5. Februar 2018
Depositär der Originaltexte  Grundlage des Friedens

No Nato, No Borders. Syrien und Rojava. Spanien, Katalonien: Lernt Deutsch! Hallo Seven. Der freie Markt. Kurt Tucholsky, die Wirkung meiner Arbeit. Der Turmbau zu Babel

No Nato, No Borders

Die Bundesregierung verurteilt den menschenverachtenden Anschlag in Kabul (27.01.2018). Wir trauern mit dem afghanischen Volk um die vielen Toten und Verletzen.

Wir verurteilen den Krieg der Nato gegen Afghanistan seit 17 Jahren. Wir trauern mit der afghanischen Bevölkerung um die vielen Toten, Vertriebenen und Verletzten, die zerstörten Städte, Verkehrswege und Industrieanlagen. Robert und This

Wir verurteilen den Krieg der Nato gegen Afghanistan seit 17 Jahren, gegen den Irak seit 15 Jahren und gegen Syrien seit 7 Jahren. Wir trauern mit der afghanischen, der irakischen und der syrischen Bevölkerung um die vielen Toten, Vertriebenen und Verletzten, die zerstörten Städte, Verkehrswege und Industrieanlagen.

Die Vetomächte Nato, Russland und China können tun und lassen was sie wollen: Global herrscht das Recht des Stärkeren, wobei die Nato militärisch und demzufolge finanz-wirtschaftlich die weitaus stärkste Macht ist und Land um Land in ihr Reich zwingt. Land um Land wird gezwungen, ihre Märkte dem Reich zu öffnen und unwahrscheinlicher Reichtum fliesst von Arm zu Reich. "Deutschland geht es gut!" jubelt die Kanzlerin, als ob sie nicht wüsste, wie dieser Reichtum zustande kommt, und als ob sie nicht sähe, wohin dieser Reichtum fliesst.

Faschismus

Unter der Maske 'Nato' glüht der Faschismus und raubt und mordet weltweit. Jedoch an die Nato traut sich niemand ran. US-Präsident Trump wird medial fertiggemacht, weil er eigene Wege gehen will, ebenso Le Pen, Höcke und wenige andere, die die Nato in Frage stellen. Die Nato, das transatlantische Gedankengut über die Welt zu herrschen, ist alternativlos! Wer ihre mächtigen Institutionen WTO, IWF, EU, NATO in Frage stellt, ist ihr Feind, was immer er auch vorschlägt.

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass es eine NATO und eine Nato gibt. Die Nato umfasst alles: Nato-Staaten, Nato-Institutionen, Nato-(Terror)-Organisationen und Nato-Grosskapital - die Verschmelzung zur Nato, zum Faschismus.

No Nato bedeutet nicht nur, als Staat aus all diesen Institutionen auszutreten, sondern im Staat auch eine grundsätzlich andere Gesellschaftsordnung anzustreben und antiautoritär umzusetzen, denn mit Gewalt ersetzen wir lediglich die heutigen Machthaber durch andere und finden uns rasch in totalitären Regimen wie heute wieder.

Der Zweck einer Gemeinschaft ist, dass die Menschen glücklich sind, weil sie frei sind. Sie sorgt besonders für Familien und Alte und Menschen in Not. Dieses souveräne Land soll klein sein (damit ein direkter Dialog untereinander möglich ist) und in freier Confoederatio mit anderen verbunden sein und jegliche Machtansammlung unterbinden. Ihren Zweck wird sie gewaltlos - ohne Strafrecht! - verteidigen, denn Zwang ist unmöglich, weil die Bewohner einzig die Freiheit anerkennen und immer wieder errichten, und ist sinnlos, wenn dem nicht so wäre!

No Borders meint, dass wir keine Grenzen, keine Zöllner brauchen. Gewiss sind die natürlichen Ressourcen eingezont, ist deren Nutzung geregelt: Hier kannst du bauen, hier kannst du pflanzen, hier bauen wir eine Strasse, da kann man baden usw. Jeder kann einen Antrag stellen, Gemeinderat und Parlament empfehlen und die Gemeindeversammlung teilt die natürlichen Ressourcen zu.

Die Mehrheit in der Gemeinde bestimmt, wie ihre Gemeinde aussieht, was dem menschlichen Wohlergehen dient. Sie übt ein Gestaltungsrecht aus und setzt den Entscheid auch um, gewaltfrei! Widersetzt sich einer, wird nicht zurückgeschossen, sondern gefragt: Warum? Wo ist die tiefere Ursache, die Angst?

Wir kennen das Florian-Prinzip: Zünd andere Häuser an, nicht meins. Eine überwältigende Mehrheit kann beschliessen, ein Kernkraftwerk einem einzelnen vors Haus zu bauen. Die Angst des einzelnen ist berechtigt und die Lösung kann sein, dass er anderswo in der Gemeinde wohnt oder dass auf den Bau verzichtet wird usw.

Ein landwirtschaftliches Unternehmen ist mitunter in seiner Existenz bedroht, wenn ihm Land entzogen wird. Die Angst ist berechtigt und es soll eine Lösung gesucht werden. Es soll allen Wohl ergehen und nicht bloss einer Mehrheit.

No Borders meint eben auch: Keine Demokratie, die andere zwingt zu tun, was ich gerne hab! Denn letztlich sind wir alle aufgrund der Zwänge in der kleinen, gemeinsamen Schnittmenge eingepfercht und sie ist nicht die Freiheit, sondern die totale Gleichschaltung. Totalitarismus. Dann knallt's und wir sagen: Nie wieder Krieg! Und machen gleich autoritär weiter, beginnen auf dem Feld der Verwüstung neu und schränken uns gegenseitig ein und ein und ein, bis es wiederum knallt.

Dialog, jetzt und hier und überall

Wenn wir heute Geschichten von früher - vor 40 Jahren! - erzählen, so enden sie mit: "… das wäre heute gar nicht mehr möglich." Wir sind seit dem Wiederaufbau Europas auf dem Weg in den Totalitarismus. Es wird eng und enger und dies nicht aufgrund der Zuwanderung, sondern in unseren Köpfen und Gesetzen.

Manche vermuten hinter dem Totalitarismus eine Verschwörung. Es ist keine, sondern die logische Folge der Demokratie. Wir müssen Demokratie durch Dialog ersetzen. Wir müssen souveräne, dialogische Staaten gründen. Wir müssen miteinander sprechen, nicht herrschen - Gewalt ist keine Lösung: Jetzt und hier und überall.

Syrien und Rojava

Die Partei der Arbeiter Kurdistans (PKK) war eine von der Sowjetunion unterstützte Organisation, die gegen die Diktaturen der Kemalisten- Generäle, Mitglieder der NATO, kämpfte. Dieser Krieg (1984-1999) tötete mehr als 60'000 Menschen, zerstörte mehr als 3000 Dörfer und führte zu mehr als 2 Millionen Vertriebenen. Die PKK-Kämpfer, die während des Bürgerkriegs gezwungen waren aus der Türkei zu fliehen, hatten im nördlichen Syrien Zuflucht gefunden und bildeten dort die YPG (der syrische Zweig der PKK).

Seit 2001 sieht die Nato mittelfristig die Umgestaltung des "Erweiterten Nahen Ostens" vor, d.h. die Teilung der grossen Staaten in homogene Kleinstaaten, die nicht fähig sind sich zu wehren.

Am 17. März 2016 verkündete die YPG die Autonomie von "Rojava". "Rojava" soll die Region des irakischen Kurdistan bis zum Mittelmeer verbinden, entlang der syrisch-türkischen Grenze, aber nur auf der syrischen Seite. "Rojava" würde Gebiete der syrischen Gouvernements al-Hasaka, Dair az-Zaur, Ar-Raqqa, Aleppo, und Idlib beinhalten (von Ost nach West).

Rojava, West Kurdistan

Laut Nato ist "Rojava" oder "Western Kurdistan" nur ein autonomes Land, geteilt in drei Kantone (von Ost nach West: Cizîrê, Kobanê, Efrîn), das mit anderen autonomen Ländern eine Konföderation eingehen muss, wie diejenigen Länder, die aus dem syrischen Nationalstaat entstehen würden, sobald Syrien gestürzt sein würde.

Laut dem Referenz-Theoretiker des "Kommunalismus", dem US-Amerikaner Murray Bookchin, müssten für einen demokratischen Betrieb die libertären Gemeinschaften homogen, das heisst bezüglich des Wirtschaftssystems gleichgeschaltet sein. Das ist der Grund, warum die in Nato-Medien als "pazifistisch" dargestellte YPG zurzeit für die Homogenisierung von "Rojava“ bevorzugt wird. Selbstverständlich soll die Homogenisierung im Sinne des Kapitalismus und nicht im Sinne von Murray Bookchin erfolgen - statt jegliche Machtansammlung zu verunmöglichen, soll alles einer zentralen Macht untergeordnet sein.

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.

Mittelfristig sieht die Nato "Rojava" als neue Provinz, die unter Verwaltung der Nato (Türkei) steht. Die YPG wird entwaffnet und gilt als Terroristische Organisation, was sie auch ist und immer war und der die wenigsten Kurden angehören.

Keinesfalls ist die Nato daran interessiert, eine souveräne Konföderation anzuerkennen, denn hinter ihrer Maske glüht der Faschismus heftiger als je zuvor.

Spanien, Katalonien: Lernt Deutsch!

Einen gewaltlosen Weg wählte Katalonien 2017, das sich von Spanien lossagte und einen unabhängigen Staat - jedoch keinen souveränen Staat - ausrief. Katalonien möchte sich direkt der Nato (EU) unterordnen. Der Nato sind solche Revolutionen hochwillkommen, befeuern sie doch den Plan einer Vereinigung der (Klein-) Staaten von Europa unter dem Souverän EU - der Verschmelzung von EU und Grosskapital.

Schweiz

Dieser Verschmelzung folgt auch die Schweiz, die ähnlich viele Einwohner zählt und nutzbare Fläche hat wie Katalonien. Es läuft ein europäischer Integrationsprozess in dem wenige Menschen - letztlich nur ein Dutzend und auch sie einer Person unterstellt (dem deutschen Kanzler) - über alle Menschen bestimmen und dem Grosskapital dienen, seine Macht mit ihrer Gewalt zu erhalten.

Europa wächst, lernt Deutsch!

Demokratie ist, wenn in Europa eine angebliche Mehrheit - nämlich 1 Mensch - über 510 Millionen Menschen herrscht. Die deutsche Führung ergibt sich ganz von selbst, denn die deutschsprachige Gruppe ist die grösste in Europa ohne Russland. Lernt Deutsch!

Diese Entwicklung geht nun sehr schnell, denn in Frankreich ist kein Mann der Bevölkerung an der Macht, so wenig wie in Deutschland eine Frau der Bevölkerung an der Macht ist und Grossbritannien ist überraschend aus dem Weg getreten. Die Parteien, die - seit Deutschland besteht - stetig an der Vormacht in Europa gearbeitet haben, werden sich den Sieg - die Europameisterschaft! - nicht nehmen lassen wollen. Die Bevölkerung ist mit Women's, Steuern, Masseneinwanderung und Islamisierung beschäftigt und viele finden: Europameister zu sein, ist gut.

Ich sage dir: Einmal drin, aus diesem Sumpf kommst du nicht mehr raus.

Hallo Seven,

Ich verteidige das Recht auf Meinungsfreiheit und aufgrund geäusserter Meinungen beerdige ich niemanden. Die Meinungsäusserung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln ist Kunst und wir sollten bedingungslos der Kunst dienen (Meese). Hingegen sollen wir die Kunst nicht für unsere Interessen missbrauchen: Aus einem Buch ein Recht ableiten, Juden zu vergasen.

Und jetzt kommt eine Gruppe und tut's. Sie missbraucht die Kunst, um andere auszurauben und zu ermorden. Jaja, denken Sie, die Nazis. Die Kunst, andere auszurauben und zu ermorden, ist jedoch viel älter und auch viel jünger.

Natürlich sind wir versucht, einem Einzelnen in die Eier zu treten, doch ist die Gruppe grösser, nehmen wir es hin! Wenn das Gartenbauamt kommt und Ihren Baum fällt, bezahlen Sie ihnen sogar Lohn und eine Busse noch dazu. Einem Armen geben wir nichts oder wenig. Kommt Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, geben wir Schweizer ihm Milliarden, weil er uns sonst in die Eier … Niemand muckst, wenn die Nato Syrien zerlegt. Viele finden das grauenhaft - wie viele auch den Holocaust grauenhaft fanden - doch wie Tiere in der Herde sind wir einfach froh, dass der Bauer ein anderes zur Schlachtbank zerrt.

Diese menschliche Art ist der Kunst entsprungen - sie wurde zur Tat! Und Böses (die Tat) wird mit Bösem vergolten oder anerkannt. Primitiv. Christen wären viel weiter, würden sie dem Lamm Gottes folgen und weder Böses mit Bösem vergelten noch Böses anerkennen. Doch damit lässt sich keine Herrschaft gründen. Du musst das Böse anerkennen!

Wir haben 1793 den König geköpft. Seither anerkennen wir das Böse nicht mehr in einer Person, sondern in einer Organisation: der Republik, der Union, den Weltorganisationen. Und wie früher Mächtige den König führten, führen heute Mächtige die Vertreter der Organisationen: Die Verschmelzung von Gewalt und Macht - Faschismus. Diesem faschistischen Konzept folgt auch Ulrike Guérot. Sie unterstellt lediglich die Länder (Thüringen, Bayern, Katalonien etc.) direkt der Europäische Union (EU) und löst die Nationalstaaten auf. Angela Merkel belässt die Struktur und unterstellt Deutschland der EU. Deutschland will kein Staat mehr sein, sondern die Souveränität an übergeordnete Organisationen abgeben (EU, NATO, WTO) - zwecks Abschottung und Protektionismus. Der Faschismus verdichtet sich.

Nun gibt es eine Gegenbewegung, die den globalen Faschismus ablehnt, und diese Bewegung ist in zwei Gruppen gespalten: Die eine Gruppe hält an der Gewalt, am Faschismus fest und wird von regionalen Mächten unterstützt, die andere Gruppe (vielleicht wenige, worunter ich) sucht eine antiautoritäre Gesellschaftsform, in der die verschiedenen Gremien kein Durchsetzungsrecht haben - statt Demokratie und andere Herrschaftsformen: Dialog.

Seven: Die ewige Ambivalenz steckt meiner Meinung nach in uns allen: Gut und Böse, Schwarz und Weiss sind nur überhöhte Worte, um unzureichende Erklärungsversuche anzubringen und zu stigmatisieren oder hochzujubeln, wenn’s uns gerade passt.

"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will; im Sumpf des Elends wird der Mensch kein Mensch." - Albert Schweitzer und Johann Heinrich Pestalozzi.

Die Hauptschwierigkeit ist das Teilen. Ich. Andere. Und je nach dem, wo ich stehe, im Elend oder nicht, sehe ich das anders. Doch solange noch Elend auf der Welt besteht, finde ich, dass diese Stimme gehört werden muss und der im Überfluss etwas abgeben soll.

Leider haben wir ein Wirtschaftssystem, dass dem Reichen zujubelt und sich dem Elend verschliesst. Wir müssten eine gewaltige Macht aufbringen, um das System zu erhalten und nach unten umzuverteilen - es geht gar nicht!

Ich meine, die "ewige" Ambivalenz steckt im System, im latenten Faschismus: der Verschmelzung von Staat und Grosskapital. Wir sehen diese Verschmelzung in allen von uns als "hoch" bezeichneten Kulturen, die stets auch "tief" mitbrachten: Elend und Unterdrückung.

Es ist das Ziel des Herrschers (und wäre der Herrscher auch die Mehrheit eines Volkes): Mehr zu haben als andere. Kennzeichen einer Hochkultur ist, dass sie ein Ordnungssystem hat, das zugunsten einer Elite arbeitet und notgedrungen diese Ordnung mit Gewalt durchsetzt und seit 1800 (Demokratie) auch mit List: Jeder kann zur Elite gehören, wer's nicht schafft, ist selber schuld.

Die echte Opposition gegen eine Demokratie sind die Versager, die Neidigen, die's nicht schafften. Stimmt. Und sie haben kein anderes Herrschaftssystem. Stimmt. Es gibt gar keins - wir haben alle Herrschaftsformen durch!

Und da knüpfen wir wieder ums Jahr null an: "Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres Daseins, sie sollten es auch regieren."

Die Liebe versagt das Strafen, die Arbeit den Zins und das Wissen die Lizenz. Wir müssen miteinander reden, Dialog! Wir suchen Antiherrscher, die lieben, arbeiten, wissen und darauf achten, dass die Umwelt sorgsam und effizient genutzt wird und Konflikte gewaltfrei gelöst werden. Wir suchen Menschen wie du und ich und alle, denn diese Lebensform ist für alle "hoch" und geht nicht höher ohne Gewalt und Elend.

Der freie Markt

Ein freier Markt wäre, wenn Menschen ihre Überschüsse (Waren und Talent) frei dorthin bringen und jeder frei davon nehmen kann.

Der "freie Markt", den wir kennen, basiert nicht auf Liebe, Arbeit und Wissen, sondern auf Gier, Habgier und Egoismus - jedoch nicht in der Familie! Innerhalb der Familie pflegen wir den freien Markt: Jedes bringt seine Überschüsse ein und nimmt davon.

In aller Zeit ist es den Herrschenden nie gelungen, die Familie zu zerstören. Auch wenn er ihr das Kind entreisst (Schulpflicht!) und die Erwachsenen ausser Haus treibt (alle!) - sie bildet sich immer wieder neu.

Die Schwierigkeit für Familien besteht darin, dass ausserhalb Gier, Habgier und Egoismus herrscht und dieses Leid auch in sie eindringt, ihr die Lebensfreude, das Leben nimmt. Doch nach dem Krieg bildet sie sich neu, immer wieder neu und beweist: Der Mensch ist gut!

Nein, ich bin kein "Volk". Das Konzept "Volk" hat viel mit Ecken (Ausgrenzung), Gewalt und Macht gemein, von ihm halte ich nichts. Entweder sind wir Menschen und sind es alle, oder wir sind es alle nicht.

Viva la mamma, viva la famiglia!

Die Welt ist rund und schön, der Bauch einer Schwangeren auch. Von da komme ich und nicht aus einer Ecke. Der freie Mark - das freie Geben und Nehmen - ist zum Glück innerhalb kleinster Organisationen natürliche Realität. Die Konvergenz von Freiheit, Glück und Natur hat etwas Rührendes. Und was uns rührt, ist vielleicht besser als alles andere, als Titel und Rang, ein vornehmes Leben und vornehme Sitten.

Edoardo Bennato - Viva la Mamma

Kurt Tucholsky, die Wirkung meiner Arbeit

Kurt Tucholsky (1890-1935) war ein politisch engagierter Journalist und Gesellschaftskritiker und zeitweiliger Mitherausgeber der Wochenzeitschrift Die Weltbühne. Zugleich war er Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor, Lyriker und Kritiker (Literatur, Film, Musik). Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Sozialist, Pazifist und Antimilitarist und warnte vor der Erstarkung der politischen Rechten – vor allem in Politik, Militär und Justiz – und vor der Bedrohung durch den Nationalsozialismus.

„Die hellsichtige Bosheit, mit der Kurt Tucholsky die Republik verspottete, alle ihre Lahmheiten und Falschheiten, erinnerte von ferne an Heinrich Heine. Von Witz und Hass des grossen Dichters war ein Stück in ihm, nur leider wenig von seiner Liebe. Die radikale Literatur konnte kritisieren, verhöhnen, demaskieren, und erwarb sich eine leichte, für die Gediegenheit des eigenen Charakters noch nichts beweisende Überlegenheit damit. Sie war ihr Handwerk gewöhnt von Kaisers Zeiten her und setzte es fort unter der Republik, die es an Zielscheiben für ihren Hohn auch nicht fehlen liess. Was half es?“ - Golo Mann.

„Das, worum mir manchmal so bange ist, ist die Wirkung meiner Arbeit. Hat sie eine? (Ich meine nicht den Erfolg; er lässt mich kalt.) Aber mir erscheint es manchmal als so entsetzlich wirkungslos: da schreibt man und arbeitet man – und was ereignet sich nun realiter in der Verwaltung? Bekommt man diese üblen und verquälten, quälenden invertierten Anstaltsweiber fort? Gehen die Sadisten? Werden die Bürokraten entlassen? Das bedrückt mich mitunter ... Ich werde nun langsam grössenwahnsinnig – wenn ich zu lesen bekomme, wie ich Deutschland ruiniert habe. Seit zwanzig Jahren aber hat mich immer dasselbe geschmerzt: dass ich auch nicht einen Schutzmann von seinem Posten habe wegbekommen können.“ - Kurt Tucholsky, 1933

Die Wirkung meiner Arbeit

Jedes Schreiben, das gelesen wird, hat eine Wirkung! Zustimmend, ablehnend, verwirrend. Namentlich die Kritik ist ein vernichtendes Mittel - doch was hilft Kritik, wenn sie vernichtet? Was hilft's wenn ich in hellsichtiger Bosheit Angela Merkel, Martin Schulz, Doris Leuthard etc. verspotte? Applaus erhalte ich von denen, die sie auch verspotten möchten, Ablehnung erfahre ich von denen, die sie mögen, und verwirrt sind die, die sich aufgrund meines Schreibens eine Meinung bilden sollten, ob Angela Merkel nun gut oder schlecht sei.

Die Fronten verhärten sich und die Sozialisten, zu denen sich Tucholsky auch zählt - jedoch nicht zu den nationalen! -, verbrennen seine Bücher: "Wie ein Trachtenverein von Oberlehrern", wie Tucholsky hinterherspottet.

Die Wirkung deiner Arbeit ist gross, wenn es dir gelingt, keine Fronten zu bilden, sondern polare Bedürfnisse aufzulösen: Von jedem das Gute! Das hat mich ein Kommunikationsberater gelehrt, zwar etwas anders, aber im Sinn.

Es gibt auch Gutes, das ein Schutzmann tut, das müssen wir nicht wegbekommen. Sollte nicht jedermann ein Schutzmann sein, ist's nicht jede Mamma?

Ich sehe das Bild im Film "Så som i himmelen" als die ganze Gruppe Frauen und Männer Gabriella in sich aufnahm, schützte.

Der Turmbau zu Babel

Wie beim Turmbau zu Babel verstehen wir einander nicht mehr, obwohl wir die gleiche Sprache sprechen! Die Linken können mit den Rechten nicht mehr, die einen werfen den anderen Engstirnigkeit vor, die anderen sehen im Übernationalen die Souveränität der anderen Völker verletzt. "Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland", schreibt Jeremias Gotthelf. Wie wahr - und wie klein! Wie gross ist denn mein "Vaterland"?

Meines Bruders Familie hat 150 m2 Land, darauf steht ihr Haus Schulter an Schulter mit anderen Häusern in einer Reihe. Ihr Haus ist ihr Zuhause, ihr "Vaterland". Und wenn wir nachts vom Hügel auf die Siedlung schauen, sehen wir sie leuchten - im Vaterland. Das Vaterland ist eine Fata Morgana, tagsüber im Hellen sehen wir das Leuchten nicht.

Wenn wir uns nun eine Meinung bilden sollten, ob Globalisten, Nationalisten, Regionalisten oder Kommunalisten Recht haben, so sind wir verwirrt, denn wir sehen im Hellen diese Reiche nicht. Wir sehen bebautes Land, Landwirtschaftsland, Wälder, Brachen, Gewässer und Seen. Und wenn wir näher gehen, hören wir die Menschen und verstehen sie, weil sie unsere Muttersprache sprechen, oder wir verstehen sie nicht, weil wir in der Fremde sind - doch wenn wir sie verstehen, sind sie uns nicht mehr fremd und wir sind bei ihnen, bei unserer Mutter. Und Schulter an Schulter stehen unsere Häuser. Da sind wir zu Hause und nachts leuchten sie, bis sie schlafen und ein neuer Tag erwacht.

Wie unsere Häuser liegen die Muttersprachen aneinander und wo die eine die andere berührt werden beide Sprachen gesprochen. In Biel oder Bienne ist es alltag, sich so und so in Deutsch und Französisch zu unterhalten. Es bedürfte eines Regenten, der eine Mauer durch die Stadt zieht, um die einen von den anderen zu separieren; es bedürfte eines Konzeptes "Vaterland" um das Natürlich, um die Menschen zu trennen. Der Regent kann auch ein Geistlicher (ein Schriftgelehrter, ein Schriftsteller, ein Politiker) sein, der geistige Mauern errichtet, um die Menschen zu trennen. Geistige Mauern sind sehr viel schwerer zu schleifen als Steine: Linke können mit Rechten, Christen mit Moslimen nicht mehr und auch untereinander sind sie zerstritten.

Reisst die geistigen Mauern ein! Im Hause muss beginnen, was leuchten soll!

Alles wird gut, wenn ihr Böses nicht mit Bösem vergeltet und Böses (Grenzen!) nicht anerkennt. Wenn einer sagt, wir müssen dem Kind oder wem auch immer Grenzen setzen, anerkennt das nicht! Nein, nein danke, wir wollen keine Grenzen. Wir wollen deine Gesetze nicht.

Ich will frei sein, frei von Lissabon bis Wladiwostok, von der Arktis bis zur Antarktis, um meine Mutter zu suchen, meine Familie zu finden. Das ist mein Weg und mein Ziel. Gesetzesschreiber und Zöllner, kommt mit, kommt mit uns!

Die herrschende Lehre ist stets eine Leere - ohne Fähigkeit zur Weiterentwicklung, weil sie herrscht.

Manche drehn sich hier ständig im Kreis und um sich selbst, wie so'n Auto, das ständig um die Tankstelle fährt. Das ist nicht ganz falsch, aber gesunde, freie Entwicklung geht spiralförmig nach oben, sie öffnet sich.

14.02.2018

Presse schaut weg

BERN, 14.02.2018 - Systemrelevante Banken sollen aufgrund von Too-big-to-fail-Instrumenten nicht zusätzlich steuerlich belastet werden, weil sie diese Instrumente über ihre Konzernobergesellschaft herausgeben müssen. - Bundesrat

KOMPLIZIERTER KANN MAN'S NICHT VERSCHLEIERN

Die zusätzlichen Eigenmittel der Banken rentieren und ohne gesetzliche Anpassungen, wären diese Gewinne natürlich zu versteuern - MEHRERE HUNDERT MILLIONEN STEUEREINNAHMEN PRO JAHR WOLLEN BUND UND KANTONE NICHT!

Das sage ich unserem Wagenwäscher, der 50 Stunden die Woche arbeitet, kaum einen Lohn erhält, dafür eine Steuerrechnung, wo ihm Wind und Weh wird, weil der EIGENMIETWERT seiner 3.5-Zimmer-Wohnung, die er vom Vater geerbt hat, ihm Einkommen dazurechnet, das er nie hat.

SRG und gebührenfinanzierte Konzernmedien sind Gehilfen des Grosskapitals. Stimmt JA zur NoBillag Initiative!

14.02.2018

Dem Staat ausgeliefert

In der Schweiz bleiben alle mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz, ob schuldig oder unschuldig, in Untersuchungshaft, bis ein Urteil rechtskräftig ist. Dies dauert ein, zwei Jahre - stört keine Presse. ICH FINDE DAS ENTSETZLICH.

#Presse schaut weg
JA zur #NoBillag Initiative

13.02.2018

Freiheit!

Der Mensch ist unfrei geboren, und überall werden seine Ketten derzeit noch enger gezogen. Können Sie sich erinnern, dass Politiker in jüngster Zeit „Freiheitspakete“ geschnürt oder „Freiheitsgesetze“ erlassen hätten? Wäre doch angemessen für unsere Hemisphäre, die sich „freie Welt“ nennt. Stattdessen will man die Überwachung auf öffentlichen Plätzen ausweiten, als würden sich todesbereite Amokläufer davon abschrecken lassen. Und man will die ärztliche Schweigepflicht einschränken, als würden Terroristen mit den Worten „Herr Doktor, ich habe Kopfschmerzen, außerdem plane ich ein Attentat“ beim Arzt vorsprechen. Das Ganze ist so durchsichtig und so perfide, die Reaktionen in Presse und Öffentlichkeit sind so lau und devot, dass man das Fürchten kriegt. Aber nicht vor dem unwahrscheinlichen Fall, von einem Amokläufer erwischt zu werden, sondern vor dem sehr wahrscheinlichen, dass die Politik dabei ist, unserer Freiheit den Todesstoß zu versetzen. [link]

Polizisten im Gebüsch, Blitzkästen, Rauchverbot, Alkoholverbot usw.: Alle ordnen sich DER SICHERHEIT unter. Wir sprechen von Sicherheitsverwahrung, der weissen Todesstrafe.

Das Gegenteil von Freiheit ist Gefangenschaft, was uns als Sicherheit verkauft wird. Nutztiere leben auch in Sicherheit, bis sie nicht mehr von Nutzen sind. Sie sind der Willkür ausgeliefert.

10.02.2018

Ein demokratischer Staat wird immer totalitär

In der Schweiz soll es künftig ein nationales Register für Schwarzfahrer geben. Ein Eintrag bleibt während zwei Jahren bestehen. [link]

Ein demokratischer Staat wird immer autoritärer - ein demokratischer Staat darf kein Strafrecht haben!

09.02.2018

Stadt St. Gallen - Zuhälter wären menschlicher

Heute früh um 3 Uhr, die letzten paar Fasnächtler sind noch unterwegs, lauern drei Polizisten hinter dem Unionsgebäude versteckt auf Taxifahrer, die nicht genau innerhalb der gelben Taximarkierung anhalten. Springen hervor und nehmen dem Unglücklichen 80 Franken weg: Er hat eine ganze Nacht für nichts gearbeitet!

"Zuhälter wären menschlicher", sagt er zu uns, die wir ihn trösten. Wir lachen, doch ums Lachen ist uns nicht.

08.02.2018

Die Polizei schränkt uns heute ein

Dass wir heute, wie ihr ganz richtig schreibt, so oft sagen müssen "… das wäre heute gar nicht mehr möglich", liegt auch daran, dass im Gegensatz zu früher die Polizei allgegenwärtig ist und das kleinste Vergehen ohne einen Hauch von Toleranz bestraft. Gesetze sind ja gut und recht, aber man muss sie nicht haarklein umsetzen und bestrafen. Ob ich ausserorts 80 oder 83 Kmh fahre, ist nun wirklich egal - vor wenigen Jahren durfte man ja noch 100 Kmh fahren. Früher hatte es erstens viel weniger Polizisten, zweitens griffen sie nur bei wirklichen Notfällen ein (gerade weil sie so wenige waren), und drittens liessen sie es oft bei einer Ermahnung sein. Heute scheint es vor allem ums Einkassieren von Bussen und das Verhängen von Ausweisentzügen zu gehen (was noch viel mehr Bussgeld bringt).

Wir sollten vielleicht eine Initiative starten, zur Verkleinerung der Polizei, damit sie wieder richtige Aufgaben haben. Dann würden wir nicht nur viel Steuergelder sparen, sondern wären zudem wieder viel freier - und die Polizisten erst noch zufriedener, weil sie echte Polizeiarbeit erledigen könnten, statt auf einem Campinghocker im Gebüsch auf Autofahrer zu lauern.

07.02.2018

Wer Frieden fördern will, schafft die Billag ab

1 Mit Billag-Geld werden ausschliesslich Nato freundliche Sender finanziert. Die NATO führt illegale Kriege weltweit.

2 Das Geld wird mit einer unsozialen Haushaltsteuer eingetrieben. Es gibt arme und sehr reiche Haushalte.

Darum am 4. März 2018 JA zur #NoBillag Initiative

06.02.2018

PLAN B

Sollte die Volksinitiative NoBillag wider Erwarten nicht angenommen werden, sollten wir eine Abgaben-Initiative lancieren. Sie setzt Höchstansätze fest für:
a. Empfangsgebühren
b. Krankenkasse
c. Ordnungsbussen
d. öV-Abo
e. Vigniette
f. Zuschläge Benzin, Tabak
g. STE Mittelstand
h. Hypothekarzins, Baurechtszins, Pachtland

05.02.2018

pauvre homme

Der Erfurter-Flügel hat hoffnungsvoll begonnen und EU NATO WTO in Frage gestellt. Er wurde gestutzt. Verstanden! Und tritt nun nach Mohammed, Muezzin und Minarett.

In Frankfurt am Main, Brüssel und Genf stehen die, die Freiheit und Glück verunmöglichen, pauvre homme.

05.02.2018

No Nato - im Kopf muss es beginnen

STOP
MAKING
NATO
PEOPLE
FAMOUS

Am 4. März 2018 sind dem grössten Propagandasender der Schweiz die finanziellen Mittel zu entziehen: JA zur No-Billag-Initiative


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