21. Oktober 2013
Menschen im Zentrum
Leserbriefe
1:12 Grafik

Von den dargestellten Unternehmen erfüllt aktuell lediglich Coop die 1:12‐Vorgabe.

Holde Holding

Eine Holding ist ein Unternehmen, deren Zweck hauptsächlich in der Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen besteht. Die Holding kann grundsätzlich in der Schweiz keine industrielle oder kommerzielle Geschäftstätigkeit ausüben. Holdinggesellschaften bezahlen auf kantonaler Ebene keine Gewinnsteuer. Bei der direkten Bundessteuer gibt es kein Holdingprivileg, es besteht also die Gewinnsteuerbelastung von 8.5%, wobei ein sogenannter Beteiligungsabzug geltend gemacht werden kann. Mit diesem Abzug kann es bis zu einer 100%igen Reduktion der Gewinnsteuer kommen.

Vorteile der Holding in der Schweiz

Wieso bezahlen Holding-Gesellschaften keine Steuern?

Eine Blumenladenkette besteht aus vielleicht 10 Blumenläden, die alle ihren Gewinn versteuern. Der Gewinn wird aber nicht als Dividende dem Besitzer der 10 Läden ausbezahlt sondern fliesst in eine steuerfreie Holding-Firma, in der Regel eine kleine GmbH. "Nur aufgeschoben ist die Steuerpflicht", sagen Fachleute blauäugig. "Sobald der Besitzer Geld als Lohn oder Gewinn aus der Holding-GmbH nimmt, muss er dies versteuern. Es wäre 'ungerecht', wenn der Geldtransfer [eigentlich aber eine Schenkung des Gewinns] von den Filialen an die Holding-GmbH besteuert wird."

Und die Holding-GmbH kann sich auch an ganz anderen Unternehmen als dem Blumenverkauf beteiligen und es gilt noch immer der gleiche Grundsatz, dass erhaltene Gewinne steuerfreies Geld seien. Und jetzt kommt die hohe Kunst der legalen Steueroptimierung: Wie bringen wir Geld aus der Holding-GmbH ohne es als Einkommen oder Gewinn zu versteuern?

Ganz einfach: Der Besitzer verkauft Anteilsscheine der Holding-GmbH an Dritte!

Oder

  1. Der Besitzer der Holding-GmbH gründet eine zweite Holding-Invest-GmbH.
  2. Die Holding-GmbH gewährt der Holding-Invest-GmbH ein Darlehen.
  3. Der Besitzer verkauf  Beteiligungspapiere an der Holding-GmbH der Holding-Invest-GmbH.

So hat der Besitzer aus dem Verkauf seiner Beteiligungspapiere steuerfreies Geld erhalten. Die Holding-GmbH gehört nun der Holding-Invest-GmbH und die Holding-Invest-GmbH dem Besitzer. Und aus dem Wertschriftenhandel ist Geld geflossen, das als Vermögensvermehrung bis auf die geringe Kapital-/Vermögenssteuer vollständig steuerfrei ist.

Peter Spuhler

"Wenn ich in meinem Fall 1:12 einhalten müsste, dann könnte ich meine Vermögenssteuer nicht mehr zahlen. Mein Lohn würde bei 520'000 Franken liegen. Ich zahle aber ein Mehrfaches an Steuern." sagt Peter Spuhler dem Tagblatt. Im Kanton Thurgau beträgt die Vermögenssteuer 0.31% des steuerbaren Vermögens. Wer in Frauenfeld 520'000 Franken Vermögenssteuer bezahlt, verfügt über ein Vermögen von 16.8 Milliarden Franken! Ein auf 520'000 Franken gesenkter Lohn und dafür Gewinne aus dem Vermögen (Dividenden) käme aufs Gleiche und Peter Spuhler kann seine Steuern gewiss so oder so bezahlen.

95.5 % der Steuereinnahmen stammen aus der Einkommensbesteuerung

Die Vermögenssteuer ist auf Bundesebene abgeschafft worden. Kantone und Gemeinden erheben eine Vermögenssteuer. Die Vermögenssteuer der natürlichen Personen ist nicht die Haupteinnahmequelle der Kantone und Gemeinden. Sie beträgt 5'547 Millionen Franken. Gemessen an den Gesamtsteuereinnahmen der öffentlichen Haushalte (Bund, Kantone und Gemeinden) von 122'307 Millionen Franken im 2010 ergibt sich ein Anteil von 4.5%.

Vermögenssteuer ist Vermögenden ein Dorn

"Mit der Annahme der Erbschaftssteuer wären wir eines der ganz wenigen Länder, die sowohl Vermögens- als auch Erbschaftssteuern hätten. Österreich hat weder noch", sagt Peter Spuhler.

Sollte es nicht gerade umgekehrt sein: Nur das Vermögen und die Gewinne sollen besteuert werden! Heute wird ja so getan, als ob der Lohn auf dem Lohnausweis bereits Gewinn ist - ist es aber nicht. Der Lohn sind die Bruttoeinnahmen eines Haushaltes und aus diesen Bruttoeinnahmen sind alle Aufwände zu bezahlen (Miete, Krankenkassen, Essen, Kleider, Strom, Kommunikation, Mobilität, Freizeit, Kultur, Arzt, Apotheke, Zahnarzt, Leasing, etc.). Vielen Haushalten verbleibt danach kein Gewinn, sie müssen sich die Steuern bei den Ausgaben absparen, d.h. ihre Ausgaben kürzen.

Anders die Firmen, deren Gewinn tatsächlich das ist, was nach allen Aufwänden und allen Abschreibungen einfach übrig bleibt und auch von den Steuerexperten nicht weiter optimiert werden kann. Gewinne werden nur etwa halb so stark wie die Lohneinkommen besteuert.

Nein: Die Einkommenssteuern und die Mehrwertsteuer sollen gänzlich abgeschafft und nur Gewinne und Vermögen besteuert werden.

1. ist die Veranlagung einfacher - sofern das Bankgeheimnis gegenüber den Veranlagungsbehörden aufgehoben wird, sogar recht lückenlos; 2. kommt mehr Geld in die Staatskassen; 3. entspricht die Gewinn und Vermögensbesteuerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Einzelnen.

Natürlich sind auch öffentlich-rechtliche Körperschaften steuerpflichtig, auch Holding-Gesellschaften und Stiftungen. Alle gleich - ohne Privilegien.
Die Vermögenssteuern heute für natürliche Personen [link]

Scheren

Wir haben nicht nur eine Lohnschere sondern viel mehr auch eine Kapitalschere. Die Kapitalschere geht extrem auseinander. Ein Grossteil der Menschen hat kein Kapital, d.h. je nach Kanton über 76'000 Franken Vermögen. Holding verfügen über gigantische Mittel, wobei - weniger Transparenz und Nähe für die Besitzerschaft (Anonymität) und dem Bankgeheimnis sei Dank - ganz vergessen geht, dass hinter allen "Holdings" natürliche Personen stehen. Also ein kleiner Teil der Menschen verfügt über gigantische Vermögen.

Nach der Abzocker-Initiative beschränken wir mit der 1:12-Initiative den Lohnaufwand der Arbeitgeber zum zweiten Mal und vergrössern damit den verbleibenden Gewinn der Besitzer, der zweimal weniger besteuert und an den Sozialleistungen vollständig vorbei gesteuert wird. Der Gewerbeverband und der Bundesrat weisen darauf hin, dass mit der Annahme der Initiative Steuerausfälle und geringere Einzahlungen an die Sozialwerke verbunden sind, sowie eine zusätzliche unproduktive Kontrollinstanz aufgebaut werden muss.

Bei Unternehmen, die im Besitz von Bund, Kanton oder Gemeinden sind (z.B. Swisscom, Post, Bahn, Kantonalbanken, Elektrizitätswerke), bringen die höheren Gewinne etwas Geld zurück in die Staatskassen. Das Loch bei den Sozialversicherungen bleibt aber bestehen.

Kein Mensch ist am Abend zwölfmal müder als ich

Ich mag die Initiative, die mehr Lohn-Gleichheit verlangt, finde aber das Verhältnis von 1:12 abartig hoch.

Über die OLMA habe ich im Reinigungsdienst von 11 bis 21 Uhr gearbeitet. Zu Hause haben wir Znacht gegessen und schon bald danach ging ich nudelfertig ins Bett. Um halb Zehn stand ich auf, frühstückte, ein neuer Tag begann. Kein Mensch ist am Abend zwölfmal müder als ich!

Lebensverdienst

Rechnen wir den Lebensverdienst einer Reinigungsmitarbeiterin, ergibt das 4'000 im Monat, 48'000 im Jahr, 1'776'000 Franken Lebensverdienst für 37 Jahre Arbeit.

Auf diese 1'776'000 möchte ein Studierter auch kommen. Er hat dafür aber weniger Zeit zur Verfügung, vielleicht nur 27 Jahre, weil er studiert hat. Und weil er sich laufend weiterbildet, entgehen ihm nochmals einige Jahre. Aber 20 Jahre wird er schon arbeiten können. 1'776'000 / 20 Jahre = 88'800 Franken im Jahr. Also weniger als das Doppelte der Reinigungsmitarbeiterin.

Hand aufs Herz

Was würdest du lieber tun: 37 Jahre im Reinigungsdienst arbeiten oder studieren und 20 Jahre in diesem Bereich tätig sein?

Wieso nicht einen Lohn zwischen 4'000 mindestens und 8'000 höchstens?

Netto. Keine Sozialabzüge, keine Einkommenssteuern, keine Mehrwertsteuern, keine Krankenkassenprämien. Die Staatskassen werden aus Gewinn- und Vermögenssteuern gefüllt.

Sind viele unter den Leserinnen und Lesern, die netto wesentlich mehr verdienen? Tatsächlich nicht, aber in der Meinung würden wir schon gerne wahnsinnig viel verdienen - nur wir, das heisst: ich! Tellerwäschers Traum hat Spuren hinterlassen ... Wer mehr verdienen will, muss Unternehmer und Steuerzahler werden - als Angestellter, General oder Bundesrat ist bei 8'000 Schluss!

Eine Woche 1:12

Bin ich jetzt für oder gegen die 1:12-Initiative? Mit der Initiative wird die Lohnungleichheit etwas gleicher. Das kostet. Will ich ein Zeichen für mehr Gleichheit setzen und dafür bezahlen, ist es mir das wert? Ja oder nein?

26.10.2013

Liebes Sekretariat

Interviewt den einmal..

-> [link]

Es gibt hervorragende Schweizer Künstler, ich meine, hört dem mal zu. Unglaublich begabt, auch die Art dieses Films. Die Aussage.

Das ist Talent.

Bitte um ein Interview mit ihm.

Ghost aus Zürich

24.10.2013

Grundeinkommen

Das Grundeinkommen ist ein Menschenrecht und muss durch Lenkungs-Abgaben für die Allgemeingüter Luft, Wasserkraft, Agrar-Land , Bauland und nicht erneuerbare Energien finanziert werden. Dafür müssen wir alle Zwangs-Abgaben abschaffen.

24.10.2013

Wie merkt man, dass man älter geworden ist..

alle Youtube Stars, die man gemocht hat haben aufgehört Filme zu drehen..

[link]

man macht selbst keine Filme mehr obwohl man einer von ihnen war.

Umm in der Schweiz haben wir das so oder so verpennt .. wir haben ja Rudi und Roger den Bankier die für 1Mia / Jahr SRF machen.

Die Quote ist ja Schnurz.

:)

24.10.2013

Vermögenssteuer - mir gefällt die Idee

Ich verstehe Steuern als Lenkungsinstrument: Wir steuern einen kleinen Teil des Vermögens der Vermögenden zu den Vermögenslosen (garantiertes Mindesteinkommen) und zu den übrigen Bundesaufgaben.

Mit dem heutigen Steuersystem, das gar nicht steuert sondern wegnimmt, muss Schluss gemacht werden. Es gibt keine Einkommenssteuern, Sozialabzüge, Mehrwertsteuer und Besondere Verbrauchssteuern mehr: Stattdessen eine Vermögenssteuer auf dem steuerbaren Vermögen. Mir gefällt die Idee sehr.

Wir sollten diese Idee noch etwas ausbauen und dann eine Initiative lancieren.

24.10.2013

Steuerbares Vermögen

Langsam kommen wir Muammar al-Gaddafi näher, der schrieb, dass ein Haus/Wohnung, ein Gemüsegarten und ein Auto notwendig - also kein steuerbares Vermögen sind.

Damit nehmen wir vielen die Angst vor einer Vermögenssteuer, weil die meisten nicht mehr haben.

24.10.2013

Gewinn und/oder Vermögen besteuern

Wir versteuern nicht das ganze Einkommen, sondern nur einen Teil davon - im Idealfall nur das, was uns übrig bleibt, nachdem wir alle Aufwände bezahlt und Investitionen abgeschrieben haben. So ist es zumindest bei Firmen. Bei natürlichen Personen wird insbesondere Wohnen und Leben nicht vom Einkommen abgezogen, Aufwände im Bereich Erwerb, Ausbildung, Gesundheit, Altersvorsorge, Spenden aber schon.

Wie eine Person oder Firma wirtschaftlich dasteht, sehen wir an ihrem Vermögen.

Ein Playboy kann all seine Einnahmen versoffen und kein Vermögen gebildet haben. Ein Mensch mit Behinderung hat all seine Einnahmen für Hilfen ausgegeben und kein Vermögen gebildet. Wirtschaftlich schwache Haushalte haben alle Einnahmen für Miete und Leben ausgegeben und kein Vermögen gebildet.

Wer Vermögen bildet oder vermehrt, hat Gewinn gemacht. Gewinn ist die Vermögenszunahme gegenüber dem Vorjahr und steht mit den Einnahmen nicht in einem direkten Zusammenhang.

Wir können nun nur die Vermögenszunahme besteuern oder nur das Vermögen oder beides - also zweimal das Gleiche.

Ich würde nicht zweimal das Gleiche, einmal in der Zeit und einmal auf Dauer, besteuern. Es ist ja weniger entscheidend in welcher Zeit die Vermögenszunahme erfolgte, als das gebildete Vermögen selber.

Es soll also nur das Vermögen besteuert werden. Und natürlich müssen wir definieren, was Vermögen (Eigentum) überhaupt ist. Und dann schauen, wie viel von diesem definierten Eigentum vorhanden ist und wie hoch die Umverteilung (Steuern) vom Vermögenden zum a. Vermögenslosen (Mindesteinkommen) und b. zu Gemeinschaftsanlagen sein soll.

Der Vermögende wird Steuern grundsätzlich ablehnen, je egoistischer der Zeitgeist, desto heftiger. Je bewusster dem Vermögenden aber wird, dass nicht er alleine in der Lage ist, Vermögen zu schaffen und zu erhalten, sondern dies nur innerhalb einer Gemeinschaft kann, die ihm das ermöglicht (erlaubt!), desto altruistischer wird der Zeitgeist.

23.10.2013

Die Debatte um die 1:12-Initiative wird gereizter

Tendenziöse Informationen werden nicht nur von den Kontrahenten im Abstimmungskampf sondern auch von Quellen verbreitet, von denen Ausgewogenheit zu erwarten wäre. So hat sich das in der Regel seriöse Wirtschaftsmagazin ECO des Schweizer Fernsehens mit einem Beitrag zur 1:12-Initiative hervorgetan, der einen nur noch staunen lässt.

Laut ECO hat das Unbehagen über die Lohn-Ungleichheit ausschliesslich mit der „Wahrnehmung der Öffentlichkeit“ zu tun. In Wirklichkeit habe sich die Lohn-Schere „nicht geöffnet“.

Die Schweiz steht bei der Einkommensungleichheit weder besonders schlecht noch besonders gut da. Die Zunahme der Ungleichheit ist weniger stark als in anderen Ländern, aber sie ist deutlich messbar. Wie auch immer unsere Vorstellungen von Verteilungsgerechtigkeit aussehen – die Tatsachen sollten nicht verleugnet werden. Schon gar nicht vom Schweizer Fernsehen. [link]

23.10.2013

Steuern

Fairerweise sollte nur das Einkommen besteuert werden. Woher stammt Vermögen? Richtig, aus dem Einkommen und dieses wurde ja bereits versteuert. Woher stammen Erbschaften? Aus dem Vermögen der Vorfahren welches ebenfalls bereits versteuert wurde. Kapitalgewinne, Zinsen, etc. zählen selbstverständlich als Einkommen. Jede andere Regelung, auch die aktuelle, ist einfach nur "Bireweich" und wiederspricht jeglicher Logik.

22.10.2013

Die neue 1:12-Regel ist nötig

Die neue 1:12-Regel ist nötig, weil Lohnexzesse als Nebenwirkung der staatlichen Einmischung in die freie Marktwirtschaft – wiederum staatlich – zu bekämpfen sind. Es ist tatsächlich ein Teufelskreis, der zu immer mehr Staat führt.

Grundsätzlich ist gegen hohe Einkommen nichts einzuwenden, wenn sie aus eigener Kraft erfolgen (wie z.B. bei Roger Federer; die Roger-Federer-Foundation mal ausgeklammert). Hier greift, wie bei allen Alleininhabern, die 1:12-Regel auch nicht, denn wie sich das hohe Einkommen aus Lohn oder Gewinn zusammensetzt ist frei wählbar. Probleme mit der Mischung aus Lohn und Gewinn mit der 1:12-Lohn-Regel haben Firmen mit mehreren Eigentümern, die unterschiedlich für das Unternehmen tätig sind (wie z.B. Peter Spuhler).

Wer aber als Angestellter (CEO) in ein gemachtes Nest sitzt und kein anderes Risiko trägt, ausser wieder aus dem Nest geworfen zu werden, verdient nicht so viel. Zweitens müssen Gewinne höher besteuert werden als Lohneinkommen.

22.10.2013

1:12 - JA

Es ist betrüblich, dass die freie Marktwirtschaft die Lohn-Gerechtigkeits-Frage offenbar nicht selber regelt. Der Grund liegt wohl darin, dass es freie Marktwirtschaft nur in der Theorie gibt.

In der Praxis dominieren Privilegien. Zum Beispiel Steuererleichterungen bis hin zur Steuerbefreiung, Patente, Urheberrechte, Grundeigentum, Kapital, Subventionen, Zölle, Konzessionen, Sonderrechte (Banken, Post, Bahn, Versicherungen, Billag), etc.

Diese staatlichen Privilegien begünstigen Konzerne, die ansonsten gegenüber den viel anpassungsfähigeren kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) keine Chancen hätten.

Und als Nebenwirkung haben wir bei Konzernen diese Lohn-Exzesse, die wiederum staatlich eingeschränkt werden müssen.

Grundsätzlich müsste der Staat nach liberaler Lehre sich viel weniger einbringen. Er hätte lediglich dafür zu sorgen, dass mittels Steuern jedem ein Mindesteinkommen garantiert ist (Solidarität) und keiner Privilegien hat (Gleichheit).

Von diesen Grundsätzen sind wir weit entfernt und entfernen uns immer weiter. Wir sollten aber nicht zögern, die neue 1:12-Regel einzuführen. Es wäre falsch, die Nebenwirkungen nicht anzugehen, so lange das Grundübel noch besteht.

21.10.2013

Das

heisst aber nicht, dass ich meinungslos zu diesem Thema bin, mehr glaube ich, dass es den Vermögenden (Limousinen, Swimmingpool und Parties) weniger weh tun würde, wenn man ihnen etwas wegnehmen würde um es den minder Privilegierten zu geben.

Die Schwierigkeit besteht darin es ihnen zu erklären. Ich glaube die meisten Schwierigkeiten bereiten dieser Welt die, welche obwohl sie schon sehr viel haben immer mehr und mehr haben wollen.

Reichtum ist eigentlich ein erstrebenswerter Zustand, erst ab einem gewissen Grad mündet er in Dekadenz.

Viele sind schon glücklich ein Dach über dem Kopf zu haben und pünktlich die Miete zahlen zu können. Viel mehr sollten wir auf solche Leute hinweisen "es gibt wundervolle Menschen mit verschiedenen aussergewöhnlichen und für die Gesellschaft wertvollen Begabungen". Diesen Leuten sollte man ein Chance geben.

Gruss, Zürich, Ghost

21.10.2013

The Archiver

Da ich zu beschriebenen Thema nichts zu sagen habe hier ein Short-Sci-Fi Film:

[link]

Zürich, Ghost

 

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