23. September 2013
Menschen im Zentrum
Leserbriefe
Elisabeth II. wird am 2. Juni 1953 im Alter von 27 Jahren zur Königin des Vereinigten Königreiches von Grossbritannien und Nordirland gekrönt.

Elisabeth II. wurde am 2. Juni 1953 im Alter von 27 Jahren zur Königin des Vereinigten Königreiches von Grossbritannien und Nordirland gekrönt.

Ich, der Souverän

Elisabeth II, Königin des Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Nordirland und ihrer anderen Reiche und Territorien, wurden zwei Gesetze vorgelegt: a. Willst Du, dass wir Räte Dich zwingen können, Dich zu impfen? b. Willst Du, dass wir Räte Dich zwingen können, Militärdienst zu leisten?

"Mich zwingt niemand", lachte sie und hielt das Ganze zum Glück für einen Scherz.

Anna-Maria, Souverän der Schweiz, hingegen fand es doch gut, dass ihre Räte sie gegen ihren Willen zwingen können.

Offenbar begreift sich der Schweizer Souverän noch nicht als Souverän. Anna-Maria begreift sich als Erzieherin, als Mutter, die ihren Kindern vorschreibt, was sie tun müssen. Sie notfalls auch zwingt. Das Zwingen steckt noch sehr in den Schweizern, die ihr ganzes Leben ja immer gezwungen wurden: Als Kind von den Eltern, dem Lehrer, als Jugendlicher vom Lehrmeister, als Soldat vom Offizier, als Erwachsener vom Arbeitgeber.

Zwischen autoritär und souverän besteht ein Unterschied: Wenn du eine Aufgabe souverän gelöst hast, heisst das keineswegs, dass du sie gewaltsam, autoritär gelöst hast. Souverän schliesst ja Autorität, Gewalt geradezu aus, denn Gewalt ist keine Lösung. Obama hat das schmerzlich erfahren, während Putin souverän wirkt.

Demokratie unter souveränen Stimmberechtigten ist ein Genuss! Monarchie unter einem souveränen König wäre es ebenfalls. Monarchien und genau so Demokratien werden aber hässlich unter autoritären Regimen. Die Schweizer Stimmberechtigten bilden insgesamt zur Zeit noch immer ein autoritäres Regime. Burka-Verbot im Tessin und Minarett-Verbot in der Schweiz.

Autoritär handelt der ÄNGSTLICHE. Wovor haben wir Angst? Siehe "Wenn die Angst regiert oder Apfelsaft für alle", montagsZeitung vom 2. September 2013.

Wichtiger aber ist die Frage: Wie werden wir souverän? Offenbar eignen sich dazu weder Eltern, Lehrer, Lehrmeister, Offiziere noch Arbeitgeber. Und auch die Medien verbreiten tagtäglich gezielt und absichtlich Schreckensmeldungen - sie fördern die Angst.

Wenn Du souverän werden willst, dann lies und hör keine Nachrichten.

Hör Musik, sieh dir Filme an, lies Bücher und Zeitschriften, die dir gut tun. Meide die Tagesschau und 10vor10 und kündige deine Tageszeitung, es gibt keine guten. Jetzt gleich per E-Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich kündige mein Zeitungs-Abonnement auf den nächsten Termin und bitte Sie um eine Bestätigung.
Fröhliche Grüsse, XY, Wohnadresse, PLZ/Ort

an: aboservice@tagblatt.ch, abo-service@tages-anzeiger.ch, leserservice@nzz.ch etc.

Huch, einen ersten und wichtigen Schritt hast du damit bereits getan. Gratulation! Und weil du jetzt mehr Zeit hast, hast du mehr Zeit zu überlegen, das heisst souverän zu sein.

Vorläufige amtliche Endergebnisse

Volksinitiative vom 05.01.2012 'Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht'

Von 1'000 Stimmberechtigten gingen 464 abstimmen. 124 waren dafür, 340 dagegen.

Bundesgesetz vom 28.09.2012 über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (Epidemiengesetz, EpG)

Von 1'000 Stimmberechtigten gingen 455 abstimmen. 273 waren dafür, 182 dagegen.

Änderung vom 14.12.2012 des Bundesgesetzes über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel (Arbeitsgesetz, ArG)

Von 1'000 Stimmberechtigten gingen 458 abstimmen. 256 waren dafür, 202 dagegen.

Wir halten an der Wehrpflicht fest, weil 340 von 1'000 das wollen. Wir haben ein neues Epidemiengesetz, weil 273 von 1'000 das wollen. Wir haben das Arbeitsgesetz geändert, weil 256 von 1'000 das wollen. Kann man von Demokratie sprechen, wenn eine Minderheit von um die 300 von 1'000 Personen bestimmt?

Warum verzichtet eine deutliche Mehrheit auf ihr Stimmrecht?

Da stimmt doch etwas Grundlegendes nicht. Wir haben eine deutliche Mehrheit, die innerlich gekündigt hat. Wie Mitarbeiter in einer Firma innerlich gekündigt haben, sind sie noch in der Schweiz, bleiben vielleicht auch hier, aber es ist ihnen egal, was aus der Firma Schweiz wird.

Sie werden die Schweiz auch nicht verteidigen, und dass wir sie nun doch zwingen, Militärdienst zu leisten (gegen Entschädigung von 80% des Lohnes), bringt der Schweiz nichts.

Sie werden aber auch die Menschen in der Schweiz nicht verteidigen, wenn sie von "rechten" Schweizern wegen ihrer Kleidung (Burka, Kopftuch, etc.) geplagt werden. Es ist schwierig, in einem Unternehmen zu sein, in dem die Mehrheit der Entscheidungsträger nicht mitmacht.

Auf unsere Agenda gehört ganz gross geschrieben: WARUM HAT DIE MEHRHEIT DER ENTSCHEIDUNGSTRÄGER INNERLICH GEKÜNDIGT? Jeder Politologe muss dieser und nur dieser Frage nachgehen. Was läuft falsch im Unternehmen Schweiz. Etwas läuft entsetzlich falsch.

18

Sie ist 18 geworden. Ihre Eltern haben eine Diskothek in der Stadt gemietet und sie hat dreihundert zur Geburtstagsparty eingeladen. Eintritt, Getränke, Snacks, Musik alles frei. Zwei Türsteher, Roter Teppich, Discjockey, Servicepersonal.

Ein Fest der Superlative.
Eltern der Superlative.

Eine junge Frau weint. Ihr Freund hat eine andere.

Wieso haben wir keine Arbeit?

Bezüglich der Schweizer Regierung würde mich interessieren, wieso wir keine Arbeit haben (auf eine Stelle hundert Bewerbungen - statt umgekehrt)! Was das soll: Das Schönreden des Schweizer Wirtschaftserfolges, wer konkret hat Erfolg? Ist es ein nachhaltiger Erfolg, wenn wir im Jahr 2012 mit einer Nettozuwanderung von 0.7 Prozent 1 Prozent Wirtschaftswachstum realisieren, oder nur ein Strohfeuer, das nach einer neuen Nettozuwanderung giert, um ein weiteres kurzes Wirtschaftsfeuerchen zu entfachen?

Auf eine Arbeitsstelle bewerben sich 100 Stellensuchende - statt umgekehrt

Alle haben das mittlerweile erlebt - Schulabgänger, die eine Lehrstelle suchen, Lehrabgänger, Arbeiter, die eine neue Stelle suchen, WiedereinsteigerInnen, die sich bewerben - der Arbeitsmarkt ist gänzlich aus dem Lot.

Die freie Marktwirtschaft funktioniert nur da, wo Angebot und Nachfrage ausgewogen spielen. Unternehmen schaffen das Angebot, Interessierte die Nachfrage. Die Werbung schafft das Interesse.

Ein Personalunternehmen z.B. schafft ein Angebot von so und so vielen Arbeitsstunden. Interessierte wählen aus dem Angebot aus. Das Personalunternehmen hätte heute viele Arbeitsstunden, die es nicht verkaufen kann. Es ginge Konkurs, müsste es die eingekauften Arbeitsstunden bezahlen. Und der Verwaltungsrat würde abgesetzt, wenn er trotz dieser Misere laufend neue Arbeitskräfte einkauft!

Das Personalunternehmen Schweiz hat, kauft ein und bildet Arbeitskräfte aus, ohne im Geringsten ans Bezahlen des stehenden Arbeiterheeres zu denken.

Das Personalunternehmen Schweiz (PS) gibt es nicht, es dient lediglich als Bild, um darauf hinzuweisen, dass etwas fehlt: Jemand, der im Arbeitsmarkt ein Interesse daran hat, dass sich Angebot und Nachfrage entsprechen. Der das Angebot reguliert, indem er die Rechnung für geleistete Arbeit bei geringer Nachfrage ERHÖHT, bei grosser Nachfrage senkt - so dass er keine Verluste macht, weil er aus dem Erlös die Arbeiter und auch die Arbeiter, die nicht abgerufen wurden, bezahlen muss. Der aber auch eine vernünftige Personalpolitik schweizweit betreibt. Neue Arbeitskräfte aus dem Ausland nur dann rekrutiert, wenn dies unumgänglich ist, sich aber verpflichtet, alle in der Schweiz wohnhaften Arbeitskräfte bei sich aufzunehmen, auszubilden und zu entschädigen.

Stell dir vor, jeder Arbeiter ist bei PS angestellt und wer eine Arbeitskraft benötigt, leiht sich diese bei PS aus, so wie er heute Arbeitskräfte bei einem Temporärbüro anfordert oder selber anstellt. Die 86'000 Mitarbeiter der Migros wären alle bei PS angestellt und die Migros würde 86'000 Verkäufer bei PS anfordern, Coop 75'000. Ende Monat erhalten Migros und Coop von PS eine Rechnung für die angeforderten Arbeitsleistungen und PS würde die Arbeitskräfte, die bei Migros und Coop gearbeitet haben, intern entschädigen - aber auch die Arbeitskräfte, die nicht abgerufen wurden. Jedes Unternehmen bestünde nur aus dem Inhaber. Benötigt er einen Geschäftsführer, wendet er sich an PS, benötigt er Arbeiter, wendet er sich an PS. Benötigst du eine Putzhilfe, wendest du dich an PS. Alle, die erwerbstätig sein möchten, sind bei PS unter Vertrag und keiner wird ausgeschlossen und jeder erhält einen Lohn und die Möglichkeit, sich aus- und weiterzubilden.

Nur so als Idee und zum Vergleich mit der heutigen Situation, wo kein Recht auf Arbeit und kein Recht auf ein Mindesteinkommen besteht.

Ordnungsbussen - Blitz und Donner

Wenn's blitz und 10 Sekunden später donnert, ist das Gewitter 3'330 Meter entfernt. Wenn's blitz und zwei Wochen später donnert, dann war's eine Radarfalle. Peach Weber.

120 Franken haben sie verlangt, weil ich in der 30er-Zone 6 km/h zu schnell gefahren bin. Okay, ich war zu schnell, und dass ich eine Mahnung erhalte, ist auch okay - aber 120 Franken! So viel verdiene ich in einem halben Arbeitstag.

Einen halben Arbeitstag Strafe dafür, dass ich 6 km/h zu schnell war, das ist zu viel!

10 Franken, vielleicht 12 Franken, einfach eine Mahnung, dass ich gegen die Ordnung verstossen habe – aber deswegen kein Verbrecher/Täter bin. Einfach das nächste Mal besser aufpassen. Und die Umtriebe bleiben mir natürlich, das Einzahlen.

Bei 120 Franken werden Ordnungsbussen zum Geschäft für den Staat und einmal auf den Geschmack gekommen, wie leicht sich damit Geld "verdienen" lässt, wird er an allen Ecken und Enden und für alles Mögliche und Unmögliche Überwachungsgeräte installieren.

Der Staat wird zum Überwachungsstaat und das möchten wir in der Schweiz nicht. Mit Sicherheit hat das nichts zu tun. Mit vogten aber schon und das lassen wir seit dem 1. August 1291 bei uns nicht mehr zu.

Die Ordnungsbussen sollen eine Mahngebühr sein. Auch in der Höhe. Heute beträgt die Höchstgrenze 300 Franken. Ich meine, dass sie auf 30 Franken gesenkt wird. Statt 120 Franken bezahle ich für die Unaufmerksamkeit 12 Franken, das finde ich angemessen.

Ich schlage vor, dass Art. 82 der Bundesverfassung ergänzt wird mit: Die Höchstgrenze der Ordnungsbussen beträgt 30 Franken. So haben wir Ordnungsbussen (Mahngebühren) von 4 Franken bis 30 Franken und das ist gut so.

PS: Bei groben Verstössen oder Widerhandlungen, durch die der Verursacher Personen gefährdet oder verletzt oder Sachschaden verursacht hat, sind Ordnungsbussen bereits heute ausgeschlossen. Es wird ein Strafverfahren eröffnet.

Fakultative Bezahlung der Kirchensteuern

Wie bei anderen Steuerarten ist auch die Bezahlung der Kirchensteuern in der Regel obligatorisch. Allein drei Kantone bilden hier die Ausnahme, und zwar TI (freiwillig), NE und GE (fakultativ). In diesen drei Kantonen steht es dem Steuerpflichtigen frei, die Kirchensteuern zu bezahlen oder nicht. Die Bezahlung selbst ist also fakultativ. Der Betrag wird zwar ausgerechnet und in Rechnung gestellt, doch die Begleichung ist dem Wohlwollen des Einzelnen überlassen. Der Betrag kann somit nie eingetrieben werden. Diese Regelung gilt auch für juristische Personen.

Die Kantone SZ, NW und GR kennen die Kirchensteuern hingegen auch für die öffentlich-rechtlichen Körperschaften. Im Kanton VD wird keine Kirchensteuer erhoben, die Kirchen werden aus den allgemeinen Kantonsmitteln finanziert.

1980 wurde über die «Volksinitiative betreffend die vollständige Trennung von Staat und Kirche» abgestimmt. Die Initiative wurde mit 1'052'575 Nein gegen 281'475 Ja verworfen. Die Stimmbeteilung betrug 34.7%. Von 1'000 gingen 347 abstimmen, 74 waren dafür, 273 waren dagegen.

Wortlaut der Initiative:

Kirche und Staat sind vollständig getrennt.

Übergangsbestimmungen

Für die Aufhebung der bestehenden Verbindungen zwischen Kirche und Staat wird den Kantonen eine Übergangsfrist von zwei Jahren eingeräumt. Danach sind die Kantone nicht mehr befugt, Kirchensteuern einzuziehen.

Die vielen Freikirchen werden heute durch freiwillige Beiträge der Mitglieder finanziert. Und wer am Sonntag in eine Freikirche geht, sieht diese sehr viel besser besucht, als die Staatskirchen. Es wäre an der Zeit, erneut darüber nachzudenken, ob Kirche und Staat vollständig getrennt werden sollen. Insbesondere auch, weil die Kirche gegen den Staat politisiert, wie bei der Änderung des Arbeitsgesetzes. Sie kann und soll das auch tun, vermehrt noch, wenn es um Menschenrechte, um Toleranz und Achtung geht, wenn wirtschaftlich Schwache geschützt und unterstützt werden sollen. Sie kann das glaubwürdig tun, wenn sie vom Staat vollständig getrennt ist. Und mit der Glaubwürdigkeit kehren vielleicht auch die Kirchgänger wieder ein.

Eine interessante Woche

Viel Input steht in dieser Ausgabe, worüber souverän :) nachgedacht werden kann. Zwei grosse Arbeiten haben wir vor uns: 1. das Abbauen der Angstgesellschaft; 2. das Auflösen der autoritären Gesellschaft. Irgendwie geht das Hand in Hand, Zug um Zug. Und bei jeder Abstimmung sehen wir, wie viel näher wir dem Ziel gekommen sind. Wir leben in einer interessanten Zeit!

25.09.2013

Anna-Maria

Es ist doch ein abslouter Eingriff in die persönliche körperliche Freiheit.

Und das merkt die liebe Anna-Maria auch!
Nur... bei den Alten sei es schon noch gut, meinte sie, und bei denen die sowieso etwas dumm im Kopf seien. Halt bei denen da, die man selber nicht ist.

He, wenn aber der Doktor zu mir kommt, mit einer Spritze, dann beiss ich ihm so fest ich kann in den Arm und renne fort was das Zeugs hält.. Dann hol ich einen Lieferwagen und ihr könnt alle einsteigen und wir fahren zum Kuckuck.

Hier wirds scheissgefährlich und das nächste Mal binden sie mich ans Krankenbettlein.

25.09.2013

Propaganda-Maschinerie

Schlimm an den grossen Medien ist, dass sie alle GLEICHGESCHALTET sind. Ich kann nicht in der NZZ eine Meinung lesen und im TAGI eine andere - es gibt keine andere.

Besonders traurig ist, dass auch das Staatsfernsehen keine andere Meinung hat. Mindestens es müsste in die Opposition gehen, damit wenigstens eine kleine Vielfalt entstünde.

25.09.2013

Epidemiengesetz

Zugegeben, sie haben viel dafür getan, dass ein JA herauskam. Die Propaganda-Maschinerie lief von Anfang an wie geschmiert. Die grossen Medien verbreiteten Angst vor herannahenden lebensgefährlichen Epidemien, stellten unisono die Gegner des revidierten EPG als fanatische Idioten und phantastische Esoteriker hin. Keine der grossen Medien beschäftigte sich inhaltlich ehrlich und in Ruhe mit den Argumenten der Gegner der Vorlage. So manipuliert man Abstimmungen. Dass Bundespräsident Ueli Maurer die Schweizer Medienlandschaft vor wenigen Tagen als "Meinungskartell" bezeichnete, bestätigt sich eindrücklich im Abstimmungskampf zum rev. EPG. Man kann Ueli Maurer nur zustimmen: Die Schweizer Medien tun nicht mehr das, was für einen freiheitlichen Staat nötig wäre. Medien, die bestimmen, was die Bürger denken dürfen, statt eine Auslegeordnung der verschiedenen Positionen zu machen, was eigentlich ihre hehre Aufgabe wäre, lassen ihre Leser nicht nur im Stich, sie indoktrinieren sie.

24.09.2013

Schreibt weiter

Gegenüber 1980, den goldenen Arbeitsjahren, hat sich die heutige Beteiligung an Abstimmungen verbessert. Dies geht aus den Artikeln "Fakultative Bezahlung der Kirchensteuern" und "Vorläufige amtliche Endergebnisse" hervor.

Allerdings erfüllt mich das Abgleiten in ein autoritäres Regime (Burka-Verbot, Minarett-Verbot) ebenfalls mit Sorge.

In der montagsZeitung vom 9.9.13 steht ein Leserbrief mit dem Titel "VORSTEHERIN DES ST.-JAKOB-KLOSTERS IN SYRIEN: SYRISCHE OPPOSITION STEHT HINTER C-WAFFENEINSATZ". Offenbar gibt es in Syrien unter der Regierung Assads Minarette, christliche Kirchen und Klöster, Burkas, Schleier und westliche Mode, wie auf den Bildern zu sehen ist.

Wie steht die Schweiz in den Augen der Syrer da? Als autoritäres Regime, das Andersgläubige unterdrückt, sehr viele Erwerbstätige vom Stimmrecht ausschliesst, unlautere Geschäfte hinter dem Bankgeheimnis versteckt und Waffen nach Syrien an zutiefst undemokratische Rebellen und Söldner aus anderen Ländern via die Arabischen Emirate liefert.

Im Frühling 2014 sind in Syrien Präsidentschaftswahlen. Wieso stärkt die Schweiz in Syrien nicht der Demokratie den Rücken - weil sie selber keine mehr ist, seit Medien und Staatsfernsehen zu Propaganda-Maschinen verkommen sind?

Ich danke der montagsZeitung, dass sie dagegen ankämpft, anschreibt.

24.09.2013

Eine gemischte Ausgabe der Montagszeitung

Warum feiern wir nicht solche Leute wie Thich Nhat Hanh? -> [link]
(schauen Sie das Video ab der 6min/11sec - übersetzen sie den Text vom englischen ins deutsche) es ist jedes Wort wert.

Gruss
Zürich, Ghost

Wer meine Meinung zur Queen und Co (Gemotze) hören will :) kann diesen Text lesen:

Die Queen mag ich nicht. Auch mag ich nicht das viele Leute ein Symbol der Monarchie feiern.
Die Medien berieseln uns mit dem Royal Baby, Harry mit Pilotenhelm im Irak und Kate's Hut.
Die besten Filme, welche Kate und (wie hiess er nochmal) William als faule, sich besaufende Nichtsnutze darstellen, wurden sorgsam von Youtube entfernt. Als ob die Leute es feiern müssten unterjocht zu werden. Warum feiern wir nicht den Höhlenmenschen der mit der Keule seinen Nachbarn auf die Rübe gab und rohes Fleisch ass?

 

montagsZeitung der Vorwoche >