Irgendwann werden sich Menschen an die Frage wagen: Welch HEILIGEM dient der Kampf der Massenmedien?
Und wenn sie vom HEILIGEN das Tuch wegziehen, sehen sie den Faschismus: die Verschmelzung von Staat und Grosskapital.
Die Massenmedien manipulieren und steuern unser Denken, um Widerstand gegen Krieg und Sozialabbau unmöglich zu machen.
Viele Menschen sehen es als die Pflicht eines mündigen Bürgers in einer Demokratie, informiert zu sein. Also lesen sie Zeitung, sehen sich die Nachrichten an und gehen abends guten Gewissens zu Bett, da sie glauben, den Überblick über das Geschehen im eigenen Land und der Welt zu haben. Das ist gefährlich. Eine Rezension des Buches „Warum schweigen die Lämmer?“ von Rainer Mausfeld.
Die Massenmedien sind in der Lage, unser Denken zu steuern. Dies geschieht, indem Texte, Worte und Bilder so kombiniert werden, dass unser Denken in eine bestimmte Richtung gelenkt wird.Der Kieler Psychologieprofessor Rainer Mausfeld hat unter dem Titel „Warum schweigen die Lämmer“ im Oktober 2018 ein spannendes Buch publiziert, das es in die Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat. Darin zeigt er, wie die Massenmedien unser Denken und auch unsere Gefühle steuern.
Besonders diese drei Techniken werden immer wieder eingesetzt: Informationsflut, Fragmentierung und Dekontextualisierung. Es lohnt sich für jeden wachen Menschen, diese Techniken zu kennen.
Informationsflut
Wenn man die Bürger mit einer Flut von oft unnützen Informationen zuschüttet, erhalten sie die Illusion informiert zu sein. So fühlen sie sich über alles Wesentliche unterrichtet und können „abends beruhigt zu Bett gehen“, so Mausfeld (1).
Gäbe es keinerlei Information, würden die Bürger unruhig werden und nach Information verlangen oder sogar selbst danach suchen. Das passiert aber selten. Denn ständig werden wir mit so viel Information versorgt, dass niemand alles aufnehmen, geschweige denn sich merken kann: Werbung, Sport, Wetter, Verkehrsnachrichten, Social Media Posts von Freunden und Bekannten, dazu ausgewählte Informationen zu Wirtschaft und Politik. Wir haben nicht zu wenig Information, sondern zu viel.
„Die Bürger, die beim Frühstück die Süddeutsche Zeitung lesen, nachmittags in Spiegel Online schauen und sich abends die Tagesschau ansehen, sind im Gefühl umfassender Informiertheit so selbstzufrieden, dass sie die Krankheit, an der sie leiden (…), nicht einmal mehr erkennen können“, erläutert Mausfeld (2).
Die Krankheit, an der viele leiden, ist die Illusion des Informiertseins. Erzeugt wird sie durch andauernden und unkritischen Medienkonsum, wobei die präsentierte Erzählung geglaubt wird.
Dadurch hassen wir Menschen, die wir nicht kennen, und sind für Kriege, die wir nicht verstehen.
Diese Krankheit ist aber heilbar. Jeder kann selbst entscheiden, ob er entweder weniger Medien konsumiert, oder aber versucht, beim Medienkonsum sehr bewusst und wach zu sein und verschiedene Geschichten und Standpunkte zu vergleichen.
Fragmentierung
Eine weitere Technik, um das Denken der Bürgerinnen und Bürger zu steuern, ist die Fragmentierung von Information. Beim Fragmentieren werden die Fakten in kleine Stücke (Fragmente) zerschlagen, so dass für den Beobachter kein Sinnzusammenhang mehr entsteht. Wenn kein Sinnzusammenhang besteht, kann man sich die Einzelheiten schwer oder gar nicht merken. Dadurch kann man Fakten auflösen oder unsichtbar machen, betont Mausfeld.
Als Historiker beobachte ich die Zeitgeschichte mit großem Interesse. Mir ist die Technik der Fragmentierung zum Beispiel beim Putsch in der Ukraine aufgefallen. Damals wurde die gewählte Regierung von Präsident Janukowitsch gestürzt, als Scharfschützen am 20. Februar 2014 in Kiew Demonstranten und Polizisten erschossen und Chaos erzeugten. Diese Schießerei wurde zwar da und dort erwähnt, aber die Hintermänner blieben im Dunkeln. So entstand kein klares Bild, keine transparente Erzählung. Es blieb bei Fragmenten, bei Bruchstücken. Wer diese zusammensetzen wollte, musste selbst recherchieren.
Viele Massenmedien im deutschsprachigen Raum ignorierten die Scharfschützen und den Putsch, lenkten den Blick der Medienkonsumenten nach Moskau und gaben Putin die Schuld für die Krise in der Ukraine. „Putin hat dafür gesorgt, dass Krieg in unserem Teil der Welt wieder denkbar geworden ist. Er ist kein Partner mehr, er ist Gegner“, erzählte Rolf Dieter Krause am 5. September 2014 in der Tagesschau im Ersten Deutschen Fernsehen.
Dasselbe lasen viele Medienkonsumenten in der Süddeutschen Zeitung. Danach noch auf Spiegel-Online. Und hörten es im Radio. Immer wieder derselbe Gedanke, der sich durch Wiederholung im Gehirn verfestigte. Oder auch nicht. Je nachdem, wie wach wir sind. Die Geschichte mit den Scharfschützen wurde von vielen vergessen. Sie wurde durch Fragmentierung aus dem Gedächtnis gelöscht.
Dekontextualisierung
Neben der Informationsflut und der Fragmentierung sieht Mausfeld in der Dekontextualisierung eine entscheidende Technik, mit der die Massenmedien unser Denken lenken. Hierbei wird eine Information aus ihrem Sinnzusammenhang (Kontext) gerissen, indem zum Beispiel verschwiegen wird, was zuvor passierte.
Auch hier kommt mir wieder die Ukraine in den Sinn. Nach dem Putsch stimmte die Bevölkerung der Krim am 16. März 2014 für den Austritt aus der Ukraine und den Anschluss an Russland. Sofort wurde das in den westlichen Medien als Annexion betitelt, obschon es eine Sezession gewesen war. Zudem fehlte der Kontext: Vom Putsch, der sich kurz zuvor ereignet hatte, sprach niemand mehr. Diesen Kontext gab es nicht mehr. Er wurde gelöscht.
Ähnlich war es bei der Kubakrise 1962. Damals hatte die Sowjetunion unter Chruschtschow Atomraketen auf Kuba stationiert. Das war gefährlich und erhöhte die Spannungen zwischen Washington und Moskau. „Warum setzte er (Chruschtschow) diese (Raketen) eigentlich dorthin?“, fragte damals Präsident Kennedy erzürnt seine Berater. „Das ist gerade so, als wenn wir plötzlich beginnen würden, eine größere Zahl von Mittelstreckenraketen in der Türkei zu stationieren. Ich denke mal, das wäre verdammt gefährlich.“ Sein Nationaler Sicherheitsberater McGeorge Bundy musste Kennedy damals aufklären: „Na ja, aber genau das haben wir getan, Mr. President“ (3).
Dieser Kontext, dass die USA zuerst atomar bestückte Raketen in der Türkei stationiert hatten, und dass erst danach die Russen atomare Raketen nach Kuba gebracht hatten, fehlte nicht nur dem Präsidenten, sondern auch praktisch allen Zeitungslesern in Europa.
Dekontextualisierung gibt es auch auf dem Kinderspielplatz. Ein Junge kommt weinend zu seiner Mutter und sagt, ein Mädchen habe ihm die Schaufel auf den Kopf geschlagen. Die Mutter fragt dann klug nach und fragt: Und was ist vorher passiert? Worauf der Junge erzählt, er habe dem Mädchen Sand in die Augen geworfen, weil er nicht wollte, dass sie im gleichen Sandkasten spielt. Erst durch diese wichtige Zusatzinformation wird der Kontext transparent.
Die Opfer des [NATO] US-Imperialismus sind unsichtbar
Mit Dekontextualisierung kann grundsätzlich jedes Ereignis in ein neues Umfeld eingebettet werden. So können Massenmedien behaupten, dieser oder jener Krieg sei notwendig gewesen, um die Demokratie oder die Menschenrechte zu fördern. Eine solche Erzählung hat vor allem das US-Imperium seit 1945 immer wieder eingesetzt, und die Massenmedien im deutschsprachigen Raum haben sie stets nachgedruckt. Doch Mausfeld weist diese Rahmenerzählung entschieden zurück, und das mit gutem Grund.
„Insgesamt sind nach offiziellen Angaben oder Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen die USA seit dem Zweiten Weltkrieg durch Angriffe auf andere Länder für den Tod von 20 bis 30 Millionen Menschen verantwortlich.“
Doch diese Tatsachen seien kaum bekannt, und von den Massenmedien durch Fragmentierung und Dekontextualisierung unsichtbar gemacht worden.
„Es bedarf in der medialen Darstellung dieser Verbrechen einer beträchtlichen Fragmentierung und einer radikalen Rekontextualisierung als ‚Kampf für Demokratie und Menschenrechte‘, damit Verbrechen dieser Größenordnung sowie ihre geschichtliche Kontinuität für die Öffentlichkeit nahezu unsichtbar werden. Obwohl all dies ausführlich dokumentiert ist, sind diese Verbrechen im öffentlichen Bewusstsein so gut wie nicht präsent“, so Mausfeld (4).
Wikipedia ist ein digitaler Pranger
Rainer Mausfeld ist ein ehrlicher Aufklärer. Es geht ihm darum, den Bürgerinnen und Bürgern zu erklären, wie unsere Gedanken und Gefühle durch skrupellose Eliten gelenkt werden. Seine Arbeit ist wichtig und wertvoll.
Doch natürlich werden Aufklärer heutzutage auf Wikipedia umgehend an den digitalen Pranger gestellt. Dort heißt es:
„Mausfelds Beiträge zu medien- und kapitalismuskritischen Themen weisen nach Ansicht des Amerikanisten und Verschwörungstheorie-Forschers Michael Butter ‚stark populistische und mitunter auch verschwörungstheoretische Züge‘ auf. Von seinem Fachgebiet her fehle Mausfeld die Kompetenz, sich über politische Themen zu äußern, er werde aber wegen seines Professorentitels als Autorität dazu wahrgenommen.“
Der deutsche Journalist Paul Schreyer wollte von Professor Michael Butter wissen, warum er Professor Rainer Mausfeld diffamiere und verlangte Belege. Er erhielt aber keine. Daraus lassen sich zwei Schlüsse ziehen: Erstens: Auf Wikipedia wird ohne Beleg diffamiert. Und zweitens: Aufklärung und Medien, welche Aufklärung unterstützten, sind heute wichtiger denn je (5).
Quellen und Anmerkungen:
(1) Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören, Westend 2018, Seite 33
(2) ebd.
(3) Daniele Ganser: Illegale Kriege. Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien, Orell Füssli 2016, Seite 115
(4) Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören, Westend 2018, Seiten 40 und 42
(5) https://www.rubikon.news/artikel/schweigende-lammer-getroffene-hunde
Bei den Begriffen Informationsflut, Fragmentierung und Dekontextualisierung bin ich mir bereits unsicher, ob sie nicht ihrerseits - und unbewusst sicher - einer Fragmentierung dienen: Wir sehen vor lauter Bäumen und Lücken das Ganze nicht, den Wald. Und sieht ihn einer doch, dann ist der Wald ein heiliger Wald und über ihn sprechen wir nicht, er ist. Gewiss, über einzelne Bäume und Lücken können wir sprechen: Sollen wir Gesetze fällen, neue setzen? Doch wozu, wozu dient die Gesetzesflut?
Die Fragmentierung geht so weit, dass die NATO unsichtbar bleibt. Seit 1949 führt die NATO ununterbrochen Angriffskriege und Terror, um den North Atlantic Liberalismus durchzusetzen. Wenn wir fordern: #RepealNATO, #ReplaceLiberalism, sprechen wir von einer grauenhaften Kriegsmaschinerie und einem ebenso grauenhaften Wirtschaftssystem.
Zaghaft werdet ihr, weil dieses faschistische Regime und seine Irrlehre unbezwingbar scheinen, weil ihr befürchtet, unter die Räder zu kommen, wenn ihr euch gegen diesen Fanatismus stellt - und weil ihr nicht wisst, was anstelle des Faschismus treten soll.
PARIS, 08.12.2018 - 65'000 Sicherheitskräfte sind für Samstag aufgeboten worden. FÜNFUNDSECHZIGTAUSEND SCHWERBEWAFFNETE gegen Menschen in gelben Westen. Ja, gegen was protestieren die Menschen in gelben Westen? Im Kern: GEGEN DIE IRRLEHRE LIBERALISMUS, DAS STRAFRECHT UND DIE NATO (OTAN)!
Die Charte officielle des Gilets Jaunes wird von den Massenmedien einfach - unterschlagen! Es gäbe keine klaren Forderungen wird gelogen.
Egal, wie Liberalismus unterteilt wird: Das Präfix Markt oder Umwelt oder Sozial oder Human oder Neo ändert nichts am Grundsätzlichen: Liberalismus ist eine Lehre, eine Religion, die auf Gesetzen beruht, die DURCHGESETZT werden, und dazu zwingend eines Staates bedürfen (Nationalismus).
Selbst wenn die Mehrheit sich diesen Gesetzen FÜGT, begründen sie kein Recht, diese Gesetze durchzusetzen. Vielmehr sollen diese Gesetze GEBOTE sein, die freiwillig eingehalten werden oder von denen abgewichen wird. Der Gemeinderat RÄT den Versammelten diese Sache so zu ordnen, andere ergreifen das Wort und raten den Versammelten anders, sie mindern und mehren den Vorschlag. Letztlich wird über eine Ordnung abgestimmt: So wollen wir es mehrheitlich tun - ohne die Minderheit zu zwingen, es uns gleich zu tun, indem wir "Fehlverhalten" strafen. Doch genauso, wie wir nicht strafen, lassen wir es auch nicht zu, dass andere strafen: IN EINER FREIEN GESELLSCHAFT HAT NIEMAND DAS RECHT ZU STRAFEN.
Natürlich gibt es Streitigkeiten um Eigentum: Wem gehört die Handtasche, die einer dem anderen entrissen hat? Wer darf das Feld bearbeiten, d.h. gesteigert nutzen und die Früchte ernten, oder darauf ein Haus bauen? Die mehrheitlich beschlossenen Eigentumsverhältnisse sind gewährleistet. Übt jemand Gewalt aus, nehmen wir den Einen in Untersuchungshaft und wollen die Ursache erkennen: Warum tat er dies, woran fehlt es ihm, lebt er zum Beispiel im Notstand und nicht im Wohlstand?
Im Sumpf des Elends wird der Mensch kein Mensch
In Bezug zu heute - zum Rechtsstaat - sind nicht bloss die Guten Menschen und die Anderen, die Unrechten, sind es nicht: Unmenschen darf man einsperren, büssen, plagen! Nein! Jeder Mensch ist ein Mensch! Und Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.
Kaspar Tanner ist ein bis anhin unbescholtener Landwirt. Jenseits der Landesgrenze tobt der Zweite Weltkrieg, und die Schweizer Bevölkerung kennt die Hungersnot schon aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Auf Anordnung des Bundesrates und des Agrarbeamten Friedrich Traugott Wahlen muss möglichst viel Naturboden in Ackerland umgewandelt werden. Angesichts der schwierigen Verhältnisse werden auch die Bergbauern verpflichtet, dieser Weisung Folge zu leisten. Kaspar Tanner hält sein Wiesenland für ungeeignet, um hier Gerste oder Kartoffeln anzubauen, und wehrt sich vehement gegen die Anordnung. Behörden sind für ihn ein rotes Tuch. Weil er beginnt, mit Produkten von seinem Hof Schwarzhandel zu betreiben, erhält er den Beinamen Der schwarze Tanner. Auf jede Ermahnung reagiert er verbissen. Jegliche Geldbusse schlägt er aus. Eines Tages taucht die Polizei mit einem Haftbefehl auf und muss den Bauern verhaften. Als dieser im Gefängnis von einem Kaplan besucht wird, sieht er ein, dass er Unrecht getan hat. Nach seiner Entlassung aus der Haft begibt er sich auf den Heimweg. In seinem Wohnort hat er sich durch sein Verhalten äusserst unbeliebt gemacht, so dass er sich entschliesst, an der Gemeindegrenze zu warten, bis es Nacht wird. Dann schleicht er zu seinem Hof.
Kritik: Bis eines Tages die Polizei auftaucht und Kaspar verhaftet - obwohl er niemanden strafte, gegen niemanden Gewalt anwendete - ist die Geschichte eine gewöhnliche: Die Gemeinschaft beschliesse eine Ordnung und mehrheitlich wird diese eingehalten, namentlich von denen, die zustimmten. Kaspar sieht das anders und handelt anders. Das ist sein gutes Recht! Doch nun wird Gewalt angewendet - vom Staat: Bussen, dann Gefängnis und Heiliges aufgefahren: Der Kaplan redet ihm ins "Gewissen". Als einen "Freigeist extremster Ausprägung" wettert Bundesrat Hans-Rudolf Merz in einer Rede am 12. Januar 2004 gegen die Romanfigur Tanner aus dem Jahr 1947 und stellt seine negativen Charakterzüge heraus, "dass nämlich Tanner ein Fanatiker, ein Dogmatiker war, selbstsüchtig und wenig solidarisch". Nein, Hans-Rudolf Merz, Tanner war kein Dogmatiker. Er stellte keinen Glaubensgrundsatz auf, sondern stellte dieses Dogma der anderen in Frage. Dogmatiker sind der Kaplan und der Bundesrat, letztlich die Bewohner seines Wohnortes, die sich gegen ihn wenden. Mit Gutmenschen-Geschwätz reden sie Kaspar ins "Gewissen" und verachten ihn, weil er ihnen nicht folgt. Lasst den Tanner Mensch sein. Entweder sind wir Menschen und sind es alle oder wir sind es alle nicht! Straft niemanden, weil er etwas anderes tut, sonst ist's aus und vorbei mit der Freiheit - auch mit deiner Freiheit!
Hätte nicht Tanner's Dogmalosigkeit den Ersten und den Zweiten Weltkrieg VERHINDERT? Sind diese "heiligen" Kriege - für das Deutsche Volk, für das Französische Vaterland, für den Liberalismus, für den Sozialismus usw. - nicht im Namen eines Dogmas erfolgt? Die Menschen waren nicht frei damals, sondern mussten folgen. Und sie müssen es noch: Gehorch!
Es war einmal ein Kind, das in der kalten Jahreszeit in Bethlehem zur Welt kam. Und wie jedes Neugeborene lag es unschuldig und rührend bei seiner Mutter. Dieses Kind hatte das Glück, in einer Familie aufzuwachsen, die nicht strafte; selbst als das Kind, zwölf Jahre alt, wegging und erst nach langem Suchen gefunden wurde. Niemand strafte es und was es lernte, lernte es, weil es dies und das und was die Anderen dachten - interessierte. Das Kind war glücklich, weil es frei war. Auch als Erwachsener blieb ihm diese Freiheit erhalten und aus vollem Herzen ermunterte es andere, in jedem Menschen den Menschen zu sehen. Selbst hatte es keine Vorurteile und sprach mit allen: mit den sogenannt Guten wie auch mit den sogenannt Bösen. Freund und Feind, Mensch und Unmensch dieses Dogma war ihm egal, es liebte sie beide wie sich selbst.
Eines Nachts wurde er verhaftet - obwohl er niemanden strafte, gegen niemanden Gewalt anwendete. Oder doch? Erinnert ihr euch an den Tag als er aus Stricken eine Geissel machte und die Händler zum Tempel hinausjagte. Im "heiligen" Zorn stiess er die Tische der Geldwechsler um und rief: "Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Krämerhaus!" Der gute Jesus wurde in den Augen der Händler und Hohenpriester zum bösen Jesus. Sie töteten ihn, den Unmenschen, nach Römischem Recht.
Weihnachten, die Geburt eines jeden Kindes wird euch berühren: Niemand hat das Recht zu strafen - ihr nicht, es nicht, der Staat nicht - Gewalt ist keine Lösung.
Und wer ratlos ist, was zu tun ist, wenn jemand trotzdem Gewalt ausübt - Jesus zum Beispiel: Die Untersuchung, ob eine Straftat vorliegt und deren Ursache, ist schuldfrei abzuschliessen und der Mensch in Untersuchungshaft freizulassen. Wir wollen eine lernende Gemeinschaft sein und das Böse zeigt, dass unsere Ordnung im Tempel, unsere "heilige" Ordnung, vielleicht nicht gut ist. So dient das Böse dem Guten und umgekehrt und am Ende wird alles gut - und ist es nicht gut, so ist es noch nicht das Ende.
Die nächste montagsZeitung erscheint am 7. Januar 2019
01.01.2019
Der bestehende Grenzzaun wurde von Clinton-Bush-Obama gebaut und soll jetzt weiter ausgebaut werden. Erschreckend, welch verklärter Blick Massenmedien in Deutschland und der Schweiz auf die USA haben. Alles wird sehr vereinfacht, defragmentiert und ideologisiert, Trump zum Bösen gestempelt - weil er die Liebe NATO, die Guten Never Ending Kriege, gefährdet. Die NATO sei obsolet (veraltet, kann weg).
1) Obama ist jetzt offiziell US-Kriegspräsident No. 1.
bento [link]
2) "Gerade unter Obama wurden so viele illegale Einwanderer abgeschoben wie nie zuvor. Gleichwohl ist ihre Zahl immer noch sehr hoch."
zeit [link]
3) "Nicht Trump, sondern Bill Clinton begann den Mauerbau" "Trumps Rhetorik mag extrem klingen, aber nicht er begann mit dem Mauerbau zu Mexiko, sondern Bill Clinton. Der Demokrat ordnete Mitte der neunziger Jahre die Aufrüstung der Grenze an und legte den Grundstein für das, was Donald Trump nun weiter ausbauen oder vollenden möchte."
tagesspiegel [link]
spiegel [link]
4) "Mexiko Enttäuschung über Obamas Migrationspolitik Die Mexikaner sind enttäuscht von US-Präsident Obamas Migrationspolitik: Noch nie wurden so viele illegale Einwanderer abgeschoben, die Aussichten von Millionen auf einen sicheren Aufenthaltsstatus waren nie so gering wie in den letzten Jahren. Auch die mexikanische Regierung hatte auf eine Reform gehofft, die Migranten die Einwanderung erleichtern würde."
deutschlandfunk [link]
31.12.2018
"I campaigned against the NEVER ENDING WARS, remember!" Seit 1949 führt die NATO ununterbrochen (never ending) illegale Kriege und Terror in aller Welt.
Trump ist der beste Präsident, den die USA zumindest seit 1949 hat - und jeder versteht, warum die NATO MSM toben! #RepealNATO
10.12.2018
Die Menschenrechte lobsingen: "Ehre sei dem Menschen in der Höhe". Sie ersetzen bloss Gott durch einen anderen Geist, den Menschen. Und die Gesetze dieses neuen Gottes sind alternativlos. Abermals.
Ich bin gegen diese neue Religion, gegen den Faschismus, den sie in sich trägt. Ich bin gegen den Staatsgedanken, der seit 1789 unendliches Leid über Europa und die Welt brachte, und gegen das Grosskapital, das alles Leben der Rendite opfert.