19. Februar 2018
Depositär der Originaltexte  Grundlage des Friedens

Gestern, 22. Februar. Medienkompetenz. Twitter. Ein demokratischer Erfolg. Nationalstaat vs. Landsgemeinde. Patriotismus. Freiheit! Barista Antifascista, wir werden Erfolg haben. Aufrüstungslogik gerät ins Absurde. Empfehlungen an die Stimmberechtigten.

Gestern, 22. Februar

Leute,

Ihr
könnt
doch
nicht
wirklich
ÜBERSEHEN,

dass
die
Nato
uns
alle
SYSTEMATISCH
in
einen
grossen
Krieg
treibt.

Geht raus aus den Nato-Medien! Geht raus aus den Nato-Parteien! Geht raus auf die Strasse! Schreit: Der Faschismus heisst Nato!

Medienkompetenz

So viel an Medienkompetenz sollte jeder Stimmberechtigte haben:

1 Jeder Artikel widerspiegelt nur die Ansicht des Autors.
2 Filme sind inszeniert, in Szene gesetzte Ansicht.
3 Stell dich ein bisschen anders und du hast eine andere Ansicht.

Aufwachen

"Judgement", ein unabhängiges Exposé, enthüllt, wie ein britisches Kamerateam ein bosnisches Flüchtlingslager so filmt, damit es aussieht wie ein Nazi-Konzentrationslager. Bis heute glauben wir die Mär von serbischen Konzentrationslagern: Eine vorbereitete Nato Lüge verbreitet von Nato Propaganda Sendern.

Es geht um das System. Das heutige, aktuelle ist Faschismus. Das gestrige war auch Faschismus, der Holocaust eine Apokalypse, das nackte Grauen, demokratisch legitimiert! Wie die Kriege seither auch.

SCHANDE
Demokratie darf das nicht. Sie hat kein Recht, zu strafen.

Seht euch die Zusammenfassung eines Vortrages (14 Minuten) von Dr. Daniele Ganser an. In 14 Minuten lernt ihr die grossen Zusammenhänge der Nato von Korea (1950) bis heute. In dieser Zeit hat uns das Schweizer Radio und Fernsehen in der Aussenpolitik ständig manipuliert:

Die USA sind die Guten und die Nato ist ein Verteidigungsbündnis.

Massenmedien sind Gift für eine Demokratie, weil sie eine Ansicht wiederholen und wiederholen, bis sie wahr erscheint.

Seit Jahrzehnten unterstützt SRF die Nato. SRF und die gebühren­finanzierten Konzernmedien lügen, beschönigen, verharmlosen, verschweigen, was diese Verbrecherorganisation tut. Entzieht ihnen die finanziellen Mittel!

Twitter

Auf Twitter ist jeder ein Sender und kann beliebige andere Sender kostenlos abonnieren. Twitter ist in diesem Sinn ein wahrhaft demokratisches Mittel der Meinungsbildung. Stell dir vor, ich möchte obigen Tweet in der NZZ oder beim SRF publizieren, das wäre unmöglich!

Twitter war ursprünglich ein Projekt (2006) zur internen Kommunikation für Mitarbeiter einer Firma in San Francisco, Kalifornien. Ziel war, dass die Mitarbeiter ausserhalb der gegebenen Hierarchie unspezifisch Meldungen "in die Welt" (ins Unternehmen) setzen und andere Mitarbeiter darauf reagieren.

Jeder Mitarbeiter konnte sich einen Namen bilden, dem das Zeichen @ vorausging (z.B. @JackDorsey). Und im Text konnte er Worte verschlagworten, indem er diesem Wort das Zeichen # voranstellte (z.B. #WCPapier). Der ganze Textblock war auf 140 Zeichen beschränkt.

So streamten die Texte in der zeitlichen Abfolge (timeline) über den Bildschirm. Texte, die mir wichtig erschienen, konnte ich mit einer Bookmark versehen - mir also merken - und diese bookmarkierten Texte später abrufen.

In einem grösseren Unternehmen streamen viele Texte vorbei, für mich interessante, aber auch völlig uninteressante, und es besteht die Gefahr, dass ich etwas Interessantes verpasse und eigentlich habe ich das Bedürfnis, nur mich interessierende Meldungen zu sehen. Mich interessiert zum Beispiel, was @EvanWilliams schreibt - also folge ich ihm und fortan kommt alles, was er schreibt, bei mir über den Bildschirm. Noch einfacher: Es kommt nur noch, was @EvanWilliams schreibt.

Das ist das Gefühl, das neue Nutzer von Twitter nach der Anmeldung haben. Sie haben einen Namen und eine leere Timeline: Es kommt nichts, weil sie niemandem folgen. Sie müssen sich also zuerst einen "Sender", einen Mitarbeiter suchen, dem sie folgen möchten. Et voilà, schon kommen Meldungen und jeder kann ganz vielen folgen, dann erscheinen ganz viele Meldungen.

Schreibe ich eine Meldung, tickert diese unbeachtet vorbei, weil niemand mir folgt. Verschlagworte ich einen Begriff (z.B. #WCPapier), taucht dieses Schlagwort vielleicht auf der linken Spalte bei allen Bildschirmen auf, wenn der Begriff in den letzten 24 Stunden zu den Top-Tens zählt. Klickt nun jemand in dieser Spalte auf #WCPapier, sieht er alle Meldungen, die dieses Schlagwort haben, auch meine. Und vielleicht folgt mir nun einer aufgrund meines Textes und fortan sieht er alles, was ich schreibe.

Dieser eine sieht nicht nur, was ich schreibe, sondern auch, was ich like (markiere) und re-tweete. Beim Retweeten bleibt der ursprüngliche Verfasser der Meldung erhalten und ich bin Re-Verfasser - antwortet mir jemand, erhält jeder die Antwort. Statt zu retweeten, kann ich eine Meldung in einem eigenen Text zitieren, der Leser meines Textes sieht auch das Zitat, doch antwortet er dann mir.

Zu jeder fremden Meldung kann ich einen Kommentar schreiben, die dem Verfasser angezeigt wird, auf die er wieder antworten kann und seine Antwort wird mir angezeigt. Wir führen einen öffentlichen Dialog, in den sich jeder, der eine der Meldungen sieht, einklinken kann, was das eigentliche Ziel von Twitter damals in der Firma in San Francisco war: Dialog und Vernetzung.

Damit das Kommunikationssystem besser genutzt werden kann, wurde eine Suchfunktion eingebaut, mit der man nach Personen und Schlagworten suchen kann. Im Kern ist das Kommunikationssystem im heutigen Twitter noch genau so. Hinzu kam, dass Umfragen, Fotos und Videos der Meldung angehängt werden können. Und die Sender, denen ich folge, kann ich in Listen ordnen, damit ich nicht alle Sender gleichzeitig und durcheinander auf der Timeline habe.

Folge ich jemandem und dieser folgt auch mir, können wir direkt Meldungen (Nachrichten) austauschen, ohne dass die Texte öffentlich sind.

Zusammenfassung

Ich kann Meldungen nach Schlagwort oder Verfasser suchen. Ich kann Meldungen verfassen, Meldungen weiterleiten (retweeten), Meldungen zitieren (retweeten mit Kommentar)*, Meldungen mir merken (liken) und Meldungen kommentieren. Ich kann einem Sender folgen und erhalte alle Meldungen, die er erfasst, retweeted, zitiert oder liked. Seine Kommentare zu Meldungen sehe ich auf meiner Timeline nicht, ausser sie betreffen mich. Und letztlich können zwei, die sich folgen, direkt und privat miteinander kommunizieren.

* Das Zitieren ist verwirrend gelöst, statt ein eigenes Symbol - nämlich Anführungszeichen oder das Twitter-Teilen-Symbol wie bei Youtube, FB und anderen Internetseiten - ist diese Funktion in die Funktion Retweet integriert.

Kommerz: Die Spalte Top-Tens fehlte ursprünglich, ebenso die Spalte Wem-Folgen. Diese beiden Spalten sind manipulativ und die Beeinflussung wird noch verstärkt beim Suchen nach Schlagworten, wo Top-Meldungen zuerst angezeigt werden. Propaganda sind sponsored Tweets, die eingestreut werden. Alle deine E-Mail-Adressen hat Twitter Inc., wenn du die Funktion 'Finde Leute, die du kennst' ausführst.

Ein kommerzieller Erfolg

Diese Kommunikationssystem war für die Firma in San Francisco ein Erfolg. Es entstand eine andere Unternehmenskultur: Die hierarchische war aufgebrochen, es entstand eine Dynamik von jedem zu allen. Es bildeten sich Sender, die viele Follower hatten, nicht wegen ihrem Titel oder Rang, sondern wegen ihren Ideen und ihrer Fähigkeit, verschiedene oder gar polare Bedürfnisse zu vereinen. Ob diese Dynamik intern auch umgesetzt wurde, weiss ich nicht. Doch das System wurde "Twitter" getauft und im Internet als freies Kommunikationssystem aufgeschaltet. Mittels Verkauf von Anteilsscheinen am neuen Unternehmen Twitter Inc. wurden die Inhaber der Firma in San Francisco reich.

Twitter gefährdet das Narrativ, die Erzählweise

Twitter hat ein Loch gerissen in das Kommunikationsmodell der Herrschenden. Es gibt nicht bloss Staatssender und Grosskapitalsender: Jeder Mensch ist ein Sender und die Menschen bestimmen frei, welchen Sender sie wählen, wem sie zuhören. Doch wer Zugriff auf die Daten und Programme des Systems hat, der kann die Kommunikation massiv manipulieren und weiss, wo Gruppen sind, die seinen Interessen widersprechen, und wo welche sind, die er nutzen könnte. Die Herrschenden werden alles daran setzen, das System zu übernehmen, der freien Kommunikation ein Ende zu bereiten.

Das Maas-Gesetz ist bereits in Kraft. In Deutschland sind schon mehr Sender (User) gesperrt als in der Türkei, die EU will das Gesetz übernehmen. Natürlich finden sie auch passende Slogans, um ihr schändliches Vorhaben durchzusetzen: "Gegen Hetze und Lügen. Das Netz ist kein rechtsfreier Raum. Wehret dem Mobbing. Nehmt Trump Twitter weg."

Der alte Kampf Faschismus vs. Demokratie geht weiter - und solange wir noch ein Strafrecht, eine Scharia haben, haben wir keine Demokratie. Vielleicht entwickeln wir Twitter neu und für uns. Anfangs lief die Technik des Twitter-Services direkt auf dem IBM ThinkPad-Laptop von @NoahGlass.

Ein demokratischer Erfolg

Eine Demokratie kann sich nicht entfalten, wenn ungleiche Machtverhältnisse bestehen. Frau und Kinder können noch so in der Mehrheit nichts bewirken, wenn der Vater das Geld nicht gibt. Sie müssten ihn zwingen! Büssen, in den Keller sperren, seine Habe verkaufen etc. was aber nur der Staat sich anmasst - er habe das Recht! Hat er nicht! Niemand hat das Recht, zu strafen!

Was uns unter "Demokratie" verkauft wird, ist Faschismus: primitive, rohe, kalte Gewalt. Gier, Habgier und Egoismus. Vaterland. Kein gütiger Vater, der vergibt, sondern ein Diktator, der rächt - grauenhaft zuschlägt! Jahrelang mordet, raubt und nicht ablässt, sie in die Knie zwingt: Gehorcht! Und tun sie es nicht, schlägt er wieder grauenhaft zu! Reich gedeckter Tisch zuhause. Mir wird schlecht. Vater hör auf! Hör bitte, bitte endlich auf.

Oh, wie sind sie stark, wenn ein einzelner ein Mädchen oder einen Buben vergewaltigt hat. "Polizei!" rufen sie, "Polizei!" Und sie kommt wie immer zu spät. Immer zu spät. Sie kommt immer zu spät! Sicherheit, pahh - das Mädchen, der Bub ist tot! Es geht um Rache, nur um Rache. "Den, der das getan hat, den machen wir fertig! So was von fertig!"

Und ich sehe den Unterschied nicht, zwischen dem und dem. Doch ich sehe, dass es nie aufhört, wegen dem!

Die Griechen, die Wohlhabenden in der Antike, sagt man, seien jedem Buben nachgegangen. Legal! Sokrates und die Seinen waren ja die demokratische Macht, sie durften das. Wie heute unsere demokratische Macht Afghanistan vergewaltigt, wir dürfen das und liefern jedem anderen den Grund, es auch zu tun. Er wird grauenhaft zurückschlagen. Zu Recht! NEIN! Zu Unrecht! Wie wir!

Niemand hat das Recht, zu strafen. Und dann - erst dann - haben wir Demokratie.

Frau und Kinder können noch so in der Mehrheit nichts bewirken, wenn der Vater das Geld nicht gibt. Es ist so. Demokratie kann nicht strafen - sie muss reden, verhandeln, Ursachen finden, Lösungen suchen. Gewalt ist keine Lösung.

"Gewalt ist keine Lösung", sagen die führenden Kräfte in Deutschland Europa überall.

Doch was boomt unter ihrer Herrschaft? Das Gewaltmonopol und die Gewaltindustrie! Grenzzäune werden errichtet, Lager abgesteckt, Gefängnisse gebaut. Bussen übertreffen bald die Steuereinnahmen, die nota bene auch mit Gewalt eingetrieben werden. Länder werden überfallen, man muss das Kriegsmaterial auch brauchen, alle Seiten werden unterstützt, die einen verdeckt, die anderen feuert man offen an. Zu Recht! NEIN! Zu Unrecht! "Wir bringen euch Demokratie", "NEIN! Ihr bringt Faschismus. Ihr predigt Frieden und führt Krieg und Rache, Rache und Krieg, es endet nie!"

Wir lachen über die Blutrache, die ganze Familien auslöschte, weil niemand aufhören konnte. Niemand weiss, wer Recht oder Unrecht hat, es sind alle tot, bis auf einen, doch auch dieser wird sterben, dann hat das Recht gesiegt. Das Strafrecht ist der Menschheit Tod. Wir brauchen kein Recht, wir wollen leben, lachen, lachen über die Rechthaberischen, die am Recht zu Tode kam. Sich selbst hinrichteten und mit brechendem Blick erkennen: Nicht strafen. Lieben.

"Jede Gesellschaft kennt Kriminalität und am Ende müssen sich die Bürger einfach damit abfinden. Bei Ängsten vor Kriminalität handelt es sich häufig um Projektionen, bedingt durch soziale Abstiegsängste."

Prof. Dr. Rita Haverkamp

Wir wollen lieben, arbeiten und wissen. Lachen und weinen, streiten und uns versöhnen. Wir wollen bei Konflikten die Ursache suchen und Lösungen finden. Wir werden Böses weder erwidern noch anerkennen. Kein Herr, mein Herr! Sicher hat der Stadtrat Peter Jans eine Funktion, wie auch der Bauarbeiter eine Funktion, eine Aufgabe hat. Doch der Bauarbeiter hat nicht das Recht, den Stadtrat zu strafen, und umgekehrt auch. Wir nehmen das Bonmot der Freiheit: "keine fremden Richter" ernst: Jeder ist sein eigener Richter, keiner des anderen.

Die Strafrichter in unserem Land und ihre Entourage werden arbeitslos. Es lebe die Demokratie!

Nationalstaat vs. Landsgemeinden

Florian Sander begründet in seinem Artikel vom 9. Februar 2018, dass soziales Handeln im Hause beginnt. Wie gross das Haus sein soll? Für ihn ist es der Nationalstaat. Für mich ist das Haus wesentlich kleiner: die Landsgemeinde (ca. 40'000 Einwohner; z.B. das Fürstentum Liechtenstein oder der Kanton Glarus) - damit eine Versammlung aller Bewohner gewährleistet ist.

Gigantismus

Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) umfassen 323 Millionen Einwohner und wir sehen, dass in dieser Grösse soziales Handeln unmöglich wird, das Ganze ist viel zu gross und es entfaltet sich gierig und habgierig ein ungehemmter Egoismus. Gier und Habgier machen an der Staatsgrenze nicht halt und weltweit werden US-Interessen "verteidigt". Alleine auf sich gestellt, kämen die Raubzüge langfristig nicht gut und so haben sich die USA, auch geschichtlich bedingt, mit Europa verbündet und 1949 nach dem Zweiten Weltkrieg eine Transatlantische Brücke geschaffen, die Nato.

Die europäischen Nationalstaaten, allen voran Deutschland, streben ebenfalls eine Union der Nationalstaaten an. Bis im Jahr 2025 sollen die vereinigten Staaten von Europa (USE) miteinander verschmolzen sein. Verschmelzen, wir erinnern uns: "Faschismus ist die Verschmelzung von Staat und Grosskapital" - Benito Mussolini. Was wir heute im Nationalstaat bereits haben, den Faschismus, soll ins Gigantische wachsen - wie die USA, dann sind "wir" stärker als "sie". Was natürlich nicht stimmt, denn ich bin nach wie vor 70 kg schwer und gleichstark. Aber der Machthaber, Benito Mussolini, gebietet nun über 510 Millionen Untertanen und der Machthaber auf der anderen Seite des Atlantiks bloss über 323 Millionen.

Wozu diese Konzentration?

Geht es den Machthabern um soziales Handeln? Möchten sie, dass jeder geborgen in der Gemeinschaft lebt, Mütter, Kinder und Alte keine wirtschaftlichen Sorgen haben und die Erwerbstätigen bald nach Hause kommen, weil die notwendige Arbeit rasch getan ist?

Nein! "Jobs, Jobs, Jobs!" rufen sie. "Arbeit macht frei!" rufen sie. Jeder "Job" bringt Gewinn. Arbeiten 100 Millionen, gibt es 100 Millionen mal Gewinn. Arbeiten 323 Millionen oder 510 Millionen, gibt es mehr Gewinn.

Längst schon tun wir völlig Sinnloses, schlimmer noch: Wir tun völlig Schädliches - unser Tun ist tödlich! Wir zerstören Natur und Umwelt, unsere Umwelt. Wir zerstören auch direkt uns, brennen aus (Burnout) - doch keiner der Führer der Konzentrationslager reduziert die Arbeitszeit: "Spinnt ihr?! Arbeit macht frei! Arbeit, Arbeit, Arbeit!" Und das Grosskapital, das den Führer berät und notfalls auch ersetzt, wird grösser, der Staat totalitär. Führer, nimm die Peitsche mit!

Anfangs hatte das Lager keine Mauern, es war mit Lebkuchen verziert: "Kommt nur herein", sagte die Hexe freundlich. Nun errichtet sie Mauern: "Damit niemand mehr reinkommt." Doch Mauern haben zwei Seiten, man kommt auch nicht mehr heraus. "Gretel! Arbeite! Und dich, Hänsel, fresse ich!" Ja, man kann den Holocaust - das Unvorstellbare, das Grauenhafte - übertreffen. Im Militär nannten wir die Fleischkonserve "Gestampfter Jud", morgen ist Menschenfleisch drin. Es gibt genug Sklaven und Roboter, die diese Arbeit täten. "SSzack, sszack, sszack!" saust die Peitsche hernieder. Soll das Fleisch in Afrika nutzlos verrotten?

Entweder sind wir Menschen und sind es alle, oder wir sind es alle nicht!

Demokratie muss man tun. Jeder.

Es gibt keinen Führer und keinen Richter! Niemand hat das Recht, zu strafen. Herrgott, ist das so schwer zu vermitteln?! Ihr seid der Souverän und kein Souverän kann einen anderen strafen. Ihr müsst miteinander reden, bei Konflikten die Ursache suchen und Lösungen finden. Es herrscht ein absolutes Gewaltverbot auf Erden - nicht nur zwischen den völkerrechtlichen Staaten, sondern auch innerhalb eines jeden Staates, zwischen den Häusern und auch im Hause selbst.

Und dieses Gewaltverbot könnt ihr nicht mit Gewalt durchsetzen! Ihr habt für andere in Not zu sorgen und Böses weder zu erwidern noch anzuerkennen. C'est tout, c'est simple! Im Hause und zwischen den Häusern.

Ihr könnt die Atombomben, Geschosse und Kanonen, Kampflieger, Schlachtschiffe, Kriegsfahrzeuge fortwerfen, die Gefängnisse räumen. Brauchen wir nicht! Und dann setzt euch zusammen, dass jeder jeden versteht und jeder zu allen sprechen kann. Was brauchen wir? Und wenn einer aufsteht und sagt, wir bräuchten ein Gefängnis, ist's einer von der alten Sorte: ein Faschist.

Patriotismus

Ein Patriot sei jemand, der seine Heimat liebt - aber auch, im Gegensatz zum Nationalist, andere Länder achtet und freundschaftliche Beziehungen anstrebt und pflegt: "Wir sind da und ihr seid dort."

Patrioten, hinauf zum Hambacher Schloss!

Patrioten, hinauf zum Hambacher Schloss!

Der 27. Mai 1832 war ein sonniger Pfingstsonntag, an dem rund 20.000 Menschen für Freiheit, Einheit und Demokratie demonstrierten – trotz der bestehenden Zensur. Das Volksfest dauerte bis zum 1. Juni und obwohl es als Fest mit Weinausschank und Tanz gedacht war, wurde es zur politischen Demonstration. Es gilt als Höhepunkt bürgerlicher Opposition zu Beginn des Vormärz.

Wir lassen diese Tradition wieder aufleben.

Daniele Ganser hat angekündigt, am 5. Mai 2018 an diesem Fest einen Vortrag zu halten und sofort habe ich mir den Termin notiert, denn Daniele Ganser kann - in meinen Augen - eigentlich kein Patriot sein und ich erwartete einen interessanten Vortrag. Leider hat er den Vortrag wieder abgesagt.

Patriotismus entstammt der Französischen Revolution: La Grande Nation. La Grande Nation wurde von den umliegenden feudalen Ländern sofort angegriffen. Anschliessend hat La Grande Nation unter Napoleon ein Land ums andere angegriffen, nicht mit Berufssöldnern, sondern mit Milizsoldaten - Patrioten. Patrioten entstanden in den Ländern sofort als Opposition gegen die Feudalherren und zusammen mit den Französischen Patrioten fiel ein Land ums andere in Europa. Der Liberalismus wurde errichtet: Staat und Grosskapital verschmolzen ineinander.

Faschismus ohne Demokratie ist undenkbar. Selbst für den März 1945, mitten im Zusammenbruch des Deutschen Reiches, war noch eine Reichstagssitzung geplant, um das demokratisch beschlossene, befristete Ermächtigungsgesetz um weitere vier Jahre zu erneuern. Der Holocaust und der Krieg waren demokratisch legitimiert!

Das hören wir nicht gerne. Beide Weltkriege und danach die Kriege bis zum heutigen Tag wurden von demokratischen und liberalen Regierungen geführt. Sechs Millionen Juden wurden auf Befehl einer demokratischen, liberalen Regierung ermordet. Es gibt keine Tradition, die wir auf dem Hambacher Schloss wieder aufleben lassen können - wir sind mitten in ihr, gefangen. Einzig die Kriegsbündnisse sind grösser geworden, die NATO umfasst 29 Staaten, darunter die Grossen: USA Türkei Deutschland Frankreich Grossbritannien.

Sind wir Patrioten, wenn wir aus dem Kriegsbündnis aussteigen?

Nein, das ist zu wenig! Wir sind noch immer dem Grosskapital untertan. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Patrioten als Patrioten nur die anerkennen, "die schon länger hier sind", und von den Anerkannten, die ausgrenzt, die die Ordnung verletzen. "So sind wir sicher", sagen sie: "Grenzmauern, Gefängnisse, Überwachung, Bussen, Wegweisung. Polizeistaat." Weiterhin gefangen im Faschismus.

Freiheit!

Polizisten im Gebüsch, Blitzkästen, Rauchverbot, Alkoholverbot usw.: Alle ordnen sich der Sicherheit unter. Wir wenden die lebenslängliche Sicherheitsverwahrung, die weisse Todesstrafe an. Das Gegenteil von Freiheit ist Gefangenschaft. Gefangenschaft, die uns als Sicherheit verkauft wird. Nutztiere leben auch in Sicherheit, bis sie nicht mehr von Nutzen sind. Sie sind der Willkür ausgeliefert. "Sicherheit ist das Gegenteil von Freiheit", verstehst du das? Es ist wichtig, dass du das verstehst.

Denn immer wieder kommen Forderungen nach Sicherheit: "Deutsche Kanzlerin, setzen Sie sich lieber dafür ein, dass die Deutschen wieder sicher leben können. Weisen Sie endlich diese Afrikaner aus. Die gehören und passen nicht zu Deutschland. Aber sofort!" Das Volk schreit nach Sicherheit und der Staat erfüllt diese Volksbegehren. Dabei gewinnt stets der Faschismus, schliesslich war das auch seine Intention, als Deutschland und andere Nato-Staaten im Juni 2015 die UN-Flüchtlingslager rund um Syrien aushungerten, um anschliessend zu rufen: "Seid willkommen!"

Die Deutsche Regierung hat ganz bewusst Deutschland mit Fremden überflutet, um Angst und Sicherheitsbedürfnisse zu wecken, denn mit der Sicherheit nimmt sie die deutsche Bevölkerung gefangen. Natürlich kostet die eklatante Menschenrechtsverletzung an den Flüchtenden Leben und ein Vielfaches mehr an Geld (Schulden) als das World-Food-Programm (WFP) der UN-Flüchtlingslager. Doch aus der volkswirtschaftlichen Verschuldung zieht der Faschismus (Staat & Grosskapital) seinen Gewinn. "Deutschland geht es gut", sagt die Kanzlerin.

SPD auf neuem Rekordtief!

Die SPD kommt bei der Sonntagsumfrage nur noch auf 16 Prozent Wähleranteil - ein neuer Negativrekord. Verhältnisse der Weimarer Republik will niemand - auch wenn viele dem zuarbeiten. Namentlich die Weimarer Parteien (CDU/CSU SPD) selbst haben dem Totalversagen zugearbeitet, damals und heute. Doch: Totalitarismus ist dem Faschismus inne, nach jedem Neuanfang nimmt er diese Richtung. Und etwas anders als Faschismus hatten wir seit der Staatsgründung im Jahr 1871 nie.

Barista Antifascista, wir werden Erfolg haben

1 D A CH von EU NATO WTO befreien.
2 Uns vom Strafrecht weg, hin zur Freiheit bewegen.
3 Für Familien, Alte und Menschen in Not sorgen.
4 Eine dezentrale, schuld- und zinsfreie Geldpolitik umsetzen.
5 Geistiges Eigentum verneinen.
6 Natürliche Ressourcen befristet vergeben.

In einem Wort: Wir schaffen ein grundsätzlich neues, antiautoritäres System. Eine neue Kultur.

Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass in ihrem Kopf das Gedankengut des Faschismus ist: Die Verschmelzung von Staat und Grosskapital. Links tendiert zu mehr Staat, rechts stärkt das Grosskapital. Liberalismus führt zu sozialem, Sozialismus zu ökonomischem Versagen, halb-halb zu beidem. Wir müssen die Kultur Faschismus verlassen.

Anhalten!

Wir sehen den Zug, wir sehen die Schiene und wie diese in den Abgrund führt. Es nutzt nichts, wenn wir den Lokomotivführer auswechseln, immer wieder wählen, wer den Zug führen darf. Wir müssen den Zug stoppen, aus dem Faschismus aussteigen. Es wird keinen Staat und kein Grosskapital mehr geben, sondern Landsgemeinden ohne Strafrecht und freie Föderationen.

Denn: Sobald jemand in einer Gruppe ein Strafrecht hat, wird er dies ausnutzen - sei dies in der UNO (Vetomächte), einem Staat, einer Gemeinde oder in der Familie. Die Nato unterstützt ihre Brüder im Geist, gewiss. Doch die Macht ist das Strafrecht und wenn wir keines haben, müssen wir vernünftige Lösungen finden - wir können uns auch gegenseitig umbringen, dann sind wenigstens die Unvernünftigen hüben und drüben weg und es gibt wenig "Kollateralschaden".

Anhalten! Wir brauchen nur den Mut und die Standhaftigkeit zu sagen: Niemand hat das Recht, zu strafen. Nicht nur sagen, sondern standhaft auch danach leben: In der Familie, in der Gemeinde, in der Föderation und in der UNO.

Aufrüstungslogik gerät ins Absurde

Neue Nachaufrüstungsprogramme werden zu der schon vorhandenen Aufrüstung erstellt mit der Begründung, wenn dann nach Jahren diese neuen Programme erfüllt seien, werde man den Aufrüstungsvorsprung des anderen aufgeholt haben, und damit sei man in Sicherheit, um dann, ist das neue Aufrüstungsprogramm erfüllt, entrüstet festzustellen, der Feind habe inzwischen weiter aufgerüstet, so dass ein neues Nachaufrüstungsprogramm nötig sei und so ad infinitum. Die Logik der Aufrüstung erzwingt immer neue Begründungen, weiter aufzurüsten. Ihr innerer Widerspruch liegt darin, dass die Frage unterdrückt wird, warum der Feind nicht schon längst angegriffen habe, während man noch aufrüste. In der Begründung ist damit der Glaube versteckt, der logisch nicht begründet werden kann, weil es an sich unmöglich ist, einen Glauben logisch zu begründen, sei er noch so vernünftig - geschweige denn, er sei so unvernünftig wie jener, der für das Nachrüsten gefordert wird: dass man nämlich im Grunde glaubt, der Feind werde in Wirklichkeit nicht angreifen, aber, weil die logischformale Möglichkeit immer besteht, dass er angreift, diese benutzt, die eigene Aufrüstung zu rechtfertigen: Das Empörende der Aufrüstungslogik ist ihre Unaufrichtigkeit. Aber auch in anderen Begründungen sind logische Widersprüche und damit Glauben verborgen, zum Beispiel in der Begründung, der Feind lasse sich abschrecken: Die Begründung setzt einen vernünftigen, nicht verzweifelten Feind voraus und fällt in sich zusammen, wenn der Feind entweder durch Verzweiflung unvernünftig geworden ist oder glaubt, wir seien durch Verzweiflung unvorsichtig geworden. Auch die Theorie, der Feind lasse sich zu Tode rüsten, fusst auf einem Glauben, der die Möglichkeit übersieht, dass der Feind gerade dadurch gezwungen sein könnte anzugreifen, bevor er zu Tode gerüstet sein wird, lässt er sich doch erst zu Tode rüsten, wenn er an sich nicht angreift. Der Rüstungswettkampf ist irrational, und nur mühsam wird der Spuk als Spuk erkannt, jede Seite erklärt, er sei notwendig gewesen und immer noch, wenn auch begrenzt, notwendig. Und so wird er weitergehen."

aus Friedrich Dürrenmatt. Turmbau. Die Brücke. Diogenes, Zürich 1990

Und was schreien sie:

Der US-Präsident
Die Deutsche Bundeskanzlerin
Der Französische Präsident
Der Schweizer Bundesrat
Die Baltischen Staaten
Polen

Nachaufrüstungsprogramm! Der Russ, der Chinese, die Araber!

Und wir glauben's, obwohl wir wissen, dass dies völlig irrational ist!

Schliesst die Rüstungsfirmen. Nicht aus Verzweiflung, sondern aus der Einsicht: Miteinander statt gegeneinander. Kein Land ist first. Keines ist second. Keines ist third. Wer ein Nachaufrüstungsprogramm verlangt ist einer von der alten Sorte: ein Faschist.

Das Fürstentum Liechtenstein ist seit 1806 souverän. Die Schweiz hat die heutige Souveränität 1848 erlangt. Das Fürstentum Liechtenstein hat keine Armee und ist keinem Verteidigungsbündnis beigetreten. Das Fürstentum Liechtenstein ist nicht das grosse Vorbild, denn sein Wirtschaftssystem basiert wie allgemein in Europa auf der Verschmelzung von Grosskapital und Staat. Jedoch zeigt das Fürstentum eindrücklich, dass eine Armee ganz und gar absurd ist.

"Es könnte aber sein, dass Liechtenstein von Feinden überrollt wird, wenn es sich aus dem Faschismus löst." Gewiss, das könnte sein, doch wenn das neue Gedankengut gesät ist, ist die Überwindung des Faschismus eine Frage der Zeit. Jedoch das Strafen und das Rächen würde das Saatgut vernichten.

Empfehlungen an die Stimmberechtigten

Die montagsZeitung empfiehlt den Stimmberechtigten, am 4. März wie folgt zu stimmen:

Eidgenössische Volksabstimmung

Kantonale Volksabstimmung St. Gallen

Städtische Volksabstimmung St. Gallen


Kein Mensch ist ohne
Grund in Deinem Leben.

Der eine ist ein Geschenk.
Der andere eine Lektion.

Beide sind wichtig.

Wir hoffen, wir sind das eine für dich.
Die nächste Ausgabe der montagsZeitung erscheint am 5. März 2018.

04.03.2018

ABSTIMMUNGSRESULTATE SCHWEIZ

Die Finanzordnung 2021 wird mit 84.1% angenommen. Stimmbeteiligung 52%.

Die Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)» wird mit 71.6% abgelehnt. Stimmbeteiligung 54.4%.

04.03.2018

Abstimmungsresultate des Kantons St. Gallen

Die Erneuerung und der Umbau des Theaters wird mit 62.47% angenommen.

Bei den eidgenössischen Vorlagen gibt es aus dem Kanton St.Gallen mit 81.50% ein klares Ja zur neuen Finanzordnung 2021. Die Abschaffung der Billag-Gebühren wird mit 65.58% abgelehnt.

04.03.2018

Abstimmungsresultate der Stadt St.Gallen

Die Stimmberechtigten lehnen die Mobilitätsinitiative mit 68.9% ab. Der Beitrag zur Olma-Überdeckung wird mit 71.9% klar angenommen.

Auch das kantonale Geschäft, die Erneuerung und der Umbau des Theaters, stösst bei den Stadtsanktgallern auf Zustimmung – 75% sind dafür. Bei den eidgenössischen Vorlagen gibt es aus der Stadt St.Gallen mit 84.4% ein klares Ja zur neuen Finanzordnung 2021. Die Abschaffung der Billag-Gebühren wird mit 70.6% deutlich abgelehnt.

03.03.2018

Noch 18 Stunden

Noch 18 Stunden - GEH ZUM BRIEFKASTEN DER GEMEINDE!

Falls SRG aufgibt, wandeln wir die SRG um in eine werbe- und gebührenfreie Public Media Genossenschaft (PMG). PMG wird Europa verändern. Aus dem Herzen Europas wird eine neue Kultur sich ausbreiten.

JA zu #NoBillag
Spar 451.10

02.03.2018

JA zur NoBillag Initiative

Ich danke Dennis Bühler für seinen Artikel "Dieser Mann glaubt den Medien längst kein Wort mehr". Ich bewundere seinen Mut, mir eine Plattform zu geben, und sein Können, sich auf die andere Seite der Nato zu begeben.

This Bürge, St. Gallen[link]

27.02.2018

Unfaire Freihandelsverträge

Grossbritannien ist aus der EU ausgetreten. Im Gegensatz zur Regierung, die aus der europäischen Zollunion austreten will, fordert die Opposition ein Zollabkommen mit der EU.

44 Prozent der britischen Exporte gingen in die EU, 50 Prozent der Importe kämen von dort. «Es ist im beiderseitigen Interesse, dass diese Güterströme zollfrei bleiben», stellt die Opposition fest. Zum Beispiel überquere jedes Auto der Marke Mini – heutzutage im Besitz von BMW – den Ärmelkanal dreimal, bis es fertig vom Förderband rolle.

Die Regierung möchte jedoch Handelsverträge mit Drittstaaten abschliessen können, was in einer Zollunion mit der EU von der EU ausgeschlossen wird. Die EU verlangt Gehorsam - bei einem bloss hälftigen Anteil am gesamten Warenverkehr sollte Grossbritannien diese Abhängigkeit nicht eingehen - mehr noch: Grossbritannien sollte grundsätzlich keine Frei-Verträge eingehen, die die Freiheit (Souveränität) einschränken.

Dies ist die grundsätzliche Kritik der US-Regierung gegenüber einschränkenden Freihandelsverträgen, die sie als unfair bezeichnet.

26.02.2018

NoBillag: Medienunternehmer kauft SRG nach einem JA

CH-NEWS berichtet über das Übernahme-Angebot an die SRG: [link]

24.02.2018

China ist etwas Neues

Ihr schreibt: "Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass in ihrem Kopf das Gedankengut des Faschismus ist: Die Verschmelzung von Staat und Grosskapital. Links tendiert zu mehr Staat, rechts stärkt das Grosskapital. Liberalismus führt zu sozialem, Sozialismus zu ökonomischem Versagen, halb-halb zu beidem. Wir müssen die Kultur Faschismus verlassen."

Ist China frei von Faschismus? Ist es möglich, dass ein chinesischer Sozialismus, wo der Staat mit seiner Macht&Banken auf der Seite der Arbeiter und sozial Schwachen steht (und nicht beim Grosskapital), dem Liberalismus überlegen ist? Besteht nicht die Gefahr, dass die Machthaber jederzeit den Hebel umlegen können?

China ist etwas Neues. Wir haben noch nicht die richtigen Vokabeln dafür.

Ein interessantes Gespräch mit Prof. Dr. Wolfram Elsner, aufgeteilt auf zwei Videos. Die Fragen stellte Prof. Dr. Sönke Hundt: Teil 1 [link] Teil 2 [link]

22.02.2018

Der Faschismus breitet sich über Europa aus

Regierungserklärung von Kanzlerin Merkel im Bundestag zum informellen Europäischen Rat:

"Ich will ein handlungsfähiges, ein solidarisches, ein selbstbewusstes Europa. Wir müssen bereits sein, Europa da zu stärken, wo europäische Lösungen besser sind als nationale und regionale." - Angela Merkel, 22.02.2018

MENSCHEN, ERWACHT!

Sie tut's gegen Deutschland und gegen die Bevölkerung in Europa - für's Grosskapital, wie's die Nazis wollten: "Wir müssen grundsätzlich immer nur von Europa sprechen, denn die deutsche Führung ergibt sich ganz von selbst." - Werner Daitz, 31.05.1940

#NoGroKo

Setzt euch ein für regionale, direktdemokratische Souveränität! Wehrt euch gegen das Nationale und das Supranationale! Denn die Verschmelzung von Staat und Grosskapital ist Faschismus - auch wenn er sich Liberalismus oder Sozialismus nennt!

19.02.2018

Deutungshoheit

Es scheint mir generell ein grosser Wirrwarr der Begriffe zu sein. Noch hat das faschistische System die Deutungshoheit und verwirrt uns nach Kräften.

Natürlich wird es nicht sagen: Ich bin der Faschismus, die Verschmelzung von Staat und Grosskapital, und 200 Jahre alt.

19.02.2018

Sie waren grauenhaft - die Nato, die Nato-Medien und Nato-Parteien sind grauenhaft.

Letzthin sagte ich: "Den Grünen geht es nicht um Umweltschutz. Das sind Öko Faschisten."

Worauf ich getadelt wurde: "Ich bezweifle, dass Vergleiche mit dem nationalsozialistischen Regime des dritten Reiches hier angebracht sind. Gerade hier unter bekennenden Antifaschist*innen sollten wir aufhören das Wort Faschisten so inflationär zu nutzen."

"Faschismus ist die Verschmelzung von Staat und Grosskapital." - Benito Mussolini.

Heute wird die Verschmelzung vertuscht, doch welche "Interessen" verteidigen "wir" in Afghanistan, Irak, Syrien usw.? Wir sollten das Wort Faschismus sehr oft benutzen und als Antifaschist*innen über Lösungen nachdenken, statt Faschismus einzig auf den Holocaust - die Apokalypse des Faschismus - zu beziehen.

Zweitens war die Deutsche Regierung kein Regime, sondern die demokratisch gewählte Regierung Deutschlands - auch wenn wir es nachträglich gerne anders hätten: Sie war legal, demokratisch und liberal! Sie waren grauenhaft - die Nato, die Nato-Medien und Nato-Parteien sind grauenhaft.


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