Sie wollen den Staat immer grösser, letztlich einen einzigen Staat, die UN, mit einer Regierung unter einem Weltkanzler. Ich will das Gegenteil: keinen Staat, keinen Herrscher. Ich will Freiheit und Sie meinen, Freiheit sei, einen Herrscher zu wählen. Oder?
"Als Assads Männer kamen, geriet unser Leben völlig aus den Fugen", zitiert die Schweizerische Flüchtlingshilfe Kriegsflüchtlinge aus Aleppo, Syrien.
Wir erinnern uns jedoch an den syrischen Frühling 2011, wo Terroristen auf Toyotafahrzeugen mit westlichen Waffen Syrien überfielen und NATO-Kampfjets ihnen den Weg freibombten. Die Terror-Bekämpfung war eine Farce, denn in Wirklichkeit wurde die gewählte Regierung bekämpft - von der NATO und mit NATO-Terrorist! - und das Land verwüstet. Millionen Menschen flüchteten in die Nachbarstaaten, wo die UN.WFP Lager aufstellte und die Flüchtlinge ernährte - bis 2014 und 2015 NATO-Staaten, darunter Deutschland (Merkel!), die finanziellen Mittel absichtlich massiv kürzten und die Lager aushungerten, um im Herbst 2015 zu rufen: "Seid willkommen in Europa (Deutschland)".
Wer wie die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) mit Lügen Geld sammelt, der sollte nicht unterstützt werden. Werft deren Bettelbriefe fort!
Übrigens ist Miriam Behrens, deutsche Staatsangehörige und Direktorin der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, gleichzeitig Generalsekretärin der Grünen Partei der Schweiz (Grüne). Ihr wisst nun, was für eine verlogene Politik die Grünen mittragen und in Wirklichkeit keinesfalls besser sind als die Roten, Schwarzen und Gelben.
Sehr geehrter Herr! Alle heutigen Parteien Leitmedien Hochschulen von links Mitte rechts bewegen sich innerhalb des Systems Faschismus. Damit die Bevölkerung sich nicht gegen den Faschismus, die Verschmelzung von Grosskapital und Staat(en), wendet, muss sie durchmischt und mit sich selbst beschäftigt werden. Insofern ist Massenmigration ein herbeigeführter "Glücksfall" FÜR DAS FASCHISTISCHE EUROPA.
Das andere System heisst Anarchismus!
Das Wichtigste des Anarchismus ist: ohne Zwang! Dies bedingt natürlich andere Regeln, namentlich bei Eigentum und Geld - und Freiheit, was Strafreiheit miteinschliesst. "Niemand hat das Recht, zu strafen" - Tolstoi, Jesus u.a. Ansonsten wird der Staat bloss missbraucht, um Rache zu üben und eigene Interessen durchzusetzen.
Divestment ist das Gegenteil von Investment: Minderung von Vermögenswerten - z.B. die Minderung der Geldmenge.
Der dem Faschismus (der Amerikanischen und Französischen Revolution) vorausgegangene Feudalismus schien Jahrhunderte alternativlos. Nun haben sich auch die Braunblütigen erschöpft - jedoch fehlt eine geeignete Vision, noch!
Das Osterfest war nahe, und Jesus reiste nach Jerusalem. Im Tempel fand er viele Händler, die Ochsen, Schafe und Tauben verkauften. Da machte er eine Geissel aus Stricken und jagte die Händler zum Tempel hinaus, mitsamt den Schafen und Ochsen; er stiess die Tische der Geldwechsler um und sagte: "Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Krämerhaus!"
Jesus verstand sich nicht als Revolutionär, sondern als Erneuerer des jüdischen Glaubens: "Ihr hält das Buch verkehrt herum! Das Geld regiert euch, ihr tanzt um das Goldene Kalb!" Und dem Geld inne wurde er verraten und verkauft, für 30 Silbermünzen.
Es sind bloss Zahlen, die uns beherrschen. Wer mehr Zahlen hat, erhält Grund und Boden und kann ihn gegen Zahlen verpachten und mit Zahlen einkaufen, das Eingekaufte gegen Zahlen verkaufen, die sich so vermehren und bei anderen mindern, die für Zahlen arbeiten.
Während der Sozialismus eine weitere Ausdehnung des modernen Triumphes des Handels erstrebt - der darin besteht, dass er die Produkte der ganzen Welt an deine Türschwelle bringt - betrachtet der freie Kommunismus dieses fieberhafte Exportieren und Importieren als ungesunde Entwicklung, und erwartet eher eine Entwicklung, bei der sich die Menschen mehr auf heimatliche Ressourcen stützen, wobei der gewaltige Kontrollaufwand, der für den Welthandel nötig ist entfiele. Das Problem des exakten Austauschs von gleichwertigen Gütern, das die Reformer anderer Schulen so beunruhigt, existiert für ihn nicht. "Ihr verschwendet mehr menschliche Energie bei euren Berechnungen als die kostbare Rechnung selbst wert ist. Also wird das Geld mitsamt seinem Gefolge von Komplikationen und Schwindeleien abgeschafft". Kleine, unabhängige, auf eigene Ressourcen gestützte, frei kooperierende Gemeinschaften - das ist das ökonomische Ideal, das die meisten Anarchisten heute akzeptieren. - Voltairine de Cleyre.
Behutsam möchte die montagsZeitung einen Gedanken pflanzen: Schenken ist erlaubt, Handel ist verboten.
"Das Ehrenamt ist ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts" - Kanzlerin Merkel, 2019. Würden alle ohne Lohn arbeiten und nehmen, was sie benötigen, wäre in der Tat der Faschismus - die Verschmelzung von Grosskapital und Staat Vereinigte Staaten UN/NATO - überwunden. Aus dem Mund der Kanzlerin kann das Ganze, das Geben und das Nehmen, nicht kommen - nur das Eine: ohne Lohn.
Wenn es uns aus der Erkenntnis "Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres Daseins; sie sollten es auch regieren" ein Anliegen ist zu arbeiten, bedeutet dies nicht nur das Ende des Bargeldes, sondern des Geldes überhaupt: "Gebt der Regierung, was der Regierung ist", legt das Geld ab! Lasst euch nicht länger zum Tanz ums Goldene Kalb verführen! Macht unser aller Haus nicht zu einem Krämerhaus!
SCHWEIZ - «Der Ehemann ist das Haupt der Gemeinschaft. Er bestimmt die eheliche Wohnung und hat für den Unterhalt von Weib und Kind in gebührender Weise Sorge zu tragen.» Und: «Sie führt den Haushalt» - Ehe- und Familienrecht, 1985.
"Unstrittig ist, dass die Familie sich derzeit im Wandel befindet. Als markanteste Veränderungen gelten die steigenden Scheidungszahlen, die Abnahme von Eheschliessungen, der dramatische Geburtenrückgang sowie die Zunahme kinderloser (Ehe)Paare und alleine lebender Personen. Strittig ist allerdings, wie tiefgreifend die Veränderungen sind und welche Bedeutung sie für die Gesellschaft haben. Manche gehen von einem grundlegenden Wandel aus" - Einleitung aus: Zum aktuellen Wandel der Familie von Andrea Maihofer
Zum Wandel: Wenn in der kleinsten Gemeinschaft, der Zweischaft, einer den anderen erniedrigt, ist dieses Gedankengut in Familie-Stamm-Nation-Nationen und wirkt verheerend. Und auch das Kind in der Dreischaft, darf nicht erniedrigt werden!
Schöne Worte, doch schauen wir uns die Zweischaft genauer an. Sie besteht aus Mann-Mann, Frau-Frau oder - und wie schreibe ich das nun? - Mann-Frau oder Frau-Mann. Bei uns im deutschsprachigen Raum noch immer unbestritten: Herr-Frau!
Der Herr muss weg aus unserem Denken, unseren Köpfen, sonst leuchtet gar nichts!
Doch genau dieses fundamentale Problem in unserer Gesellschaft, der unser Wirtschaftssystem zugrunde liegt, blendet die Emanzipation aus; wie aber soll eine gesellschaftliche Emanzipation - Selbstständigkeit; Gleichstellung - erreicht werden, wenn unser Denken im Patriarchat hängt?
Ein Mann ist ein Mann, eine Frau ist eine Frau; aber eine Frau kann Mutter werden, was dem Mann unmöglich ist - er ist und bleibt Mann; auch das Wort Vater, mit dem er sich schmückt, ändert daran nichts! Er ist der Mutter nächster Mann, vielleicht, und oft wacht er eifersüchtig darüber, Nächster zu bleiben. Darauf gründen die sogenannten Eherechte und letztlich sein Streben, Herr zu sein und die Gemeinschaft zu dominieren. Zerfällt diese Gemeinschaft, wird der Geschmückte zum Gehörnten und hat die Familie zu ernähren; noch vor wenigen Jahrzehnten wurde die Mutter aus der Familie verstossen (Theodor Fontane, 1896, Effi Briest).
Das Eherecht im Alten Testament sieht allerdings eine andere Lösung vor (der hartherzige Mann kann die Familie verlassen, wenn die Frau einen anderen Mann hat), doch in diesem Punkt folgen die Herren nicht den Heiligen Büchern und die einen versuchen noch, ihre Frauen zu verstecken, damit sie ja niemandem zu nahe kommen.
Politik, Schulen und Leitmedien werden nicht müde zu indoktrinieren, dass die Familie die Grundlage unserer Gesellschaft sei. DOCH WAS NACH WENIGEN JAHREN BEREITS ZUR HÄLFTE ZERFÄLLT, IST KEINE GUTE GRUNDLAGE!
Statt die Mutter, das Matriarchat zu schützen, leben wir seit Jahrtausenden im Patriarchat und lassen uns von ihm leiten in verheerende Kriege und Massenunterdrückung.
Der Psychotherapeut und Psychiater Hans-Joachim Maaz macht aufmerksam auf die Bedeutung unserer frühkindlichen Erfahrungen (0 bis 3 Jahre) für das Erwachsenleben eines jeden Einzelnen. "Beziehung statt Erziehung", fordert er und verwendet ein schönes Bild: Die Mutter ist der Hafen und vermittelt dem Kind: "Ich bin ich, ich bin okay", während der Vater das Schiff ist, wo das Kind die Welt erlebt. Nicht nur der Vater legt im Hafen an und fährt fort und kommt wieder, sondern auch andere Schiffe Frauen und Männer. So ist das Kind der Mutter behütet und in guter Beziehung. Gleichzeitig nimmt das Bild dem Kind den Druck, irgendwie für Hafen oder Schiff(e) zuständig zu sein, das eine und andere ehren zu müssen. Interview
Männer und Frauen sorgen besonders für Mutter und Kind, damit ein Hafen entstehen kann, dessen Turm weitherum leuchtet.
Nun ist klar, wem die Familienwohnung, das Familienauto gehört: der Mutter! Es ist Sache der Mutter, wer bei ihr ein und aus gehen - sie ist der Hafen. Sie kann sich mit anderen Müttern vereinigen. (Es ist ihre überlassen, mehrere Männer zu empfangen, und es ist nicht der Mann, der mehrere Frauen hat, sondern die Mütter, die denselben Mann empfangen). Dieses Matriarchat ist in den Abrahamsreligionen beschrieben und wird von Ideologen bis ins Gegenteil uminterpretiert.
Die Streitereien um Gleichberechtigung im Wirtschaftsleben - in der Schifffahrt -, betreffen bloss Mann und Frau; wobei die Mutter, nimmt sie am Wirtschaftsleben teil, Frau wie alle anderen Frauen ist.
Auf die Mutter lässt sich die Gesellschaft bauen, denn sie zerfällt nicht!
Und Männer und Frauen, die keinem Hafen zugeneigt sind und alleine oder in Gruppen auf See dümpeln oder an Land sich verweilen - welch hartherziges Leben!
ST. GALLEN, 16.06.2019 - In der Nacht auf Sonntag kam es im Bereich Brühlgasse-Durchbruch hinter dem Waaghaus in St. Gallen zu einer Massenschlägerei. Gemäss der Stadtpolizei St. Gallen wurde eine Gruppe von acht Männern oberhalb des Treppenaufgangs der Brühltor-Passage von drei Männern angegangen. Als sich die Achtergruppe Richtung Brühlgasse entfernen wollte, wurden sie, unter anderem mit Flaschen und Fäusten, angegriffen. Zwei Männer wurden festgenommen, der dritte Beteiligte konnte flüchten.
Mittlerweile ist auch der Dritte in Untersuchungshaft. Einer der beiden habe ihn verraten; das sei gegen die Ehre!
Da ist sie wieder, die Ehre!
Ich scheisse auf eure Ehre, meine Sache ist sie nicht! Weder den König, das Vaterland, die Familie, die Bande noch das Recht ehre ich! Hört auf, euch klein zu machen, indem ihr anderes erhöht, anbetet, ihm gehorcht und folgt - des Erhöhten ergebener Diener seid: Heil Hitler! Ave Caesar! Seine Heiligkeit! Mein FC St. Gallen! Meine Gang! etc. - alles Idiotie, Fanatismus!
Die Ehre ist der Nährboden totalitärer Gemeinschaften - von der grössten Religions- oder Ideologiegemeinschaft bis zur kleinsten Familie.
Das fünfte der zehn Gebote: "Ehre deinen Vater und deine Mutter." Nein! Meine Sache sind sie nicht; aber ihre Sache bin offensichtlich Ich. Warum wollten sie Kinder? Wegen mir oder wegen sich? Ich ehre sie nicht per se, ich lasse mich von ihnen nicht - tyrannisieren! Ich bin ich; ich bin okay und niemandem etwas schuldig.
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und die Töchter der Sehnsucht
des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Einen Geist, ein unwirkliches Wesen wie zum Beispiel "das Vaterland", "die Familie" etc. kann niemand ehren. Ehren können wir natürliche Personen: dich, mich! Bereits bei euch ist euch ein Geist, ein Fabelwesen mit zig Händen und Köpfen. Den Fussballclub Brühl zum Beispiel können wir nicht ehren. Den Tennisspieler Roger Federer könnten wir ehren; aber ist "wir" nicht ebenso ein Geist, ein Fabelwesen mit zig Händen und Köpfen? Ja!
Hätte ich Roger Federer vermisst? Ich weiss es nicht, denn ich kenne ihn nicht und er kennt mich nicht. Wir sind einander fremd: eine künstliche, unwirkliche Beziehung. Wie alle medialen Beziehungen! Papst, Kanzler, King/Queen of Pop, die Unbekannten in den Social Media, den TV-Serien etc.
Wieso soll ich den Dalai Lama ehren? Ich kenne ihn nicht und umgekehrt. "Ja, aber er hat gute Gedanken!" Soll ich die Gedanken ehren? einen Geist, schon wieder!
Darum ist Gewalt so schwer zu therapieren, weil wir die Gewalt ehren, Gewalt begrüssen, in Gewalt eine Lösung sehen - obwohl wir das Gegenteil predigen. Der Psychologe kann Gewalttäter (Kriminelle, Soldaten) gar nicht therapieren, weil er Gewalt selber verherrlicht! Er selber lebt in einer Welt voller Geister, die er verehrt - die Universität, den Staat, das Kapital!
Zum Abschluss dieser Ausgabe noch zwei aktuelle Interviews mit Rainer Mausfeld:
Teil 1 über Anarchismus, Wikileaks, Prinzipien der Demokratie & die Rolle der Wirtschaft
Teil 2 über Jordan Peterson, Grundeinkommen, Militarismus & individuelle Lösungen
Die montagsZeitung empfiehlt, am 30. Juni 2019 wie folgt zu stimmen:
JA Kantonsratsbeschluss über den Bau des Klanghauses Toggenburg
JA Kantonsratsbeschluss über die Erstellung des Campus Platztor der Universität St. Gallen
JA Nachtrag VI zur Gemeindeordnung (Wahl der Stadträte als Kollegialbehörde)
30.06.2019
Wenn wir die Menschheit als Familie, als Menschheitsfamilie (Daniele Ganser) sehen, bedeutet dies das Ende des Geldes, denn innerhalb der Familie gibt es kein Geld. In der Tat wäre damit die Realpolitik, die Verschmelzung von Grosskapital und Staat(en) überwunden.
Die Institutionen UN, NATO, EU und auch die NATIONEN werden zerfallen - anstelle der Machtpolitik tritt die Menschheitspolitik: Das Grosse will nichts anders, als die Menschen vereinigen und nähren, und das Einzelne will nichts anderes, als sich beteiligen am Dienst der Menschen. So erreicht jedes, was es will; aber das Grosse muss unten bleiben.