29. April 2013
Menschen im Zentrum
Leserbriefe
Megafon der Staatsmacht

Wo Gold - dada Gold

Die SNB hat erstmals bekannt gegeben, in welchen Ländern sie ihre Goldreserven lagert. 70% der insgesamt 1040 Tonnen Nationalbank-Gold liegen gemäss Aussagen von SNB-Präsident Thomas Jordan in der Schweiz. Weitere 20% würden bei der Zentralbank von England gelagert und rund 10% bei der kanadischen Zentralbank.

Radio/TV - ohne Billag

Es dauert und dauert. Die Bundeskanzlei hat die Initiative "Radio/TV - ohne Billag" entgegengenommen und prüft den Text, d.h. die sechs Sätze, gibt dann eine Rückmeldung und nimmt anschliessend die Übersetzungen vor, die wiederum vom Komitee bestätigt werden müssen. Dann wird die Initiative publiziert und mit einem Startdatum versehen. Erst nach der Publikation können wir mit dem Sammeln der Unterschriften beginnen.

Vielleicht bilden wir uns das auch nur ein, aber es dauert sehr lange, bis wir endlich starten dürfen. Wir nutzen die Zeit, um weitere Starterinnen und Starter zu gewinnen. Bereits sind wir bei fast 4'000 Stimmberechtigten, die das Komitee unterstützen! Auch die Weltwoche stellt sich langsam gegen die Zwangsgebühren "Megafon der Staatsmacht" [weltwoche.ch]

Tiefere Benzinpreise und Gratis-ÖV

Eine Projektgruppe der Solidarischen Schweiz (SOS) fordert tiefere Benzinpreise und einen Gratis-ÖV.

Ganz im Gegensatz zu Grünen und Economiesuisse schlägt die Projektgruppe vor, dass die Benzinsteuern abgeschafft, die Einnahmen aus Autobahn-Vignetten einzig für die Autobahnen eingesetzt und der öffentliche Verkehr vollumfänglich von den Arbeitgebern finanziert wird, die ortsfremde Arbeiterinnen und Arbeiter einstellen.

Benzinsteuer

Mit Benzinsteuern werden heute zur Hälfte Ausgaben finanziert, die mit dem Individualverkehr in keinem Zusammenhang stehen. Zudem wird die Steuer auch da erhoben, wo kein Verkehr stattfindet, nämlich bei allen motorbetriebenen Geräten und Generatoren. Der Umweltschutzgedanke ist eine Floskel. Ehrlich gemeint, würde der Einsatz von Erdölprodukten zum Zwecke der Verfeuerung einfach generell untersagt. Dann bleiben sie stehen: Autos, Flugzeuge, Schiffe, Busse, Lastwagen, Traktoren, Diesellokomotiven, Heizungen, motorbetriebene Geräte, Generatoren. Das wollen Grüne und Economiesuisse natürlich nicht!

Nein, Erdöl soll verfeuert werden bis zum letzten Tropfen. Die erhobenen Steuern sind ganz einfach Steuern, Einnahmen für den Staat. Es sind asoziale Steuern, die die finanzielle Leistungsfähigkeit des Steuerzahlers nicht berücksichtigen.

Die Mineralölsteuer wird aufgehoben, Autobahn-Vignetten dienen ausschliesslich der Finanzierung von Autobahnen, das ist ehrliche Energiepolitik!

Öffentlicher Verkehr

Der öffentliche Verkehr dient hauptsächlich dem Transport von Personen zur Arbeit. Auf diese Spitzenzeiten an Werktagen am Morgen und am Abend ist das System ausgelegt. Nach dem Verursacherprinzip sollen nun die Arbeitenden, die wie Sardinen gequetscht allmorgendlich in die Zentren transportiert werden, die Kosten nicht nur dieser einen Sardinenfahrt sondern das ganze öffentliche Verkehrssystem bezahlen. Doch wer sind die tatsächlichen Verursacher dieses täglichen Mobilitätsirrsinns? Richtig, die Arbeitgeber.

Die Arbeitgeber haben es in der Hand, wen sie anstellen und wo sie ihre Büro-, Industrie- und Gewerberäume erstellen. Ökologisch sinnvoll dort, wo sich auch Arbeiter finden. Arbeitgeber, die Arbeiter von auswärts anreisen lassen, sollen für jeden Pendler einen Beitrag bezahlen und alle Beiträge zusammen finanzieren den ganzen öffentlichen Verkehr.

Im Jahr 1980 verwandelte sich Arbon um Sieben, Zwölf, Dreizehn und Siebzehn Uhr in eine chinesische Stadt. Velo neben Velo hinter Velos vor Velos fuhren die dreitausend Arbeiterinnen und Arbeiter der Firma Saurer zur Arbeit und heim. Ich auch. Wohn- und Arbeitsort waren das selbe. Das ist das ökologische Ziel und wenn es erreicht ist und der öffentliche Verkehr einzig für Touristen noch da ist, wird der öffentliche Verkehr von diesen wenigen Touristen oder denjenigen, die am Tourismus interessiert sind, finanziert werden. Bis dahin aber wird der öffentliche Verkehr von den Arbeitgebern, die ArbeiterInnen und Arbeiter einstellen, die ausser Ort wohnen, vollumfänglich finanziert.

Wie in Arosa sind in der ganzen Schweiz die öffentlichen Verkehrsmittel gratis. Eingespart wird der Billetverkauf und die Billetkontrolle. Das ist Tourismus- und Verkehrspolitik!

Und so ganz nebenbei haben Arbeitssuchende vor Ort bessere Chancen, einen Arbeitsplatz in der Geschäftsleitung, der Verwaltungen oder im Betrieb zu erhalten.

Zinsen

Für das Volk und für die Volkswirtschaft sind die Zinsen die grösste Bedrohung. Fast schon bei jeder Abstimmung wird mit höheren Zinsen gedroht und nach dem Willen des Bundesrates sollen die Zinsen steigen und damit die private Bautätigkeit dämpfen.

Warum es schlecht sein soll, wenn viel Gebaut wird, wo wir doch noch immer viele Arbeitslose haben, ist unverständlich. Der Bundesrat will über das Bankengesetz erlassen, dass Banken bei der SNB mehr Geld zurücklegen. Damit ist weniger Geld im Umlauf. Ein kleineres Angebot erhöht die Zinsen - und jetzt kommt's - nicht nur bei denen, die neu bauen wollen sondern bei allen! Die Bautätigkeit und die Konsumausgaben werden gebremst und die Zinsgelder erhöht. Höhere Hypothekarzinsen bedeuten gleichzeitig höhere Mieten. Das freut Banken und Versicherungen und plagt Volk und Volkswirtschaft.

Im Jahr 2012 haben Banken aus Spekulationen mit Fremdwährungen von der SNB 11 Milliarden Geld geschenkt erhalten. Im Jahr 2013 werden Banken über die SNB Zinsgeschenke gemacht. Der Blöde ist immer das Volk, das vielleicht kurz nein, dann aber ja sagt. Statt einmal: "Nein, jetzt ist Schluss, wir sind keine Zins-Sklaven wie die Isländer, Griechen und Zyprioten."

Eine Projektgruppe der Organisation für Direkte Demokratie SOS arbeitet an einer neuen eidg. Volksinitiative. Ziele sind:

Geld- und Zinspolitik: "Die SNB gewährt Personen und Firmen mit Wohnsitz oder Sitz in der Schweiz zinslose rückzahlbare Hypothekardarlehen für Liegenschaften in der Schweiz." Weil damit der Referenzzinssatz für Hypotheken Null ist, müssen auch die Mietzinsen um 35% reduziert werden. Ja, wir nehmen den Banken das Hypothekargeschäft weg.

Zahlungsverkehr: Die öffentliche Hand kann faktisch unmöglich Konkurs gehen aber sehr wohl in eine Schuldenkrise stürzen, wenn Finanzinstitute zahlungsunfähig werden. Das Volk erhält dann Kredit in nötiger Höhe und zu hohen Zinsen, um dieses Geld nicht kreditwürdigen Finanzinstituten zu leihen, damit der Zahlungsverkehr weiter läuft. Das zweite Ziel der Geldreform ist es: "Dass die SNB zinslose Bargeldkonten anbietet, auf denen das Geld sicher ist und mit denen Zahlungen von Bargeldkonto zu Bargeldkonto mittels Funknetzwerk gebührenfrei ausgeführt werden können." Ja, wir bauen einen zweiten, sicheren Inland-Zahlungsverkehr.

Währungspolitik: Banken bereichern sich mit Währungskäufen, die sie der SNB mit Gewinn verkaufen. Auf diese Weise erhalten Banken Milliarden schuld- und zinsloses Geld geschenkt, das wollen wir nicht. Neu: "Die SNB kauft Währungen ausschliesslich bei der entsprechenden Notenbank und publiziert den aktuellen Kurs."

Wer in der Projektgruppe noch mitmachen will, kann dies unter [solidarische.ch] tun.

Kürzestgeschichten

Bank

Er sei früher Banquier gewesen, sagt ein alter Mann. Was heute bei den Grossbanken gemacht wird, beschäme ihn.

Nachmittag

"Ich liebe Frauen, die älter sind als ich", sagt der 76-Jährige, der aus einem fremden Haus kam. Aus dem Fenster winkt sie ihm nach.

Dürüm

Ein Mann bestellt sich einen Dürüm. Während dem Essen schaut er ab und zu in den stummen Bildschirm. Wenige Leute kommen noch. Er zahlt und geht wieder heim.

Nein

Sie hat schon früher hin und wieder nein gesagt, bald darauf aber eingewilligt. Sie mag nicht, wenn gestritten wird. Jetzt mit 44 hat sie zum ersten Mal "nein" gesagt. Alle sind erstaunt.

Hüte, Hüte überall

Magst Du Dich noch erinnern wie es war, als dieser Beamte der Regierung das erste Verkehrssignal der Schweiz setzte, in Altdorf, einen Hut auf einer Stange, bei der man anhalten und grüssen musste?

Heute haben wir alle 100 Meter solche Stangen, bei denen man irgendetwas tun muss und auf dem Boden Linien und wehe einer überführt einen solchen Strich. Der Beamte hat ganz viele Söldner angestellt, die eifrig darüber wachen. Weder der Beamte noch seine Soldaten sind von uns gewählt. Der Beamte wird von organisierten Banden bestimmt und wählt seine Soldaten selber. Viele unserer eigenen dienen unter ihm.

Wir sind ein Volk, das am 1. August vor vielen Jahren den Beamten vertrieb und mit ihm seine Soldaten. Wir wollen sein ein einig Volk und anerkennen keine fremden Richter. Entsteht Streit unter unseren Leuten, so sollen die Einsichtigsten unter ihnen vermitteln und dem Teil, der den Spruch zurückweist, die anderen entgegentreten. So haben es unsere Vorfahren im Jahr 1291 bestimmt und verteidigt.

Und heute haben wir alle 100 Meter eine Stange und das Land ist voll mit bewaffneten Soldaten (Polizisten) der Regierung. Seit jenem 1. August ist entschieden viel entschieden falsch gelaufen. Wir Schweizer fürchten Gott und sonst gar nichts. Nein, wir haben Angst, gottserbärmliche Angst vor jedem und allem.

Wie die Frau mit 44 müssen wir das Nein-Sagen uns getrauen. Nein-Sagen zu den Beamten und zu ihrer Ordnung und ihrer Drei-Klassen-Gesellschaft aus Adel, Stimmbürger und Volk.

Ich weiss, du sagst nein zur Drei-Klassen-Gesellschaft und gleich wieder ja. Du magst nicht, wenn gestritten wird. Und niemand achtet oder hört auf Dich. Bis Du zum ersten Mal "nein" sagst. Stange um Stange, Beamten um Beamten werden wir entfernen und der Adel wird ausser Landes gehen. Dann sind wir frei und gleich und geborgen. Wir fürchten Gott und sonst gar nichts.

Frei, aber arm

In einem Artikel "Selbstständig, aber arm" [woz.ch] bedauert die WOZ, dass selbstständige Journalisten von diesem Beruf nicht leben können.

Das Gleiche gilt für sehr viele Selbstständige, die faktisch akzeptieren müssen, was ihnen für ihre Arbeit angeboten wird. Oft ist das nichts, wie zum Beispiel den Müttern. Irgendwie ist etwas falsch in unserer freien Marktwirtschaft - die Freien sind ausgeschlossen. Nur als Konsumenten genehm. Obwohl ihre Arbeit zweifellos sehr wertvoll ist, diejenige der Müttern ebenso wie die von freien Journalisten, freien Handwerkern (Künstlern), freien Lehrern (Vätern), frei Helfenden.

Sie alle sind in der freien Marktwirtschaft gezwungen, ergänzend für Geld zu arbeiten, um leben zu können - auch wenn diese Geldarbeit dem Gemeinwohl schadet: Für das Wertvolle erhalten sie nichts, für das Wertfragwürdige schon.

Sprechen wir zukünftig also nicht mehr von freier Marktwirtschaft, wenn wir die heutige Zwangswirtschaft meinen, und stellen uns die drei Fragen: "Wer, wie, warum ist das so?" Und wenn wir das so groso modo wissen, fragen wir: "Wie könnte es anders sein?"

Wir wissen aus den Geschichtsbüchern, dass weder die Zwangswirtschaft noch der Zwangsstaat und auch keine Mischung daraus uns Freiheit bringen. Also liebe LeserInnen, ihr seid gefragt. Wir sind genauso am Überlegen wie ihr.

Eine goldene Woche

Jetzt, wo wir wissen, wo unser Gold ist, können wir ja beruhigt schlafen. Oder ausrechnen, wie viel jeder erhält, wenn wir es verteilen: 1'040'000 kg geteilt durch 8'036'900 Einwohner* = 0.129 kg pro Einwohner. Das sind zurzeit 5'720 Franken. [*happytimes.ch]

Haut einem nicht aus den Socken - oder? Also mach keinen Stress: Probier's mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit :)

02.05.2013

Die guten positiven Medien

Die Weltwoche hat mit keinem Wort die Initiative "Radio/TV - ohne Billag" erwähnt - wie die anderen Medien auch - obwohl sie alle davon wissen. Mit Artikeln wie "Megafon der Staatsmacht" erpressen einzelne die SRG: "Macht was wir sagen ODER WIR MACHEN DIE INITIATIVE PUBLIK!".

Es gibt sie aber, die guten positiven Medien. Allen voran die Online-Zeitung Happytimes. In ihrem heutigen Artikel "Billag Abschaffungs-Initiative: Bundesrat hilft mit neuem SRG Internet-Ausbau den Initianten" beweisst sie einmal mehr, dass es auch ehrliche Medien gibt, die echt informieren. [link]

30.04.2013

Weltwoche und andere Medien

Wenn die Weltwoche gegen Machtmissbrauch ins Feld zieht, freut mich das. Wenn sie auf Ohnmächtige, also Menschen ohne Macht, losgeht, empört mich das. Das zweite ist es denn auch, das sie als autoritäres Medium entlarvt - das so gar nicht zur montagsZeitung passt.

29.04.2013

Meinungsfreiheit

Ich bin doch sehr überrascht das Cover der Weltwoche in der Montagszeitung zu sehen. Ich bin absolut für die freie Meinungsäusserung, jedoch Roger Köppel ist ein sehr unangenehmer Zeitgenosse mit eindeutig rechtspopulistischem Gedankengut. Extreme Meinungskundgebungen, seien diese im linken oder rechten politischen Lager angesiedelt schaden. Wichtig ist es eine Balance herzustellen, die ausschliesslich dem Schweizer Volk dient. Freiheit und Gerechtigkeit und Transparenz sollten das Ziel sein, damit wir wieder ein einig Volk werden.

29.04.2013

"Rettet unsere Häuser" (Zinsinitiative) - Möglicher Text der Initiative

BV Art. 99b (neu) Zinssätze
1 Der Höchstzinssatz für Hypothekardarlehen und Baurechtsverträge beträgt 2 Prozent per anno.

Art. 197 Abs. * (neu)
* Art. 99b Abs. 1 tritt auf den 1. Tag des Nachfolgemonats nach Annahme der Initiative durch Volk und Stände in Kraft; höher vereinbarte Zinssätze werden auf diesen Zeitpunkt hin gesenkt.

29.04.2013

Geld- und Zinspolitik

Es ist besser, die Währungspolitik auszuklammern und sich auf die Geld- und Zinspolitik zu beschränken. Mit der Währungspolitik beschäftigt sich ja bereits die "Goldinitiative". Auch diese schränkt die Handlungsfreiheit der SNB ein - was erwünscht und nötig ist. Auch ein zweiter, sicherer Zahlungsverkehr wäre eine gute Sache!

29.04.2013

Eine goldene Woche

Mogli kratzt Balu die "linke" Schulter - ist aber die rechte! Ich musste lachen, genau wie in eurem Artikel "Hilfe links, wo ist Links?" [link]

29.04.2013

Kürzestgeschichten

Die Kürzestgeschichten sind ja hammer! Dass man mit zwei, vier Sätzen eine ganze Geschichte schreiben kann !!!

Ich bewundere die 44-Jährige, die nun endlich wahrgenommen wird und sich selber wahrnimmt.

29.04.2013

Megafon der Staatsmacht

Es geht um den Gedanken, nicht um den Urheber. Gut, dass die montagsZeitung keine Autoren nennt. Es dient der Sache.

29.04.2013

Googlesuperstar sagt:

Ich persönlich finde Roger Köppel das Letzte.

Auch sein Youtube Channel: [link] lässt zu wünschen übrig, überzeugen Sie sich selbst. 49 Abonnenten :D

Die Anzeigen gegen die Weltwoche waren berechtigt -> [link]

SRF muss sich sicherlich verändern, aber mit Roger Köppel will ich nichts zu tun haben.

P.S. Geben Sie mal auf Google "Swiss Vlogger" ein, wissen Sie was da kommt? :D

ich.

Schöne Grüsse
Googlesuperstar

 

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