Jedes Verbot und jede Pflicht ist Gewalt, wir sind eine sehr gewalttätige Gesellschaft. Das Patriarchat in unseren Köpfen! Matriarchale Entwicklung. Die Sezession der Heimat. Liebe Katalanen, liebe Griechen, lieber Yanis Varoufakis. Liebe. Vertragsfreiheit ist keine Freiheit!
Seine Meinung kundzutun hat nichts mit Gewalt zu tun und ist ausserordentlich wichtig! Jedoch soll aus dieser Meinung heraus nicht zu Gewalt aufgerufen werden.
Gewalt ist keine Lösung. Wir sollten dieser Versuchung nicht erliegen, um Probleme zu lösen. Denn hinter jedem Problem liegt eine tiefere Ursache und diese sollen wir suchen und benennen. Daraus entwickeln sich Lösungen 'von allein'.
Das 'Von allein' und der Weg dorthin beantwortet vielleicht auch die Frage, wer und was heilt.
In diesem Zusammenhang scheint mir wichtig, dass die Gemeinschaft eine matriarchale Entwicklung fördert; die Töchter stärken die Gemeinde, die Söhne andere. Eine patriarchale Kultur hingegen ist die Ursache von Krieg.
Wo bleiben die Feministinnen/Politikerinnen, die sich für Mütter und Kinder - fürs Matriarchat - engagieren? Sie sind nirgends zu sehen. Im Gegenteil: Sie bilden eine unheilige Allianz mit dem Kapital. Kinder sollen immer früher und immer länger fremdbetreut werden (24x7 Kita), damit sich die Mutter auf dem Arbeitsmarkt verwirklichen kann - Kapitalismus pur.
Die Dunkelmächte - vorgetragen vom Mainstream - haben ganze Arbeit geleistet. Frauen haben Angst vor anderen Frauen: dass sie ausgegrenzt, diffamiert und als Dummchen oder Hure abgestempelt werden - je nach dem, in welche Richtung sie von der patriarchalen Norm abweichen.
Mir ist keine Tierart bekannt, die eine Gruppe bildet und die Weibchen aus der Gemeinschaft vertreibt. Es ist stets umgekehrt und damit ein Naturgesetz: Der Same geht und nicht die Pflanze.
Würden Hähne Hühner aus der Gruppe ausschliessen, müssten Hähne Hühner bei anderen Gruppen ergattern und sehr rasch würden die Gruppen einander bekriegen. Das tut nur das dümmste Vieh: der Mensch. Und er wundert sich, warum alle anderen Tierarten die eigene Art achten, nie Kriege oder gar einen Weltkrieg anzetteln ... und aus diesem Unterschied heraus hält er sich für die allen Tieren überlegene Art.
In der Tat stellt sich der Mensch damit über die Natur und das kommt auf die Dauer nicht gut und das Ende der Kultur Menschen ist absehbar - sie haben die falsche, eine unnatürliche Kultur entwickelt: Das Patriarchat. Die Hähne bleiben und ergattern sich Hühner.
Diese Kultur ist unnatürlich und damit falsch und tödlich. Die neuste Reformation dieser Kultur setzt sich den Hahn sogar auf die Spitze ihres Turms!
Ich hoffe, dass ihr Hühner - und das meine ich nicht abwertend, ihr könnt es durch Löwin oder Delfin ersetzen! - damit die patriarchale Struktur seht, in der sich unsere Kultur bewegt, und seht, warum sich, trotz allen guten Gedanken, darin nie eine vernünftige Lösung ergibt.
Tut die Gemeinde dies, gehen Land und Wohnungen stets mütterlichers weiter. Es kommen ortsfremde Männer dazu und die Brüder verlassen den Ort und die Orte bleiben sich brüderlich verbunden. Freiheit dem Geist, Gleichheit dem Miteinander (kein Wucher, keine Strafen), Brüderlichkeit der Verbundenheit (Wirtschaft).
Grenzen, Länder, Nationen, Supranationen oder gar eine einzige Globalnation sind irrationaler Wahnsinn Einzelner. Ihrer Meinung sollen wir nicht folgen. Es gibt nur Gemeinden, Heimat. Und diese Heimat verlassen die Söhne und finden eine neue und bleiben der alten, dem Geburtsort, verbunden.
Wieder haben die Mächtigen Europa an den Abgrund geführt und es bedarf unserer aller Kraft, diesen Parteien den Stecker zu ziehen: Raus aus der Nato, raus aus der EU, raus aus Spanien, raus aus Katalonien, raus aus Strukturen einer Grossstadt und es bleibt: meine kleine Stadt, mein Quartier, meine Gemeinde, meine Heimat, wo wir uns versammeln und alle gleich sind - keiner ist ein Wucherer. Die Buben verlassen das Quartier, die Mädchen vielleicht auch - doch ist es ein natürlicher Wunsch, dass die Mädchen, das Leben, zurückkehrt. Kehren sie nicht wieder, ist der Ort verloren, liegt brach bis er eines Tages vielleicht neu besiedelt wird.
Wir wissen eigentlich sehr genau, was Geld ist: Ein Verrechnungssystem unter den Menschen. Grundsätzlich kann jeder Mensch Geld schöpfen, also einen Gutschein für zukünftige Arbeit ausstellen und damit die Arbeit eines anderen bezahlen. Denn mehr ist das Geld nicht, das erstmals in Umlauf kommt, als ein Versprechen: Ich arbeite es wieder zurück.
Geld machen ist nicht schwer! Wie Visitenkarten gestalten wir die einzelnen Noten in einer Stückelung, die es uns erlaubt, jeden Betrag zwischen 1 und 399 Franken zu bezahlen und wir können mehrere oder ganz viele Seiten drucken. Hoho, wir haben Geld in Hülle und Fülle! Und solange es bei mir ist, ist es nichts wert - es ist einfach bedrucktes Papier. Erst wenn ich es in Umlauf gebe, hat es seinen Wert! Dann gilt das Versprechen: Ich arbeite es wieder zurück.
Die Geldbogen schneide ich entlang der vorgegebenen Linien und fertig sind meine Noten. Der Kreis oben wird mit dem Schneiden halbiert und dient dem Sortieren der Noten: Wenn ich von oben auf das Bündel schaue, sehe ich bei der 1er-Note einen schwarzen Strich links und bei der 200er-Note ist er ganz rechts. Oder ich stanze die Kreise aus, dann wird's sogar für Blinde sehr einfach.
Ich habe immer Geld und habe ich einmal keines, gehe ich zur Regiobuchhaltung und drucke neues. So einfach!
Die Regiobuchhaltung ist keine eigentliche Bank, sondern a. eine Druckerei und b. eine Verrechnungsstelle.
Die Regiobuchhaltung druckt auf speziellem Papier die individuellen Geldbogen, schneidet sie zu und gibt sie dem Kunden. Gratis oder gegen ein kleines Entgelt.
Die Noten sind bis jeweils zum Jahresende gültig, danach werden alle Noten bei der Verrechnungsstelle eingereicht und es kommt die Stunde der Wahrheit: Wie viele Noten habe ich in Umlauf gebracht und wie viele wieder zurückgearbeitet? Habe ich mehr gearbeitet als ausgegeben oder umgekehrt, mehr ausgegeben als gearbeitet?
Habe ich im vergangenen Jahr etwas Grosses, vielleicht ein Haus gekauft, ist es sehr wahrscheinlich, dass ich die Geldsumme noch nicht abgearbeitet habe und noch einige Jahre arbeiten werde, bis ich bei der Verrechnungsstelle auf null bin.
Diejenigen, die über null sind, können mit bestem Gewissen neues Geld drucken - doch wenn sie beständig Jahr für Jahr mehr und mehr über null steigen, müssten sie sich die Frage stellen: Wer ist deswegen beständig unter null und kann sein Versprechen: Ich arbeite es wieder zurück, gar nicht erfüllen, weil ich ihm keinen Raum lasse?
Diejenigen, die unter null sind und beständig Jahr für Jahr mehr und mehr unter null sinken, müssen sich die Frage stellen: Warum arbeite ich nicht so viel, wie ich verbrauche? Das kann gute Gründe haben: Alte und Invalide brauchen nicht zu arbeiten. Doch wenn ich weder alt noch invalid bin, sollte ich schon etwas tun für die Gemeinschaft.
Unternehmen nehmen Geld kollektiv ein und zahlen damit Lieferanten und die Löhne an die Arbeitnehmer. Die Regiobuchhaltung bucht Rechnungen und Löhne beim Unternehmen ab und schreibt sie Lieferanten und Arbeitnehmern gut. Auch hier gilt: Ein Unternehmen soll nicht beständig Jahr für Jahr mehr und mehr unter null sinken. Doch für das Wohl der Allgemeinheit ist es ebenso störend, wenn ein Unternehmen Jahr für Jahr beständig mehr und mehr über null steigt: Es lässt anderen keinen Raum!
Als letztes haben wir öffentliche Unternehmen, die kein oder wenig Geld einnehmen. Sie sind unter null und sinken und sinken beständig.
Öffentliche Unternehmen und langfristig Erwerbslose sind an ein Budget gebunden. Alle anderen sind frei - mit der Einschränkung, nicht stetig mehr zu verbrauchen als zu arbeiten.
Geld kann nur dem Menschen dienen, wenn es auf Dauer dezentral vom Volk kreiert werden kann und damit jegliche Machtansammlung unterbindet.
Doch halt! Wer gleicht die Budgets aus?
Langfristig diejenigen Unternehmen und Personen, die über null sind. Die Verrechnungsstelle kürzt die Guthaben jeweils um 2.5 Prozent, höchstens jedoch zwölfmal im Jahr, und finanziert damit die Budgets (Schulden) der öffentlichen Hand.
Wer seine Region liebt, wird einen CHR weder teurer noch billiger geben - es wäre Wucher. Die Verrechnungsstelle jedoch wechselt keine Währungen; sie handelt nicht mit Geld.
Hingegen ermöglicht sie Unternehmen ausserhalb der Region, bei ihr Konten zu haben, deren Guthaben ebenfalls um den Zakat gekürzt werden.
Oben habt ihr ein fertiges Konzept, wie eure Region, euer Land souverän sein kann:
1 Peseta CAP = 1 EUR
1 Drachme GRD = 1 EUR
Zusammen mit dem Kampf gegen den Franquismus gab es eine tiefgehende anarchistische Revolution in ganz Spanien. Viele Unternehmen der spanischen Wirtschaft wurden von den Arbeitern übernommen; in anarchistischen Hochburgen wie Katalonien war der Prozentsatz oberhalb von 75%.
Fabriken wurden von Arbeiterkomitees betrieben, landwirtschaftliche Flächen wurden kollektiviert und als Freie Kommunen betrieben. Auch Unternehmen wie Hotels, Friseursalons und Restaurants wurden kollektiviert und von ihren Mitarbeitern betrieben. George Orwell beschreibt eine Szene in Aragón während dieser Zeit in seinem Buch Homage to Catalonia:
Das Unternehmen dem Arbeitnehmer, die Wohnung dem Bewohner, Geld schöpft das Volk, Geist ist frei, keine Strafen
„Ich war mehr oder weniger durch Zufall in die einzige Gemeinschaft von nennenswerter Größe in Westeuropa gekommen, wo politisches Bewusstsein und Zweifel am Kapitalismus normaler waren als das Gegenteil. Hier in Aragonien lebte man unter Zehntausenden von Menschen, die hauptsächlich, wenn auch nicht vollständig, aus der Arbeiterklasse stammten. Sie lebten alle auf dem gleichen Niveau unter den Bedingungen der Gleichheit. Theoretisch herrschte vollkommene Gleichheit, und selbst in der Praxis war man nicht weit davon entfernt. In gewisser Weise ließe sich wahrhaftig sagen, dass man hier einen Vorgeschmack des Sozialismus erlebte. Damit meine ich, dass die geistige Atmosphäre des Sozialismus vorherrschte. Viele normale Motive des zivilisierten Lebens – Snobismus, Geldschinderei, Furcht vor dem Boss und so weiter – hatten einfach aufgehört zu existieren. Die normale Klasseneinteilung der Gesellschaft war in einem Umfang verschwunden, wie man es sich in der geldgeschwängerten Luft Englands fast nicht vorstellen kann. Niemand hatte einen Herrn über sich.“ – George Orwell: Mein Katalonien
Wenn ihr ernsthaft eine Sezession anstrebt, müsst ihr die nötigen Vorbereitungen treffen, um unabhängig zu werden. Bereits heute könnt ihr Regiobuchhaltungen gründen und bereits heute kann das Volk Regiogeld schöpfen. Ihr könnt Madrid ein CAP-Konto eröffnen und dort die Steuern für Spanien gutschreiben. Ihr könnt im Ausland einkaufen und den Verkäufern CAP-Konten einrichten. Alle Fremden, die bei euch ein Konto haben, werden Waren und Dienstleistungen bei euch beziehen oder Zakat um Zakat ihr Guthaben verlieren. Das aufwändige Steuersystem könnt ihr aufheben, keine Steuern mehr in Catalonien! Die Renten sind für alle Zeiten gesichert und auch der Aufwand der öffentlichen Hand ist bezahlt, so wie es demokratisch von den Catalanen budgetiert wurde.
Vertreibt den Wucher aus Catalonien! Die Wohnung dem Bewohner, das Unternehmen dem Arbeitnehmer, Geist ist frei - kein geistiges Eigentum! Und jede Gemeinde hat das Recht zu enteignen, wenn Interessen Interessen der Gemeinde zuwiderlaufen.
Yanis Varoufakis, bist du noch da?
Wenn ihr es ernsthaft meint, dann trefft die Vorbereitungen! Jede Poststelle ist Kern einer souveränen Gemeinde und wenn ihr keine Poststellen mehr habt, dann gründet ihr neue, wo die alten waren. Den ganzen Firlefanz mit Verwaltungen und Gerichten vergesst ihr einfach, nicht aber die Betriebe, die weiterhin arbeiten und wie gewohnt die Bevölkerung mit Wasser und Energie versorgen, die Strassen reinigen und unterhalten, den Abfall entsorgen und Kranke pflegen, Kinder unterrichten usw. Und vergesst nicht, die Gefangenen zu befreien. Spätestens am dreissigsten Tag nach der Unabhängigkeit.
Wucher ist in allen Religionen verboten, niemand hält sich daran, selbst der Geist ist Wucher geworden.
Ernsthaft. Wisst ihr, was ihr getan habt? Ihr habt euch von Ideologien befreit, ihr seid unabhängig geworden! Irgendeiner, der das kann, soll die grauenhaften Massenvernichtungswaffen noch entsorgen, denn von nun an sind wir Freunde und einander brüderlich verbunden.
Wenn ihr lest: "Kein geistiges Eigentum, kein Wucher, kein Strafrecht, kein Patriarchat", kommt euch das nicht ganz natürlich vor? Bedarf es dazu irgendwelcher Verfassungen, Gesetze, Landes-, Staats- oder Unionsgrenzen?
Freie Gemeinden, no Nato
1 Ein basisdemokratisches Land kann etwa 40'000 Bewohner umfassen (Beispiel Glarnerland). Jedes ist souverän, kein Wucher, keine Scharia, eigenes Geld.
2 Die Confoederatio vertritt ihre Interessen und fördert den Dialog unter ihnen; jedes Land kann jederzeit austreten.
(Die Millionenstadt Barcelona würde aus 40 souveränen Ländern bestehen.)
Die Welt bestünde aus rund einer Million Gemeinden mit Direktdemokratie ohne Strafrecht (Volkssouveränität, jeder ist souverän), die untereinander namentlich durch die Brüder verbunden sind.
Ist die alte Heimat in Not, wird der Bruder ihr helfen, seine Nächsten vielleicht bei sich, in der neuen Heimat aufnehmen. Und ist der Bruder in Not, wird er zu seiner Familie zurückkehren, vielleicht mit seinen Nächsten.
Kein Mensch braucht einen Pass und andere staatliche Anerkennungen, jeder ist souverän! Die Menschheit bildet aus diesen basisdemokratischen Gemeinden ein Netz (Mesh), das bis ins hinterste Eck der Welt alle verbindet.
Dezentrale Netzwerke sind viel effizienter als Zentraleinheiten. Und noch eine Überlegung: Die Menschen haben durch fortlaufende Spezialisierung den technischen Fortschritt ermöglicht. Die Einzelgruppen (Unternehmen) bilden als Ganzes eine Einheit, ein Produkt.
Nur mittels Gewalt (Staat) können Konzerne bestehen und sie - Konzerne und Staat - verhindern den Fortschritt.
Im Matriarchat gehört das gemeinsam genutzte Eigentum (Wohnung, Auto usw.) der Mutter. Sie und die Kinder bleiben, der Vater geht. Geht er als Freund, wird er weiterhin die Kinder hüten. Väter sind die besten Kinderhüter! Montags, diensttags ist Vaterhütetag, am Sonntag machen wir einen Ausflug oder das Regenprogramm.
Die Kinder brauchen ein Zuhause, sie pendeln nicht.
Kinderhüter, Mutter und Freund können freilich zusammen plaudern, essen, wandern, feiern. Von aussen gesehen hat die Mutter zwei oder mehr Männer, wie Anna, die Grossmutter Jesus.
Und die neue Freundin des Vaters wird sich daran gewöhnen müssen, dass ihr Freund Kinder hütet - sie kann ja mithelfen, wenn's recht ist! Von aussen gesehen hat der Vater zwei oder mehr Frauen, wie Mohammed.
Diese Infobox ersetzt sämtliche Paar-Ratgeber-Bücher.
Es ist nicht wichtig, ob ihr Bett, Zimmer oder Wohnung teilt, sondern dass ihr Freunde bleibt.
Spanien, akzeptier, wenn Catalonia nicht mehr will, und geh als Freund.
"Das ist meine Frau", "das ist mein Mann", sagt jemand und meint dies in einem besitzenden Sinn.
Wie eine Sache, ein Nutz- oder Haustier gehört er oder sie mir. Ich liebe ihn, knuddle sie, wir haben eine tolle Zeit - solange die Sache mir folgt. Entgleitet sie mir, folgt er einem anderen Weibchen oder sie einem anderen Männchen, ist fertig lustig: "Entweder kommst du sofort zurück und tust dies nie wieder oder ich will dich nicht mehr." Oder die Beziehung wird gleich sofort abgebrochen und das "Geliebte" wird verjagt. Die gute Zeit wird verdrängt. "Wie konnte ich nur so dumm sein!"
Weil der Andere Eigentum ist, will ich mich auch versichern, dass er mir bleibt. Und der Andere versichert sich auch, damit seine Investition in die Partnerschaft sich lohnt. Wir sagen dem: Sie heiraten.
Ansich sind unkündbare Verträge nichtig, doch bei der wichtigen Sache Heiraten machen wir eine Ausnahme: Auf ewig, bis dass der Tod uns scheidet! Und wir lernen gleich noch etwas: Auch unkündbare, ewige Verträge können aufgelöst werden - womit wir mitten im Völkerrecht sind:
Darf Katalonien sich von Spanien scheiden? Katalonien will, Spanien will nicht. Nach herkömmlichem Recht wird ein unkündbarer Vertrag nach einer Bedenkfrist von zwei Jahren auch gegen den Willen des Einen aufgelöst. Auch wenn bei einer Scheidung vieles zerbricht, sollten die beiden Geliebten sich danach nicht hassen, sondern Freunde bleiben.
"Katalonien, willst du mit mir gehen?"
"Ja, Spanien!"
und nach einiger Zeit ...
"Nein, Spanien, ich will nicht mehr mit dir gehen."
Womit wir wieder mitten in der Ehe sind: Katalonien, Alina, Sabine, Bruno, Xaver wollen nicht mehr. Also, trennt euch und bleibt Freunde.
Ja, aber die Kinder?!
Sind Mann und Frau in das Haus des Mannes gezogen, bewohnen, nutzen sie es gemeinsam ... und haben sie Kinder, ist es der Mutter, der Frau, und nicht zur Hälfte dem Mann, wie auch Katalonien nicht zur Hälfte Spanien gehört, wenn sich die beiden trennen.
Verträge - Vertragsfreiheit - ist eine wichtige Grundlage des Wuchers. Unter Vertragsfreiheit wird nicht verstanden, dass sie freiwillig eingehalten werden, sondern im Gegenteil, dass frei formulierte Verträge eingehalten werden müssen! Mit brachialer Gewalt werden Verträge durchgesetzt.
Rechtsstaat: Gesetze sind nichts anderes als Verträge, die eine Mehrheit oder eine Elite anderen aufzwingt. Beides, die Durchsetzung privater Verträge und die Durchsetzung der Gesetze hat der Rechtsstaat zu gewährleisten. Entziehen wir dem Staat das Strafrecht, kann er die Verträge nicht mehr durchsetzen und muss einvernehmliche Lösungen suchen.
Siehst du, ich soll am Strassenrand jubeln, wenn die Massenmörderin Merkel vorbeifährt, und ich soll den einfachen Mörder einsperren bis er stirbt. Ich tue beides nicht. Ich entziehe dem Staat das Strafrecht.
So wie Albrecht Glaser (AfD) dies von Islamisten fordert, sie sollen die Scharia aus dem Koran streichen, und weswegen er am 25. Oktober nicht ins Amt des Bundestagsvizepräsidenten gewählt wurde. Nur müsste der 75-Jährige den Balken im eigenen Auge auch sehen und gleiches für Deutschland fordern: Streicht das Strafrecht aus der Verfassung!
Doch wer weiss, vielleicht geht ein arabisches Land vor und hebt das Strafrecht auf. Dann zerfallen WTO, Zwangsverträge, der Wucher - und die Nato wird ins arabische Land einmarschieren und den Rechtsstaat wieder errichten.
Das entsetzliche Gedankengut der Nazi ist seit 1949 in der Nato und ihren Parteien und Medien: Hegemonie der westlichen Rasse, Hegemonie des nordatlanischen Vertrags (Kanzlerin Merkel sagt: Werte). 1950 wurde Korea überfallen, dann Vietnam ... Syrien. Statt Juden vergast, werden Muslime verhungert, weitab, wir hören die verzweifelten Laute nicht, wollen sie nicht hören. Schande!
Die Medien schreien: No Nazi! Doch ihr Schrei ist dasselbe grauenhafte Gedankengut mit Kreide gesprochen, die schwarzen Pfoten mit Teig bestrichen: Heil Nato!
Heil Organisation Nord Atlantik Vertrag!
Heil Wucher!
Heil Krieg!
Sieg Heil!
Nato ist die Organisation des Liberalismus: Privates Eigentum und Vertragsfreiheit! Nato ist der schlanke Supranationalstaat, dem die Liberalen zujubeln: Einzig eine autoritäre Organisation, die ihre Interessen durchsetzt - global und mit Krieg! Vorgeschoben werden Menschenrechte und Demokratie, doch darum geht es nicht. Es geht um grenzenlosen Wucher.
Im Sumpf des Elends wird der Mensch kein Mensch. - Johann Heinrich Pestalozzi
Im Sumpf des einhergehenden wuchernden Elends wird die Menschheit sich selbst dezimieren, bis sie schwach ist und nur noch den Herren dient, den Natos. Dann ist "Mein Kampf" gewonnen.
Nun siehst du den riesigen Sumpf, den der Erfurter Flügel, die katalonische Partei "Kandidatur der Volkseinheit" (CUP), die montagsZeitung und andere austrocknen wollen. Möge es gelingen!
31.10.2017
Vor 500 Jahren hat Luther seine 95 Thesen veröffentlich.
Luther, der den Tod von Türken, Bauern, Huren, Andersgläubigen und die unbarmherzige Verfolgung der Juden forderte. Und den Wucher pries. Dessen Geist sich über Zürich und Genf auf beiden Kontinenten des Nord Atlantiks verbreitete.
31.10.2017
Die schrecklichste aller Gewaltverherrlichungen ist in der Bibel zu finden, der Grundlage unserer christlichen Erziehung. Wer sich nicht kritisch mit Religion und "Glaube" befasst, argumentiert auf einer Wolke! Hier ein kleiner Auschnitt aus Mose:
Der Herr befiehlt die Ausrottung der Kanaaniter und ihres Götzendienstes
→ 2Mo 34,11-17
7
1 Wenn der Herr, dein Gott, dich in das Land bringt, in das du kommen wirst, um es in Besitz zu nehmen, und wenn er vor dir her viele Völker vertilgt, die Hetiter, die Girgasiter, die Amoriter, die Kanaaniter, die Pheresiter, die Hewiter und die Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du; 2 und wenn sie der Herr, dein Gott, vor dir dahingibt, daß du sie schlägst, so sollst du unbedingt an ihnen den Bann vollstrecken; du sollst keinen Bund mit ihnen machen und ihnen keine Gnade erweisen. 3 Und du sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; du sollst deine Töchter nicht ihren Söhnen [zur Frau] geben noch ihre Töchter für deine Söhne nehmen; 4 denn sie würden deine Söhne von mir abwendig machen, daß sie anderen Göttern dienen; und dann wird der Zorn des Herrn über euch entbrennen und euch bald vertilgen. 5 Vielmehr sollt ihr so mit ihnen verfahren: Ihre Altäre sollt ihr niederreißen, ihre Gedenksteine zerbrechen, ihre Aschera-Standbilder[1] zerschlagen und ihre Götzenbildnisse mit Feuer verbrennen.