22. Januar 2018
Depositär der Originaltexte  Grundlage des Friedens

Freiheit. Das Jahr 2018 beginnt grossartig! Globalismus. Korea. Schweiz. Buchhaltungs­unterricht für Ueli und Thomas. Ich möchte nicht überheblich sein. Ohne Zwang!

Freiheit

Sei wachsam,
  Böses nicht mit Bösem zu vergelten,

und achtsam,
  es nicht zu tun oder zu fordern.

Herrschaft der Mehrheit über alle ist schlecht.

Ja, und womit wird Herrschaft ausgeübt? Mit der Peitsche. Nimm der Mehrheit die Peitsche, das Strafrecht weg, so ergibt sich Ordnung durch Dialog und mehrheitlichen Entscheid. Jedoch, keinesfalls soll ein Entscheid mit Gewalt durchgesetzt werden.

Das Jahr 2018 beginnt grossartig: Eine Zwangsgebühr und zwei Steuern entfallen!

Die montagsZeitung empfiehlt den Stimmberechtigten am 4. März 2018 wie folgt zu stimmen:

NEIN zur Finanzordnung 2021
JA zur No-Billag-Initiative

Ich bin nicht gegen SRF, wie ich auch nicht gegen NZZ oder BLICK bin, sie jedoch nicht unterstütze. Ich unterstütze sich nicht, weil sie autoritäre Strukturen propagieren - namentlich das Gedankengut Nato. Für mich ist die Nato eine grauenhafte Organisation mit all den illegalen Kriegen, den Regime-Changes, ihrem Recht, das auf Gier, Habgier und Egoismus beruht. Ich will weg vom Faschismus.

Sie kämpfen um die Gebühren. Sie kämpfen dafür, dass ich sie bezahle, obwohl ich aus diesem Verein (SRG ist ein Verein mit Sitz in Bern) austreten möchte, ganz überzeugt austreten möchte. Nein danke, ich will nicht in diesem Verein sein, ich unterstütze ihn nicht und ihr sollt mich nicht zwingen, ihn unterstützen zu müssen.

Globalismus

Die Maske

Das AfD- und aller Parteien Problem ist, sie bekämpfen Symptome und nicht die Ursache: Die Verschmelzung von Staat und Grosskapital.

Unter der Maske 'Nato' glüht der Faschismus und raubt und mordet weltweit. Jedoch an die Nato traut sich keine ran.

Vor 18 Jahren, also bei der Gründung der Welthandelsorganisation (WTO), wurde ein Legitimitäts-Diskurs geführt, wo die Frage der Legitimität einer Welthandels­organisation, einer Weltbank oder eines Währungsfonds gestellt wurde.

Um all diese supranationalen Organisationen ging es damals im Kern. Davon ist heute überhaupt keine Rede mehr - ausgeblendet, darüber reden wir nicht mehr!

Die Linken sind für Globalismus. Doch bei Globalismus geht es nicht um Frieden - was global wünschenswert wäre -, sondern um die Interessen der tausend transatlantischen Weltkonzerne. Und hinter diesen Weltkonzernen stehen Eigentümer - Menschen! - und niemand weiss wer diese sind. Wir vermuten den einen oder anderen - doch sind es 1000 oder weniger Einzelne, die die Menschheit wie eine Schafherde vor sich hintreiben, die Nato als Schäferhund mal hier mal dort eingreifen lassen, schon mal bereit sind zehn- oder hunderttausende Schafe zu töten, und denen es egal ist, wenn Schafe verhungern?

Viele Linke sehen das Leid, die Ungerechtigkeit und demonstrierten gegen den Globalismus - in einer Allianz mit Rechten, denen Globalismus ebenso ungeheuerlich ist. Doch Linke können nicht Rechte sein und so stehen sie zwischen zwei Stühlen: Globalismus und Nationalismus. Natürlich sind sie vehement gegen den Nationalismus: "Schande, Nazi!" Jedoch: Die Linke und alle die den Globalismus propagieren sind extremer als die Rechte. Sie sind rechtsextrem.

Globalismus ist die Endstufe des Totalitarismus, Nationalismus ist ein räumlich begrenzter Totalitarismus - aber Freiheit ist ganz auf der anderen Seite zu suchen: In Gemeinschaften und Konföderationen ohne Zwang!

Freiheit oder Gleichheit?

"Wer irgendwem ein Strafrecht gibt, wird früher oder später ganz gleich, gleichgeschaltet, oder im Gefängnis sein." Ich sehe eine ursprünglich freie Person, die immer gleicher und letztlich im Heer der Gleichen, der Ängstlichen, der Angepassten, der Soldaten verschwindet: zur Schafherde gehört, jederzeit bereit, sich in andere Schafe zu stürzen, wenn der Hirt sie dazu treibt.

Jede Demokratie mit Strafrecht entwickelt sich zu einem totalitären Regime der Gleichen! Und die Norm, innert der man gleich ist, wird immer enger, die Schafe immer intoleranter, ängstlicher und unvorstellbar grausam, wenn die Angst in Wut übergeht.

Wenn eine Gemeinschaft sagt, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht töten (strafen), dann gilt das auch für die Mehrheit!

Natürlich müssen wir den Raub der natürlichen Ressourcen korrigieren. Diese Beute ist doch der Grund aller Kriege.

Korea

Da die Welt dem Krieg in Asien immer näher kommt, gibt es ein westliches Narrativ mit Nordkorea als Aggressor, der um jeden Preis kontrolliert und bestraft werden muss. Und angesichts dieser Erzählung beginnt das ohrenbetäubende Schweigen der Intellektuellen in Nordatlantik.

Der Moon-Putin-Plan: Ein möglicher Weg zum Frieden

Ein möglicher Weg, den Frieden in Asien voranzubringen, ist der Moon-Putin-Plan, der im September 2017 am Eastern Economic Forum in Wladiwostok enthüllt wurde. Präsident Moon (Südkorea) bezeichnete sie als neun "Brücken" der Zusammenarbeit zwischen Südkorea und Russland via Nordkorea.

"Gas 1, Eisenbahnen 2, Häfen 3, Elektrizität 4, Nordseeroute 5, Schiffbau 6, Arbeitsplätze 7, Landwirtschaft 8 und Fischerei 9". Die sibirischen Öl- und Gaspipelines würden auf Korea, sowohl im Norden als auch im Süden, sowie auf Japan ausgedehnt. Beide Koreas würden mit den ausgedehnten Eisenbahnnetzen der Pekinger Belt and Road Initiative, einschliesslich der Hochgeschwindigkeits-Eisenbahn, und der Eurasischen Wirtschaftsunion, zu der auch die Transsibirische Eisenbahn gehört, verbunden sein.

Dazu meint Gavan McCormack, emeritierter Professor der Australian National University: "Nordkorea würde die Sicherheitsgarantie der Fünf (Südkorea, China, Russland, Japan, Nordkorea) akzeptieren, von weiteren Nuklear- oder Raketentests absehen, seine bestehenden Programme auf Eis legen ("einfrieren") und seine ersehnte "Normalisierung" in Form der Eingliederung in regionale Gruppierungen, der Aufhebung von Sanktionen und der Normalisierung der Beziehungen zu seinen Nachbarstaaten erreichen.

Eine 5-Win-Situation. Dieser Moon-Putin-Plan hat das Potenzial, alle beteiligten Staaten zu befriedigen, möglicherweise sogar die USA. Man könnte denken: "Abgemachtes Geschäft. Problem gelöst." Doch die Mainstream-Journalisten in Japan (MNNA) und in den Nato-Ländern haben diesen Friedensplan weitgehend ignoriert. Einzig US-Präsident Trump äusserte sich positiv darüber, dass Gespräche zwischen Moon und Kim stattfinden. Why?

Länder Europas: Steigt endlich aus der Nato aus! Kündigt die Beziehung zu diesem Syndikat! Kündigt die Mainstream-Abos, unterstützt Nato-Medien nicht! Wählt keine Nato-Parteien - unterstützt nicht länger das Grosskapital, befreit euch! Schweizerinnen und Schweizer: Stimmt am 4. März JA zur No-Billag-Initiative und NEIN zur Finanzordnung2021.

Schweiz

«Vom Gemüseproduzenten zum Vermieter», betitelt ein Gemüsebauer (54), der sein Unternehmen aufgibt, seinen neuen Lebensabschnitt. Sein Landwirtschaftsland verpachtet er und die verschiedenen Gebäude auf seinem Grundstück wird er in Zukunft ausmieten als Einstell- und Gewerberäume. Wucher statt Arbeit. "Toll, der Liberalismus", sagt sich der Ex-Bauer und schaut den Paupers zu, wie es vor dem 19. Jahrhundert die Aristokraten taten.

«Vom Land der Hirten zum Land der Spekulanten», könnte die Schweizerische Nationalbank ihren Jahresabschluss betiteln, der mit 54 Milliarden Franken Gewinn abschliesst - das Doppelte, das die Schweizer Wirtschaft mit Warenhandel erwirtschaftet, "verdient" die Nationalbank. Wie? Mit Zinsgeschäften. Aber die Zinsen sind doch bei null?

Nicht mit klassischen Zinsgeschäften, sondern mit Währungsdarlehen: Mit Verkauf- und Rückkaufgeschäften, auch Leerhandel oder Termingeschäfte genannt. Die Schweizerische Nationalbank hat enorme Währungsreserven gebildet und diese Reserven vermietet sie für eine gewisse Zeit gegen eine gewisse Gebühr (Zinsen) und diese Gebühr abzüglich Währungsverluste zuzüglich -gewinne ergibt einen Gewinn von 54 Milliarden Franken.

Aber wer mietet Währungen für eine gewisse Zeit?

Jeder Geschäftspartner, der die Gebühren bezahlen kann. Und was macht er damit? Er verkauft die gemietete Währung gegen eine zweite Währung und verkauft die zweite Währung, wenn er für die gemietete Währung mehr erhält, als er gegeben hat. Das ist sein Rohertrag und abzüglich der Gebühren sein Gewinn. Hä, was, wie?

Der US-Dollar ist gegenüber dem Euro im letzten Jahr 13 Prozent gesunken. Mietest du ein Dollar-Paket und verkaufst die Dollar gegen Euro, erhältst du Ende Jahr 13 Prozent mehr Dollar, als du gemietet hast. Abzüglich der Gebühren ist das dein Gewinn. Damit lässt's sich leben, hervorragend leben, wenn du 1 Milliarde Dollar mietest, sind 130 Millionen abzüglich der Gebühren dir - hast du verdient, strenge Arbeit! Wenn du denkst, der Euro sinkt gegenüber einer anderen Währung, mietest du ein Euro-Paket. Easy! Du kannst auch nur kurz mieten, quasi jede Kursschwankung auskosten-verursachen. Wooow!

Doch was macht die Schweizerische Nationalbank mit dem Gewinn von 54 Milliarden Franken?

Gute Frage. Auf der Westseite des Bundesplatzes in Bern braucht der Schweizer Finanzminister Ueli Maurer 43.5 Milliarden Franken und will dieses Geld mit der Direkten Bundessteuer und der Mehrwertsteuer eintreiben. Für das Eintreiben allein benötigt er einen Drittel!

Wäre es da nicht besser, wir würden die direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer einfach streichen und für den Bund das gewonnene Geld auf der Ostseite des Bundesplatzes verwenden?

Gewiss, und das wird so werden, wenn wir die Finanzordnung 2021 am 4. März ablehnen. Warum die montagsZeitung die einzige Zeitung ist, die eine Verwendung für die 54 Milliarden Franken sieht, ist uns selbst ein Rätsel! Gleichgeschaltet machen die vier Medienkonzerne SRF, Tamedia (41%), Ringier (22%) und die NZZ-Gruppe (13%) keinen Vorschlag und publizieren auch niemanden, der so etwas sagt. Die Bundesparlamentarier waren zu null für die Verlängerung der direkten Bundessteuer und der Mehrwertsteuer bis 2035. Was haben wir für welche nach Bern delegiert!

Buchhaltungsunterricht für Ueli Maurer und Thomas Jordan

Der Bund - im Gegensatz zu Kantonen und Gemeinden - braucht keine Steuern! Ihm allein steht das Recht zur Ausgabe von Münzen und Banknoten zu (Art. 99 BV). Der Bund kann als Mitwirkender Geld schuldfrei ausgeben und die Zentralbank kann die Geldmenge mindern. Dieses Vorgehen entspricht der Bundesverfassung, es ist keine Verfassungs­änderung nötig.


Bonjour mes amies, asseyez-vous! Heute lernen wir ein neues Konto in der Kontenklasse Aktiven kennen. Ueli, was sind Aktiven?

Aktiven zeigen in der Buchhaltung, was das Unternehmen an Aktiven, also an Vermögen hat.

Bon. Thomas, sind Kasse, Postkonto, Bankkonto, Maschinen, Fahrzeuge, Mobiliar und Liegenschaften Aktiven?

Ja.

Richtig. Sind immaterielle Anlagen wie Patente, Lizenzen, Urheberrechte auch Aktiven?

Ja.

Richtig. Kennt ihr noch andere immateriellen Anlagen, Ueli?

Äh, selbst geschriebene Software ...

Prima! und in dieser Kontengruppe immateriellen Anlagen gibt es eine Untergruppe Goodwill, was ist Goodwill, Thomas?

Goodwill ist, wenn ich etwas irgendwem zuliebe mache, meinen guten Willen zeige, oder?

Ja schon, aber das kann man nicht verbuchen. Goodwill im buchhalterischen Sinn meint einen Geschäftsmehrwert. Etwas, das ein Käufer des Unternehmens unbestritten und offensichtlich nebst dem Wert aller anderen Aktiven noch dazu erhält. Was könnte das sein, Ueli?

--

Bei einer Zentralbank, Thomas?

Wir haben alles verbucht. Devisen, Darlehen, Anlagen, Immobilien, auch Software ... einen zusätzlichen Geschäftsmehrwert, ich passe!

Wie würdest du denn schuldfreies Geld verbuchen?

Das kann ich nicht verbuchen. Die Zentralbank gibt Geld nur gegen fremde Währungen oder als rückzahlbare Darlehen. Also verschenken können wir kein Geld, wäre ja noch lustig, gell Ueli, dann hätten wir keine Probleme! 30 Kampfflugzeuge? Auch nehmen wir doch 60!   *alle lachen*

Angenommen du müsstest es doch irgendwie verbuchen, wäre die Zentralbank dann mehr wert?

Ja sicher, sobald es in Umlauf ist.

Und dieser Wert ist nicht greifbar, also immateriell, und doch unbestritten und offensichtlich, denn das schuldfreie Geld ist ja in Umlauf.

Ja.

Gut! Nehmt eure Hefte hervor. Wir eröffnen ein neues Konto in der Kontenklasse Aktiven, Kontenhauptgruppe 14 Anlagevermögen, Kontengruppe 170 Immaterielle Anlagen, die Untergruppe 177.0 Goodwill mit der Kontonummer 1770 und der Kontobezeichnung Goodwill (Geschäftsmehrwert). Ueli, wie viel Geld hat das Parlament bewilligt?

43.5 Milliarden Franken.

Und wie buchst du das bewilligte Geld, Thomas?

Goodwill (Geschäftsmehrwert) an Geld in Umlauf (Girokonto Bund), Franken 43.5 Milliarden.

Super! Ueli, jetzt kannst du zahlen, was das Parlament beschlossen hat. Und Thomas, wie verbuchen wir den Gewinn von 54 Milliarden Franken?

Gewinn an Goodwill, 43.5 Milliarden Franken
Gewinn an Kantone, 2.0 Milliarden Franken
Gewinn an Währungsreserven, 8.5 Milliarden Franken.

Sehr schön, das schuldfreie Geld ist also wieder verschwunden, getilgt durch den Gewinn der Zentralbank. Ueli, aber nicht übermütig werden, sonst habt ihr eine Inflation und der Franken wird schwächer - wobei, schwächer könnte er schon werden. Die Importe würden etwas teurer, was die Landwirte und Gemüsebauer freut, und Export und Tourismus würden günstiger, was Arbeitsplätze schafft. Doch hübsch langsam, denn mit dem Wegfallen der direkten Bundessteuer und der Mehrwertsteuer erhält die Schweizer Wirtschaft sowieso neuen Schwung.

Et bien, dann bis zum nächsten Mal mes amies.

Ich möchte nicht überheblich sein

Ich möchte nicht überheblich sein und Ueli und Thomas können in vielen Dingen mehr als ich. Thomas kann in einem Jahr mit 900 Angestellten 54 Milliarden Gewinn machen. Das kann ich nicht. Ueli und die sechs Mitglieder des Bundesrates stehen der ganzen Schweiz vor und führen sie.

Doch in Bezug zum Geld haben sie eine ganz andere Sichtweise, die geprägt ist vom Wertdenken: Geld hat seinen Wert im Kontext der anderen Währungen. Der Schweizer Franken hat einen Wert, weil der Währungskorb, die Devisen im Besitz der SNB, einen Wert haben und der Franken den Anteil an diesem Korb widerspiegelt. Verändern sich die Werte im Korb, wird neu gerechnet, damit der Anteilsschein am Währungskorb - der Franken - wieder stimmt. Das ist hochkompliziert und verändert sich dauernd, auch durch die geförderten Spekulationsgeschäfte, die so viel Gewinn abwerfen.

Aus Sicht des Finanzmarktes hat das Geld einen mathematischen Wert und entspricht einem Anteil an ... Währungen ..., doch jede Währung ist wiederum Geld, das den Anteil eines Währungskorbes widergibt. Die Währungen sind zu einem Perpetuum mobile geworden, das sich laufend neu berechnet, ohne eine reale Grundlage zu haben: Die Realität, der Mensch, muss sich der Mathematik fügen, der Finanzordnung, dem Finanzmarkt unterwerfen. Die Folgen sind verheerend.

Geld muss dem Menschen dienen, nicht umgekehrt. Jedoch, Geld kann nur dem Menschen dienen, wenn es auf Dauer lokal von der Bevölkerung geschöpft und gemindert werden kann und damit jegliche Machtansammlung unterbindet.

Goodwill

Dies bedeutet, dass jede Gemeinde mit der einfachen Buchung "Goodwill an Girokonto (Gemeinde Mörschwil)" Geld schöpfen kann und die Zentralbank aus ihren Gewinnen das Konto Goodwill auf einem Stand hält, der "dem Gesamtinteresse des Landes dient".

Währungspolitik

Die Währungspolitik ist ebenso einfach, weil sie real ist: Ein Franken entspricht der fremden Währung aufgrund des "täglichen Brotes" hier wie dort. Wir können den Korb "unser tägliches Brot" aus verschiedenen Waren, die es hier wie dort gibt, bilden und daraus einen realen Tauschwert errechnen. Wenn ein Big Mac (Brötchen mit Sesam, Käse, Zwiebeln, Salat, Essiggurke, Rindfleisch, Sauce und Arbeit, Abgaben, Kapital und Zinsen) bei uns Fr. 6.50 kostet und in Konstanz € 3.79, ist der Kurs 6.50 zu 3.79 oder auf eins gerechnet:

  1 Franken = 0.58 Euro
  1 Euro = 1.72 Franken

und dieser Kurs bleibt über eine lange Zeit konstant.

Thomas geht zukünftig mit einem Korb "tägliches Brot" ins Ausland und kauft Waren (Big Mac) und errechnet daraus den Kurs. Er handelt nicht mit Währungen, sondern publiziert einfach den Kurs. Auch die Gemeinde handelt nicht mit Währungen. Sie bietet jedoch nach dem Prinzip First in first out eine Tauschbörse an, wobei sie das Out beschränken und vom Kommittenten (das ist der, der das fremde Geld in Kommission gegeben hat) eine Gebühr verlangen kann, wenn seine Währung verkauft wurde.

Tauschbörse (Kommissionsgeschäft)

Wer für Waren und Dienstleistungen fremde Währungen entgegen­genom­men hat, kann diese bei der Gemeinde zuhanden der Nationalbank in Kommission geben. Bildlich gesehen hat die Nationalbank eine Euro-Schublade und wer Euro bringt, dessen Bündel wird hintenangestellt. Wer Euro benötigt, erhält, was er benötigt, aus den vordersten Bündeln. Was der Käufer für die Euro bezahlt, wird dem Kommittenten gutgeschrieben, dem das Bündel gehörte.

Die Gemeinde kann den Bezug einschränken, damit jeder die Möglichkeit hat, Euro zu erwerben, oder sie kann den Käufer bevorzugen, der damit fürs Land wichtige Güter einkauft. Sind keine Euro in der Euro-Schublade, liegt es am Unternehmen im Ausland, ob es Schweizer Franken akzeptiert - und dann bei sich in Kommission gibt oder in der Schweiz ausgibt.

Währungsreserven

Die Schweizerische Nationalbank bildet aus den Erträgen des Kommissionsgeschäftes ausreichende Währungsreserven.

Grundsätzlich verändert sich für den Konsumenten nichts, ausser dass ihm fremde Währungen nicht sofort gutgeschrieben werden.

Mit Goodwill/Minderung und Währung/Kommissionsgeschäft haben wir eine andere Geld- und Währungspolitik als die heutige. Eine Geld- und Währungspolitik, die dem Menschen dient.

Alle 246 Volksvertreter in der Bundesversammlung sehen diese Alternative nicht, dabei wäre sie ohne Änderung der Bundesverfassung möglich. Man müsste die Alternative nur sehen wollen und dem Aufschrei des Finanzmarktes, der Währungsspekulanten, der Nato entgegentreten.

Keine Steuern

Ein vernünftiges Wirtschaftssystem kommt ohne Steuern - ohne Zwang! - aus. Wenn etwas nicht funktioniert, ist es ein Unding, den Zwang zu erhöhen. Das System muss geändert werden! Zwischen Goodwill und Minderung muss eine Balance gefunden werden und weil wir nicht allein auf der Welt sind, ist Freundschaft - ein faires Kommissionsgeschäft - unabdingbar, wenn wir das Morden und Rauben, das Plündern der Nachbarstaaten aufgeben und Frieden schliessen und bewahren wollen.

Ohne Zwang!

Ohne Zwang! In diesem Sinn empfiehlt die montagsZeitung den Stimmberechtigten, am 4. März 2018 zu stimmen.

24.01.2018

Demokratie, dass ich nicht lache!

Demokratie ist, wenn in der Schweiz eine angebliche Mehrheit - nämlich 101 plus 24 Menschen - über 8 Millionen Menschen herrscht. Demokratie ist, wenn in Deutschland eine angebliche Mehrheit - nämlich 355 Menschen - über 80 Millionen Menschen herrscht. Demokratie ist, wenn in der Europäischen Union eine angebliche Mehrheit - nämlich 14 Menschen - über 510 Millionen Menschen herrscht. Und was will die Nato weltweit herbeibomben: Demokratie! Hahahahah, das sei Freiheit! Hahahahah

23.01.2018

Nato ravages Iraq

BRÜSSEL, 23.01.2018 - "Good phone call with Prime Minister Haider Al-Abadi today. NATO stands with Iraq in the fight against terrorism", meldet heute Jens Stoltenberg, Nato-Generalsekretär.

Der Irak wurde 2003 von der Nato völkerrechtswidrig angegriffen. Es begann mit einer Lüge. Seither lassen Nato und ihre Terrormilizen (IS) das Land nicht in Ruhe. "Good phone call with Prime Minister of Iraq." Auf welcher Seite Haider Al-Abadi wohl steht?

23.01.2018

Nato: behind the mask

BRÜSSEL, 23.01.2018 - Brett McGurk, seit 2015 Sonderbeauftragter für die Nato-Allianz gegen den Islamischen Staat (IS), berät im Nato-Hauptquartier in Brüssel mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Seit knapp einer Woche beschiesst die Nato die kurdischsprachige Region Afrin im Gouvernement Aleppo im Nordwesten Syriens. Am Wochenende, 20./21.01.2018 begann die Invasion. Sie wird unterstützt von IS-Kräften, die dazu aus dem benachbarten syrischen Gouvernement Idlib und aus dem von der Nato besetzten Gebiet Al-Bab, ebenfalls im Gouvernement Aleppo, abgezogen wurden.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat die völkerrechtswidrige Nato-Offensive im Nordwesten des Landes verurteilt. Er drückte seine Hoffnung aus, dass die syrische Regierung und die Kurdenpartei PYD zu einem Einverständnis kommen werden, "um die nördliche Region vom der Nato und den Milizen des Terrors (IS) zu befreien".

Heinweis: Die Meldungen stammen aus Nato-Quellen, lediglich die einzelnen Nato-Mitglieder wurden nicht hervorgehoben, um das Ganze zu sehen.

22.01.2018

NATO / EU

Sehr geehrter Hr. Buerge
Aufgrund der von ihnen zutreffenden und wichtigen, im Kontex festgehaltenen weltpolitischen Vorgaenge, hoffe ich auf eine moeglichst weitreichende Leserschaft ihrer Zeitung.
Die Darstellung der EU als Friedensprojekt ist eine von der gesamten Medienlandschaft wie auch von der Politiker/innen Kaste am groessten gegenwaertig verbreitete Luege. Das Geschwisterpaar fuehrt unberechtige Kriege auf unserem Planeten. Europa steht nur noch nicht auf dem Zeitplan.

22.01.2018

Demokratie ist schlecht, sie ist das primitive Recht des Stärkeren

Was ist Demokratie anders, als das Recht des Stärkeren, der Mehrheit? Und wohin führt sie: "Die Demokratie führt stets zu totalitären Regimen." - Erik von Kuehnelt (siehe letzte mZ).

Demokratie ist ersatzlos durch DIALOG zu ersetzen. Die Landsgemeinde tritt zusammen, um miteinander zu sprechen, das Initiativrecht und Vorlagen des Parlaments beinhalten lediglich, über ein bestimmtes Thema zu sprechen, einen DIALOG auszulösen. Und um das Parlament im Losverfahren zu wählen.

Die souveräne Landsgemeinde ist quasi ein Unternehmen, das sich selbst gehört und dessen oberstes Organ die Stimmberechtigten sind. Das Unternehmen hat drei Rechte: 1. Ihm allein steht das Recht zur Ausgabe von Münzen und Banknoten zu. 2. Es allein hat das Recht, natürliche Ressourcen zuzuteilen. 3. Es soll für Frieden sorgen und darf Unfriedenstifter 40 Tage in Mediationshaft nehmen.

Und die Landsgemeinde hat die Pflicht, diese drei Rechte GEWALTLOS zu verteidigen, denn Gewalt ist nicht nötig, wenn die Einwohner das Monopol anerkennen und immer wieder errichten, und sie ist nutzlos, wenn dem nicht so ist!

22.01.2018

Die Demokratie ist in Gefahr!

Die Demokratie in der Schweiz ist weit älter als die Billag oder die SRG. Vielleicht wäre sie auch nie entstanden, wenn die Habsburger Rundfunk Gesellschaft (HRG) die Bevölkerung "informiert" hätte.

Doch als die Waldstätte zu den Abgaben an Kaiser Heinrich VII. auch noch Habsburger Zwangsgebühren abliefern mussten, hat's ihnen gereicht. "Ihr habt aber auch gar kein Demokratieverständnis und Unsolidarisch seid ihr noch dazu!" rief Herzog Leopold, der im Herbst 1315 mit Gefolge über Aegeri Richtung Einsiedeln zog und von Schwyzer Haudegen überfallen wurde.


Kommentare zur vorangegangenen montagsZeitung