Es muss sich endlich etwas ändern. Auf die Linke ist auch kein Verlass. Menschheitsfamilie. Sind freie Medien eine Gefahr? Freiheit bedeutet, ...
Vorwärts zur Wurzel: Die politische Gemeinde ist souverän. Der Bund ist eine Föderation, ein Dienstleister der Gemeinden und die Kantone werden aufgelöst, die Nutzung der natürlichen Ressourcen ist neu zu ordnen und Geld dezentral zu schöpfen und zentral zu mindern. Wir wünschen eine demokratische, soziale Gesellschaft ohne Zwang (keine Strafe, keine Steuern, kein Zoll) und ohne regierendes Kapital. Die Umsetzung ist wie das Zusammensein danach: ein sanfter, flexibler Weg (Judoprinzip*).
Wir arbeiten daran und wenn wir den Gedanken weit genug gedacht haben, beginnen wir mit der Umsetzung. Doch eigentlich, meine Lieben, haben wir bereits angefangen, ihr habt es vielleicht noch nicht bemerkt, doch ihr denkt bereits ein wenig neu!
* Judo ist Sport und Philosophie, seine Erkenntnisse sind auch in der Natur und den Religionen zu finden: Nachgeben. Dabei geht es nicht um den Sieg, sondern um Harmonie.
Wahrheit, Empathie und Mut - Wissen, Liebe und Arbeit - verbinden Menschen miteinander. Sie sind das beste Mittel gegen Hass. Ganz fest müssen wir das Fähnlein der Aufrechten halten, auf dem steht: Jeder Mensch ist ein Mensch und niemand hat das Recht, zu strafen.
Und jetzt lies eine beliebige Tageszeitung und streiche alle Artikel weg, die Menschen herabsetzen, ausgrenzen und Strafen verlangen: Sie lehren dich, zu hassen.
Die Boulevard-Zeitungen sind voll von Hass-Meldungen. Letzte Woche war es der Fall Rupperswil: Der Killer, das Monster - begrabt ihn lebend bis er stirbt!
Seid wachsam, lasst euch nicht von Hass-Propaganda anstecken, seid euch bewusst: "Entweder sind wir Menschen und sind es alle, oder wir sind es alle nicht." Wenn sich ein Fall Rupperswil ereignet, dann hat die Gesellschaft versagt. Sie hat sämtliche Warnlampen übersehen, die aufleuchteten schon lange Zeit vor der Tat - mehr noch: Sie hat sie übersehen wollen, weggeblickt, sich nicht gekümmert, nicht für andere gesorgt. Jetzt, nachdem vier tot sind und einer so gut wie tot, fragen wir heuchlerisch besorgt: "Kann ein Mehrfachmörder therapiert werden?" blenden aber gekonnt - immer dem gleichen Nicht-Sorgen, dem Egoismus folgend - die grausamsten Massenmörder aus: TRUMP MAY MACRON MERKEL. Und die zweite Frage ist, welches ist das eigentliche Motiv für ihre schrecklichen Taten?
Hoho! Jetzt bin plötzlich ich der Böse, weil ich im Land der Verbrecher das Verbrechen ein Verbrechen nenne.
Wo ist jetzt und hier die Boulevard-Zeitung, die sich vehement über den Killer aus Brüssel, Paris, das Monster in Berlin und London auslässt, im Live-Ticker über die Gräueltaten berichtet, die Todesstrafe fordert? Hasst ihr die Massenmörderin Angela Merkel, das bluttriefende Monster aus Berlin? Nein? Warum nicht, es wäre ganz leicht und wahr, sie so darzustellen. Gewiss, nicht sie hat das Messer gezückt und durch den Hals gezogen. Andere taten's auf ihren Befehl. Auch diesen Befehl finden wir nicht direkt, ein anderer tat's. Doch niemand bei Verstand zweifelt daran, dass sie es tat, denn wir sehen alle, dass sie es billigt und fördert und verlangt: "... muss weg!"
Nein, ich fordere keine Strafe für Angela Merkel, jedoch eine Antwort auf die zweite Frage: "Welches ist das eigentliche Motiv für ihre schrecklichen Taten?" Und aufgrund der Antwort müssen wir das System, die Ordnung, die Gesellschaft ändern. "Nie wieder Krieg!" riefen die Deutschen nach dem ersten Weltkrieg. Es folgte der zweite Weltkrieg. Es folgten die Nato-Kriege 1950 bis zum heutigen Tag. Es folgt der dritte Weltkrieg, denn das System, die Ordnung, die Gesellschaft ist noch ganz die selbe. Gewiss, wir haben 1945 21 Männer bestraft, darunter 12 sogar getötet - doch das System haben wir nicht verändert. Wir haben nie eine Antwort auf die zweite Frage "Welches ist das eigentliche Motiv für ihre schrecklichen Taten?" verlangt und gesucht, denn unweigerlich kämen wir zum Kern des Problems, dem Faschismus: der Verschmelzung von Staat und Grosskapital.
Hoho! Jetzt bin wieder ich der Böse, weil ich im Land der Faschisten den Faschismus Faschismus nenne und nicht Demokratie oder Freiheit oder Liberalismus oder sonst ein schönes Wort verwende.
Nach zwei Weltkriegen, Nato-Kriegen bis heute und einem aufgegleisten dritten Weltkrieg: KÖNNTE MAN VIELLEICHT … von der herrschenden Ideologie abrücken.
Es ist nicht lustig, was ich hier schreibe und ich meine es ernst. Wir sind wieder im Frühjahr 1933, die deutsche Nato-Kanzlerin ist zum vierten Mal vereidigt und treibt Europa weiter in den Abgrund. Ein dritter Weltkrieg wird inmitten Europa, Deutschland geführt. Nein, es ist nicht Russland oder der Iran, der uns bedroht. Es ist umgekehrt: Wir verteidigen unsere Interessen in fremden Ländern - wir morden und rauben! Grossbritannien und die USA haben sich aus Europa zurückgezogen, die angelsächsische Elite wird die Gewinnerin sein. Um ihr Volk, um die Völker geht es ihr dabei nicht.
Beantwortet endlich die Frage: "Welches ist das eigentliche Motiv für ihre schrecklichen Taten?"
Fragt weiter: "Was ist im 19. Jahrhundert entstanden, was aber wäre die eigentliche Aufgabe eines Staates?"
PRÄAMBEL
Der Zweck einer politischen Gemeinde ist, dass die Menschen glücklich sind, weil sie frei sind. Sie sorgt besonders für Familien und Alte und Menschen in Not.
FREIHEIT
Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.
FRIEDEN
Die Gemeinde sorgt für Frieden.
Sie hilft mit Ermahnungen, Anweisungen und Rat, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Niemand, weder ein Einzelner, eine Gruppe noch eine Mehrheit, hat das Recht, eine Minderheit, eine Gruppe oder einen Einzelnen zu strafen.
Nicht nur Frieden im Innern, auch Frieden im Äussern ist wichtig: Für andere in Not zu sorgen und Böses weder zu erwidern noch anzuerkennen.
Gib einem Menschen das Recht zu strafen und du siehst, dass er unmenschlich wird und viele ihm folgen.
Entwickelt eine Verfassung, eine direkte Demokratie ohne Strafrecht, wie wir das seit Oktober 2017 tun und den Entwurf immer wieder anpassen. Das Wichtigste und darin sollten wir uns nach 200 Jahren Faschismus einig sein: Ohne Zwang!
Der Staat hat nicht das Recht zu strafen und Kapital soll uns nicht regieren.
Der Intendant eines Theaters oder einer Sendeanstalt bestimmt, was dem Publikum gezeigt wird. In beiden Fällen fliessen Subventionen zu anerkannten Institutionen. RT Deutsch, Fox News etc. sind nicht anerkannt - ZDF ARD ORF SRF schon. Wer anerkennt sie; sind freie Theater und Sender eine Gefahr und für wen?
Kann im anerkannten Theater Neues entstehen: eine grundsätzliche Änderung der Politik? Oder hat das anerkannte Theater die Aufgabe, das Alte zu bewahren und grundsätzlich Neuem keine Plattform zu geben (oder höchstens eine ganz kleine und eigentlich nie, bloss ein Feigenblatt)?
Wie wäre es, wenn Theater und Sendeanstalten bei jeder Vorstellung die Nato als Faschismus, die westlichen Werte als faschistisch bezeichnen und beginnen, eine grundsätzlich neue Politik vorzutragen?
Das wäre Theater! Das wäre Kunst! Da gehen wir hin, das schauen wir uns an!
Doch rasch wäre der Intendant weg oder wären die Subventionen aus. Und zu glauben, dass grosse Konzerne - das Grosskapital - Theater und Sendeanstalten subventionieren, die sie als Regenten des Faschismus bezeichnen, ist ebenso illusorisch.
Darum lehne ich jede Subventionierung von Kultur ab und schaue kaum Theater/Filme der grossen Konzerne - daraus entsteht nichts, Staat und Grosskapital halten uns gefangen. Hingegen gehe ich an wissenschaftliche Vorträge, kaufe Bücher beim Autor und schaue Filme/Videos, die mit bescheidenen Mitteln erstellt wurden. Ein visionäres Theater habe ich noch keines entdeckt, auch Puppentheater schweigen noch zur Zeit, wie überhaupt Musik und Kunst.
Von Systemkritik halte ich wenig, von Visionen viel und entsprechend sollten die Beiträge sein: knapp, es ist so, und viel und lang, es könnte so und so und so sein - Visionen, Träume, Gedanken einer Welt, in der jeder glücklich ist, weil er frei und doch geborgen ist.
Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen. - Astrid Lindgren
Ja, du darfst dich anders anziehen als andere; du darfst glauben, was du glaubst; du darfst der Schule fernbleiben; du darfst Autofahren oder ein Pferd haben; du darfst ohne Eltern wohnen; du darfst sagen, was du willst; du darfst Liebe erwidern - doch nicht bloss du, alle. Seid achtsam zueinander und einfühlsam! Straft nicht, helft und sorgt für andere!
Die nächste montagsZeitung erscheint am 2. April. Sofern nichts anderes dazwischen kommt, beschäftigen wir uns mit der Idée Suisse.
Die Schweiz ist eine Idee, es gibt sie nicht als Person, es gibt sie nicht physisch. Ist die Idee, die Vision, der Traum weg: Elle n'existe plus. Die Schweiz ist in Gefahr, ihre Ideen, Visionen, Träume zu verlieren - im Sumpf der Gleichgemachten zu versinken. Doch damit keiner das falsch versteht:
Diese Kräfte, die: a. das Land 1848 eingemauert haben; b. das Land aus Gewinnsucht fluten; müssen wir überwinden. Als kleiner Judoka stehst du einer doppelt gewaltigen Kraft gegenüber, die du nicht aufhalten, aber lenken kannst: "The pen is mightier than the sword".
26.03.2018
In dubio pro reo (Im Zweifel für den Angeklagten)
Belgien
Bulgarien
Griechenland
Irland
Luxemburg
Malta
Österreich
Portugal
Slowakei*
Slowenien
Ungarn*
Zypern
Unglaublich wie verlogen die EU-Länder:
Dänemark
Deutschland
Estland
Finnland
Frankreich
Italien
Kroatien
Lettland
Litauen
Niederlande
Polen*
Rumänien
Schweden
Spanien
Tschechien*
und die fünf Nato-Staaten ausserhalb der EU
Albanien
Grossbritannien
Kanada
Norwegen
USA
sowie die NATO-Novizin Ukraine
mittlerweile sind. (* Visegrád-Staaten)
23.03.2018
LOKAL HANDELN
Das Handeln, das Entscheiden und Umsetzen soll lokal, auf die Grösse einer Gemeinde oder Landsgemeinde beschränkt sein.
GLOBAL DENKEN
Das Denken, der Dialog, das Wort soll global sein. Alles was regional, kontinental und interkontinental ist, gehört zum globalen Denken. Das Denken beeinflusst das lokale Handeln.
20.03.2018
Im Land der Verbrechen ist ein Verbrechen keines und wer hier ein Verbrechen ein Verbrechen nennt, bedroht die Werte: Freiheit und Demokratie und Menschenrechte. Dies sind schönere Namen als Faschismus - die Verschmelzung von Staat und Grosskapital - den wir im Land der Verbrechen haben.
19.03.2018
Oh, losed gueti Lüüt, die Gschicht vom Fritzli Müller.
E Story voll vo Facts, en ganz en grosse Knüller.
De Wunschtraum vo me Boulevardblatt,
e Story mit Niveau.
Da staht de Mänsch im Mittelpunkt!
Der Aafang gaht eso:
Am vierte März, mit knapp zwei Jöhrli,
da schliisst de Fritzli s Theddybärli.
Das gieng no, aber scho mit drüü,
da macht de Fritzli s Büsi hii.
Jetz aber häts em Fritzli glanget,
dänn all sind a dem Büsi ghanget.
Oh Morgerot, oh Morgerot,
de Fritzli schlaat siis Büsi z tot.
Er nimmt e chliises Hämmerli,
und s Büsi, das schreit jämmerli.
Oh Morgerot, oh Morgerot,
de Fritzli schlaat siis Büsi z tot.
Die Geschichte geht weiter, er schlägt den Lehrer, später einen Bankwächter tot.
Und jeder spürt es recht,
Fritz ist gut, nur die Umwelt schlecht.
Nur fragt sich jeder hinterher,
wer ist der nächste, wer ächt wer?
Das Cabaret Rotstift stellt die Warner, die Psychiater, in ein schlechtes Licht und auch die Richter, die ihnen Recht geben und die Schuld bei der Gesellschaft sehen. Das Publikum lacht über Warner und Richter und applaudiert die Ordnung auf ein heiliges Podest, um das wir tanzen und umgekehrt, jedoch legal, erschlagen, wer diese Ordnung verletzt. [link]
Unterschwellig wird die heilige Ordnung damit gerechtfertigt, dass es von Geburt an schlechte Menschen gäbe, ein Glaubensbekenntnis der Erbsünde, das nur die christliche Kirche kennt und gegen das sich Mohammed wandte: "Der Mensch ist von Geburt an gut und hat keine Schuld." Wie offensichtlich Recht er hat, weiss jeder, der ein Neugeborenes in seinen Armen hält.
Die Scharia ist übrigens nicht Bestandteil des Korans. Im Koran ist das Wort Scharia nur einmal genannt und bezeichnet den Pfad in der Wüste, der zur Wasserquelle führt. Ebenso ist unser Strafrecht nicht Bestandteil der Bibel. Ein Strafrecht ist sowohl dem Islam wie dem Christentum fremd und widerspricht deren Botschaft der Nächstenliebe. Das Strafen ist fürwahr ein zutiefst heidnischer Brauch, den wir überwinden müssen, um aus der Finsternis ins Morgenrot, aus der Wüste zur Wasserquelle zu gelangen.