Erneut wenden wir uns der Eigentumsfrage zu, der Kernfrage der Sesshaften! Bei jedem Krieg geht es um Territorien, die eine andere Gruppe hat und die man selber haben möchte.
Zur Zeit drängt Deutschland in die Ukraine und mit der Türkei in den Irak und in die Arabische Republik Syrien. So klar wie wir das hier schreiben, steht es nicht in den Zeitungen - doch später in unseren Geschichtsbüchern. Die liberalen Medien werfen Blend- und Nebelpetarden, damit wir die Zusammenhänge nicht erkennen. Alles in allem eine unerfreuliche, leidvolle Zeit, eine düstere, 200-jährige Epoche der westlichen Welt.
"Die Presse ist ein Ausdrucksmittel der Gesellschaft, kein Ausdrucksmittel einer natürlichen oder einer korporativen Person. Aus logischer und demokratischer Sicht kann sie deshalb nicht Eigentum einer dieser Personen sein.
Jede Zeitung, die das Eigentum eines Einzelnen ist, gehört diesem Einzelnen und bringt nur seinen Standpunkt zum Ausdruck. Behauptungen, dass Zeitungen die öffentliche Meinung repräsentieren, entbehren jeder Grundlage, weil sie in Wirklichkeit den Standpunkt einer natürlichen Person zum Ausdruck bringen. Aus demokratischer Sicht sollte es einer natürlichen Person nicht erlaubt werden, irgendwelche Mittel der Publikation oder Information zu besitzen. Sie hat jedoch das Naturrecht, sich durch alle beliebigen Mittel auszudrücken, und sei es auch nur, um auf irrationale Weise ihren Wahnsinn unter Beweis zu stellen. Jede von einem Handelsverband oder einer Handelskammer herausgegebene Zeitschrift ist nur ein Ausdrucksmittel für diese spezielle gesellschaftliche Gruppe. Sie vertritt ihren eigenen Standpunkt und nicht die Sichtweise der öffentlichen Meinung. Das gilt auch für alle anderen korporativen und natürlichen Personen der Gesellschaft.
Die demokratische Presse ist jene, die von einem alle Kategorien der Gesellschaft umfassenden Volkskomitee herausgegeben wird. Nur in diesem Fall, und in keinem anderen, ist die Presse oder irgendein anderes Informationsmedium ein Ausdrucksmittel der ganzen Gesellschaft und Träger des Standpunkts ihrer Kategorien, und deshalb ist diese Presse oder dieses Informationsmedium tatsächlich demokratisch."
Mit anderen Worten: Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sind ein Widerspruch! Die demokratische Presse ist nicht frei, sondern verpflichtet, alle Meinungen wiederzugeben.
PS: Obige drei Absätze stammen aus "Das grüne Buch" von Muammar al-Gaddafi. War nie in unserer Presse zu lesen, oder?
Falls SRF den Service public Presse übernimmt, müssten Artikel und andere Informationsmedien bei ihr frei publiziert werden können. Es gäbe keine "eigenen" Sendungen, sondern allenfalls technische Hilfe beim Erstellen von Beiträgen! Die SRF-Redaktion würde die Beiträge ordnen und publizieren. Entsprechend müsste der Verein um alle Kategorien der Gesellschaft erweitert werden.
So wie sich SRF heute präsentiert, repräsentiert sie nicht die öffentliche Meinung, sondern den Standpunkt natürlicher Personen, namentlich von Personen aus dem Unternehmen selber und von ausgewählten Politikern.
SRF legt viel Wert auf Unterhaltung, doch Unterhaltung ist Sache der Bevölkerung - Unterhaltung ist nicht Sache des Service public Presse.
Der römische Dichter Juvenal (60-127) kritisierte in seiner Satire, dass das durch die Kaiser entmachtete römische Volk sich nicht mehr für Politik interessiert und nur noch diese beiden Dinge gewünscht habe: Brot und Spiele.
Der Untergang Westroms. Es scheint, dass im Laufe der Kaiserzeit gewaltige Warenmengen über die Seidenstrasse importiert wurden, ohne dass dem nennenswerte Exporte nach Asien gegenüberstanden. Viele Wirtschaftshistoriker sehen in diesem ständigen Abfluss von Geld eine wesentliche Ursache der dauernd wachsenden Wirtschaftsdepression im Römischen Reich.
"Ähnlichkeiten zu heute sind wohl nicht zufällig", murmelt das entmachtete europäische Volk, das sich nur noch diese beiden Dinge wünscht: Brot und Spiele.
Germanys next Topmodel
Eurovision Song Contest
Fussball WM
Formel-1 Rennen
Tennis etc.
"Der Sport ist entweder privat wie das Gebet, das der Mensch spricht, wenn er allein ist, oder er ist öffentlich, wird kollektiv in der Öffentlichkeit ausgeübt, wie das Gebet, das kollektiv in öffentlichen Stätten der Andacht gesprochen wird. Die erste Art von Sport betrifft den Einzelnen selbst, während die zweite Art alle Menschen angeht. Er muss von allen ausgeübt werden, und man sollte es nicht anderen übertragen, ihn für einen selbst auszuüben. Es ist unvernünftig, wenn eine Menschenmenge nur deshalb Orte der Andacht betritt, um einer Person oder einer Gruppe von Leuten dabei zuzuschauen, wie sie beten, ohne selbst daran teilzunehmen. Genauso unvernünftig ist es, wenn Menschenmengen auf Sportplätze oder in Stadien gehen, um einem Spieler oder einer Mannschaft zuzuschauen, ohne selbst teilzunehmen ... Sie werden von monopolistischen Instrumenten, die bemüht sind, sie zu verdummen und sie durch Ablenkung dazu zu bringen, sich stattdessen mit Lachen und Applaudieren zufrieden zu geben, zum Narren gemacht." Muammar al-Gaddafi, Das grüne Buch.
Mit über 2 Millionen Toten seit der Jahrtausendwende ist der neue Krieg kein kalter!
Hinterlistig und menschenverachtend strebt Deutschland unter Führung der Grossen Koalition zusammen mit der Türkei und der Hilfe der USA/Nato eine kontinentaleuropäische Hegemonialstellung von der Nordsee bis zum Persischen Golf an. Linkerhand ist Asien, rechterhand Afrika, dazwischen die neue Mittelmacht.
Nicht, dass dann Friede wäre in der Welt, denn auf Frieden versteht sich die Mittelmacht nicht, weil sie für Frieden das falsche Gedankengut hat.
1805 hat Napoleon I. mit dem "Code civil" Grund und Boden unter das Sachenrecht gestellt. Seither kann "jeder" Ländereien kaufen und als Eigentümer (Herr) die Untertanen (Pächter, Mieter, Arbeiter, Schuldner) vogten. Ergänzt wurde das physische Eigentum noch um das geistige Eigentum.
Auf die Aristokratie der Geburt folgte 1805 die Aristokratie des Geldes und diese Oligarchie besteht im Westen bis heute und hat im vergesellschaften Russland 1989 eine Renaissance erfahren. Die teilweise heute bereits eingeführten "Partnership"-Abkommen sollen die Eigentumsrechte der Oligarchen weiter absichern.
Nicht das Wirtschaften, also das Zusammenarbeiten der Untertanen, ist falsch, sondern die Gesetze, die den Arbeitsertrag dem Herrn zuführen.
Der Souverän Ludwig XVI. ist gefangen. Was tun wir nun?
Wir, das gesamte Volk, Frauen, Kinder und Männer sind der Souverän - wir treten anstelle Ludwigs XVI. Die Vasallen bleiben unsere Vasallen, sind tributpflichtig, jedoch die Unterpacht ist ihnen verboten. So bleibt Frankreich (oder Deutschland oder Russland oder die Schweiz) als Ganzes erhalten, kein Fleck Land wird veräussert. Frankreich ist unverkäuflich. Jeder im Land kann Land vom Souverän pachten, zinslose Darlehen beim Souverän beziehen und das Wissen (geistige Eigentum) ist allgemeinfrei.
Nicht wir traten anstelle Ludwigs XVI., sondern rechts die Girondisten und Royalisten und links die Montagnards, verraten von Robespierre, der im April 1793 vor der Französischen Nationalversammlung erklärte, das private Kapital soll unangetastet bleiben: "Ich werde euch eure Schätze nicht wegnehmen." Die Linke, das Kleinbürgertum, mutierte unter Robespierre zum Faschismus "La Grande Terreur" (wie im 20. Jahrhundert die Linkspartei NSDAP) und der von ihnen ernannte General Napoleon Bonaparte übernahm.
Ein trauriger Sieg über die Menschheit ...
Gier, Habsucht und Egoismus sind die Ursache des menschlichen Leidens! Stellen wir in einem souveränen Land, das dem Volk, den Frauen, Kindern und Männern gehört, die allgemeine Lebensfreude, das glücklich Sein, wieder her - und vergessen wir nicht, gute Gedanken zu denken und für andere zu sorgen.
Das wird wohl nichts werden, denn wie sagt der Volksmund: "Ohne Moos, nix los."
Der Volksmund sagt aber auch: "Die Hoffnung stirbt zuletzt." Und wir wissen, dass es nur eine Vernunft gibt. Es besteht also Hoffnung auf die Vernunft.
Nur, dass das Land bereits ausverkauft worden ist. Deswegen ist unsere Regierung so devote, sie kann - rechtlich - nicht mehr handeln. Ja, ausverkauft!
Das sollten wir rückgängig machen, denn das Land wurde dem Schöpfer geklaut!
Mit der Regierung?
Christlichen Parteien sollte diese Erkenntnis wie Schuppen von den Augen fallen, jüdischen und islamischen Parteien natürlich auch.
Komisch, der Kommunismus schloss explizit die Anteilnahme am Staatsgeschehen der Religionen aus, ich frage mich bis heute - warum ist das wohl so? Vielleicht, weil von der Propaganda ohnehin schon genug gepredigt ... Auch wenn ich mir jetzt "Feinde" mache, das fanden die Sorben noch nie gut, aber die kann man ja mit jedem Mist betrauen. *Hust*
Dann sind die orthodoxen Serben doch etwas vernünftiger als wir! Wir Christen sind gewöhnlich ja sehr gegen den Kommunismus, aber auch gegen den Islam und die Juden, Buddhisten, Hinduisten und innerhalb des Christentums auch gegen die Katholiken und die verschiedenen Orthodoxen und die Reformierten, die ihrerseits sich untereinander bekämpfen, genauso dumpf wie Sunniten Schiiten hassen und umgekehrt. Jeder führt vernünftige Gründe an - doch es gibt nur eine Vernunft! Lasst uns diese Vernunft suchen und jede Gemeinschaft übernimmt von anderen das Gute, bis wir letztlich die natürliche Vernunft - das glücklich Sein - zusammen gefunden haben.
Gott sei Dank, dass ich ein Atheist bin.
Ja, Gott sei Dank! *Lacht*
(Atheismus bezeichnet im engeren Sinne die Überzeugung, dass es keinen Gott bzw. keine Götter gibt.)
"Wir wollen unser Land zurück", sagt der Deutsche Willy Wimmer und trifft den Nagel auf den Kopf, bleibt dann aber einfach stehen, statt den Gedanken weiter zu denken.
1) Das Land - Deutschland - gehört dem Souverän. Der Souverän ist das Volk.
2) Eine Gruppe oder eine Person kann Grund und Boden vom Souverän für ihre Bedürfnisse (Arbeiten, Wohnen) pachten; jeder Beteiligte hat eine Stimme. Unterpacht, das Anstellen von Nichtbeteiligten, das Vermieten von Einrichtungen sowie das Verkaufen von Beteiligungen und Einrichtungen mit Gewinn sind untersagt.
3) Die Zentralbank gewährt jeder Person zinslose Darlehen, damit sie wohnen und arbeiten kann.
4) Wissen (Geistiges Eigentum) ist allgemeinfrei.
Diese vier Punkte sind illiberal!
Angelika Merkel sagte am 2. Februar 2015 in Ungarn: "Demokratie ist für mich nur mit Liberalismus denkbar!" Sinngemäss legt Angela Merkel das Glaubensbekenntnis ab, Demokratie sei nur mit Oligarchie denkbar!
Entsetzt hat der ungarische Ministerpräsident Victor Orbán widersprochen - nicht aber die deutschen Parteien und das US-Establishment: Sie möchten ein Deutsches Reich, demokratisch und oligarchisch, von der Nordsee bis zum Persischen Golf. Mit hinterlistiger Gewalt! 2 Millionen Tote seit der Jahrtausendwende für 1-Euro-Jobs von der Nordsee bis zum Persischen Golf, dazwischen prächtige Paläste.
Wir haben die Wahl, aber noch keine Partei, die den Liberalismus stoppt.
"Parteien spalten die Gesellschaft", das stimmt und ist das Erfolgsmodell der Dynastie Rothschild. Ein Beispiel mag das verdeutlichen: Der Rosenkrieg. Die beiden Streitenden geben das erarbeitete Vermögen im Krieg gegen den anderen für ihre Anwälte aus. Jene profitieren, ohne die Scheidung verursacht zu haben. Das ist das Geschäftsmodell der Dynastie Rothschild, die beiden ihre Hilfe zur Verfügung stellt, Napoleon und seinen Gegnern!
Ich habe für den Stadtrat (Exekutive) als Parteiloser kandidiert und wurde stets gefragt, was für Werte ich vertrete. Bist du ein Sozialist, Kommunist oder ein Liberaler. Bist du links oder rechts?
Natürlich bin ich ein Kommunist, denn ich kandidiere für ein Amt in der Kommune :) Ich bin gegen die Aristokratie des Geldes. Ich bin ganz links, wenn rechts die Faschisten sind. Sind es aber linke Faschisten - was die Regel ist! - bin ich nicht links, denn ich bin gegen Gewalt, auch gegen Staatsgewalt. Ja, ich bin ein Anarchist. Und ich bin Sozialist, der jedem das Recht auf Arbeit und ein Einkommen garantiert.
Anderntags steht in der Zeitung ein kommunistisch-sozialistischer Anarchist kandidiert für den Stadtrat und diese drei Worte sind den seit 200 Jahren mit Liberalismus gehirngewaschenen Menschen das absolute Grauen. Sie mobilisieren gegen alles, was das liberale Gedankengut ablehnt.
Und die Dynastie Rothschild legt schon eine neues Dossier an und bietet den Liberalisten, aber auch mir, ihre Hilfe an. Es ist paradox, dass wir streiten! Wir sollten stattdessen stets das Vernünftige suchen - denn es gibt nur eine Vernunft. Streiten ist unvernünftig, Krieg ein Verbrechen.
Der Liberalismus - allein schon das Wort - zu dem sich Russland vor 25 Jahren hingewendet hat, ist Doppelmoral pur: Einerseits vermittelt das Wort Freiheit, anderseits verbirgt sich dahinter die Aristokratie des Geldes. Aristokratie ist das Gegenteil von allgemeiner Freiheit! Aristokratie bedingt Untertanen! Es ist ein Krieg, bei dem alle Mörder auf der einen Seite sind und alle Opfer schutzlos auf der anderen!
Diese Scheisse wird nun auch der russischen Bevölkerung sichtbar, doch die Oligarchen sitzen schon ordentlich fest im Sattel. Dass das liberale Russland von den westlichen Ländern, die ja ebenfalls liberal sind, sanktioniert wird, deutet darauf hin, dass die russische Regierung den Liberalismus stoppen will.
Der Patriotismus soll das Land während dieser Zeit zusammenhalten. Doch nicht der Patriotismus ist interessant, sondern die Transformation, was sind die Russischen Werte: Wie sieht die Eigentums-, Geld- und Währungspolitik aus?
Worüber spricht die Duma, was sind die Vorschläge der verschiedenen Abgeordneten, was lehren und forschen die Fakultäten, was denkt die russische Bevölkerung, kann die Regierung Putin sich eine Gesellschaft ohne Aristokratie vorstellen?
16.05.2016
Die Spannungen zwischen den EU-Staaten hätten es Deutschland erlaubt, seine Macht zu verstärkt. Deutschland sei dadurch mächtiger geworden, habe die italienische Wirtschaft »übernommen« und Griechenland »zerstört«.
Langsam wird sich auch die Wahrheit herauskristallisieren, dass Deutschland die Ukraine übernimmt und zusammen mit der Türkei den Irak und Syrien zerstört, natürlich begleitet vom Freund.
16.05.2016
Text aus Karl Marx/Friedrich Engels "Die Deutsche Ideologie" 1845 (Da war Marx 27)
Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht. Die Klasse, die die Mittel zur materiellen Produktion zu ihrer Verfügung hat, disponiert damit zugleich über die Mittel zur geistigen Produktion, so daß ihr damit zugleich im Durchschnitt die Gedanken derer, denen die Mittel zur geistigen Produktion abgehen, unterworfen sind. Die herrschenden Gedanken sind weiter Nichts als der ideelle Ausdruck der herrschenden materiellen Verhältnisse, die als Gedanken gefaßten herrschenden materiellen Verhältnisse; also der Verhältnisse, die eben die eine Klasse zur herrschenden machen, also die Gedanken ihrer Herrschaft. Die Individuen, welche die herrschende Klasse ausmachen, haben unter Anderm auch Bewußtsein und denken daher; insofern sie also als Klasse herrschen und den ganzen Umfang einer Geschichtsepoche bestimmen, versteht es sich von selbst, daß sie dies in ihrer ganzen Ausdehnung tun, also unter Andern auch als Denkende, als Produzenten von Gedanken herrschen, die Produktion und Distribution der Gedanken ihrer Zeit regeln; daß also ihre Gedanken die herrschenden Gedanken der Epoche sind. Zu einer Zeit z.B. und in einem Lande, wo königliche Macht, Aristokratie und Bourgeoisie sich um die Herrschaft streiten, wo also die Herrschaft geteilt ist, zeigt sich als herrschender Gedanke die Doktrin von der Teilung der Gewalten, die nun als ein "ewiges Gesetz ausgesprochen wird.
Die Teilung der Arbeit, die wir schon oben (p. [31-33]) als eine der Hauptmächte der bisherigen Geschichte vorfanden, äußert sich nun auch in der herrschenden Klasse als Teilung der geistigen und materiellen Arbeit, so daß innerhalb dieser Klasse der eine Teil als die Denker dieser Klasse auftritt (die aktiven konzeptiven Ideologen derselben, welche die Ausbildung der Illusion dieser Klasse über sich selbst zu ihrem Hauptnahrungszweige machen), <47> während die Andern sich zu diesen Gedanken und Illusionen mehr passiv und rezeptiv verhalten, weil sie in der Wirklichkeit die aktiven Mitglieder dieser Klasse sind und weniger Zeit dazu haben, sich Illusionen und Gedanken über sich selbst zu machen. Innerhalb dieser Klasse kann diese Spaltung derselben sich sogar zu einer gewissen Entgegensetzung und Feindschaft beider Teile entwickeln, die aber bei jeder praktischen Kollision, wo die Klasse selbst gefährdet ist, von selbst wegfällt, wo denn auch der Schein verschwindet, als wenn die herrschenden Gedanken nicht die Gedanken der herrschenden Klasse wären und eine von der Macht dieser Klasse unterschiedene Macht hätten. Die Existenz revolutionärer Gedanken in einer bestimmten Epoche setzt bereits die Existenz einer revolutionären Klasse voraus, über deren Voraussetzungen bereits oben (p. [33-36]) das Nötige gesagt ist. [link]
16.05.2016
Menschen, die Menschen morden, sind nicht besser, als Menschen, die Menschen gemordet haben.
Die mZ schreibt: "Niemand hat das Recht, jemanden zu strafen. Streiten zwei Parteien vor dem Richter und finden keine Lösung, gehen beide bis zur nächsten Verhandlung ins Gefängnis."
Ich finde diese Lösung gut und sie wäre mit Thomas N. und den anderen Parteien (Eltern der Opfer) vernünftig.
17.05.2016
Bashneft hat 2014 nach eigenen Angaben 17,8 Millionen Tonnen Öl gefördert und war damit der sechstgrößte Ölproduzent in Russland. Die Firma besitzt Förderlizenzen für Ölvorkommen in Baschkortostan, Westsibirien, im Gebiet Orenburg. In Nordrussland baut Bashneft die großen Lagerstätten Trebs und Titow ab, die im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen liegen. Zudem betreibt die Firma mehrere Ölraffinerien und Tankstellen.
Die Kontrollmehrheit an Bashneft (50 Prozent plus eine Aktie) gehört der russischen Regierungsagentur für Föderales Vermögen (Rosimuschtschestwo). Weitere 25 Prozent der Anteile sind im Besitz der Teilrepublik Baschkortostan.
Das freut die Oligarchen Wagit Alekperow (Lukoil) und Musa Bazhayev (Alliance Group). Ihre Ölkonzerne Lukoil und Alliance Oil haben bereits Interesse an Bashneft bekundet.
Wagit Alekperow (geboren 1950) wuchs als fünftes Kind einer armen aserbaidschanischen Ölarbeiterfamilie auf. Heute ist er der zehntreichste Mann Russlands und international auf Platz 122.
Das ist Liberalismus: Ein völlig korruptes System und es scheint mitnichten so, dass die Regierung Putin daran etwas ändern möchte! In der Ukraine, im Irak, in Syrien, in Libyen kämpfen Oligarchen gegen Oligarchen um Anteile - Millionen Tote, unglaubliches Leid!
17.05.2016
Ach, könnte der UN-Sicherheitsrat sich doch für ein Verbot zur Herstellung von Kriegsmaterial durchringen! Hanf (Cannabis) ist doch auch international geächtet und verboten - völlig zu unrecht, doch im Interesse der Chemie. Bei Kriegsmaterial wäre es umgekehrt - völlig zu recht, doch gegen die Interessen der Rüstungsindustrie.
Bezeichnend auch Steinmeiers Statement nach der Sitzung: "Erhalten alle Seiten in Libyen solange ( ... ) Waffenlieferungen, bis sich die rivalisierenden Regierungen endgültig auf ein Abkommen einigen." In Klammern steht 'nur eingeschränkten Zugang zu', das ist relativ, tönt aber schön. Russland hat auch unterschrieben, China auch.
Im März 2016 wurde die Regierung Sarradsch von der internationalen Gemeinschaft als rechtmäßige Regierung des libyschen Volkes anerkannt. Sie steht dennoch weiterhin in Konkurrenz mit den beiden libyschen Regierungen von Chalifa al-Ghweil (Tripolis) und Abdullah Thenni (Tobruk) und der mit Ghweil verbundenen Tuareg-Regierung sowie den Regierungen Islamischer Staat und Ansar al-Scharia und lokalen Milizen. Hinterhältig und Völkerrecht verachtend das von Mitgliedern der Organisation Transatlantik (Nato) angerichtete Chaos in Libyen.
Verbietet Liberalismus! Gebt den Völkern ihr Land zurück, damit jeder dort wohnen und arbeiten kann, ohne einem Oligarchen Untertan zu sein.
17.05.2016
«Es wird eine Zeit kommen, wo in unserem Lande, wie anderwärts, sich grosse Massen Geldes zusammenhängen, ohne auf tüchtige Weise erarbeitet und erspart worden zu sein; dann wird es gelten, dem Teufel die Zähne zu weisen; dann wird es sich zeigen, ob der Faden und die Farbe gut sind an unserem Fahnentuch!» Gottfried Keller, 1890, Fähnlein der sieben Aufrechten.
Dann wird es gelten, dem Teufel (Oligarchen) die Zähne zu weisen, der im Pelz Liberalismus steckt.
18.05.2016
Richtig montangsZeitung, die Deutsche Regierung ist intriganter und hinterhältiger Kriegstreiber in der Ukraine und im Morgenland (Levante) und im Irak mit dem Ziel: Liberalismus (Aristokratie des Geldes - Oligarchie) zu errichten, die von der Nordsee bis zum Persischen Golf reicht. Der Liberalismus unterdrückt sowohl die deutsche, wie alle anderen Bevölkerungen.
Die Verfassung der Arabischen Republik Syrien soll geändert werden.
Nirgends wird gesagt, was neu in der Verfassung stehen soll! Und ob die französische Verfassung auch geändert werden soll, denn die Syrische Verfassung wurde von Frankreich abgeschrieben. Und ob vielleicht nicht auch Deutschland eine Verfassung haben sollte, die dem Volk Rechte gewährt (Initiativen, Referendum, Sezession) und fremde Soldaten aus dem Land weist.
20.05.2016
Russlands zweitreichster Oligarch Mikhail Fridman will sein Vermögen gemeinnützig vererben: "Ich möchte, dass meine Kinder selbst etwas erschaffen." [link]
Mit scheint die Aristokratie des Geldes hier am einfachsten zu brechen, indem beim Tod das Vermögen des Aristokraten an die Gemeinschaft geht und damit die Aristokratie beendet.
Anderseits ist auch das unmöglich zu verwirklichen, weil das Vermögen bereits vorher an die Erben übertragen werden kann. In der Landwirtschaft ist es seit jeher üblich, dass ein Kind den Hof übernimmt und den Eltern dafür eine Rente zahlt.
21.05.2016
12.05.2016 - A couple of weeks ago, a poll conducted by the Harvard Institute of Politics found something startling: only 19% of Americans ages 18 to 29 identified themselves as “capitalists.” In the richest and most market-oriented country in the world, only 42% of that group said they “supported capitalism.” The numbers were higher among older people; still, only 26% considered themselves capitalists. A little over half supported the system as a whole. time.com [link]
23.05.2016
Der Anteil der mittleren Einkommen in Deutschland ist seit Jahren rückgängig – die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert sich. Besonders in der Gruppe der 18- bis 30-Jährigen wächst die Zahl der Einkommenschwachen. Die Mitte muss wieder gestärkt werden, fordert der klartext. [link]
23.05.2016
Verlustscheine verjähren zwanzig Jahre nach ihrer Ausstellung. Wird kurz vor der Verjährung der Verlustschein präsentiert und eine neue, erfolglose Betreibung durchgeführt, wird ein neuer Verlustschein ausgestellt, der wiederum zwanzig Jahre läuft. So verjähren Verlustscheine praktisch nie.
Wer hingegen Schulden über eine juristische Person macht, kann diese juristische Person einfach sterben lassen und ist die Schulden für immer los.
Um alle Personen gleich zu behandeln, müssten Verlustscheine in jedem Fall nach ihrer Ausstellung endgültig abgeschrieben werden. Dies wäre Voraussetzung, damit verarmte Personen überhaupt eine wirtschaftliche Chance hätten, wieder Fuss zu fassen.
23.05.2016
In den USA kann bei Immobilien nur die für die Schuld hinterlegte Sicherheit gepfändet werden, nicht aber anderes Eigentum oder Einkommen des Schuldners. Wenn das Hypothekendarlehen nicht mehr bezahlt werden kann, ist das Haus weg, nicht aber alles andere und das laufende Einkommen auf "ewige" Zeit.
Bei anderen Schulden (Steuern, Bussen, Abgaben, Alimente, Kredite) kommt aber wie bei uns alles unter den Hammer und auch das laufende Einkommen über dem Existenzminimum.
Grundsätzlich sollten Kultur und Wirtschaft jedoch so sein, dass keine Schulden entstehen können - dann wären wir alle frei und gleich!
24.05.2016
Übrigens ... da der Marxismus im "realexistierenden Sozialismus" eine sehr starke Tendenz zum Autoritären hatte, sollte er mit einem guten Stück Anarchismus gepaart werden :-) Und zudem natürlich auf die heutigen Verhältnisse aktualisiert werden. Die Grunderkenntnisse stimmen dabei nach wie vor.
Leider erfordert das etwas Nachdenken und die die Mehrheit der Menschen ist dafür zu faul. Ihnen reicht es, wenn sie ein paar Parolen (rechte) nachbeten können. Das ist ein Problem. Vielleicht das größte... marx21 [link]
24.05.2016
Wer etwas nachdenken möchte, kann mal googeln nach Slavomir Zizek. Der hat einige sehr interessante Positionen vorzustellen. Und auch Yannis Varoufakis wäre eine gute Adresse.