21. Januar 2019
Depositär der Originaltexte  Grundlage des Friedens

Die Industrialisierung ab dem 19. Jh. verschlang ungeheure Kapitalien und schaffte so das Grosskapital, das sich des Staates bedient, um seine Interessen durchzusetzen. Je grösser der Staat, desto mächtiger ist Sein Grosskapital, das aber nicht ihm dient, sondern umgekehrt!

In der Schweiz geht's uns gut

"Die Sozialhilfe kostet die Schweizer Steuerzahler mittlerweile fast 8'000 Millionen pro Jahr & die Zuwanderung ins Sozialsystem geht ungebremst weiter, denn der Ausländeranteil bei den Sozialhilfebeziehenden beträgt bedenkliche 48%!" - René Truninger, Zürcher Kantonsrat

Leistungskatalog:

Es sei also der Ausländer schuld!

Das stimmt nicht, das System ist schuld! Bilden alle Erwerbstätigen aufsteigend nach Lohn eine Reihe und fragen wir den Mittleren, wie viel er verdient, sagt er Fr. 6'000 brutto (72'000 brutto/Jahr)! Abzüglich Sozialleistungen, Berufsauslagen, Steuern, KVG, Miete/NK ist selbst DER MITTLERE mit zwei Kindern - arm. Er, der 6'000 Franken im Monat verdient, könnte genau so gut zu Hause bei Frau oder Mann und Kindern bleiben - sie hätten gleichviel! Mit anderen Worten, die Löhne für Erwerbstätige sind viel zu tief! Jedoch, würden wir die Löhne verdoppeln, passt sich "der Markt" rasch an und es ist alles doppelt so teuer - und wieder bleibt dir nichts und die Sozialhilfen müssen ebenfalls verdoppelt werden. Einzig die Schuldner hätten Freude und könnten ihre Hypotheken rascher amortisieren - jedoch der Zins hat sich auch verdoppelt, der Eigenmietwert auch und so gelingt es ihnen doch nicht, sich zu entschulden. Sie gewinnen erst, wenn sie ihr Haus, für 480.000 Franken erstellt, für 960.000 Franken - verkaufen, d.h. in der Regel gewinnen diese stillen Reserven ihre Erben und diesen Wucher bezahlen die neuen Eigentümer.

Sehen wir uns den Leistungskatalog an: der grösste Brocken ist die Miete - nein, die Miete ist heilig, Zinsen sind der Ertrag des heiligen Eigentums! Der zweitgrösste Brocken ist die Krankenkasse (KVG) - nein, die Krankenkasse ist heilig, sie ist der Ertrag der heiligen Schulmedizin! Erwerbstätige zahlen mehr als das Minimum von Fr. 45 pro Monat in die AHV/IV, viel mehr. Der Mittlere zahlt Fr. 300 (5.125%) - nein, das System der AHV/IV ist heilig, sie ist der Ertrag der heiligen Alten. Der Mittlere erhält einen Lohn, der für eine Familie nicht reicht - nein, über Unternehmensgewinne sprechen wir nicht, sie ist der Ertrag des heiligen Unternehmers. Steuern - nein, über Steuern sprechen wir nicht, sie sind der Ertrag des heiligen Staates.

Wir sprechen über Heiliges nicht! Tabu.

Ich spreche darüber: über das unheilige Eigentum, die unheilige Schulmedizin, die unheilige Altersversicherung, das unheilige Unternehmertum, den unheiligen Staat und das unheilige Grosskapital. Wir müssen das ändern, denn wenn der Mittlere von 4 Millionen Erwerbstätigen und alle, die weniger haben als er, arm sind, ist dies ein - armseliges System! Ganz im Sinne des Pfaffen: "Selig seid ihr Armen, denn das Reich Gottes ist euer!" Wie selig müssen die Menschen in Afrika sein, die ausgehungert mit geblähten Bäuchen dem Reich Gottes nahe sind … - nein, das Verhungern ist heilig, darüber sprechen wir nicht, sie ist der Ertrag des heiligen Westens! Die Chemie des Todes produziert Kohlenstoffdioxid (CO2); CO2 ist heilig (Klimaschutz) und durchaus ein Thema, um CO2 zu - besteuern. Oooh, ihr Armen in Afrika, ihr solltet euren Obolus fürs Verwesen doch noch entrichten!

Ich spreche darüber: über die unheiligen Unionen im Namen des Grosskapitals, über den unheiligen Westen, der seit 1789 den Faschismus in alle Welt verbreitet. Mit Gewalt, entsetzlicher Gewalt. Seit 1949 führt die NATO andauernd illegale Kriege und Terror in aller Welt.

Aber das System ist doch ALTERNATIVLOS! Es ist Recht - MENSCHENRECHT!

Dann stürzt doch das Goldene Kalb, das bei euch der Goldene Mensch ist, vom Sockel! Hört auf, den Goldenen Menschen anzubeten, euch Ihm und seinen Repräsentanten auf Erden zu - unterwerfen!

Aber das gibt doch Chaos, Mord und Totschlag!

Nein. Werde jeder von euch ein allmächtiges Ich. Jeder ein König, der nur sich verpflichtet ist!

Jeder Mensch ist ein Mensch,
keiner ist des anderen Untertan und
niemand hat das Recht, zu strafen.

Menschen, die strafen, untersuchen wir, welches Gold in ihm ist, welcher Geist in ihm sein Unwesen treibt. Die Ursache seiner Straftat - seine Besessenheit - nennen wir ihm und er ist schuldfrei frei.

Aber jeder König will sein Reich und schon haben wir Krieg unter den Königen!

Dann ordnet doch die Reiche - und damit meine ich die natürlichen Ressourcen -, damit kein Krieg entsteht! Die Könige (Frauen und Männer ab dem 14. Altersjahr) versammeln sich zur Landsgemeinde und beschliessen gemeinsam, wer welches Land nutzt und weil jedes Land für eine Generation (ca. 25 Jahre) einem Souveränen gehört, ist er den Versammelten nichts schuldig - keine Landsgemeinde steht über ihm und verlangt Zinsen. Die Landsgemeinde dient der Ordnung der Reiche und der Wahrung des Friedens.

Ja, ja und ein König hat eine sprudelnde Ressource und verlangt Mondpreise für einen Tropfen und alles um ihn herum verreckt.

Dann ordnet doch den Handel - und setzt Richtpreise für den Primärmarkt fest und gewährt der Gemeinde ein Vorkaufsrecht. Glaubt doch die Mär vom freien Markt nicht, der stets so viel wie möglich will und damit das Gute schafft! Wir sind so vernagelt, dass wir fremde Länder überfallen, damit ein westlicher König statt ein arabischer Mondpreise verlangt. Sagt doch diesem König: Die Menschen - Könige wie du - um dich herum zahlen so viel und wir nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Nicht der Reiche ist schuld, dass er reich ist, sondern der Arme, der dies zulässt!

Und Du?

Wie stellst Du Dir die Epoche nach dem Faschismus vor?

Ähh, eine SCHWIERIGE FRAGE und hätten wir die Menschen 1780 in Paris gefragt, wie sie sich die Epoche nach dem Feudalismus vorstellen, wären sie genauso sprachlos gewesen. Sie waren sich doch an Kirche und Adel gewohnt, verlangten höchstens etwas mehr Freiheiten, weniger Unterdrückung, einen "guten" König. Sie wollten doch einfach bloss "unser tägliches Brot", ein Dach über dem Kopf und Frieden.

Und genauso ist es doch auch heute: Die Menschen machen sich keine Gedanken, sie - leben! Sie machen "das Beste daraus". Die Idee der Französischen Revolution kam nicht von unten, sondern von Vermögenden, die nicht zur damaligen Elite (Kirche und Adel) zählten. Sie propagierten die Parole "Liberté, Égalité, Fraternité" und fanatisierten das Volk für ihre Idee "La Grande Nation". In Amerika wurde diese Idee "der Menschenrechte" bereits umgesetzt: Seit 1776 waren die USA souverän und keiner Majestät untertan, sondern dem - US-Kongress, gebildet aus den Vermögenden und ihnen Nahestehenden.

Und so ist es noch heute und in allen nationalen Parlamenten. Sehr selten sitzt ein Armer unter den Repräsentanten und wäre dies einmal der Fall, erhält er Diäten, die ihn weit nach oben katapultieren. Auch wenn er noch unter den Seinen wohnen möchte, sagen sie zu ihm, was willst du in unserer Genossenschaftswohnung? mach Platz für einen - Armen.

Ab dem Medianeinkommen - Franken 72'000 brutto/Jahr, siehe oben - fühlt sich der Arme reich und unterstützt Ideen, die Reiche bevorzugen. Er verhält sich loyal zur Hierarchie und ebenso unterstützen Arme, die doch hoffen, eines Tages das Medianeinkommen zu erreichen, diese Ideologie. Es geht ihnen ja relativ zu den wirklich Armen - gut.

Die Mehrheit der Stimmberechtigten ist also für nichts zu begeistern. Erst wenn das Elend den Mittelstand erreicht, findet ein Umschwung statt - jedoch gedankenlos! und die Repräsentanten führen das Volk in den (Bürger-) Krieg, "bis es sich beruhigt hat". Viele sind Tot und die Überlebenden, an militärischen Drill gewohnt, finden nichts dabei, dass WIEDER EIN HERRSCHAFTLICHES SYSTEM sie - erniedrigt: Die Menschen machen sich keine Gedanken, sie - leben! und machen "das Beste daraus".

So geht es nun schon einige Jahrtausende!

"Jahrtausende der Kultur haben Euch verdunkelt, was ihr seid, haben Euch glauben gemacht, Ihr seiet keine Egoisten, sondern zu Idealisten ('guten Menschen') berufen. Schüttelt das ab! Sucht nicht die Freiheit, die Euch gerade um Euch selbst bringt, in der 'Selbstverleugnung', sondern suchet Euch Selbst, werdet Egoisten, werde jeder von euch ein allmächtiges Ich." Ein König.

Siehe, die Reichen sind Egoisten und solange Du keiner bist und den Egoismus verpönst, haben sie leichtes Spiel, denn sie sind's und du bist ein "guter Mensch" und bist du nicht willig, folgst du ihnen nicht, bist du ein "Verbrecher". Ja, ja, versuch's! Sag einmal: An Euer EWIGES EIGENTUM glaube ich nicht! Ich nehme es Mir! Und ratzfatz bis du, Verbrecher, im Gefängnis. Bist du nicht allein, sondern bist du viele, entsteht ein Krieg zwischen den Rechten, die DAS EWIGE verteidigen, und den Linken, euch Rebellen. Verliert ihr den Kampf, seid ihr Verbrecher. Gewinnt ihr ihn, rechnet ihr wohl mit den Rechten ab!

Eine Mitte gibt es nicht, es gibt bloss Linke und Rechte! Heute unterstützen alle Parteien das System Faschismus, die Verschmelzung von Grosskapital und Staat. Sie sind alle - rechts, auch wenn einige sich "die Linke" und andere sich "die Alternative", "Piraten" oder "Kommunisten" nennen!

Ich unterstütze euch beide nicht, weder den Linken noch den Rechten.

Ihr beide - Linke und Rechte - seid Egoisten der üblen Sorte, die andere erniedrigen. Ihr strebt nach Hierarchie, nach Herrschaft, eure Herrschaft komme - ihr stürzt bloss alles um, dreht das Recht und wechselt die Plätze im Gefängnis und im Palast und viele sind tot.

Wobei und wiederum: Es gäbe keine Egoisten der üblen Sorte, wenn ihr "Gutmenschen" oder Lämmer oder Schafe oder "Frommen" dies nicht zulässt - werde jeder von euch ein allmächtiges Ich! Lass nicht zu, dass "sie" Dich - strafen. Das Kirchenrecht, die Scharia, das Strafrecht ist Rute und Schwert, um dich zu führen. Hämisch grinst du, wenn "sie" einen anderen büssen und hell empört bist Du, wenn "sie" Dich treffen - Du zum Verbrecher wirst. Und reumütig kehrst Du zurück zu den Guten unter der Knute des Rechts. Schaf!

Seit Jahrtausenden steckt das Bild vom Hirten und seinen Schafen in euch! Und wird immer wieder in euch erweckt: "Hirten erst kundgemacht, durch der Engel Halleluja."

Ich bin ein Mensch und unsere Repräsentanten (Hirten) machen mit uns, was SIE wollen. Das ist das Problem JEDER REPRÄSENTATIVEN DEMOKRATIE!

Mit MINSK II hat die Ukraine die Möglichkeit, DIREKTDEMOKRATIEN unter einer Verfassung zu schaffen. Wir Menschen in der Schweiz hätten dies auch, wenn wir zulassen, dass die Gemeinden sich aus der Kantons- und Bundesverfassung lösen können. Volksinitiative Kantone und Gemeinden

Nichts soll dir Heilig sein

Nichts soll dir Heilig sein, weder Familie, Vaterland, Ehre, Vertrag noch sonstwas. Wenn Du willst, willst du, und wenn nicht, dann nicht. Jeder von euch! Ihr findet diesen Grundsatz in der Bibel und im Koran und in euren Kindern, bevor sie "unterrichtet" werden! Auf diesem Grundsatz lässt sich kein herrschaftliches Reich aufbauen! Und einen herrschaftlichen Staat lehnte Jesus in der Geschichte auch rundweg ab: "Weiche, Satan!"

Ich bin Grossvater und unser erstes Enkelkind ist mir nicht heilig, sondern ich geniesse es. Es erfüllt mich, wie mich unsere Kinder erfüllen. Es ist ein Genuss, ein Glück, Mein Genuss, Mein Glück, mit ihnen zu leben. Ich bin Egoist und jedes von ihnen ist es auch - wir sind Gleiche unter Gleichen. Ich gebe zu, dass dies nicht von Anfang an war, sondern erst, nachdem Tolstoi mir schrieb: Niemand hat das Recht, zu strafen.

"Und wenn ich nicht will, dann muss ich auch nicht!" rief unsere Tochter mit drei Jahren. Und ich wünsche euch allen solche Kinder und einen Tolstoi, der euch schreibt!

Ich habe im Geschäft Mitarbeiter, die betrügen, sich egoistisch verhalten. In einer ersten Wallung macht mich das wütend und ich bin versucht, sie zu strafen, ihnen die Luft abzulassen, sie zu entlassen. Als zweites überlege ich, ob auch ich betrügen, mich an erste Stelle setzen soll (America first). Ich will beides nicht! Ich verstehe den anderen, der sich aus dem Notstand befreien, Wohlstand erreichen will! Ich suche die Ursache, das System, das uns zu solchen Kämpfen zwingt. Und ich suche Lösungen, wie jeder im Wohlstand leben kann und keiner im Notstand ist, denn im Sumpf des (drohenden) Elends wird der Mensch kein Mensch, sondern bleibt - ein Schaf!

Also, Schafe, steht auf, nehmt einen Hirtenstock - der zwar ohne Schafe nichts nützt - und stellt euch neben den Hirten. Und wenn ihr wieder beginnt, Schwarze und andere in Herden zusammenzutreiben werdet ihr feststellen, dass auch sie Stöcke haben, auch sie - Menschen sind. Das Grosse - die Welt; Gott - will nichts anderes, als euch ernähren und vereinigen und jeder von euch will nichts anderes als sich beteiligen am Dienst der Menschen. So erreicht jeder, was er will; aber das Grosse muss unten bleiben, es gibt keine Herrenmenschen: Jeder Mensch ist ein Mensch, keiner ist des anderen Untertan und niemand hat das Recht, zu strafen. Und falls Adam wieder die Idee hat: Die Frau sei des Mannes untertan! soll sie ihm den Stock über den Schädel hauen, damit er zur Erkenntnis kommt!

Abstimmung 10. Februar 2019

Die montagsZeitung empfiehlt, am 10. Februar 2019 wie folgt zu stimmen:

BUND
NEIN zur Volksinitiative "Zersiedelung stoppen - für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungsinitiative)"

Begründung: Wer ein falsches Wirtschaftssystem hat, kann noch so lange Verbote erlassen, um die falschen Resultate zu bekämpfen - das System wird sich nicht ändern, sondern totalitär!

KANTON ST. GALLEN
NEIN zum Kantonsratsbeschluss über einen Sonderkredit für die IT-Bildungsoffensive

Begründung: Bundespräsident Ueli Maurer ruft in seiner Albisgüetlirede 2019 zum Leadership der Schweiz auf: "Bleibt unabhängig, befreit den (Arbeits-) Markt, macht Steuerreformen und setzt auf Digitalisierung! In Norwegen kann niemand ohne iPhone sein, denn überall wird es zum Bezahlen an Automaten verwendet - es gibt keine Münzschlitze mehr! In Zukunft wird vielleicht ein Roboter dir Kaffee bringen, weil er so programmiert ist; der Kühlschrank merkt, dass wenig Milch vorhanden ist und bestellt Milch - vielleicht werden wir zukünftig die Haustiere der Roboter sein … nein, soweit darf es nicht gehen, aber in diese Richtung geht's. Und die Schweiz muss hier eine Leaderrolle übernehmen, sich im internationalen Wettbewerb behaupten."

In diese Richtung reden alle Politiker, die in der Regel keine IT-Fachleute sind, sondern nachreden, was ihnen eingeredet wurde - und in der Folge beschliessen sie Sonderkredite für eine IT-Bildungsoffensive. Ja, was wollen wir bilden bei jungen Erwachsenen? dass sie den Kühlschrank programmieren können, den Kaffeeroboter? dass sie ihr iPhone bedienen können, um Parkgebühren zu bezahlen? DAS BRAUCHEN WIR NICHT ZU UNTERRICHTEN, WEIL DAS SEHR EINFACH IST und jedes Kind kann's besser als seine Eltern!

Nein, wir wollen solche Roboter und Kühlschränke in der Schweiz herstellen und weltweit vermarkten! Okay, Google, Facebook, Whatsapp, Twitter, Apple, Amazone, Alibaba, Uber, Booking etc. haben wir verpennt, aber jetzt wollen wir starten und die Giganten überholen, Amerika, China, die ganze Welt wird SwissIT-Apps und SwissIT-Roboter und SwissIT-Geräte kaufen, jeder in der Schweiz wird ein IT-Fachmann, ein Star-Programmierer. Die IT-Bildungsoffensive bringt die Gesellschaft und die Wirtschaft dazu, die Herausforderungen der rasant fortschreitenden Digitalisierung zu bestehen und deren Chancen zu nutzen. "Wir wollen euch optimal auf das Leben in der digitalen Welt vorbereiten", dein dich liebender Kanton St. Gallen. Wir wollen 75 Millionen Franken.

Das liebe Kantonsparlament St. Gallen hat keine Ahnung von IT! In China verlassen jährlich so viele Studenten die Universität als Akademiker, wie die Schweiz Einwohner hat! Jedes Jahr! In Indien dasselbe. In den USA sind es immerhin noch 2 Millionen Studierte! Und die Giganten kreisen über ihnen und picken sich die Rosinen heraus und vermarkten deren Produkte/Ideen unter eigenem Namen global. Das lustige an der IT ist, dass sie Arbeitsplätze VERNICHTET und keine neuen schafft! Gewiss, COBOL-Programmierer braucht es keine mehr, dieses Entwicklungstool ist veraltet - es braucht JAVA-Programmierer. Aber insgesamt braucht es WENIGER Programmierer, denn ansonsten hätte niemand von COBOL auf JAVA umgestellt! Was wollen wir mit selbstfahrenden Lastwagen erreichen? Richtig, wir wollen die Chauffeure entlassen, den Transport verbilligen - selbst 800 Euro im Monat für einen griechischen Chauffeur sind ZU VIEL, seine Tagesleistung (800 km) ZU WENIG! Doch noch nie hat Mercedes eine Schweizer Schulklasse angefragt, ob sie ihr beim Programmieren helfen könnte - das macht ein kleines Entwicklungsteam und nach dem Projekt werden 90 von 100 Programmierer ENTLASSEN, die brauchen wir nicht mehr, und dasselbe Tool kann für Personenwagen und angepasst für Flugzeuge und Eisenbahnen und für die Schifffahrt verwendet werden.

Wo will die Schweiz da mitmachen?

Leadership, 31. Albisgüetli Tagung

In der Schweiz arbeiten 160'000 (3%) der Erwerbstätigen im Primärsektor Land- und Forstwirtschaft und Fischerei. Innerhalb der Lebensmittelkette "vom Garten bis zur Mahlzeit auf dem Teller" arbeiten 11%.

Der Primärsektor (3%) - das Wichtigste - ist zum Minisektor verkommen. Dafür hat das Unwichtigere, der Tertiärsektor, massiv zugenommen, wo 86% der Frauen und 66% der Männer arbeiten, insgesamt 3'100'000 Personen, davon 543'000 im Gesundheits- und Sozialwesen. Im Staatssektor arbeiten 700'000 Angestellte, viermal mehr als im Primärsektor! Der Konsument zahlt beide, die Beamten und die Landwirte. Wir sparen also nichts mit der hoch mechanisierten Landwirtschaft, verbrauchen aber viel Energie - an beiden Orten!

Vier Beamte für einen Bauern; viel mehr Beamte als Erwerbstätige im Gesundheitswesen, mehr Banker als Arbeiter im Hoch- und Tiefbau und über jedem Bauarbeiter mehr als einen Architekten/Ingenieur!

Wir müssen das alles umkehren: die Erwerbstätigen aus den Sesseln an die Front! Was bringt's der Umwelt, wenn einer hochmodern durch den Boden pflügt und vier im Staatsbüro und sechzehn im Privatbüro sitzen? "Man müsse eben das CO2 besteuern, dann wird's besser", sagen die Sesselpendler und meinen das - ernst! Füsse vom Tisch und raus aus dem Sessel!

Leadership der Schweiz

Die Schweiz muss aus diesem grosskapitalistischen Irrsinn aussteigen. Es rechnet sich eben nicht, wenn alle Arbeiten digitalisiert, hochmodern von Robotern ausgeführt werden - weil die freigestellten Menschen kein Einkommen haben und auch die Beamten und die im Privatbüro kein Einkommen haben, weil deren Einkommen die Steuern und Abgaben der Arbeitenden sind. Wir sind ziemlich schnell alle bei null und über unsere Strassen fahren führerlose Lastwagen an uns vorbei und immer weniger, weil es sich auch andernorts nicht rechnet, auch die haben Hunger, jedoch kein Geld.

Zu Beginn der Industriellen Revolution in England gab es Menschen, die die Maschinen zerstörten, von Teufelswerk schrieben und dass alle damit verarmen. Wir lachten darüber in der Schule und nahmen die Statistiken mit den weniger im primären Sektor und mehr im sekundären Sektor Beschäftigen zur Kenntnis. Egal, arbeiten sie statt in der Landwirtschaft in der Fabrik. Der Übergang zum Hochkapitalismus (Grosskapital) und zum "Freien Markt" (keine Handelshemmnisse, gute Transportwege, freier Warentransport, freie Arbeitsmarkt, freier Kapitalmarkt) kennzeichnet das industrielle Zeitalter, das im 19. Jahrhundert begann und in Europa ab 1830 einsetzte (Frankreich, Belgien, Schweiz). Wir sind jetzt im 21. Jahrhundert und noch keine 200 Jahre ist das her. Die liberale Bewegung erstarrt heute, doch das Grosskapital treibt den Irrsinn weiter: DIGITALISIERUNG!

Die Schweiz war ab 1830 als Leader in Europa dabei. Ueli Maurer sollte den Mut haben, aber nicht nur er, sich aufgrund der 200 Jahre eine Meinung zu bilden, denn nach wie vor stehen die Unternehmen unter dem Druck, sich das nötige Kapital zu leihen und mit Zinsen zu amortisieren. Deshalb müssen hohe Gewinne herausgewirtschaftet werden. Das aber ist nur möglich, wenn die Produktionskosten tief sind, was durch rücksichtslose Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft und Löhne am Existenzminimum erreicht wird. Kinder- und Frauenarbeit war und ist weit verbreitet, neu werden noch billigere Roboter eingesetzt. Stets aber fehlt im Gesamtsystem das Geld für die Zinsen sowie dem Schuldner das Geld, das gehortet wird. Kurz: Das System funktioniert für die Menschen nicht!

Die Industrialisierung hat dem Grosskapital Tür und Tor geöffnet. Wir Menschen sind total vom Grosskapital abhängig und unser Staat auch. Und der Staat kann dem Grosskapital Steuern auferlegen so viel er will, das Grosskapital verlangt's mit Zinsen von den Menschen zurück - und der Staat hilft beim Eintreiben und schlägt Proteste nieder (Gilets jaunes).

Ja, liebe Leserin und lieber Leser, wir müssen uns von der Verschmelzung von Grosskapital und Staat lösen - tun wir's nicht, gehen wir unter. Faschismus, ganz einerlei ob liberaler, sozialer oder humaner Faschismus - funktioniert für die Menschen nicht! Eine neue Epoche zu starten wäre Leadership der Schweiz und könnte die Welt verändern!

Christoph Blocher rief den Versammelten im Albisgüetli zu: "Jonas Furrer, der erste Schweizer Bundespräsident, sagte 1848 zu den europäischen Grossmächten Frankreich, Preussen, Österreich und Russland, die der Schweiz eine freiheitliche Verfassung verbieten wollten: 'Die unabhängige Schweiz wird sich weiterhin selbst regieren. Die Schweiz ist selbstbestimmt und neutral und es kann nicht Sache anderer Staaten sein, die inneren Angelegenheiten zu regeln', wenn wir diese Unabhängigkeit und Freiheit aufgeben, geht die Schweiz kaputt!"

Quellen

Taschenstatistik der Schweiz 2017
Landwirtschaft und Ernährung 2018
Rede Christoph Blocher
Rede Ueli Maurer

Wie Wir die Freiheit im Innern gestallten, ist Unsere Sache! Und ich wünsche mir noch viel mehr Freiheit und eine Gesellschaft, die besonders für Mütter und Alte und Menschen in Not sorgt. Zum Abschluss entführe ich, was Ueli Maurer den Versammelten sagte: "Die, die sagen: 'Das geht nicht', sollen die nicht stören, die es gerade machen! Gehört zu denen, die es machen, und nicht zu denen, die sagen, das gehe nicht."

Persönlich ist für mich nur eine Partei erstrebenswert, die Uns von Parteien einschliesslich sich selbst - von Herrschaften - erlöst: Die Menschen ermächtigt, in ihrem Umfeld Mensch zu sein. Jeder ein allmächtiges Ich. Es freut mich, dass unsere montagsZeitung alle 14 Tage mehr Menschen erreicht, als sich im Albisgüetli versammelt haben.

27.01.2019

We are the fascism, follow us or go down

US-PRESIDENT TRUMP - Jens Stoltenberg, NATO Secretary General, just stated that because of me NATO has been able to raise far more money than ever before from its members after many years of decline. It’s called burden sharing. Also, more united. Dems & Fake News like to portray the opposite!

ANSWER - Jens Stoltenberg said something else: Obey NATO! Since 1949 we lead illegal Wars and Terror, Donald. We stand for the interest of big business. We are the fascism, follow us or go down. #Venezuela #FakeNews #NatoNews

27.01.2019

Migration is Big Business for Democrats

US-PRESIDENT TRUMP - We are not even into February and the cost of illegal immigration so far this year is ,959,495,168. Cost Friday was 3,331,392. There are at least 25,772,342 illegal aliens, not the 11,000,000 that have been reported for years, in our Country.

ANSWER - The costs are one side, but who gets the money? Illegal migration is Big Business for Democrats. See Germany's Chancellor starved the UN refugee camps (supported by Obama) from 2014 to 2015 and said 9/2015 "Refugees welcome!" Don't make the same in #Venezuela, don't follow #NATO.

23.01.2019

Das Primat der Arbeit

Jeder Mensch muss sich verwerten mit seiner Arbeitskraft - mehr haben die meisten auch nicht.

Aus diesem Dogma (Grundsatz) leitet sich das Primat der Arbeit ab - und WIRD NICHT UMGESETZT. Bestenfalls erhalten die Arbeiter zwei Drittel des Ertrages (Schweiz 62.11%) - ein Drittel geht ans Kapital (Amortisation und Reingewinne), das reinvestiert unvorstellbaren Reichtum akkumuliert, während die Löhne - verbraucht werden.

Die Menschen haben unterschiedliche Lebensstandards sich erarbeitet, doch die meisten haben am Ende des Monats alles verkonsumiert, sehr wenige bilden Reserven (Kapital), die über Ferien-, Erneuerungs- und Notgeld hinausgehen. Brechen Lohneinkommen weg, kann der gewohnte Lebensstandard nicht lange gehalten werden - das (subjektive) Elend droht beständig!

Professor Heinz-Josef Bontrup greift diese Verteilung des Arbeitsertrages zwar auf, kommt aber nicht schlüssig weiter und fordert lediglich, dass der Gewinnzuwachs dazu verwendet werden soll, die Arbeitszeit bei gleichem Lohn zu senken plus Kompensation der Ausfallzeiten durch neue Arbeitskräfte. Dies wäre kostenneutral, würde zu Vollbeschäftigung führen und tangiert die Ertragsverteilung von zwei Dritteln und einem Drittel nicht.

Auf die Frage der Journalistin, ob nicht einfach der Lohn um den Gewinnzuwachs erhöht werden soll, geht er nicht ein, obwohl er zuvor den Niedriglohnsektor Deutschlands als den grössten in Europa kritisiert. Unerwähnt bleibt auch, dass mit dem Gewinnzuwachs, also der Produktivitätssteigerung, der Preis gesenkt werden könnte/muss - um konkurrenzfähig zu bleiben.

Ganz jenseits des Vorstellbaren wäre die Idee, den Arbeitenden den ganzen Ertrag und dem Kapital nichts zu geben - ausser der zinslosen Rückzahlung des Kapitals - und damit gehörte das Unternehmen sich selbst.

Und völlig blind sind Kosubek und Bontrup, dass das diabolische Spiel des Grosskapitals mit einer Unmöglichkeit beginnt: Ich gebe dir 100 Franken, wenn du versprichst, mir 105 Franken zurückzugeben - was unmöglich ist, denn es sind nur 100 Franken im Spiel. SPIELEN WIR DAS NOCH LANGE?

Kurz: Auch dieser Professor, obwohl er als Kritiker des Liberalismus bezeichnet wird, bleibt dem Liberalismus unheilbar treu. Ein interessantes Interview von Jasmin Kosubek: Der Markt regelt gar nichts – Prof. Heinz-Josef Bontrup im Gespräch [link]

22.01.2019

Hoax ist die Domain der Fake News

Anstössig aber ist wahrhaft alles Produktive. - Nietzsche

Drei Tage lang ereiferten sich Medien über das Bananenfoto Hugentoblers! Tut doch nicht päpstlicher als der Papst! Merkt ihr nicht, wohin eure Moral führt? Zum Totalitarismus. Und in welchem Interesse? Des Faschismus.

Michael Hugentobler hat sehr viel Gutes für die Stadt St. Gallen und für den Kanton, für Teenager und Pfadfinder getan. Offenbar hat seine Lebensfreude, seine Kreativität einen Moralinsauren dazu gebracht, ihn einzuklagen und Michael wurde wegen Anstössigkeit gebüsst. Gemeinhin gehen wir davon aus, dass eine beglichene Schuld - Schuldfreiheit bedeutet. Nicht so die Medien, die nichts von Recht halten und - nach belieben - Vorverurteilen und Nachverurteilen.

Hoax ist die Domain der Fake News, die von Prostitution (lat. nach vorn/zur Schau stellen, preisgeben) leben, die alles tun - für Geld! Nein, sie sehen die Verbrechen der NATO, die illegalen Kriege und Terror seit 1949 nicht. 30 Millionen Tote! Aktuell!

22.01.2019

UNSERE WERTE

UNSERE WERTE: "Die Schweiz ist selbstbestimmt und neutral und es kann nicht Sache anderer Staaten sein, die inneren Angelegenheiten zu regeln."

Und konsequent weiter: Die Kantone … die Gemeinden … die Familie … der Einzelne. Der Einzelne ist selbstbestimmt und neutral und es kann nicht Sache anderer sein, seine inneren Angelegenheiten zu regeln. Daraus folgt: Niemand hat das Recht, zu strafen.

21.01.2019

Das sogenannte Menschenrecht, das nichts anderes als den Faschismus - die Verschmelzung von Grosskapital und Staat - legitimiert!

Keine Woche vergeht, ohne dass irgendwo Menschenrechtsverletzung anklagt werden. Gegenstand der Anklagen sind Gemeinheiten, die eine Herrschaft sich gegen ihre Untertanen herausnimmt. Ins Feld geführt werden aber nicht geschädigte Interessen, sondern ein verletztes allerhöchstes Recht, das Herrschaft verpflichte, damit aber auch rechtfertige – oder bei Missachtung delegitimiere. Angeklagt werden in der Regel Politiker anderswo, auswärtige Regierungen und „selbsternannte“ Machthaber. Ankläger Journalisten und Sprecher von Vereinen, die sich der Verbesserung der Sitten in der Staatenwelt verschrieben haben, aber auch Politiker, die für sich den Respekt vor der rechtlichen Menschennatur und damit das Recht, über andere Souveräne zu urteilen, reklamieren; in der Regel sind sie im Freien Westen zu Hause. Die Strafgewalt der demokratischen Weltöffentlichkeit ist mehr ideeller Natur: Rufschädigung. Wenn aber machtvolle Staatsgewalten als Ankläger auftreten, erklären sie sich nicht selten gleich selber zum Richter und zum Exekutor ihrer Urteile wegen verletzter Menschenrechte anderswo. In deren Namen üben sie daheim die Gewalt über ihr Volk aus, die sie für geboten halten; in deren Namen kritisieren sie die Herrschaft anderer Staaten über deren Volk, erklären ihm ihre Feindschaft und führen Krieg. Bleibt zu klären, worin diese Idee eines dem Menschen zukommenden staatsverpflichtenden Rechts besteht und was sie für wen leistet – nach innen und nach außen. [link]


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