Wir können den Humanismus und die Aufklärung ab dem 14. bis zum 18. Jahrhundert als eine grosse Entwicklung der Menschheit sehen, die in den Begriffen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit gipfelte.
Doch die europäischen Wirtschaftsflüchtlinge nahmen dieses Gedankengut nicht mit in die "freie" Welt Amerika, sondern nur das dumpfe Ich und das Schiessgewehr. Diese dunkle Brühe schwappte zurück und traf auf die Französische Revolution, entriss ihr Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, entstellte diese furchtbar und gebar den Liberalismus, der nichts anderes ist als ein Jekami-Feudalismus - die Aristokratie des Geldes.
So sehen die arabischen Länder heute aus, nachdem Obama und Hillary Clinton und ihre Alliierten sie zwischen Januar und Februar 2011 angezündet haben.
Hinzu kommt im Februar 2014 noch die Ukraine und schon seit 2001 kämpft die NATO in Afghanistan für ihre Werte: Ich!
Liebe Leserin, lieber Leser, es wird Zeit, dass wir uns auf das Helle besinnen und den Liberalismus verlassen. Wir können das Unrecht nicht rückgängig machen, doch wir können und müssen damit aufhören. Und noch ein letzter Gedanke: Liberalismus ist schlicht zu teuer, wir vermögen die Oligarchen, die Unersättlichen, nicht!
Bis 1789 herrschte in Europa, Russland, China, Iran der Feudalismus - die Aristokratie des Blutes. In Nordamerika entstand durch die Migration der Wirtschaftsflüchtlinge aus Europa ein Machtvakuum, denn das Land war "frei".
Mit der Französischen Revolution entlud sich der Wunsch nach Freiheit von der Aristokratie auf Frankreich. Mit dem "Code civil" unter Napoleon 1804, der Unterstellung von Grund und Boden unter das Sachenrecht sowie der Vertragsfreiheit, trat anstelle der Aristokratie des Blutes die Aristokratie des Geldes (Oligarchie) - aus dem Feudalismus ist der Liberalismus entstanden, der sich mit den Napoleonischen Kriegen in Europa verbreitete und auch die Gesellschaftsform Amerikas ist.
Der Souverän im Liberalismus ist der Oligarch.
In Russland hat sich die französische Revolution im Februar 1917 vollzogen, der Zar dankte ab und die Duma vertrat den Liberalismus. Im Oktober des gleichen Jahres erfolgte die Konterrevolution unter Lenin und es wurde eine neue Gesellschaftsform Sozialismus angestrebt: Niemand soll des anderen Untertan sein.
Der Souverän im Sozialismus ist das Volk, vertreten durch seine Räte (Sowjets).
Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der Kalte Krieg noch nicht auf den Fernen Osten übergegriffen. Weder die USA noch die UdSSR griffen aktiv in den chinesischen Bürgerkrieg ein, aus dem die Kommunisten unter Mao 1949 den Sozialismus gründeten. Der unterlegene Tschiang Kai-schek wurde auf die Insel Taiwan verdrängt, wo er sich mit Hilfe der USA zu behaupten vermochte.
Die "Wiedergeburt" (Baath) und die Einigung der arabischen Nation waren Hauptziele der aus Syrien stammenden Bewegung, die 1963 mit Unterstützung Ägyptens in Syrien und im Irak fast gleichzeitig durch Putsch an die Macht kam. Sie war geprägt von den drei Begriffen "Freiheit, Einheit und Sozialismus". Freiheit vom imperialistischen Joch, Einheit aller arabischen Völker, nicht-marxistischer arabischer Sozialismus mit demokratisch-säkularer Gesellschaft mit Landreform, Industrialisierung, Sozialstaat und Emanzipation der Frau.
Der Kalte Krieg schuf weltweit eine Polarisierung, die eine blockfreie, souveräne Politik kaum mehr zuliess. Diese Erfahrung musste besonders der Iran machen. 1953 setzte die USA den Schah ein, der 1979 auf Druck des Geistlichen Führers Khomeni das Land verlassen musste.
Der Souverän im Feudalismus ist die Aristokratie des Blutes.
1991 hat sich die UdSSR aufgelöst, deren Sozialismus jedoch schon bald nach der Oktoberrevolution 1917 nicht von Räten, sondern von den Bolschewiki und damit feudalistisch geführt wurde. Die Mitgliedsländer haben sich 1989 dem Liberalismus zugewendet.
Was Europa braucht ist eine echte Alternative. Europa braucht eine Vision, eine Rückbesinnung auf die gemeinsamen Werte und ein Fokussieren auf die gemeinsamen Ziele. Europa muss wieder das Europa der Menschen werden und nicht nur eine Freihandelszone zur Mehrung des Reichtums einiger Weniger. Bevor dieses Problem nicht angegangen oder zumindest erst einmal verstanden wird, macht es auch gar keinen Sinn, ernsthaft über das Für und Wider eines Brexit zu debattieren. Ein „Weiter so!“ ist keine Lösung. Der Brexit ist jedoch genauso wenig eine Lösung, da er nur ein Symptom ist und nicht die Ursachen lindern kann, an denen Europa krankt. Die Frage sollte also nicht heißen „Brexit oder nicht“, sondern „Weiter so! oder nicht“. Wenn wir uns für ein Festhalten an der falschen Politik entscheiden, führt dies mit oder ohne Brexit schlussendlich nur dazu, dass über kurz oder lang alle uns bekannten Ordnungsrahmen zusammenbrechen werden. Und das kann ja eigentlich niemand wollen. nachdenkseiten.de
Hoch verschuldet sei Frauke Petry, Unternehmerin und Parteisprechern der Alternative für Deutschland. Hoch verschuldet sind sehr viele Haushalte. Die anderen Haushalte sind nicht kreditwürdig oder haben keinen Zugang zu Grund und Boden - sie sind Mieter und Pächter. Sie arbeiten in Firmen, die verschuldet sind und wohnen in einem Staat der verschuldet ist. Das Verschulden ist das Prinzip des Liberalismus!
Und was tun wir? Wir halten fest am Liberalismus ... die Alternativen seien grauenhaft. So grauenhaft, dass wir uns erlauben, Libyen, Ägypten, Syrien, Irak, Brasilien, Argentinien, Chile, Vietnam, Kuba etc. vor falschen Ideologien zu retten.
Liberalismus ist direkt aus dem Feudalismus entstanden. Der Souverän im Liberalismus ist der Oligarch. Eine Alternative für Deutschland ist nicht eine weitere Schattierung des 200-jährigen Liberalismus, sondern ein neues demokratisches Zivilisationsmodell aufgrund der drei Begriffe aus der Aufklärung "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit".
Was ist unter Brüderlichkeit zu verstehen? Kain der Abel erschlug? Oder Menschlichkeit im Sinne von: Ich bin glücklich, wenn du glücklich bist.
Was ist unter Gleichheit zu verstehen? Der Oligarch und der Tellerwäscher, weil der Tellerwäscher theoretisch auch Oligarch sein könnte? Oder Vernunft im Sinne von: Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.
Was ist unter Freiheit zu verstehen? Die grenzenlose Freiheit, Gier und Habsucht zu stillen? Oder zeigt sich die grösstmögliche Freiheit im glücklich Sein, in der Unbeschwertheit.
Stellt euch vor, die AfD wäre für "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit". Freiheit vom liberalistischen Joch, Gleichheit aller Menschen: keiner ist des anderen Untertan. Die AfD wäre für Humanismus mit Landreform, freiem Wissen, Industrialisierung, Sozialwesen und Emanzipation der Frau. Das wäre eine Alternative!
Die Piraten waren interessant, weil sie das Geistige Eigentum in Frage stellten oder ganz abschaffen wollten. Seit ihre Programmcodes jedoch zur Literatur zählen und Urheberrechte geniessen, haben sie aufgehört. Es war also nur Interessenspolitik und jetzt sind sie weg.
Die LINKE Sahra Wagenknecht veröffentlicht ihr Buch "Reichtum ohne Gier" mit Copyright. Sie wettert gegen Liberalismus und profitiert gleichzeitig davon. Würde die LINKE regieren, würde sie die Menschen genauso enttäuschen wie die Syriza, weil beide kein anderes Zivilisationsmodell haben.
Sie reden von Reichtumssteuer. Wir könnten die Steuern für den Mittelstand aufheben: Nur Oligarchen zahlen Steuern! Mit dem Erfolg, dass die Oligarchen in Luxemburg sitzen oder die Steuern auf Produkte, Pacht und Zinsen schlagen.
Im Liberalismus ist der Oligarch der Souverän und er kümmert sich nicht um soziale Fragen - alles, was nicht rentiert, überlässt er dem Mittelstand und der schmilzt weg wie Schnee an der Sonne!
Mittelstand und Unterschicht können heute keine Partei wählen, wir können bei Abstimmungen zu Hause bleiben. Es ist egal, ob Merkel IV oder Wagenknecht I regiert, denn sie tun genau das, wohin sie die Oligarchen drängen.
Das Bestechende am Liberalismus ist, dass auch die kleinen Fische davon profitieren: Die Theologin, die zwei Häuser vermietet, der Malermeister, der mittlerweile 10 Eigentumswohnungen hat, der Bauer, dessen Land Bauland wurde. Der Bäckermeister, der 10 Angestellte hat. Auch die Mittelschicht profitiert von Sparzinsen auf ihren Forderungen und der Autor von Entschädigungen auf Urheberrechten.
All diese kleinen Schätze halten uns davon ab, den Oligarchen stoppen zu können, denn er macht ja nichts anderes als wir - nur im grossen Massstab.
Wenn ein Grosser zum Stadtrat kommt und sagt, er wolle eine Milliarde in eine Wohnüberbauung investieren, ist der Stadtrat nicht entsetzt, dass damit 3000 Haushalte in Pacht gehalten werden sollen, sondern öffnet dem Investor Tür und Tor.
Die Oligarchen sind das Problem - sprich der Liberalismus, die Aristokratie des Geldes. Ich empfinde es so, dass transatlantischen Oligarchen gegen andere Oligarchen kämpfen und gemeinsam kämpfen sie gegen Staaten, die Eigentum und Vertragsfreiheit einschränken (Irak, Syrien, Libyen etc.)
Wir können die Oligarchischen Kriege über uns hinwegrollen, uns platt und tot machen lassen oder wir gehen weg vom Liberalismus und entwickeln ein eigenes Zivilisationsmodell.
Unter dem Titel "Die Logik des neuen Kalten Krieges" hat RT Deutsch einen Gastbeitrag von Dr. Hauke Ritz in zehn Teilen publiziert und den Lesern zur Diskussion gestellt. RT Deutsch
Wie immer bei RT Deutsch werden die Meinungen nicht zensiert und sofort veröffentlicht und so ergibt sich, ausgehend von den Gedanken des Autors, eine Meinungsvielfalt. Ich bin zu diesem Thema der Meinung, dass zwischen der USA und der EU auf der einen Seite und der Russischen Föderation auf der anderen Seite kaum Unterschiede bestehen: Beide tragen das Gedankengut des Liberalismus. Es müsste eigentlich kein Kalter Krieg zwischen ihnen sein ...
War es nicht schon immer so, dass die Menschen sich hierarchisch und autoritär organisierten - das heisst "andere" als Untermenschen - wie Nutzvieh - hielten?
Gehen wir die letzten 2000 Jahre rasch durch: die Griechen, die Römer, dann Feudalismus, abgelöst im 18. Jahrhundert durch den Liberalismus - stets sind es Herrschaftsverhältnisse, die sich im Bodenrecht manifestieren.
Ich sehe das heutige Russland nur von aussen, doch von aussen kann ich keinen Unterschied zwischen dem russischen Liberalismus und dem transatlantischen Liberalismus feststellen - ausser einem kleinen, der es nur Russen erlaubt, Boden in Russland zu erwerben. Doch das Grundproblem des Liberalismus, das Privateigentum an Grund und Boden, besteht hüben wie drüben.
Je nach dem wie es den Untertanen geht, sind sie zufrieden oder unzufrieden. Da im Liberalismus der Oligarch losgelöst ist von sozialer Verantwortung, das Soziale dem Mittelstand überlässt, ist Liberalismus ein sehr primitives Gedankengut - und extrem teuer!
Wir zahlen von 100 Franken brutto Lohn 40 Prozent dem Liberalismus, 33 Prozent dem Staat, es bleiben uns noch 27 Franken für Nahrung, Kleidung, Auto, Energie, Gesundheit, Weiterbildung, Ferien und Freizeit. Selbst ein Ludwig XIV. wäre viel günstiger als die Oligarchen.
Das Gedankengut Humanismus lässt sich mit den drei Begriffen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit fassen - doch ist das humane Gedankengut nirgends umgesetzt worden. Stets wurden die Begriffe eingegrenzt - sie gelten nicht für alle Menschen!
Wir müssen weg vom Liberalismus, dem primitiven Zivilisationsmodell, das bereits zwei Weltkriege verursachte. Wir streben Humanismus an, doch können wir ihn vorerst nicht vollständig umsetzen - wir brauchen eine Verteidigung, weil wir ansonsten vom Liberalismus, von der NATO, angegriffen werden. Dass die NATO kein Verteidigungsbündnis ist, ist ja wohl jedem seit 1999 klar.
Je länger je mehr bin ich der Meinung Aristoteles, dass Demokratie eine schlechte Regierungsform ist, weil sie aufgrund der Eigeninteressen zwangsläufig zu Ungleichheit führt.
Der vom Volk gewählte und bestätigte Souverän innerhalb einer humanistischen Volksverfassung ist wohl die beste und eine günstige Regierungsform, denn ohne ein Vorbild kann ich mir die heutige Menschheit nicht denken - wir sind heute nicht in der Lage, im Sinne des Humanismus' souverän zu sein.
1. Wir werden einen Souverän einsetzen, dem Grund und Boden gehört, der das Geistige Eigentum als gemeinfrei erklärt und das Geldwesen so gestaltet, dass jeder zinslose Baukredite erhält, damit er Wohneigentum für sich erwerben kann, und Alte, Kinder und Invalide eine Rente erhalten.
2. Die Menschen arbeiten in freien Unternehmen, die a) sich selbst gehören, b) aus dem Geldwesen zinslose Kredite erhalten und c) denen die Arbeitenden nicht mehr entnehmen können als einen angemessenen Lohn.
3. Jeder hat das Recht auf Arbeit und Lohn. Unternehmen, die Gewinn erwirtschaften, stellen Arbeitssuchende ein und bilden sie aus; findet die Arbeiterin oder der Arbeiter keine Arbeit, können sie ein Unternehmen gründen.
4. Von den Unternehmen werden lediglich so viele Rohstoffe und Waren exportiert, wie andere Sachen importiert werden müssen; die Ausfuhr von Kriegsmaterial ist verboten.
5. Menschen, die hohe Vermögen haben, müssen das Zuviel abgeben.
6. Der Souverän strebt den Humanismus an (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit). Ihm ist bewusst, dass "niemand ein Recht hat, jemanden zu strafen" und er handelt selber danach. Er regelt seine Nachfolge und stellt der Bevölkerung alle vier Jahre die Vertrauensfrage. Wird ihm das Vertrauen entzogen, ist von ihr innert 180 Tagen ein neuer Souverän zu wählen. Wählbar ist jede Russin und jeder Russe. Im ersten Wahlgang entscheidet das absolute, im zweiten das relative Mehr.
7. Über Verfassungsänderungen entscheidet die Bevölkerung und das Mehr der Regionen. Jede Region hat das Sezessionsrecht.
Ich weiss nicht, wie realistisch es ist, dass die Regierung Putin ein solches Russland anstrebt, doch würde ich mir ein solches wünschen.
Für die Schweiz müsste der Volkssouverän eine Person sein, der man vertraut. Eine solche sehe ich heute nicht in der Öffentlichkeit - und doch wäre es einfach mit irgendeiner Person zu wagen, denn diese Person würde als Souverän über sich selbst hinauswachsen.
Die einzige Enttäuschung könnte sein, dass sie nicht dem Volk, sondern den Oligarchen dient - und damit wären wir am gleichen Punkt wie heute ... das Risiko ist allerdings klein und es wird immer kleiner, je weniger Oligarchen wir in der Schweiz haben. Nein, der Schweiz ginge es nicht schlechter, wenn sie gehen, denn der Liberalismus ist sehr teuer!
28.06.2016
Ich bin der gleichen Meinung, dass ein neues Zivilisationsmodell - ein humanes - geschaffen werden muss. Ebenfalls beurteile ich den heutigen Volkszustand als kaum geeignet, dies zu erreichen und beizubehalten, namentlich wenn ich die Häme in den Systemmedien des Liberalismus über Ausländer und Einbürgerungen lese.
Eine einzige Person als "guten König" finde ich sehr risikohaft und sähe lieber sieben "gute Könige", die als Gruppe gewählt werden. Anhand der Gruppe sähe man den Charakter wohl besser.
Weil eine Wahl nur im engeren Kreise gleichberechtigt möglich ist, könnten nur die "guten Könige" der Gemeinde so gewählt werden. Die Gruppe würde jeweils einen von ihnen zur nächsten Siebner Ebene delegieren und so weiter, bis das ganze Land oder ein Kontinent oder die ganze Welt vernetzt ist.
Die übergeordneten Ebenen sollten rein informativ sein und lediglich Aufträge im Auftrag der Gemeinden ausführen. Wir hätten damit basisdemokratische, souveräne Kommunen geschaffen und alles übergeordnete Machtwerk entfernt.
Schon beim Schreiben spüre ich den Drang, das humane Gedankengut zu schützen, respektive zu verhindern, dass liberales oder feudalistisches Gedankengut den Humanismus beseitig und wir wieder zurückfallen in Gier, Habgier und Egoismus. Doch sobald wir die Vision schützen, sind wir auf der autoritären Ebene und es ergeht uns wie der UdSSR.
Ihr habt in der letzen mZ geschrieben: "Dass dies [bessere Zukunft] nicht auf dem Wege der Gewaltherrschaft eines der Völker über die anderen zu erreichen ist, erkannte er [Napoleon] nicht." Dies gilt ebenso für Gemeinden, ebenso für Familien, ebenso innerhalb der Familie. Und wenn es nirgends eine Gewaltherrschaft geben darf, ist auch die kommunale Ebene eine informative. Das ist Humanismus.
Und wenn dieser Humanismus vollständig auf Gewaltherrschaft verzichtet, also keinen Staat und keine Armee benötigt, müsste eine Informationsbroschüre oder ein Buch reichen, um den Humanismus einzuführen und zu erhalten. Es wäre lediglich punktuell politisch etwas zu ändern, damit Humanisten auch Platz auf dem Territorium haben, denn im luftleeren Raum können wir nicht leben.
28.06.2016
Tolstoi schrieb: "Niemand hat das Recht, zu strafen." und mit Ivan Rodionov sagt ein weiterer Russe, dass er nichts von strafen halte. Gewalt ist keine Lösung! Von Ivan Rodionov habe ich auch gelernt, wie Probleme mit folgender Frage zu lösen sind: "Was (nicht wer!) ist die Ursache und was ist zu tun?"
Was ist die Ursache im Ukraine-Konflikt?
Das Zivilisationsmodell Liberalismus! Die Oligarchen balgen um die Schätze der Ukraine und die kleinen Oligarchen, die Demokraten, balgen sich auch, um die kleineren Schätze. Das ist Liberalismus! Ein Jekami-Feudalismus, ein primitives Modell, doch leicht verständlich, spricht es doch den niederen Instinkt des Menschen an: Gier, Habgier und Egoismus.
Was ist zu tun?
Ein neues Zivilisationsmodell für den Donbas. Die Aufklärung hat ein grossartiges Modell genannt, den Humanismus: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Keine Gewaltherrschaft. Das Modell braucht weder Staatsmacht noch Armee. Einzig ein kleines Buch, das den Humanismus beschreibt, und die Freiheit, so zu leben.
28.06.2016
Terror hat zum Ziel, andere in Angst und Schrecken zu versetzen. Er kann weiss (psychisch) und rot (physisch) sein und ist jedem autoritären System inne.
28.06.2016
Die Familie und ihre Verwandtschaft ist das natürliche soziale Netzwerk - das Matriarchat mit Ehemännern (siehe Moses und Jesus). Von den Religionsführern (jüdisch, christlich und islamistisch) wurde daraus das Patriarchat und im Westen soll das Netzwerk ganz aufgelöst werden. Diese Entwicklungen gehen einher mit Hartherzigkeit.
28.06.2016
Wenn links die Unten sind und rechts die Oben, ist es durchs Band so, dass Oben links die Kräfte rekrutierten liessen, um andere Oben zu bekämpfen. Der Unten blieb stets unten.
Gewalt ist keine Lösung.
28.06.2016
Bescheidenheit: Wenn Abgeordnete finanziell arm wären und sich von den Tischen der Reichen - nicht aber von den Reichen - fernhalten würden, kämen sie auf andere Gedanken.
Diese Abgeordneten könnten glaubwürdig die Bevölkerung vertreten, weil sie deren Schicksal teilt. Es braucht Stärke, die angebotenen Gelder und Vorzüge nicht anzunehmen, sich nicht kaufen zu lassen, sondern das Leben der Unterschicht zu leben.
30.06.2016
Konkret verkauft George Soros ca. dreizehn Millionen am 24.06. und am 28.06. geliehene Aktien der Deutschen Bank (0.97 Prozent des Aktienkapitals) und kauft sie ab dem 28.06. billiger zurück, um sie dem Verleiher zurückzugeben.
Mir scheint das Motiv des anonymen Verleihers, der zu mindestens einem Hundertstel Eigentümer der Deutschen Bank ist und bleiben will, interessant. Warum will er den Kurs seiner Bank schwächen? Wer ist der Verleiher?
George Soros? Nun ja, ein verlässlicher Vasall des Systems um andere in Misskredit zu bringen. Max Keiser? Nun ja, ebenfalls ein verlässlicher Vasall des Systems, arbeitet für BBC und Al Jazeera, den Massenmedien, die im Januar/Februar 2011 die arabische Welt ins Chaos stürzten und ist Kritiker des globalen Finanzsystems - aber im neoliberalistischen Sinn: Zinsen erhöhen! Oligarchen stärken!
Wovon ernährt sich ein Oligarch? Von Zinsen, Dividenden, Lizenzen. Und wer zahlt diese? Die Unten. Und kann man die Einnahmen des Oligarchen besteuern? Ja, und er erhöht die Zinsen, Dividenden, Lizenzen! Blöd für die Unten - das Wasser steht ihnen stets bis zum Hals - und das System sei alternativlos, sagen die Parteien. Ha!
05.07.2016
"Amerika ist eine Mißgeburt" - "Ich hasse es nicht. Ich bedauere, daß Kolumbus es entdeckt hat." (Sigmund Freud, 1856 - 1939)