sie verändert.

Doch für Migration, für Einwanderung haben wir noch keinen Ansatz gefunden und bitten euch, liebe Leserinnen und Leser, um ein Brainstorming. Schreibt in die Leserspalte was euch spontan in den Sinn kommt, weist auf Bücher, Filme, Webseiten hin, die Ideen skizziert haben, wie Migration, Hilfe aussehen kann.

Vielen Dank!

Grosse Ankündigung der Initiative
"Radio und Fernsehen - ohne Billag!"

Das Komitee 'Radio und Fernsehen - ohne Billag' hat mit der Luzernerzeitung (129'000), dem Tagblatt (98'000), dem Tagi (213'000) und 20 Minuten (751'000) letzte Woche ein grosses Publikum erreicht und der Zähler der eingetragenen Starterinnen und Starter hat munter vor sich hingeschnurrt.

1'191'000 LeserInnen haben von der Initiative gehört, noch bevor wir überhaupt starten dürfen. Doch am 12. November 2013 wird uns die Bundeskanzlei grünes Licht geben und dann geht's los: Über 5'400 Stimmberechtigte erhalten Unterschriftenlisten per E-Mail und wir hoffen, dass die Empfänger dies nicht für sich behalten sondern ausplaudern.

Die Medienschaffenden sind elektrisiert, dass mit der Auflösung der Billag 1.3 Milliarden Franken bei den Schweizer Haushalten und Firmen frei und 400 Millionen Franken Werbegelder neu verteilt werden. Zudem erhält die Filmförderung ein grosses Vermögen, um damit die Filmschaffenden in der Schweiz zu unterstützen. [link]

Familienpolitik

SP, CVP, Grüne, GLP, BDP und FDP lehnen die von der SVP eingereichte Initiative "Familieninitiative: Steuerabzüge auch für Eltern, die ihre Kinder selber betreuen" ab.

Art. 129 Steuerharmonisierung

4 (neu) Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, muss für die Kinderbetreuung ein mindestens gleich hoher Steuerabzug gewährt werden wie Eltern, die ihre Kinder fremd betreuen lassen.

Die Gegner argumentieren, dass einer Familie, die ihre Kinder selber betreut, auch keine tatsächlichen Kosten entstehen - und nur die tatsächlichen Kosten, insbesondere im Zusammenhang mit der Erwerbsarbeit, können bei den Steuern abgezogen werden. Zudem betreffe dieser Steuerabzug eher gutsituierte Familien, der Steuerausfall betrage bei einer Annahme der Initiative 390 Millionen Franken.

Alternativ könnte der erst 2011 eingeführte Abzug bis 10'100 Franken pro Kind bis 14 Jahre für die Fremdbetreuung einfach wieder gelöscht werden. Auch dies würde lediglich bei gut situierten Familien Auswirkungen auf die Höhe der Steuerrechnung haben - und wäre mit Mehreinnahmen von 60 Millionen Franken verbunden. Eine Aufhebung, als Gegenvorschlag, hat die Bundesversammlung aber nicht gemacht.

Wo wird ein schulpflichtiges Kind bis 14 Jahre fremdbetreut?

Die öffentlichen Schulen stellen Mittagstische zur Verfügung, die Mahlzeit kostet ca. 10 Franken, verteilt auf 40 Schulwochen und 4 Mittage ergibt das Kosten von 1'600 Franken im Jahr und Kind. Einkommensschwache Haushalte erhalten Ermässigungen. Wer auf 10'100 Franken kommt, hat sein Kind in einer Privatschule. Und wer vermag eine Privatschule? Ein Elternhaus, das sehr gut verdient.

Hinter dem heutigen Betreuungsabzug versteckt sich eine steuerliche Begünstigung derjenigen Eltern, die beide erwerbstätig sind und ihre Kinder bis zur Oberstufe nicht in die öffentlichen Schulen schicken. Dass diese eigenartige Begünstigung von allen Parteien ausser der SVP unterstützt wird, ist erstaunlich und so betrachtet, betrifft die Initiative eher die Schulpolitik als die Familienpolitik.

Es stellt sich also die Frage, ob der Betreuungsabzug auch Familien gewährt wird, bei denen einer wenig oder nichts verdient und deren Kinder die öffentlichen Schulen besuchen, und ob ein Nein überhaupt begründbar ist.

Wir werden auch nicht müde zu betonen, dass die 390 Millionen Franken Steuerausfall im ganzen Land kein Problem sind, solange alleine der Kanton St. Gallen als 'Wirtschaftsförderung' getarnte Steuergeschenke an 86 handverlesene Unternehmen im Wert von 650 Millionen Franken im Jahr macht und alle Kantone es in unterschiedlicher Höhe ebenso tun! [link]

Nach einer Zeitung ist die Woche bereits vorbei!

Wenn ich eine Tageszeitung lese, habe ich so viele Fragen, dass die Woche bereits vorbei ist. Am liebsten lese ich die Leserbriefe, sie sind echt! Und dann stelle ich mir vor, dass die einzelnen Artikel ja auch Leserbriefe sind, einfach immer von den gleichen geschrieben, und bin enttäuscht, dass sie nicht echt wirken.

Das schönste Kleid

In deinem schönsten Kleid,
stehst du da - wunderschön,
lass mich, gebe mir die Zeit,
Geliebte dich anzusehen.

Es ist nicht mehr ganz neu,
aber immer gleich schön,
du pflegt es, bleibt dir treu,
schützt, wärmt auch mich.

So drehe dich - leichtes rosa,
wenn ich doch ein Maler wär,
lege dich nieder in Prosa,
um den Moment erhaltend.

Halte dich - dein Herz im Takt,
spüre ich uns nichts trennt,
bist schön und splitternackt,
schönstes Kleid mir schenkst.

29.10.2013

Migration

Vielleicht ist es hilfreich, wenn wir das Migrationsproblem verkleinern: Angenommen der Kanton St. Gallen führt ein bedingungsloses Grundeinkommen ein. Viele, die ausserhalb wohnen, möchten nun ihren Wohnsitz im Kanton St. Gallen und am liebsten in einem anderen Kanton arbeiten, weil dort die Löhne höher sind, weil diese kein Grundeinkommen kennen.

Was würde nun im Kanton St. Gallen und in den Nachbarkantonen (z.B. TG) alles passieren?

SG: Mehr Wohnraumbedarf, mehr Bauaufträge. Kurzfristige Lohnschwankungen, bis ein verträgliches Niveau zu den Nachbarkantonen gefunden ist. Günstigere Lohnkosten. Zuwanderung von Familien/Konsumenten.

TG: Weniger Wohnraumbedarf, weniger Bauaufträge. Höhere Lohnkosten. Abwanderung.von Familien/Konsumenten..

29.10.2013

Migration

Wie soll Migration gehandhabt werden? Reicht es, wenn Zuwanderer ohne Einladung einfach zuwandern und Arbeit suchen - oder sollten sie eine Einladung, einen für sie verantwortlichen Gastgeber im Land haben?

28.10.2013

Frankreich

Also das mit der Migration - Zugehörigkeit in Frankreich gefällt mir. Wenn ich genug Kapital haben wandere ich aus.

Frankreich hat mir schon immer gefallen. Und die Frauen olala die französischen Frauen..

Und dann wird mein Kind automatisch Franzose.

Genau so mach ich das.

Gruss aus Zürich, Ghost

28.10.2013

Warum lügt die SP?

Heute habe ich ein E-Mail von der SP erhalten: "Die sogenannte Familieninitiative entlastet nur die reichsten Familien, welche ihre Kinder selber betreuen. Die ärmeren 50 Prozent bezahlen gar keine Bundessteuer und können von den Auswirkungen der Steuerinitiative somit nicht profitieren."

Das stimmt nur für die Bundessteuer, die tiefe steuerbare Einkommen nicht besteuert. Für die hauptsächlich ins Gewicht fallenden Kantons- und Gemeindesteuern stimmt diese Aussage schlichtweg nicht!

28.10.2013

Migration - Zugehörigkeit

Kinder, die in Frankreich geboren werden, haben automatisch die französische Staatsbürgerschaft.

 

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