22. August 2016
Depositär der Originaltexte  Grundlage des Friedens
Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Krämerhaus! Foto aus dem Bilderbuch: Die Esel des Herrn

Vorwort

Das Osterfest war nahe, und Jesus reiste nach Jerusalem. Im Tempel fand er viele Händler, die Ochsen, Schafe und Tauben verkauften. Da machte er eine Geissel aus Stricken und jagte die Händler zum Tempel hinaus, mitsamt den Schafen und Ochsen. Er stiess die Tische der Geldwechsler um und sagte: "Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Krämerhaus!"

Krämerhaus

Ich liebe dieses Bilderbuch "Die Esel des Herrn". Immer wieder habe ich darin obiges Bild vom Krämerhaus betrachtet. Jahrzehntelang. Und ich habe nicht verstanden, warum Jesus, der Friedensfürst, dermassen Gewalt anwendet. Nie tat er solches vor- und nachher. Die Erklärung der Kirche, weil es eben eine Kirche sei und man es hier nicht tut, aber um die Ecke schon, da sei es erlaubt, hat mich nie befriedigt.

Wenn es hinter der Kirche erlaubt ist, dann ist es auch in der Kirche erlaubt, denn das Haus meines Vaters besteht ja nicht aus einem Haus, sondern aus der Welt, dem Himmel als Dach, darüber das Universum, dahinter das Unendliche!

Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Krämerhaus!

Nicht nur die Wucherer, den Finanzmarkt wie wir heute sagen - auch die Händler, die Krämer vertrieb Jesus aus dem Haus meines Vaters. Was meinte er damit?

Meine Tante in Matzingen hatte einen Krämerladen und als Bub habe ich in den Ferien dort mit Freude verkauft, wenn die Türglocke endlich bimmelte. Zucker und Mehl hatten wir in grossen Schubladen, Büchsen und Pakete in den Gestellen, Bonbons für die Kinder auf der Theke. Rabattmarken gab's und man konnte anschreiben oder bezahlen. Hat Jesus meine Tante und mich deswegen nicht lieb?

Wir müssen zurückgehen bis in babylonische Zeiten. Dort haben Beamte Waren und fremde Münzen verkauft. Klingelt's? Die Beamten erhielten wie heute die Angestellten beim Aldi oder am Schalter einer Bank einen Lohn. Es gab keinen Gewinn! Was die Beamten mehr einnahmen, floss an die, die nichts hatten, darunter auch der Kaiser. "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott was Gottes ist." Nie aber nehmt mehr, als euer Lohn ist!

Sehr knapp, sehr deutlich erklärt Jesus das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Gott: Nie aber nehmt mehr, als euer Lohn ist!

Nun, das ist in einer entfesselten, liberalistischen Gesellschaft etwas schwierig! Was ist mein Lohn?

Wir wissen, dass der Mediationslohn letztes Jahr in der Schweiz 72'000 Franken brutto war. Wenn wir alle Arbeiter nach Lohn in eine Reihe stellen, verdient der in der Mitte genau diesen Betrag. Die auf der absteigenden Seite verdienen weniger und die auf der ansteigenden Seite mehr.

Meine Tante hat viel weniger als den Mediationslohn verdient und wer auf Nummer sicher geht, verlangt für sich nicht mehr als den Mediationslohn, denn was er mehr verlangt, erhält ein anderer weniger!

"Da lachen die Hühner!" ruft vor Begeisterung der Unbeirrte und nimmt gleich 5.8 Million pro Jahr, wie die Chefs der 20 grössten Firmen der Schweiz, die nächsten 30 Firmenchefs nehmen je 2.4 Millionen. Der Stadtrat nimmt das Dreifache des Mediationslohnes, der Regierungsrat das Vierfache, der Bundesrat das Sechsfache, und sie nehmen nach ihrer Amtszeit die Hälfte des Drei-, Vier oder Sechsfachen bis zum Lebensende.

Ein Stadtrat im Ruhestand, auch wenn er erst vierzig ist, erhält, so lange er lebt, mehr als ein Lehrer, der täglich unterrichtet und aus dem Bruttolohn noch eine Altersvorsorge ansparen muss.

Die Räte werden das System nicht ändern wollen!

Wir schon! Wir schlagen, ausgehend vom Mediationslohn, einen Mindestlohn von zwei Dritteln (48'000) und als Höchstlohn das Doppelte (144'000) vor. Der Mindestlohn gilt für alle Erwerbstätigen, auch für Praktikanten und Lehrlinge anteilmässig zur Zeit, die sie im Betrieb arbeiten. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 35 Stunden und jeder Niedergelassene erhält mit 60 Jahren die Hälfte des Medianlohnes als Rente.

Wir denken, dass ein solcher Vorschlag mehrheitsfähig ist, denn die wenigsten verdienen heute mehr als 144'000 brutto im Jahr bei einer 35-Stunden-Woche und niemand hat 3'000 Franken AHV oder IV im Monat.

Doch was machen wir mit dem Reingewinn, den die Eigentümer der Firmen sich ganz selbstverständlich aneignen, obwohl die Arbeitenden ihnen ihre Investitionen bereits mit den Abschreibungen voll entschädigt haben? Sie gehen zu 100 Prozent in die Kasse des "Kaisers", des Souveräns.

Und schon hören wir sie lachen, die Unbeirrten: Wir machen keinen Reingewinn mehr! Wir exportieren alles ins Ausland und reexportieren es wieder zu höheren Preisen, den Reingewinn lassen wir in Luxemburg - dem Freihandel sei Lob und Dank!

Und nun verstehen wir Jesus, der aus Stricken eine Geissel machte und sie aus dem Land jagte!

Augustputsch in Moskau: Das Ende der UdSSR vor 25 Jahren

Als Ergebnis der Perestroika wird die UdSSR in eine Russische Föderation umgewandelt. Die ersten Republiken sollten am 20. August 1991 den Unionsvertrag unterzeichnen. Diese Aufteilung der Kompetenzen und Zuständigkeiten zwischen Föderation und Republiken/Regionen wurde dann in die Verfassung der Russischen Föderation von 1993 übernommen. Damit soll die demokratische Bildung regionaler Machtorgane sowie die politische und wirtschaftliche Autonomie der kommunalen Selbstverwaltung gefördert und gesichert werden.

Nach einer unkontrollierten Dezentralisierung im Verlauf der 1990er Jahre kam es nach dem Jahr 2000 mit der neuen Regierung Putin zu einer Re-Zentralisierung der Staatsverwaltung. Sie bewirkte eine vergrösserte politische und wirtschaftliche Abhängigkeit der Regionen vom Zentrum. Die regionalen und kommunalen Machtorgane wurden dem föderalen Zentrum wieder stärker untergeordnet.

Nach 25 Jahren ist Russland ungefähr wieder da, wo es am 19. August 1991 war. „Wir haben dem Präsidenten (Gorbatschow) empfohlen, zuerst nur einen Wirtschaftsvertrag zwischen den Republiken voranzutreiben. Ökonomische und politische Reformen müssen entkoppelt werden“, forderte damals im August das putschende Kabinett der Wirtschaftszaren.

In Russland folgte auf die Aristokratie des Blutes, die Aristokratie der Funktionäre und danach die Aristokratie des Geldes: Ich bin der Zar, ich bin der Parteifunktionär, ich bin der Eigentümer - ihr müsst mir folgen und gehorchen aufs Wort. "Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt!"

Liest man allerdings Gorbatschows Buch "Perestroika", entsteht der Eindruck, dass die Macht einer neuen politischen und ökonomischen Kultur - der Vernunft - hätte weichen sollen:

"Die Menschen wollen nicht einfach nur mehr verdienen, was an sich verständlich ist; sie wollen es auf ehrliche Weise tun. Sie wollen verdienen und nicht den Staat bestehlen. Dieser Wunsch ist ganz im Sinne des Sozialismus, deshalb sollte es keine Restriktionen geben - was immer eine Person auch verdient, sie soll es erhalten."

Dieser Satz von Gorbatschow hat in Russland Gier, Habgier und Egoismus Tür und Tor geöffnet. Mächtige Oligarchen entstanden in kurzer Zeit. Der Nachsatz blieb ungehört:

"Gleichzeitig sollten wir aber auch nicht zulassen, dass jemand etwas bekommt, was er nicht verdient hat."

Offensichtlich besteht ein Zusammenhang zwischen diesem Artikel und obigem über das Krämerhaus. Wir stellen euch und Wladimir Putin, sofern er die montagsZeitung liest, die andere Perestroika demnächst vor.

Fünf Jahre Arabischer Frühling

Arabischer Frühling im Januar 2011

"Angefangen hatte der Arabische Frühling 2010 mit der Selbstverbrennung eines tunesischen Gemüsehändlers. Die Proteste führten in Marokko und Jordanien zu weitreichenden Reformen. In Tunesien, Ägypten, Libyen und Jemen stürzten sie die damaligen Machthaber. In Syrien brach ein Bürgerkrieg aus.

Auch in Jemen führten Proteste 2011 zum Fall des Machthabers. Aufgrund des immer grösser werden Drucks trat der seit 33 Jahren regierende Präsident Ali Abdullah Saleh im April 2011 zurück. Ihm wurde Straffreiheit zugesichert, das schürte den Unmut in der Bevölkerung erneut. In der Hauptstadt Sanaa kam es daraufhin zu Kämpfen zwischen Stammesmilizen und den Einheiten der Regierung, bei denen auch Saleh verletzt wurde. Bei den Präsidentschaftswahlen im November 2011 war der damalige Vizepräsident Abed Rabbo Mansur Hadi der einzige Kandidat und gewann. Regierungsgegner kritisieren, mit Hadi bleibe die alte Elite an der Macht. Dennoch versucht Saleh mit der Unterstützung der im Norden stationierten schiitischen Huthi-Rebellen wieder an die Macht zu kommen und bekämpft die Zentralregierung. Diese wird von Saudi-Arabien unterstützt, der Konflikt zwischen Rebellen und Regierung hat sich zu einem Bürgerkrieg entwickelt." Quelle: srf.ch

Westen

Der zeitgleich im Januar-Februar 2011 in den arabischen Ländern stattfindende Frühling war vom Westen vorbereitet und hetzte Gruppen aus der Bevölkerung koordiniert über Verbindungsleute, Presse, Internet, Kabel- und Satelliten-Radio/TV gegen die Regierung. In diese protestierenden Gruppen wurden Söldner eingeschleust mit dem Auftrag, Chaos zu verbreiten und die Ordnung zu zerstören. Propagandistisch wurde der Islamische Staat als Feindbild aufgebaut, dabei sind alle arabischen Länder islamistisch geprägte Staaten.

Der Islamische Staat soll bekämpft werden! Hoppla, wie früher (und heute) die sozialistischen und kommunistischen Staaten. Ein Staat ist nur mit Liberalismus denkbar: Unbeschränkte Eigentumsgarantie an Ressourcen und Wissen (Kultur). Staaten, die aus religiösen, kulturellen oder sozialen Überlegungen diese "Grundfreiheit" einschränken, werden angegriffen und zerstört.

Doch genau da läge die Grundlage für den Frieden:
In der Beschränkung des Eigentums, damit alle leben können.

Sanders Sozialismus Show

Sanders Kandidatur in den Vorwahlen der US-Demokraten schein im Nachhinein eine abgesprochene Sozialismus Show gewesen zu sein. Aussenpolitisch ist Sanders Trump viel näher als Clinton - weshalb will er, der bis anhin Parteilose, Trump verhindern und Clinton unterstützen?

Innenpolitisch gibt es Differenzen, die weder Trump noch Sanders lösen, weil beide am unbeschränkten Eigentum festhalten (Liberalismus). Ziel des Liberalismus ist, dass letztlich ein Einzelner oder eine Gruppe alles (Ressourcen und Wissen) besitzt, sich die Welt untertan macht.

In diesem Sinn ist Clinton die Geradlinige, die den Liberalismus nicht auf die USA beschränkt. Trump wird sich aussenpolitisch Clinton anschliessen oder den Liberalismus verändern müssen - warum Sanders Clinton, die den arabischen Frühling zu verantworten hat und keinen Jota vom Liberalismus abrückt, unterstützt?

Druschba (russ. Freundschaft) oder Deutschland geht es so gut wie noch nie!

Die Presse hat die Aufgabe, die Menschheit zu einen! Nicht, indem sie eine Meinung vorgibt, sondern indem sie alle Meinungen zulässt, damit wir einen vernünftigen Weg finden und ihn zusammen gehen. Und darum besteht die Pressefreiheit, damit die Presse Andersdenkende schützt und ihre Meinung publiziert.

Die Presse des Abendlandes hält sich nicht an diesen Auftrag! Sie treibt Keile zwischen die Menschen, schürt Aggressionen, sät Misstrauen und unterdrückt staats-, gesellschafts- oder systemkritische Meinungen. Sie macht Propaganda:

Deutschland geht es so gut wie noch nie! veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung letzte Woche in den Medien einen Bericht.

Wo denn dieses Deutschland sei? fragten die Kommentatoren. Hatten wir im Jahr 1995 nicht die 35-Stunden-Woche, Vollbeschäftigung, ein Einkommen pro Familie reichte und wir gingen durchschnittlich mit 60 Jahren in Rente?

In den letzten 25 Jahren haben wir so viele Automatisationen erfunden: Computer, Roboter, Internet, Mobile, GPS, effiziente Abläufe etc. Heute arbeiten wir 25 Stunden pro Woche, ein Einkommen reicht jeder Familie gut und wir gehen mit 55 Jahren in Rente - Deutschland geht es so gut wie noch nie! Nein? Nein.

Leise tönt Jasmin im Gespräch dieses Paradox an: "Ich hätte gerne mehr freie Zeit." Ich auch: für meine Familie, meine Freunde, für Menschen in anderen Ländern, um Neues zu lernen. Druschba - Freundschaft!

Opposition side

Es ist offensichtlich und lässt sich trotz des Nebels der transatlantischen Medien nicht verschleiern: Die Deutsche Regierung destabilisiert absichtlich Europa und den Nahen Osten!

Assad muss weg (2011); Janukowytsch muss weg (2014); Erdogan muss weg (2016). Allesamt vom Volk demokratisch gewählte Vertreter.

Hinterlistig und verlogen ist die Politik Deutschlands: Assad vom freundlichen Augenarzt zum Schlächter von Damaskus; Janukowytsch, Maidan-Mörder; Erdogan der Diktator am Bosporus. Skrupellos unterstützt Deutschland gewaltbereite Gruppen: Söldner in Syrien, Nazis in der Ukraine; Terroristen in kurdischen Gebieten. Im Juni 2015 verweigerte Deutschland dem UN World Food Programme (WFP) die umgehend benötigten 139 Millionen US-Dollar, um die Nothilfe in Jordanien, Libanon, Ägypten, der Türkei und im Irak fortzusetzen, und öffnete im August 2015 scheinheilig die Grenzen: "Flüchtlinge Willkommen!".

Die Hände bleiben zur Raute gefaltet, so als würde man für den Frieden beten, und die einzige Oppositionspartei im Bundestag merkt von all dem nichts - statt mit dem wenigen Gehör, das sie in den Deutschen Medien findet, ein aufrechtes und ehrliches Deutschland zu fordern, das nach dem Deutschen Grundgesetz lebt:

(1) Nie wieder Krieg - wir verlassen die Nato, wir verkaufen kein Kriegsmaterial und stellen keines mehr her!

(2) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat - wir gehen weg vom elitären Liberalismus! (Art. 20 GG)

(3) Wir helfen Nachbarstaaten, die Flüchtende aufnehmen, und sorgen für ihr Heimatland!

Drei Punkte der Opposition, die bei einem Umschwung der Mehrheitsverhältnisse für die neue Regierung verbindlich sind. Die Opposition muss nicht bei den Regierungsparteien andocken, sondern die neue Regierung sein!

Kampf gegen den Terror

Terror darf kein Mittel der Politik sein. Es ist ganz unerheblich, wie diese Terrorgruppen heissen und ob es Milizen oder Söldner sind und welchem Gedankengut sie zugeordnet werden.

Hingegen hat das Volk gegen jeden, der es unternimmt, seine Ordnung zu beseitigen, das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. (Art. 20 GG)

Russland ist hier äusserst geradlinig und seine Aussenpolitik ist verständlich und aufrichtig. Während der Westen eine hinterlistige und verlogene Politik betreibt: moderate (das heisst, ihm nützliche) Terroristen fördert, ausbildet und unterstützt!

Nachwort

Letzte Woche fuhr ich von Flawil Richtung Lütisburg übers Land, entlang dem Weiler Oberrindal. Ich fuhr in gleicher Richtung wie ein kleiner Bub auf seinem Laufrad. Die Sonne schien, er sah mich an, lachte und war glücklich.

Die meisten Menschen möchten, wie dieser Bub, sich nicht um die Politik kümmern, sondern einfach leben und glücklich sein, in der Gewissheit, dass alles gut ist. Dies bedingt, dass wir auch tatsächlich gute Politiker haben, die den fremden, kleinen Buben, das Allgemeinwohl im Zentrum haben, die dem Schachern und Wuchern ein Ende bereiten.

Nord- und Südkorea finden nicht zueinander, obwohl es ihr grösster Wunsch ist. Sie werden zueinander finden, wie auch wir zueinander finden.

Ich wünsche euch alles Gute!

22.08.2016

In der Vergangenheit wie in der Gegenwart

Vielleicht wurde Jesus gekreuzigt, weil er sich den profitgierigen Händlern in den Weg stellte.

Das selbe Schicksal widerfährt leider noch bis zum heutigen Zeitpunkt vielen "Weltverbesserern".

Aus Scham, dass sie den heiligen Sohn umbrachten, verweigern die Juden noch heute das neue Testament.

23.08.2016

Non-Profit-Organisation (NPO)

Eine Non-Profit-Organisation (NPO) bzw. gemeinnützige Organisation verfolgt, im Gegensatz zu anderen Organisationen, keine eigennützigen Gewinnziele.

Sie erarbeitet so viel, dass sie damit ihre Aufwände - darunter auch die Lohnkosten und das Abschreiben der Investitionen - bezahlen kann; sie hat also schon auch ein Gewinnziel, doch keines, das darüber hinausgeht.

Was darüber hinausgeht, geht an den Kaiser, der, wie ihr treffend schreibt, auch nichts hat, damit er es verteilt! Ein Kaiser, der reich wird, ist ein schlechter Kaiser.

Ist der Ärmste im Land nicht arm und hat der Kaiser noch Geld in der Kasse, dann gibt er es dem ärmsten Land, das einen ebensolchen Kaiser hat.

Eigentlich ist alles ganz einfach! Der Staat besteht aus lauter freien NPO und jeder Niedergelassene hat das Recht, eine NPO zu gründen. Erscheint die Idee der Gemeinde gut, erhält die NPO ein zinsloses Darlehen von der Zentralbank.

24.08.2016

Sind die USA eine Demokratie?

Als eine der ersten Westmedien sieht die NZZ die US-Präsidentschaftswahlen "in Gefahr": Wenn zwei Drittel der Wähler gemäss Umfrage der New York Times Hillary Clinton nicht trauen, wird sie kaum gewählt. Ihre Achillesferse ist die Clinton-Stiftung - analog dem FIFA-Skandal floss Geld in diese Stiftung, um das US-Government zu beeinflussen: Pay for play.

Aussitzen oder Pferd wechseln, werden sich die Superdelegierten der Partei fragen. In 78 Tagen wird gewählt.

Allerdings ist mit Geld viel zu machen! Clinton hat bereits 690 Millionen Dollar (!) für den Wahlkampf ausgegeben. Vielleicht kann der Clinton-Skandal vertuscht werden. Andere Kandidierende, z.B. Jill Stein (66), Ärztin, Green Party, werden in Medien und Umfragen nicht erwähnt - ohne Hunderte von Millionen Dollar geht nichts!

Das scheint mir eine Oligarchie statt eine Demokratie zu sein.

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