Wir beschäftigen uns mit dem Sprachwirrwar, der aus babylonischer Zeit her stammen soll. Ob wir den Wirrwar, insbesondere der Grammatik, des Satzaufbaus, vielleicht ordnen könnten?
Babylon war als Hauptstadt Babyloniens eine der wichtigsten Städte des Altertums. Sie lag am Euphrat, etwa 90 km südlich Bagdads im heutigen Irak. Und damit sind wir inmitten der aktuellen Zeit.
Babylonien ist heute die USA, Washington eine der wichtigsten Städte und hier herrscht der US-Präsident über die Welt. Sind die USA demokratisch? Wie wird der Präsident gewählt, hat Bernie Sanders eine Chance?
Warum macht Saudi Arabien mit bei den Kriegen gegen die arabischen Länder - wo es doch selber ein arabisches Land ist? Von Saudi Arabien kommen wir zur Terrorismusbekämpfung und der Frage, warum die Türkei Visafreiheit braucht.
Das System Liberalismus ist nicht nur ein Wirtschaftssystem, sondern zugleich unsere Gesellschaftsordnung, unsere Kultur. Wie kann eine so niedere Kultur Weltordnung sein wollen? Mit einer anderen, einer eigenständigen, deutschen Kultur wäre in wenigen Tagen Frieden im Nahen Osten.
Ja, eine andere, eine achtsame Kultur gegenüber anderen Kulturen. Und im Inland hat Deutschland ebenfalls Probleme mit der Kultur Liberalismus. Was vor 200 Jahren vielleicht noch eine gangbare Kultur war, hat zu zwei Weltkriegen geführt und lähmt heute die Gesellschaft erneut, wie ein Monopolyspiel fertig und mühsam ist, wenn die Grundstücke und Einrichtungen in fester Hand sind. Wir schlagen eine andere Kultur vor, mit zwei Wirtschaftsformen: Grundversorgung und freie Wirtschaft.
"Allergisch gegen Amerika, aber nicht gegen die Amerikaner" sagt Tomi Ungerer, "schliesslich ist meine Frau Amerikanerin."
Die chinesische Grammatik zeichnet sich durch Sturheit aus: die Satzteile werden in einer vorgegebenen Reihenfolge abgefüllt und die Worte werden nicht dekliniert und es gibt keine Zeitformen. Ohne nun im Chinesischen zu prüfen, ob das dort so und immer so ist, könnte die Reihenfolge einer universellen Grammatik so aussehen:
Ausruf | Zahl, SUBJEKT, Adjektiv | Verneinung, VERB in der Grundform | Adverbialbestimmungen (wann, wo, wie) | Zahl, OBJEKT, Adjektiv |
DU RECHNEN besser als ICH.
YOU CALCULATE beter than I.
Oder eben in Chinesisch die entsprechenden Zeichen
DU:你
RECHNEN:計
besser:好
als:比
ICH:我
Der letzte Satz im ersten Abschnitt müsste korrekt lauten: Ohne PRÜFEN im Chinesischen so sein und immer so sein, die REIHENFOLGE ein universell Grammatik AUSSEHEN können so ... grrr!
Bald schon würden wir wie die Berner uns wesentlich kürzer fassen und schreiben: GRAMMATIK universell AUSSEHEN können so:
Was eigentlich kein Verlust wäre!
Die Chinesen lachen :) und lächeln ;) stattdessen viel ...
Die Berner aber auch!
Ich möchte damit nur anregen, über eine universelle Grammatik nachzudenken, damit wir uns bald besser verstehen und in wenigen Tagen eine Fremdsprache gelernt oder Texte auf Knopfdruck in Deutsch haben, weil wir nur die Worte drehen müssen.
Genial am Chinesischen ist, dass die Chinesen nicht drehen müssen, sondern die gleichen Wortbilder für alle ihre Sprachen verwenden. Wenn Xi spricht, verstehen ihn viele nicht. Wenn er aber schreibt oder seine Rede untertitelt wird, verstehen ihn alle!
Vielleicht hast du Lust, die chinesische Grammatik zu studieren, denn wenn schon 1.4 Milliarden Menschen diese verwenden, bräuchten wir keine neue zu erfinden! Und dann füllst du statt der chinesischen Zeichen die deutschen Worte in der Grundform ein und schaust mal, wie das aussieht! Und plötzlich ertappst du dich, wie du in Chinesisch-Deutsch sprichst! Aber Vorsicht, du wirst dieses Chinadeutsch lieben, weil es so schön, treffend und einfach ist - noch einfacher als die Schweizer Mundart!
Am Beispiel der USA müsste mir mal einer erklären, was dort so demokratisch oder überhaupt demokratisch sein soll? Mir fällt da höchstens die Möglichkeit ein, sich Waffen, also Mordinstrumente zu beschaffen. Ansonsten sind die USA mit ihrem merkwürdigen, antidemokratischen Wahlrecht alles andere, nur keine Demokratie und folglich auch nicht frei. Eine größere Sklavenhaltergesellschaft hat es wahrscheinlich nie gegeben. Und mit genau diesen Verhältnissen wollen sie, auch mit Hilfe des Versklavungsvertrages TTIP, die Welt beglücken. Die Verhältnisse im alten Rom waren da geradezu idyllisch, auch für die Sklaven dort.
Die USA haben die einheimische Bevölkerung praktisch ausgerottet, die Sklaverei bis zum Exzess betrieben, erst 1964 die Rassentrennung (Segregation) aufgehoben und erst 1965 das Verbot rassistischer Diskriminierung bei Wahlen erlassen.
Diskriminiert werden noch immer Personen, die kandidieren möchten, aber nicht einer der beiden Parteien Republikaner oder Demokraten angehören. Dementsprechend werden sämtliche Ämter im US-Government von Republikanern und Demokraten besetzt. Beide Parteien sind vehemente Befürworter des Liberalismus (Oligarchie).
Ein Zweiparteien-System wie in China!
Die SPUSA (Sozialistische Partei der USA) ist gleichermassen gegen einen Kommunismus nach sowjetischem Vorbild und gegen den Liberalismus. Sie setzt den Fokus bei der nationalen Politik. Dies schliesst Kampagnen zur Abschaffung des militärisch-industriellen Komplexes und die Durchsetzung von Bürgerrechten mit ein.
Nie irgendetwas von SPUSA gehört?
THE SOCIALIST PARTY strives to establish a radical democracy that places people's lives under their own control - a non-racist, classless, feminist socialist society... where working people own and control the means of production and distribution through democratically-controlled public agencies, cooperatives, or other collective groups.; where full employment is realized for everyone who wants to work; where workers have the right to form unions freely, and to strike and engage in other forms of job actions; and where the production of society is used for the benefit of all humanity, not for the private profit of a few. We believe socialism and democracy are one and indivisible.
Die Vorwahlen sind Parteiveranstaltungen, die teilweise von einzelnen Bundesstaaten reglementiert werden. Sie prägen die Volkswahl, sind aber nicht Bestandteil oder Voraussetzung für die eigentliche Wahl durch das Volk.
Für die eigentliche Volks-Wahl gilt in den meisten US-Bundesstaaten und dem Bundesdistrikt das Mehrheitswahlrecht. Dadurch erhält der Kandidat, der die meisten Stimmen auf sich vereint, alle dem Bundesstaat zugeteilten Wahlmänner, während die anderen Kandidaten leer ausgehen.
Die einzigen Ausnahmen sind Maine und Nebraska, wo die Wahl ähnlich den Kongresswahlen abläuft: für jeden Wahlkreis dieser zwei Staaten erhält der Kandidat mit den meisten Stimmen einen Wahlmann, während der Kandidat mit der Mehrheit aller Stimmen im Bundesstaat zwei weitere Wahlmänner erhält (ähnlich dem Senat). Diese Methode wird in Maine seit 1972 und in Nebraska seit 1996 angewandt.
Bernie Sanders ist parteilos und erst für die Vorwahlen den Demokraten beigetreten und hat so nationale und internationale Bekanntheit erlangt. Ich möchte daran erinnern, dass der russische Präsident ebenfalls als Parteiloser vom Volk gewählt wurde.
Es scheint mir vorteilhaft, wenn der Präsident eines Landes nicht einer Partei, sondern einem alle Kategorien der Gesellschaft umfassenden Ideal verpflichtet ist. Vielleicht sieht Sanders das gleich und kandidiert so oder so, als Demokrat oder als Parteiloser.
Sanders kann in allen Bundesstaaten kandidieren, sofern er in den einzelnen Staaten von einem Komitee oder einer Partei vorgeschlagen wird. Bei Präsidentschaftswahlen, wo die Wahlbezirke den ganzen Bundesstaaten entsprechen und Gerrymandering somit unmöglich ist, sind knappe Ergebnisse und spannende Wahlkämpfe zu erwarten.
Bernie Sanders Wahlkampf-Team tut gut daran, wenn sie Kontakt zu den im Kongress nicht vertretenen Parteien in allen Bundesstaaten aufnehmen, denn das Establishment der Demokraten wird wahrscheinlich Clinton zur Wahl vorschlagen.
Die USA verfolgen eine unipolare Weltordnung mit den Mittelmächten Deutschland und der Türkei. Unter Führung Deutschlands soll sich die kontinentaleuropäische Hegemonie von der Nordsee bis zum Persischen Golf erstrecken. Ein europäischer Keil, der Asien und Afrika trennt. Links ist Asien, rechts der Kontinent Afrika. Die Leitwährungen sind Dollar und Euro, die Schutzmacht ist die Nato, und die verbindende Macht ist das westliche Gedankengut Liberalismus fixiert in Partnership-Abkommen (TTIP u.ä.), die über den Staatsverfassungen sind! Das finale Ende der Demokratie.
Die Deutsche Regierung betreibt eine Völkerrecht verletzende, hinterlistige und menschenverachtende Machtpolitik (seit 2001 über 2 Millionen Tote) und der Deutsche wird einmal mehr den Gürtel enger schnallen und bis zur Erschöpfung arbeiten, um die Expansion Richtung Süden und Osten zu finanzieren. 1-Euro-Jobs von der Nordsee bis zum Persischen Golf und dazwischen prächtige Paläste, ist das nicht herrlich! "Ja, Mutti, wir folgen dir!"
Ist diese unipolare Weltordnung erkannt, kann das aktuelle internationale Geschehen gut eingeordnet werden. Saudi Arabien ist auf der Arabischen Halbinsel von der Organisation Nordatlantik umstellt. Offenbar gibt es aber Kräfte in Saudi Arabien, die eine Übernahme der westlichen Werte - Liberalismus (Oligarchie) - suchen und das Vordringen der Nato unterstützen.
BRÜSSEL, 20. April 2016 - EU treibt trotz Niederlande-Votum Visafreiheit für Ukraine voran. Auf den 1. Juli ist die Visafreiheit für die Türkei geplant und wird möglicherweise auf Oktober 2016 verschoben. Die Visumfreiheit wird für alle EU-Mitgliedstaaten gelten (mit Ausnahme des Vereinigten Königreichs und Irlands), sowie für die vier assoziierten Schengen-Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.
Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete (Die Linke) und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages erklärt am 24. Mai 2016 in einem Interview, dass laut ihren Informationen von der Türkei unterstützte Terroristen in Syrien türkische Pässe erhalten.
Die Türkei und die Ukraine grenzen an den Schengenraum und sind über die Schengenstaaten Bulgarien-Rumänien miteinander verbunden. Die von der Türkei unterstützten Terroristen können im Süden, Westen und Norden der Ukraine ein- und ausreisen. Die Verschiebung der Söldner ist vorbereitet und offenbar sind alle EU-Regierungschefs eingeweiht, denn das Verfahren geht durch wie Butter und damit das Volk dies auch versteht, haben wir bewährte Meinungsmacher:
"Die Beitritte Rumäniens und Bulgariens zum Schengener Abkommen wird die EU-Fähigkeit der Terrorismusbekämpfung verstärken."
Nur die Stimmberechtigten in den Niederlanden haben das nicht verstanden: Unter Terrorismusbekämpfung verstehen die Meinungsmacher die Bevölkerung in Donezk und Lugansk und die kurdische Bevölkerung in der Türkei - sie sind die "Terroristen" nicht aber die ein- und ausreisenden echten Terroristen mit türkischen Pässen.
Die Grosse Koalition Merkel III weiss ganz genau, was sie tut und dackelt auch nicht vor der türkischen Regierung, der sie 6 Milliarden Euro in die Kriegskasse zugeschoben hat. Sie will Liberalismus (Oligarchie) von der Nordsee bis zum Persischen Golf.
Die Grosse Koalition Merkel III - und ihre Entourage - will eine kontinentaleuropäische Hegemonialstellung von der Nordsee bis zum Persischen Golf!
Versteht ihr das?
Es geht nicht um Menschen, sondern um Rechte! Grossartige, liberale Rechte, wobei Eigentumsgarantie und Vertragsfreiheit das Wichtigste ist - um auf privatem Grund und Boden und in den Gebäuden Menschen wie Nutzvieh zu halten! Statt Hühner, die Eier legen, Frauen, die nähen; statt Ochsen, die Wasser schöpfen, Männer, die Öl pumpen; statt Kälber in Boxen, Mieter etc.
Terroristen sind Menschen, die den Liberalismus in Frage stellen, dem System nicht gehorchen: Die Bewohner in Donezk und Lugansk, in den kurdischen Gebieten; in Syrien und in Libyen die Regierungen, die sich weigern, die Eigentumsgarantie in die Verfassung zu schreiben, wie das der Irak 2005 zwar tat - aber seither nicht zur Ruhe kommt.
Die echten Terroristen sind die guten, die moderaten, die Liberalisten - sie kämpfen für die westliche Oligarchie. Ihnen kann man getrost Visafreiheit gewähren, damit sie sich überall auf Nicht-Liberalisten stürzen.
Da Russland seit 25 Jahren auch zum Club der Liberalisten gehört, singe ich auch kein Lied für die Russische Regierung. Noch sehe ich keine deutlichen Anzeichen, dass sie sich von diesem Gedankengut abwendet.
Die grosse Koalition Merkel III ist nicht gezwungen, sie will! Deutschland und alle EU-Staaten, ob nun rechts wie Polen oder links wie Griechenland regiert, können sich eine Zivilisation nur mit Liberalismus vorstellen - also machen sie Liberalismus in allen arabischen Ländern bis zum Persischen Golf!
Liberalismus hat mit Regierungsform und Menschenrechten nichts zu tun. Auch Monarchien und Diktaturen können liberal sein, wenn sie Grund und Boden unter das Sachenrecht stellen und Vertragsfreiheit gewährleisten und durchsetzen. Die Türkei ist sehr liberal, die Ukraine seit Poroschenko auch, kein Problem!
Gaddafi war und Assad ist ein Problem, der Iran auch! Wir schaffen das ... zwei Millionen Tote, 20 Millionen Flüchtlinge, das ist's wert! Mutti darf dann eines streicheln, sich ins BILD setzen lassen, das macht sich gut. Das Volk rebelliert - wegen den Flüchtlingen! -, das ist günstig, dann bauen wir Staatsgewalt und Nato aus, erhöhen die Steuern und senken die Renten.
Warum wir Liberalismus wollen? Wir wollen den gar nicht, aber die Oligarchen wollen - warum, das weiss ich nicht, muss ein psychischer Defekt sein.
Von der Nordseeküste bis zum Persischen Golf sollen die westlichen Werte gelten. Ja, die Grosse Koalition Merkel III ist hinterlistiges und tragendes Element der Transatlantischen. Die geben keine Ruhe.
Was meinst du, was passiert, wenn die Deutsche Regierung hinsteht und sagt: Wir wollen Frieden im Nahen Osten! Wir unterstützen weder lokale Mächte, noch fremde Mächte, noch befreundete Mächte, weder logistisch, materiell noch finanziell. Die Deutsche Regierung hat beschlossen: a) kein Kriegsmaterial in den Nahen und Mittleren Osten zu liefern; b) alle Wirtschaftssanktionen aufzuheben; c) aus Organisationen auszutreten, die diese Friedensbemühungen untergraben und sich völkerrechtswidrig in innere Angelegenheiten fremder Staaten einmischen.
Deutschland achtet die Verfassung der Arabischen Republik Syrien von 2012 sowie die Irakische Verfassung von 2005 und die nach Verfassung gewählten Amtsinhaber. Sie achtet die Souveränität aller Länder auch dann, wenn sie vom westlichen Gedankengut abweichen, namentlich hat sie Verständnis dafür, ausländischen Investoren Erwerb und Nutzung von natürlichen Ressourcen und Schlüsselindustrien einzuschränken.
Moderne Sozialisten konzipieren den Marxismus neu, vor allem auch darin, dass sie nicht mehr eine "Lösung" aus der Tasche ziehen und anderen aufreden wollen, sondern vielmehr die Menschen dazu auffordern, ihre Lösungen selbst zu erdenken, vorzuschlagen und umzusetzen, wobei es gemeinschaftliche, internationale Aspekte geben kann, ebenso wie lokale und unterschiedliche.
Wenn ich schon dabei bin... will ich mal meine Vorstellung anbringen :-) Jenseits des (Finanz-) Kapitalismus gäbe es dann zwei Wirtschaftsformen:
1. eine (streng kontrollierte), primär computergesteuerte Wirtschaft, die die Menschen basisversorgt. Banal gesagt, so etwas wie Ikea in allem für alle, gratis.
2. wären die Menschen darüber einerseits froh, zum anderen aber unzufrieden, da sie gern etwas mehr, etwas Schöneres usw. möchten. Hier begänne nun eine Wirtschaft (vorwiegend Kooperativen), wo Menschen in (modernisiertem) Handwerk etc. Produkte schaffen, die von höherer Qualität sind. Angefangen mit Biolandwirtschaft und allem anderen, das Leute haben möchten. In dieser Wirtschaftswelt gibt es keine Konzerne sondern nur Kleinbetriebe bzw. auch Arbeiten Einzelner, was auch immer sich eignet.
Gegenüber etwa einem reinen, bedingungslosen Grundeinkommen, das keine Perspektiven eröffnet, bietet sich hier Jedem / Jeder eine individuelle Nische sinnvollen Tuns, egal ob einer nun Schuhe machen möchte oder philosophische Bücher schreiben.
Das von der freien Wirtschaft hergestellte Produkt wird mit seiner Erstellung mit einem Grundpreis bezahlt, der sich bei tatsächlichem Verkauf dann noch erhöht.
Mag ja sein, dass das nicht ganz so einfach geht, aber die Richtung scheint mir Sinn zu machen :-) Ich wüsste auf jeden Fall, was ich dann tun / herstellen würde :-) Ich denke auch, dass fast alle Menschen gern etwas herstellen. Schau nur die Kleingärtner und ihren Stolz auf einen Riesenkürbis an... :-) Der Mensch als "homo faber" schafft gern etwas, wenn er dafür die Chance hat. Und wenn einige lieber nichts schaffen, dann schadet das auch nichts. Wie sagen die Christen: Die Lilien auf dem Felde säen und ernten nicht :-)
Da fällt mir noch ein wichtiger Nachtrag ein. In der von mir beschriebenen Welt wäre es auch vorbei mit unserem unerfreulichen Bildungssystem. Keine Schulen im bisherigen Sinne mehr. Vielmehr wären Kinder in Prozesse eingebunden, in denen sie direkt in die Praxis eingebunden wären, ebenso wie in eine theoretische, abstrahierende Aufarbeitung ihrer Erfahrungen. - Es ist ja keines Falls wahr, dass Kinder nicht gern etwas lernen, nur eben nicht so, wie es die "Zuchtanstalten" anbieten.
So ein System hätte dann gewonnen, wenn die Kinder nicht jubeln, wenn der "Unterricht" (zum großen Teil wäre es keiner im bisherigen Sinne) zu Ende ist, sondern lieber weiter machen möchten, da sie gerade so ganz dabei wären. "Schade... ich möchte lieber weiter machen. Bis morgen warten finde ich doof" :-)
Voraussetzung ist natürlich das oben von mir beschriebene Produktionssystem, in das Kinder - aber auch alle Nichterwerbsfähigen, die schaffen möchten - problemlos eingeklinkt werden können. Usw. Da gäbe es mehr zu sagen... aber ich will hier kein Buch schreiben. Eigentlich kann sich das jede/jeder ganz gut selbst vorstellen :-)
"Meine Satiren waren härter geworden, das konnten die Amerikaner nicht akzeptieren. Ich wurde im Kongress attackiert, wie ich es wagen könne, Kinderbücher mit erotischen Zeichnungen zu machen. Ich habe geantwortet, dass es ohne Sex nun mal keine Kinder gäbe. Danach war ich in Amerika erledigt. Bis 1993 standen meine Bücher auf der schwarzen Liste. Seit damals bin ich allergisch gegen Amerika, aber nicht gegen die Amerikaner, schliesslich ist meine Frau Amerikanerin." Tomi Ungerer, 26. November 2001
Ich bin halt skeptisch, ob eine Bewegung, die in erster Linie auf negativen Emotionen beruhen würde, wirklich viel Konstruktives erreichen könnte.
Wir sehen das bei der Gruppe Anti-Faschismus (Antifa), die Sahra Wagenknecht eine Torte ins Gesicht schmeisst, aber auch bei Parteien, die "gegen irgendetwas" sind.
Ein Beispiel: a) Ich bin gegen die Nato oder b) ich bin für den Austritt Deutschlands aus der Nato. Im ersten Fall bin ich destruktiv, alternativlos und will gegen die Nato kämpfen - ein hoffnungsloses Unterfangen! Im zweiten Fall bin ich konstruktiv, biete eine Lösung an und will überhaupt nicht gegen die Nato kämpfen (die von allein verschwindet, wenn niemand mehr in der Organisation ist).
Zweites Beispiel: a) Ich bin gegen Faschismus oder b) ich bin dafür, autoritäre Strukturen aufzuheben: statt Eigentümer-Arbeiter oder Eigentümer-Mieter juristische Personen, die sich selbst gehören (Stiftungen), statt Geistiges Eigentum freies Wissen, statt Banknoten Kommunalnoten, statt Strafen Lösungen, statt Pressefreiheit freie Pressen etc. Ich will nicht gegen den Faschismus kämpfen - ein paradoxes Unterfangen, Gewalt mit Gewalt besiegen zu wollen!
Sagt jeder Politiker. Sagt's, doch tut er ganz anders: Rüstung und Sicherheit werden hochgefahren, Gesetze werden verschärft, die eigene Bevölkerung wird ermordet (Kurden, russischsprachige Ukrainer), die arabischen Länder werden überfallen, Russland und China werden bedroht, No-Partnership-Länder werden ausgegrenzt.
a) Ich bin gegen Gewalt oder b) ich bin für Frieden, für das Aufheben von Sanktionen, für das Nicht-Herstellen von Kriegsmaterial, für ein faires, globales Miteinander, für das Suchen von Lösungen bei gesellschaftlichen Problemen: 1. Was ist schuld (die echte Ursache), 2. Was ist zu tun.
"Wer ist schuld?" verführt zu einer Schuldzuweisung an eine Gruppe oder einen einzelnen Menschen, findet also die Wirkung statt die Ursache und die "Lösung" besteht darin, diese Gruppe zu beseitigen.
Die montagsZeitung empfiehlt den Stimmberechtigten, am 5. Juni 2016 wie folgt zu stimmen:
30.05.2016
Ich weiss, dass die Deutschen auf Bundesebene nichts zu sagen haben, als einzig alle vier Jahre eine Partei zu wählen. Was ich nicht verstehe: Warum alle Parteien die USA so toll finden und die östlichen Nachbarn verachten. Das hat doch keine Zukunft!
Ja, ja, die AfD tut so, als ob sie eine Alternative hätte. Hat sie aber nicht. Sie steht zur Nato und zu den westlichen Werten (Liberalismus). Und DIE LINKE, Sahra Wagenknecht denkt in ihrem Buch schüchtern über die Eigentumsfrage nach, bravo! Doch ihr Buch erscheint mit Urheberschutz und Copyright - das geht nicht: Wasser predigen und Wein trinken!
Und so sehe ich Deutschland als alternativlos, niemand macht ehrliche und vernünftige Politik.
02.06.2016
Samstag, 28. Mai 2016 - Komme gerade zurück von der Eröffnungsfeier der Weltfussballmeisterschaft am Samstagabend, um diesen Artikel zu schreiben. Jetzt werden sich viele Fussballexperten fragen, welche "WM"? Wie ich hier aufgezeigt habe, gibt es noch eine andere und schöne Welt da draussen, eine die Euch von den Medien vorenthalten wird. Warum? Weil es diese Welt ausserhalb nach westlicher Politik offiziell gar nicht gibt. Die sogenannten seriösen Medien verdrehen nicht nur die Tatsachen, viel schlimmer, sie verschweigen auch vieles was ausserhalb des Imperiums passiert. Über was sie nicht berichten, ist der eigentliche Skandal und darin besteht die Lüge. Eine "alternative" WM des Fussballs ausserhalb der FIFA gibt es nicht, obwohl es sie in Form der CONIFA gibt.
Hier weiterlesen: [link]
03.06.2016
Edward Bernays (1891-1995) war Pionier in der Anwendung von Forschungsergebnissen der noch jungen Psychologie und Sozialwissenschaften in der angewandten Öffentlichkeitsarbeit. Seine Erfolge in der Öffentlichkeitsarbeit halfen, die Psychoanalyse Freuds in den Vereinigten Staaten von Amerika zu popularisieren. Das Freudsche Menschenbild ist grundlegend für Bernays Wirken und Argumentation: Der Mensch ist ein irrationales, von unbewussten Triebimpulsen motiviertes Wesen, das notwendig kultureller Bändigung und Steuerung bedarf. Dies gilt insbesondere für die Psychologie der Masse. Auf dieser Grundlage entwickelte er Kampagnen zur Meinungsbeeinflussung auf Basis damals aktueller Erkenntnisse der Massenpsychologie. Bernays argumentierte:
„Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppendenkens verstehen, wird es möglich sein, die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern.“
Er bezeichnete diese auf Wissenschaft basierende Technik der Meinungsformung als engineering of consent (sinngemäß: Technik zur Herstellung von Zustimmung und Konsens). Bernays wohl bekanntestes Buch Propaganda beginnt mit dem Kapitel Organising Chaos und den Worten:
„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Große Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren.“
Joseph Goebbels benutzte Bernays Buch Crystallizing Public Opinion, um die antijüdische Propaganda im nationalsozialistischen Deutschland aufzubauen.
Die montagsZeitung und alle, die ein anderes Gedankengut - Alternativen! - entwickeln, werden die Methoden der Meinungsmacher berücksichtigen müssen.
05.06.2016
Volksinitiative «Pro Service public»
JA 784`624 (32.4%)
NEIN 1`636`967 (67.6%) Stände-NEIN 20 6/2
Stimmbeteiligung 45.6%
Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen»
JA 568`905 (23.1%)
NEIN 1`896`963 (76.9%) Sände-Nein 20 6/2
Stimmbeteiligung 46.4%
Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung»
JA 709`752 (29.2%)
NEIN 1`719`322 (70.8%) Stände-Nein 20 6/2
Stimmbeteiligung 45.7%
Änderung des Bundesgesetzes über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung (Fortpflanzungsmedizingesetz, FMedG)
JA 1`489`550 (62.4%)
NEIN 897`904 (37.6%)
Stimmbeteiligung 44.9%
Änderung des Asylgesetzes (AsylG)
JA 1`616`286 (66.8%)
NEIN 804`016 (33.2%)
Stimmbeteiligung 45.6%
Die drei Volksinitiativen sind in allen Kantonen abgelehnt worden. Die Gesetze der Bundesversammlung wurden vom Volk angenommen. Mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten blieb der Abstimmung fern.
Die Stimmberechtigten sind den Empfehlungen der montagsZeitung für «Pro Service public» und für «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» nicht gefolgt, waren aber ansonsten gleicher Meinung.
06.06.2016
Am Samstag, 11. Juni 2016, 11.30 Uhr bis um 15 Uhr soll die Menschenkette geschlossen sein.
Weitgehend unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit wird von der US-Basis in Ramstein aus Krieg geführt - mit von dort gesteuerten Drohnen. Friedens-Initiative will gegen Drohnenkrieg protestieren - Hauptredner ist Oskar Lafontaine.
Neue Rheinische Zeitung - Flyer [link]
Saarbruecker Zeitung.de [link]
Anfahrt von Zürich über Basel, Strassburg, weiter bis Ausfahrt D1062 Route de Bitche in Haguenau, danach nach Zweibrücken und Richtung Kaiserslautern. 365 Km, Fahrzeit ca. 4 Stunden.
07.06.2016
Endlich kommt Einsicht in deutsche Zeitungen und die montagsZeitung erhält Recht und Unterstützung:
Das größte Problem der aus Syrien Geflüchteten ist nicht der deutsche Rassismus. Sie wurden vertrieben, weil in Syrien ein brutaler Krieg um den globalen Energie-Markt geführt wird. Die historische Schuld Deutschlands besteht darin, dass Bundesregierung, Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft diesen Krieg einfach ausblenden. Auch die EU schweigt – weil es um die Energieversorgung Europas geht, für die Millionen Menschen um ihre Existenz gebracht werden. DWN [link]
Die deutsch-amerikanische Hegemonialstellung von der Nordsee bis zum Persischen Golf! Oligarchen wie früher Fürstentümer - nur dass die Oligarchen keine soziale Verantwortung tragen - das überlassen sie dem Mittelstand. Herrlich ist der Liberalismus!
Liberalismus ist für normale Menschen ein Albtraum!
08.06.2016
Am 27. April 2016 wurde Donald Trump von The National Interest eingeladen, seine erste außenpolitische Rede zu halten.
- Donald Trump, Kandidat für die US-Präsidentschaft, möchte die Macht des militärisch-industriellen Komplexes einschränken. Er übernimmt die Fackel von John Kennedy (ermordet), von Richard Nixon (Watergate) und von Bill Clinton (Lewinsky).
- Laut Trump ist der Versuch für die Vereinigten Staaten und für fremde Völker schädlich, das westliche demokratische Modell mit Gewalt aufzuzwingen, das nicht ihren Erwartungen entspricht.
- Der militärisch-industrielle Komplex bereitet die Kandidatur von General James Mattis und einen Krieg gegen die iranische Revolution vor.
Thierry Meyssan, voltairenet.org [link]
09.06.2016
Im Bericht des Verbandsvorstandes hob der Bundesvorsitzende Klaus Hartmann die zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft und den „Krieg gegen die Armen“ hervor, die einen Resonanzboden für die rassistische Feindbildproduktion darstellen. Angesichts wachsender Provokationen der NATO gegenüber Russland und China müsse mit allen Mitteln Aufklärung über die wachsende Kriegsgefahr betrieben werden. Besonders das irreführenderweise „Raketenabwehrschild“ genannte Aegis-System mit seinen Abschussrampen für atomare Mittelstreckenraketen bringe die atomare Bedrohung nach Europa zurück.
Die Delegierten beschlossen einen Aufruf zur Teilnahme an den Aktionen am 10. und 11. Juni gegen die US-AirBase in Ramstein und an der zentralen Demonstration der Friedensbewegung am 8. Oktober 2016 in Berlin. Einstimmig wurde die Fortführung der Kampagne „Deutschland raus aus der NATO – NATO raus aus Deutschland“ beschlossen, ebenso ein Aufruf gegen neue Rüstungssysteme und für Frieden und Zusammenarbeit mit Russland. [link]