7. Januar 2019
Depositär der Originaltexte  Grundlage des Friedens

IHR HEUCHLER: The Wall zwischen Europa und dem Süden heisst MITTELMEER. Ein riesiger WASSERGRABEN trennt die Reichen von den Armen. Und das Grosse will nicht die Menschen nähren und vereinigen - sondern seine Interessen durchsetzen: AFRIKA AUSPLÜNDERN. Wie viele Länder hat Europa in Afrika zerstört? und wie viele Länder hat Afrika in Europa zerstört? Und Wir SEHEN, wie Millionen Menschen auf der anderen Seite des Walls - VERHUNGERN!

PS: Im Süden Amerikas verhungern die Menschen nicht, sie können sich wehren. Und auch die USA muss sich wehren: Gegen US-Demokraten, die das Land unterwandern, die Sozietät auflösen wollen! Wir aber, in Europa, werden dem Mensch-Sein nicht gerecht! Es ist höchste Zeit, dass Wir die NATO auflösen und Wir den Faschismus überwinden! Unsere Massenmedien verlangen ein Impeachment des US-Präsidenten, weil er die NATO auflösen will - folgt ihnen nicht! Sie werden auch toben, wenn Wir den Faschismus überwinden und Direktdemokratien gründen - folgt ihnen nicht!

Madita Hampe

Madita Hampe, Jahrgang 2002, lebt in Leipzig und sieht sich gezwungenermassen als Autodidaktin. Sie verleiht ihrem politischen und philosophischen Interesse vorwiegend journalistisch Ausdruck, da dies der nahezu einzige gesellschaftspolitische Bereich ist, in dem Analyse und Aktivismus sich auf Augenhöhe begegnen und kooperieren können. Ihr Anliegen ist es, ihre Energie, Kraft und Kreativität in eine friedlichere, gerechtere und demokratischere Welt ohne Herrschaftsverhältnisse zu lenken. Sie ist Mitglied der Rubikon-Jugendredaktion und schreibt für die Kolumne „Junge Federn“.

Die vierte Gewalt einer Demokratie ist die - Moral. Das moralische Recht. Doch wovon leitet es sich her, welch Höherem ist es verpflichtet und ist das Höchste nicht eigentlich das Ich: Jeder ein allmächtiges Ich; niemand hat das Recht zu strafen, denn das Strafen zerstört das Ich.

"Unsere Entwicklung wird dadurch gestört, dass sie Gehorsam verlangt und eine Identifizierung mit demjenigen, der Gehorsam einfordert." - Arno Gruen, 2014

Im Zentrum der Gewalt und der Macht

Die Ursache von Gewalt ist nie eine Person, sonder ein Geist. Diesem Geist Faschismus dienen Napoleon, Mussolini, Hitler, Merkel, Juncker, Macron - und wir alle, unfreiwillig! Für Faschismus verwenden wir andere Worte: Demokratie, Liberalismus, Sozialismus, Humanismus, Menschenrechte, westliche Werte, North Atlantic Treaty (NATO) - und blenden aus, dass die NATO seit 1949 illegale Kriege und Terror führt: nach eigenen Angaben 20 Millionen bis 30 Millionen Ermordete und noch ist kein Ende in Sicht.

Hat jemals ein Staatsführer vorgeschlagen, dem Staat das Gewaltmonopol wegzunehmen? Hat jemals ein Konzernführer vorgeschlagen, dem Grosskapital die Macht wegzunehmen? Ein solcher Führer wäre nicht mehr lange im Amt und wahrscheinlich nie in dieses Amt gekommen. Nehmen wir Ingvar Kamprad (IKEA) der am 27. Januar vor einem Jahr gestorben ist: Er gehörte zu den reichsten Männern der Welt, hatte viel Macht - jedoch keine Gewalt, um seine Besitztümer in allen Ländern zu verteidigen: Allein ist er viel zu schwach. Diese Dienstleistung erbringt der Staat, dem er jedoch kaum Steuern entrichtete, das tut das Volk. Er hingegen unterstützte politische Parteien (rechte) und liess Möbel von Zwangsarbeitern in der DDR fertigen. Gekonnt fragmentieren PR-Abteilungen und Massenmedien das Unschöne und lassen die Möbel, das Design in hellem Glanz erstrahlen. Wollt ihr keine IKEA-Möbel mehr?

Doch.

Also.

Und so geht es uns mit allem: Wollt ihr keine Audi, Mercedes, Peugeot, Citroen, Renault, Alfa Romeo mehr?

Doch.

Also.

Wollt ihr keine Milch, Milchprodukte, kein Mehl, Backwaren, kein Obst und Gemüse, kein Fleisch mehr?

Doch.

Also.

Wollt ihr kein Erdöl, Erdgas, keine Rohstoffe mehr?

Doch.

Also.

Also. Aus dem Protestantismus entwickelte sich der Liberalismus: Von Kirche und Adel befreit! Und an ihre Stelle traten die Menschenrechte. Der Menschgott (z.B. Ingvar Kamprad) ist mitten unter uns und der Staat gewährleistet Seine Macht. Faschismus (1789) ist diese Verschmelzung von Staat und Grosskapital. Längst sind die slawischen, islamischen und asiatischen Länder erobert - nur ihre Konzerne sind "in falscher Hand", ihre Staaten darum "undemokratisch", sagt der Westen. Norden, Osten und Süden sehen das anders. Die UNO führt alle Nationen auf und keine hat ihren Nationalismus abgeschafft - alle EHREN ihr Vaterland und FÜRCHTEN den Staat. Ein bisschen schizophren, oder?

Im Zentrum der Geister

Unser "aufgeklärtes" Zeitalter hat sich lediglich einen neuen Geist zugelegt, der als Höchster über allen sakralen Geistern schwebt: Das Menschenrecht, der Faschismus. Gott wurde entthront und über ihn der Mensch gestellt. Gott und das Höhere, der Mensch, lassen sich wunderbar verbinden zu Gottmensch: Geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe.

Nein, zurück können wir nicht, die Kirchen sind leer, ihr Gott ist nicht mehr. Die anderen Lebewesen lachen: Die Menschen seien vergeistigt und in ihrem Wahn bringen sie sich gegenseitig um, statt sich zu vereinigen und zu nähren. Sie wähnen sich an der Spitze der Schöpfung und sehen nicht, dass die Spitze der Nahrungspyramide - entbehrlich ist. Kein anderes Lebewesen braucht den Menschen. Die Welt funktioniert WUNDERBAR ohne sie! Entweder er fügt sich oder er geht - und mit ihm alle Seine Geister.

Ist euch nicht bewusst, dass eure Geister, namentlich Recht und Unrecht, bloss in euren Köpfen sind? Fügt euch! Hört auf zu strafen! Hört auf mit Krieg! Oder ihr geht unter mit all euren Geistern - die Welt wird sagen: "Diese Wahnsinnigen sind weg", und sich weiter um die Sonne und sie sich im Universum wälzen.

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind die Menschen frei, kein Staat und kein Konzern. Bloss direktdemokratische Gemeinden gibt es schon, denn darum geht's, das Land gemeinfrei zu halten und die Nutzung zu regeln. Nordamerika zum Beispiel würde aus 200'000 souveränen Gemeinden bestehen, Russland aus vielleicht 100'000, die Schweiz aus 4'000 Gemeinden, wenn jede 2'000 Bewohner umfasst. Im nationalistischen Sinn darf es keine Staaten geben, bloss Versammlungen der Gemeindeschreiberinnen und Gemeindeschreiber, wie wir das heute von der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe kennen: Die Gemeinden tauschen sich aus, hören einander zu, schlagen Richtlinien vor und die Gemeindeschreiber besprechen dies an der Landsgemeinde mit dem Volk. Es gibt keine Vertretung anstelle des Volkes und das Volk hat kein Recht, der Freiheit des Einzelnen mittels Strafen "Grenzen zu setzen". Das ist alles, das ist einfach.

ISTANBUL ist mit 15 Mio. Einwohnern die grösste Stadt in Europa zwischen zwei Kontinenten und mit jährlich knapp zwölf Millionen Touristen aus dem Ausland die Stadt mit der achtgrössten Besucherzahl der Welt. Diese Stadt besteht aus 8'000 direktdemokratischen Gemeinden und wird nicht wie heute von Einem geführt.

Ist Einer in der falschen Wohnung, weissen die Rettungskräfte in weg, pflanzt oder baut Einer ohne zu Fragen, weissen sie ihn weg, hat Einer Eigentum, das ihm nicht gehört, nimmt sie's ihm weg und gibt's dem, dem's gehört. Übernachtet Einer auf freiem Land, kann er dies tun, und tun es viele, tun es halt viele, das Land ist ja frei, wird nicht genutzt. Beginnen die Vielen es zu nutzen, müssen sie fragen. Das entspricht dem nordischen, schottischen und schweizerischen Jedermannsrecht. Das ist alles, das ist einfach. Wir kennen das Ordnen von Eigentum, nicht aber das Strafen. Straft Einer die Rettungskräfte, wird er in Haft genommen, ebenso eine Rettungskraft, die straft. Das ist alles, das ist einfach.

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es keinen Staat.

Ist euch überhaupt bewusst, dass ihr heute dem Staat absolut untertan seid? Bereits mit fünf Jahren seid ihr schulpflichtig, bloss geringe Arbeiten könnt ihr ohne Staatsausweis tun, ihr dürft kein Fahrzeug, Schiff oder Flugzeug bewegen, ohne dass der Staat es euch erlaubt. Ihr könnt niemanden bei euch haben, den der Staat nicht will, dafür viele, die ihr nicht kennt. Ihr baut kein Haus, wenn's der Staat verbietet und erduldet Fabriken und Strassen, wenn's der Staat weit entfernt von euch - so will. Haha, wir können abstimmen, ob in Marthalen (1957 Einwohner) ein Atomendlager erstellt wird: Marthalen ist entsetzt, doch alle anderen Gemeinden sind dafür, je weiter weg umso mehr - das sei eben Demokratie! Warum verbuddelt Dänikon (2784 Einwohner), wo das Kernkraftwerk Gösgen steht, den Atomabfall nicht bei sich? Weil die Däniker das Kernkraftwerk auch aufgedrückt erhalten haben - das sei eben Demokratie!

Kosovo und Serbien bleiben einander verbunden

Die KFOR - der auch die Schweiz Truppen stellt - unter Leitung der NATO erfüllt keine Friedensmission, sondern dient geostrategischen Zielen: Der Welt den North Atlantic Faschismus aufzuzwingen. Die NATO führt seit 1949 illegale Kriege und Terror, um dieses Ziel zu erreichen.

In der Ukraine, in Spanien, in Serbien und in vielen anderen Ländern streben Regionen nach Souveränität, die ihnen verweigert wird. "Die territoriale Integrität der Staaten soll gewährleistet sein" (Merkel). Gewährleistet von wem? Und warum, in welchem Interesse? Und wann gilt "das Selbstbestimmungsrecht der Völker" (Putin). Die Krim hat sich 2004 von der Ukraine losgesagt und ist der Russischen Föderation beigetreten - was die NATO erbost. Kosovo hat sich 1999 von Serbien losgesagt und hat die NATO ins Land geholt - was die Russische Föderation erbost.

Die Machtblöcke EU und RF stehen sich unversöhnlich gegenüber. Ich habe "Macht-Blöcke" geschrieben: Macht gehört zum Grosskapital, in ihrem Interesse werden die Kriege geführt und sie werden geführt von den Staaten (Gewalt). Die nordatlantischen Staaten delegieren Gewalt und Terror an die NATO und "waschen ihre Hände in Unschuld".

Diese Macht- und Gewaltstrukturen müssen aufgelöst werden, sonst überwinden wir den Faschismus nicht.

SCHWEIZ - Ich bin für ein Mosaik souveräner Direktdemokratien, die keine Grenzen benötigen. RepealFascism. Ja, wir können sehr gut im eigenen Land beginnen, was blühen soll in der ganzen Welt! auch im Kosovo und in Serbien.

Perestroika

Perestroika bezeichnet den von der Regierung Gorbatschow ab Anfang 1986 eingeleiteten Prozess zum Umbau und zur Modernisierung des gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Systems der damaligen UdSSR. Diese Entwicklung wurde durch den Augustputsch 1991 in Moskau gestoppt und in der Folge erhielt die Regierung Jelzin die politische Gewalt und das Grosskapital die Macht - das Gleiche wie im Westen Europas auf Russisch - die Perestroika ist fehlgeschlagen.

Die Regierung Putin korrigierte die Regierung Jelzin insofern, als sie "Russland first" auf ihre Fahne schrieb, achtzehn Jahre bevor die USA die Parole "America first" fasste. Im Grunde sind aber alle Nationen - faschistisch. Faschismus ist die Verschmelzung von Staat (Gewalt) und Grosskapital (Macht). Auch die Schweiz ist ein Land, in dem der Faschismus herrscht.

Es ist wohl Illusion zu denken, dass Russland, Amerika oder China ihren Faschismus rasch überwinden. Sie befürchten, die Beute anderer Faschisten zu werden. Hingegen könnten sie innerhalb ihrer Grenzen Reservate, Schutzgebiete gründen, in denen eben das Gewaltverbot gilt. Diese Regionen sind nicht souverän, weil über ihnen das Grosse ist - das eigentlich stets unten sein muss: Sie müssten dem Übergeordneten, das ihnen ihr Reservat, seine terrioriale Integrität, gewährleistet, Tribut zollen, Schutzgeld zahlen und wären von der Laune/Willkür der Oberen abhängig.

Wäre die Perestroika erfolgreich verlaufen, bestünde Russland heute aus 100'000 oder mehr souveränen, direktdemokratischen Landsgemeinden ohne Strafrecht, die in ihrer Region, eine von 5'000 Regionen, Rettungs- und Vereinigungskräfte stellen. Russland als autoritären Staat gäbe es nicht mehr.

Ist der Faschismus in allen Ländern überwunden, wäre Frieden auf der Welt, in einer Welt, die aus zigtausenden Landsgemeinden besteht und wo die Menschen glücklich sind, weil sie sich selbst sind - es gäbe keine nationalen, multilateralen und globalen Organisationen mehr, die über die Menschen bestimmen! Das Wachsen der Militärausgaben zeigt zurzeit allerdings in die andere, faschistische Richtung und die europäischen Staaten und Parteien korrigieren nicht, was seit dem Jahr 1789 in Europa falsch läuft.

"Wir halten diese Wahrheiten für in sich einleuchtend: dass alle Menschen gleich geschaffen sind; dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen angeborenen und unveräusserlichen Rechten ausgestattet sind, darunter Leben, Freiheit und Strebe nach Glück; dass zur Sicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingesetzt sind, die ihre rechtmässige Gewalt von der Zustimmung der Regierten herleiten; dass, wenn immer eine Regierungsform diesen Zwecken verderblich wird, es das Recht des Volkes ist, sie zu ändern oder abzuschaffen und eine neue Regierung einzusetzen." - Thomas Jefferson, einer der Gründer der Vereinigten Staaten und 3. US-Präsident

Leider wurde das Wort "angeboren" in der Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 gestrichen. Die unveräusserlichen Rechte müssen erworben werden und was erworben wird, kann auch wieder entzogen werden, darunter Leben, Freiheit und Streben nach Glück - die Amerikanische Revolution ist fehlgeschlagen, wie die Französische auch und der bislang letzte Versuch, die Perestroika, im August 1991 auch.

Gilets Jaunes

Nicht alle Medien verschweigen, was Gilets Jaunes fordern und warum sie keinen politischen Ansprechpartner haben - weder Linke noch Rechte noch Gewerkschaften oder sonstwen. Eine hervorragende Arbeit von @JasminKosubek

VOLK - Alle Parteien, namentlich diejenigen mit demokratisch im Namen, seien Demokraten. Demokratie bedeutet aber: Herrschaft des Volkes. Daraus folgt, dass ein souveränes Volk nicht grösser als eine direkte Demokratie sein kann, keine Vertretung anstelle des Volkes - KEINE PARTEIEN.

Freiheitsdrang

Der Freiheitsdrang lief zu jeder Zeit auf das Verlangen nach einer bestimmten Freiheit hinaus, z.B. PRESSEFREIHEIT, d.h. der Journalist wollte frei und unabhängig werden; wovon? etwa von der Presse? nein! sondern von den Presseinquisitoren.

Und so ist es mit allen Freiheiten, nach denen wir verlangen: Marktfreiheit! usw.

Und von wem verlangen Wir die Freiheiten? vom - Staat: Er soll uns von den Dominierenden befreien, verlangen die Arbeiter, Studenten, Gläubigen und Arbeiter - um ihm sogleich in den Rücken zu fallen und Institutionen, Kartelle und Konzerne zu bilden! Und wiederum verlangen sie nach Freiheit, wenn der Staat die neuen Dominos auflösen will. Und so kommt's, wie es kommen muss: Grosskapital und Staat verschmelzen. Et voilà nous avons le fascisme. Der Staat soll nach Unserem Recht, dem wir Menschen Recht sagen, kontrollieren, überwachen und Unsere Interessen im In- und Ausland verteidigen. In Europa toben seit 1789 Kriege, Erster Weltkrieg, Kolonialismus, Zweiter Weltkrieg, NATO-Kriege.

Doch begonnen hat der Faschismus mit der Einwanderung in Amerika und der Unabhängigkeitserklärung 1776. Dem Grosskapital ist es egal, ob der Staat von einem Gewählten, einem Eingesetzten oder einem Geborenen geführt wird; Hauptsache, er gehorcht Ihnen und respektiert Ihr Ewiges Menschen Recht: EWIGES EIGENTUM, EWIGE ZINSEN. Tut er's nicht, ist er ein Böser, ein Un Mensch und wird beseitigt: "Assad muss weg!" Kanzlerin Merkel, 2011.

Freiheit wollt Ihr Alle. Ihr wollt DIE Freiheit. Warum schachert Ihr denn um ein Mehr oder Weniger? Die Freiheit kann nur die ganze Freiheit sein; ein Stück Freiheit ist nicht DIE Freiheit. Ihr verzweifelt daran, dass die ganze Freiheit, die Freiheit von Allem, zu gewinnen sei, ja Ihr haltet's für Wahnsinn, sie auch nur zu wünschen? - Nun, so lasst ab, dem Phantome nachzujagen, und verwendet Eure Mühe auf etwas Besseres, als auf das - Unerreichbare.

"Ja es gibt aber nichts Besseres als die Freiheit!"

Was habt Ihr dann, wenn Ihr die Freiheit habt, nämlich - von Euren brockenweisen Freiheitsstückchen will Ich hier nicht reden - die vollkommene Freiheit? Dann seid Ihr Alles, Alles los, was Euch geniert, und es gäbe wohl nichts, was Euch nicht einmal im Leben genierte und unbequem fiele. Und um weswillen wolltet Ihr's denn los sein? Doch wohl um Euretwillen, darum, weil es Euch im Wege ist! Wäre Euch aber etwas nicht unbequem, sondern im Gegenteil ganz recht, da würdet Ihr nicht ihn los und davon frei sein wollen. Warum nicht? Wiederum um Euretwillen! Also Euch nehmt Ihr zum Masse und Richter über Alles. Ihr lasst die Freiheit gerne laufen, wenn's Euch nützt, und holt Euch eure Freiheit gelegentlich wieder, wenn's euch anders besser zu behagen anfängt, vorausgesetzt, dass Ihr Euch vor einer solchen Repeal der Werte aus anderen (etwa religiösen) Gründen nicht fürchtet.

Warum wollt Ihr nun den Mut nicht fassen, Euch wirklich ganz und gar zum Mittelpunkt und zur Hauptsache zu machen? Fragt euch und fragt nach Euch - das ist praktisch, und Ihr wollt ja gerne "praktisch" sein. Da lauscht aber der Eine, was wohl sein Gott (natürlich das, was er sich bei dem Namen Gott denkt, ist sein Gott) dazu sagen wird, und ein Anderer, was wohl sein sittliches Gefühl, sein Gewissen, sein Pflichtgefühl, darüber bestimme, und ein Dritter berechnet, was die Leute davon denken werden, - und wenn so Jeder seinen Herrgott (die Leute sind ein ebenso guter, ja noch kompakterer Herrgott als der jenseitige und eingebildete: vox populi, vox dei) gefragt hat, dann schickt er sich in den Willen seines Herrn und hört gar nicht mehr darauf, was Er selber gerne sagen und beschliessen möchte.

Darum wendet Euch lieber an Euch als an eure Götter oder Götzen. Bringt aus Euch heraus, was in Euch steckt, bringt's zu Tage, bringt Euch zur Offenbarung.

Wie Einer nur aus sich handelt und nach nichts weiter fragt, das haben die Christen in GOTT zur Vorstellung gebracht. Er handelt, "wie's ihm gefällt". Und der törichte Mensch, der's geradeso machen könnte, soll statt dessen handeln, wie's "Gott gefällt".

Aber man braucht Euch nur an Euch zu mahnen, um Euch gleich zur Verzweiflung zu bringen. "Was bin Ich?" so fragt sich Jeder von Euch. Allein die Gewohnheit religiöser Denkungsart hat unsern Geist so arg befangen, dass Wir vor Uns in unserer Nacktheit und Natürlichkeit - erschrecken; sie hat Uns so erniedrigt, dass Wir Uns für erbsündlich, für geborene Teufel halten.

Was würdet Ihr aber denken, wenn Euch Einer erwiderte: dass man auf Gott, Gewissen, Pflichten, Gesetze usw. hören solle, das seinen Flausen, mit denen man Euch Kopf und Herz vollgepfropft und Euch VERRÜCKT gemacht habe? Und wenn er Euch fragte, woher Ihr's denn so sicher wisst, dass die Naturstimme eine Verführerin sei - wo doch das Tier, das doch nur seinem Antriebe (gleichsam seinem Rate) folgt, sich nicht zum "Unsinnigsten" rät und treibt, sondern sehr richtige Schritte tut. Und wenn er euch gar zumutet, die Sache umzukehren, und geradezu die Gottes- und Gewissensstimme für Teufelswerk zu halten? Solche heillose Menschen gibt's; wie werdet Ihr mit ihnen fertig werden? Auf eure Pfaffen, Eltern und guten Menschen könnt Ihr Euch nicht berufen, denn die werden eben als eure VERFÜHRER von jenen bezeichnet, als die wahren Jugendverführer und Jugendverderber, die das Unkraut der Selbstverachtung und Gottesverehrung emsig aussäen, die jungen Herzen verschlämmen und die jungen Köpfe verdummen.

Jene nun fahren aber fort und fragen: Um weswillen bekümmert Ihr Euch um Gottes und die andern Gebote? Ihr meint doch nicht, dass dies bloss aus Gefälligkeit gegen Gott geschehe? Nein, Ihr tut's wieder - um Euretwillen. - Also auch hier seid Ihr die Hauptsache und Jeder muss sich sagen: Ich bin Mir Alles und ich tue Alles Meinethalben. Würde Euch's jemals klar, dass Euch der Gott, die Gebote usw. nur schaden, dass sie Euch verkürzen und verderben: gewiss, Ihr würfet sie von Euch, gerade wie die Christen einst den Apollo oder die Minerva oder die heidnische Moral verdammten. Sie stellten freilich Christus und hernach den Gutmenschen, sowie eine christliche Moral an die Stelle; aber sie taten das auch um ihres Seelenheils willen, also aus Egoismus oder Eigenheit.

Und dieser Egoismus, diese Eigenheit war's, durch die sie die alte Götterwelt los und von ihr frei wurden. Die Eigenheit erschuf eine neue Freiheit; denn die Eigenheit ist die Schöpferin von Allem, wie schon längst die Genialität (eine bestimmte Eigenheit), die stets Originalität ist, als die Schöpferin neuer weltgeschichtlicher Produktionen angesehen wird.

Freiheit! Was bleibt übrig, wenn Ich von Allem, was Ich nicht bin, von allen beengenden Schalen - befreit worden? Nur Ich und nichts als Ich. Diesem Ich selber aber hat die Freiheit nichts zu bieten. Was nun weiter geschehen soll, nachdem Ich frei geworden, darüber schweigt die Freiheit, wie unsere Regierungen den Gefangenen nach abgelaufener Haftzeit nur entlassen und in die Verlassenheit hinausstossen.

Bedenkt das wohl und entscheidet Euch, ob Ihr auf eure Fahne den Traum der FREIHEIT oder den Entschluss des EGOISMUS, der EIGENHEIT stecken wollt. Die FREIHEIT weckt euren Grimm gegen Alles, was Ihr nicht seid; der EGOISMUS ruft Euch zur Freude über Euch selbst, zum Selbstgenusse; die FREIHEIT ist und bleibt eine Sehnsucht, ein romantischer Klagelaut, eine christliche Hoffnung auf Jenseitigkeit und Zukunft; die EIGENHEIT ist eine Wirklichkeit, die von selbst gerade so viel Unfreiheit beseitigt, als Euch hinderlich den eigenen Weg versperrt. Von dem, was Euch nicht stört, werden Ihr Euch nicht lossagen wollen, und wenn es Euch zu stören anfängt, nun so wisst Ihr, dass "Ihr Euch mehr gehorchen müsset, denn den Menschen"! - Max Stirner

Egoismus! Das sei nun aber das Hinterletzte was die montagsZeitung predigt! denkst Du.

Doch du zögerst nicht, Parteien zu ermächtigen, wenigen Menschen einen grenzenlosen Egoismus zu gewährleisten. Rasch beschimpfst du die Rechten als Nazi und sie dich als grenzenlosen Nazi. Derweil ihr beide - nichts seid. Ihr zählt weder zu den nationalen noch zu den grenzenlosen Egoisten. Ihr seid bloss Pack, Stimmpack der verschiedenen Egoisten-Parteien, die den Egoisten dienen und dich in Schach halten oder in den Krieg schicken, das sei Recht! Und aus euren verdummten jungen Köpfen ertönt das hohle Hura, Hura, Hura!

Menschen, wollt ihr ewig leben?

Der US-Präsident sollte im Dienste des Landes endlich akzeptieren, dass sein Einfluss nicht bis in die Geldpolitik reicht - Thomas Fuster, NZZ. Treffender kann Faschismus und was das Grosskapital vom Staat will nicht definiert werden. Die NZZ bleibt ihrer Religion seit 1780 treu.

Nationalismus stört den Globalismus des Grosskapitals. Der Staat soll bloss Ihre Interessen im In- und Ausland durchsetzen - mit List, Terror und Gewalt (NATO), jedoch keinesfalls ihnen nationale Hürden in den Weg legen: "Freier Markt!" rufen die Giganten, die ihn besitzen.

Weltthemen sind ihre Domain:

WeltBank
WeltGeist
WeltHandel
WeltArmee
WeltGesundheit
WeltKlima usw.

Und der WeltFaschisten List:

Menschenrechte - Migration und Asyl überfordern das Nationale und lösen das Soziale letztlich auf: Aus den Staaten werden Polizeistaaten!

Und die Parteien:

Unterstützen bedingungslos Globalismus, Terror und Gewalt (NATO/Staat). Nationale Parteien unterstützen bedingungslos Nationalismus und Gewalt (Staat). Beide dienen ihrem Herrn, dem Grosskapital (Big Business). Grosser Faschismus oder kleiner Faschimus: Faites vos jeux …

… gibt es keine Alternative?

Doch: DIREKTE DEMOKRATIE

Demokratie bedeutet Selbstbestimmung des Volkes. Daraus folgt, dass ein Volk nicht grösser als eine Direktdemokratie sein kann (wenige hundert Bewohner): keine Vertretung anstelle des Volkes, keine Parteien. Und weil jeder Einzelne im Volk souverän ist, hat niemand das Recht, zu strafen.

Wir wollen sein eine Welt aus souveränen Landsgemeinden, die das Wesentlichste einhalten: Jeder Mensch ist ein Mensch, keiner ist des Anderen Untertan und niemand hat das Recht, zu strafen.

Es ist eigenartig, dass wir Menschen uns dieses Natürliche sagen müssen, das Tiere kennen: Jedes Zebra ist ein Zebra, keines ist des Anderen Untertan und niemand hat das Recht zu strafen. Jeder Hecht ein Hecht. Jeder Star ein Star. Okay, vielleicht sind wir Bienen mit Drohnen (arbeitsunfähige Söhne), Arbeiterinnen (Töchter) und Königin (Mutter) - dann sollen wir danach leben, wobei den Königinnen Imperialismus und Strafrecht fremd sind - sie ist bloss die Gebärende. Das Leben des Drohnen findet im Augenblick der Begattung sein Ende. Drohnen, die nicht zur Paarung mit der Mutter gelangen, werden später aus dem Stock getrieben. Nein, wir sind kein Bienenvolk, wir sind eigen und aufeinander angewiesen: Ich, das leben will, inmitten von Ich, das leben will.

Gelingt es mir, das andere Ich zu erniedrigen, wird es mir dienen. Bin ich mächtig, sind diejenigen um mich - erniedrigt. Ihnen scheint aber, ich sei erhöht und sie noch immer Ich, jedoch sie gehorchen Mir. Zum Beispiel sind wir Eltern natürlich mächtiger als unser Kind, doch sollten wir ihm das Gehorchen nicht lehren, sondern inmitten von Ich miteinander leben. Und ein Schaudern überkommt mich, wenn ich es in die Staatsschule bringen muss, hier wird der Mensch - erniedrigt.

Die Direktdemokratie achtet darauf, dass niemand erniedrigt wird.

Zwischen dir und dem Grosskapital steht der Staat und natürlich folgt er Ihm, denn von dir kann er nichts erwarten, Erniedrigter. Und weil den Menschen seit Jahrtausenden eingebläut wird, dies sei normal, kann Kardinal Koch am Weihnachtsabend fröhlich verkünden: "Der Mensch ist unheilbar religiös!"

Art. 3 Kantone und Gemeinden

1 Die Kantone sind souverän, soweit ihre Souveränität nicht durch die Bundesverfassung beschränkt ist; sie üben alle Rechte aus, die nicht dem Bund übertragen sind.

2 (neu) Jede Gemeinde ist souverän, wenn sie dies beschliesst. Stimmberechtigt sind in dieser Abstimmung alle Personen ab dem 14. Altersjahr mit unbefristetem Wohnsitz in der Gemeinde. Kantonsverfassung und Bundesverfassung sind erloschen, wenn ihr keine Gemeinde mehr angehört.

Übergangsbestimmung: Artikel 3 tritt unmittelbar nach seiner Annahme in Kraft.

Wir sehen bei unserem Nachbarn, dem Fürstentum Liechtenstein, dass kleine, souveräne Länder erfolgreich ihre Bevölkerung vereinigen und nähren - ohne andere Länder zu bedrohen. Das Fürstentum Liechtenstein hat keine Armee und ist keinem Verteidigungsbündnis beigetreten.

Wir sehen in ganz Europa den Wunsch, den Nationalismus zu überwinden und wir sehen die Gewalt, die dies verhindert und die Nationen in Einer Nation unter Einer Regierung bündeln will - nicht zum Wohl der Menschen, sondern der Ideologie Faschismus, dem Grosskapital folgend. Der Gewalt möchten wir entfolgen, vom Faschismus uns befreien.

Die Schweiz hat eine Armee und unrühmlich ist sie unter General Dufour 1847 eingesetzt worden, um die acht Kantone Luzern Uri Schwyz Obwalden Nidwalden Zug Freiburg und Wallis in den Bund zu zwingen. Es war die letzte militärische Auseinandersetzung auf Schweizer Boden. Die Schweiz sollte keine Armee haben. Wir sollten auch keine Polizei haben, die die Bevölkerung überwacht, sondern Rettungskräfte, die auf Notrufe reagieren und gültige Entscheide der kommunalen Friedensrichter unterstützen.

Die Souveränität der Gemeinden erfordert eine Idee, wie das Zusammenleben zukünftig erfolgen soll. Streit unter den Menschen, in der Sozietät, entsteht hauptsächlich über die Nutzung der natürlichen Ressourcen. Und mit List und Gewalt versucht jeder Einzelne, eine Idee, eine Ideologie zu schaffen, die Ihn bevorzugt - über die Anderen erhebt, indem Er sie erniedrigt, in Gute und Schlechte teilt. Ewiges Mein Eigentum wird angestrebt, Mein Reich.

In sozialistischen Ländern wird aus Mein Reich Unser Reich - jedoch wird Unser Reich von Repräsentanten verwaltet, die dadurch viel mächtiger sind als alle anderen - der Genosse wird von den gewählten Genossen erniedrigt, weil er (das Volk) sie (die Repräsentanten) durch die Wahl erhöht hat.

Da, wo ich zuhause bin

Unser Reich, so die Idee der montagsZeitung, kann nur direktdemokratisch verwaltet werden. Das Reich ist daher bloss so gross, wie an seiner Versammlung jeder das Wort ergreifen kann - das Reich ist die unmittelbare Heimat: Da, wo ich zuhause bin! Und zuhause muss beginnen, was leuchten soll in der Region und in aller Welt. Die Idee ist letztlich eine globale, die sich einfach von selbst ergibt und aus Millionen Völker in allen Farben, Sprachen und Kulturen besteht.

Obige Eidgenössische Volksinitiative ermöglicht jeder Gemeinde in der Schweiz einen Übergang vom Faschismus zum Miteinander. Wir suchen eine Handvoll Stimmberechtigte, die sie lancieren. Melde dich!

18.01.2019

Shutdown in den USA

$ 5.6 Milliarden kostet der Grenzschutz (Wall) geteilt durch 800.000 Beamte ergibt $ 7000 pro Bundesangestellten. In zwei, drei Monaten kann der Wall BAR BEZAHLT werden. Dank den US-Demokraten - sie lassen die US-Beamten dafür zahlen!

Die US-Präsidentschaftswahlen 2020 werden für die US-Demokraten verheerend sein, denn die Staatsangestellten sind/waren ihre Stammwähler.

11.01.2019

Grenzen! und entsetzlich heulen die Massenmedien

Nicht die Politiker verwechseln das einzelne migrantische Schicksal, das in aller Regel ein schweres ist und dem man zugeneigt ist zu helfen, mit der Funktion der Migration - sondern die Menschen! Die Politiker nutzen Unser Mitleid aus! Sie fördern Grosskapital (Big Business) und Staat.

Diesem freien Treiben setzt die US-Regierung Grenzen. Sie beseitigt damit nicht die Ursache von Migration, sondern schränkt den Gewinn des Grosskapitals ein - und entsetzlich heulen seine Massenmedien.

08.01.2019

Jeder Mensch ist ein Mensch

Da bin ich ganz bei Daniele Ganser:

Jeder Mensch ist ein Mensch,
keiner ist des anderen Untertan
und niemand hat das Recht, zu strafen.

Doch solange diese Selbstverständlichkeit von Corporate Identities aller Art überlagert wird, ist der Mensch - besessen. [link]


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