Mit Interesse lese ich Ihre Beiträge Hans Dieter Franke, in denen Sie stets und mit Recht darauf hinweisen, dass das heutige Russland in seiner Wirtschaftsstruktur Klein USA ist. Nonchalant nennen Sie die zweitgrösste russische Detailhandelskette Retail X5 - mit Lev Khasis, der zugleich Senior-Vize-Präsident von Wal-Mart Inc. ist -, hinter der die Alfa Group mit Mikhail Fridman, German Khan, Alexei Kuzmichov, Petr Aven steht, die ihrerseits Partner mit Canada (NoreX), Great Britain (BP), Sweden (TeliaSonera), Norway (Telenor), Turkey und Indonesia ist.
Magnit, 1994 gegründet (Yeltsin-Ära) und geführt von Sergei Galitsky ist der grösste Retailer gefolgt von Retail X5. Der gesamte russische Detailhandel ist in den Händen weniger. Sie entscheiden über das Angebot und die Regierung kann ohne rigorose Eingriffe nicht gegen sie arbeiten (siehe Chile, Allende u.a.). Wenn wir so wollen, hat die Group Boris Yeltsin während ihrer Amtszeit 1991 bis 1999 das genossenschaftliche Erbe der UdSSR vollständig verscherbelt.
Die Group Boris Yeltsin hat Wladimir Putin als dessen Nachfolger vorgeschlagen - wohl kaum in der Absicht, ihre Interessen zu hintertreiben. Nun steht die Group Boris Yeltsin, der nun Wladimir Putin vorsteht, der Group Obama gegenüber, der auch Europa angehört. In China gibt es eine Group Xi, die sich abwartend verhält. Alle diese Groups haben sich dem liberalen Gedankengut verschrieben - einer pervertierten Interpretation von privater Freiheit, andere auszunutzen (Schuldendienst).
Keine Group, ob sie nun Obama, Putin, Xi oder wie auch immer die Partei heisst, verdient unsere Unterstützung, solange sie nicht das Gedankengut von Freiheit UND Gleichheit vertritt: Jeder Mensch ist ein Mensch und niemand hat das Recht, jemanden zu strafen. (Tolstoi u.a.)
O ja, wir werden den Superreichen ihre Schätze - das heisst ihre Verträge, ihre Rechte - wegnehmen! Wissend, dass der Detailhandel genauso gut funktioniert, wenn die Eigentümer - die wenigen Superreichen - keine Eigentümer mehr sind, denn sie arbeiten nicht! Die Arbeit leisten die Produzenten, die Lieferanten, die Verkäufer - und auch die Konsumenten (Einkäufer). Wir wissen, dass der Gewinn des Einen stets der Verlust des Andern ist: in der Summe null. Wenn wir Geld einsetzen - und anders ist ein fernerer Handel kaum möglich -, dient es der Verteilung der Güter. Macht einer Verlust, hat er Anspruch auf den Gewinn, denn offensichtlich ist er übervorteilt worden. In einer gerechten Welt gibt es keine Verlierer!
Die jüdische Religion fordert - nebst dem Zinsverbot - ein Löschen der Forderungen alle sieben Jahre (Sabbatjahr). Der Jude Jesus hat die Wucherer und Händler aus dem Haus Gottes verjagt: Das Gewinnstreben ist nicht göttlich. Er lehrt: "Gib uns heute unser täglich Brot und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen." Möchten wir seine Lehre annehmen, sollen wir mit dem heute empfangenen Brot alle Schulden vergeben und erlassen. Im Islam wird das Zinsverbot auch heute beachtet und die islamische Religion ist mit dem Alten und dem Neuen Testament verbunden.
Das Vergeben der Schulden bezieht sich nicht allein auf Geldschulden, sondern auf alles - das tägliche Vergeben macht Strafen unmöglich. Lesen wir zwischen den Zeilen, haben diejenigen ein Recht, sich das tägliche Brot zu holen, die keines erhalten haben, nicht aber die, die satt sind und ihnen den Zugang verweigern.
"Wir leben in einer Gesellschaft, die nur Sieger sehen will." Giovanni Maio
In einer solchen Gesellschaft kann nichts gedeihen - nicht einmal die Sieger, die Erfolglosen von morgen oder übermorgen ... Auf diesem Wettbewerbsdenken fusst unsere Gesellschaft; der Liberalismus erzeugt grauenhafte Ängste, die real sind. Die aber nicht real sein müssten, denn es hat genug für alle.
Du kennst den Stein der Wahrheit. Oder? Einer mittelalterlichen Legende nach verliert jeder seine Hand, der sie dem Stein in den Mund legt und dabei nicht die Wahrheit sagt. Genauso funktioniert die vollautomatische Zentralbank: Hand in den Steinmund stecken, Betrag eintippen - bangen ...
Glück gehabt! Es rattert und neue Noten kommen heraus, du kannst gehen. Doch du musst wieder kommen, denn in ein, zwei, zehn Jahren will der Stein das Geld zurück! Du hast einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Bringst du es nicht zurück, nimmt er dir etwas weg und wehe, du hältst die Hand nochmals in den Steinmund.
Sicher eine gute Idee! Doch woher kommt das Geld, das du als Lohn erhältst? Richtig, irgendwer, ein Anderer hat das getan.
Wenn ein Lehrer das moderne Geldwesen seinen Schülern auf diese Art, so anschaulich erklärt, hat er es vollständig und richtig geschildert! Die Schüler können nun darüber diskutieren wer alles Geld erhält oder erhalten sollte: Kinder, Jugendliche, Männer, Frauen, Alte, Invalide, Arme, Reiche (ohne Geld aber mit Land, Haus), Kranke, Arbeitslose etc. Ob der Stadtrat oder der Bundesrat auch Geld erhält?
Ausgegeben ist es rasch, doch der Pakt verlangt, die Summe wieder zu beschaffen und einzuwerfen. Wie komme ich wieder an Geld; ist Sparen sinnvoll oder verunmöglicht das Sparen dem Anderen das Erwerben der Noten, die er zurückgeben muss?
Wenn ich Geld der Bank gebe und sie leiht es einem Dritten, der gibt's aus, einem Vierten und der wirft die Note ein, weil er sie dem Stein schuldet - wie kann der Dritte nun seine Schuld bezahlen und die Bank mir meine Note zurückgeben? Ja, die Mehrfachverwendung der gleichen Note gibt ein Durcheinander: Plötzlich ist 'zu wenig Geld' in Umlauf.
Und plötzlich ist Geld, das Geldsystem interessant und leicht verständlich. 4. bis 6. Klässler werden erstaunliche Vorschläge machen. Und ich muss nochmals betonen: das Bild 'Bocca della Verità' ist vollständig richtig, es steckt nicht mehr und nicht weniger hinter dem Geld und in jedem Währungsgebiet steht ein solcher Bocca della Verità und üblicherweise dürfen nur Geschäftsbanken ihre Hand dem Stein in den Mund legen.
Vor dem Bocca della Verità kannte man ein anderes System, das System der Kornkammern: Der Bauer füllte sein Korn, das er nicht für seine Familie und als Saatgut benötigte, in die Kammer und erhielt dafür eine Quittung - Geld. Andere erbrachten ihm Waren und Dienste, die er mit (Korn-) Geld bezahlte, und hatte der Andere Hunger, kaufte er damit Korn. Der Bauer, alle Bauern zusammen wären die Reichsten im Land gewesen, hätten sie alles Geld für ihr Korn erhalten. Sie erhielten aber nur einen Teil, der Rest behielten die Priester, der Pharao - der Staat, der damit für soziale Hilfen sorgte und seine Beamten bezahlten, die vornehmlich darauf zu achten hatten, dass die Bauern alles Korn ablieferten.
Schon damals gab es "Geschäftstüchtige", die ihr Geld sparten und das dafür reservierte Korn in den Speichern verdarb. Darum musste der Pharao alle sieben Jahre (Sabbatjahr) neues Geld herausgeben und das alte für ungültig erklären, was die Sparer und Gläubiger sehr erboste.
Grundsätzlich war dieses Geldsystem ein humanes und ermöglichte eine noch heute unerforschte Hochkultur. Das damalige Geld hatte einen Wert - nämlich das tägliche Brot - und bis zur/zum Kleinsten im Land verteilt, hatte niemand Hunger.
Bekämpft wurde das Korngeld von den "Geschäftstüchtigen", den Händlern und Wucherern. Sie propagieren den EWIGEN Wert des Geldes, EWIGE Schulden.
Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo bist du gelandet? Mehrere deiner 50 Staaten sind bankrott, Millionen Menschen haben nichts und leben von Armensuppe, Aufmüpfige werden bekämpft und pausenlos plären die TV-Sender "Uns geht es gut!"
USA, du bist das Zentrum des weltweiten Grosshandels und des Wuchers. Wer diesem Zentrum gehorcht - aber nur dem - geht es gut. Die Menschen in den USA aber leiden. Die Menschen auf dieser Erde leiden fürchterlich unter dieser Elite, die ihre Fürstentümer überall auf der Welt hat. Die Elite und ihre Vasalen glauben nicht an das tägliche Brot, sondern an des EWIGE Brot, das ihnen gehört, ihnen allein, den Auserwählten.
Wehe, ich sage, ihr seid Zionisten, dann werde ich verfolgt! Dabei seid ihr es nicht! Ihr seid nicht auserwählt! Ihr habt nicht den Jahwe-Glauben, die Wurzel des Christentums und des Islams, der Hochkulturen entsprang. Ihr, Elite und Vasal, seid keine Zionisten, kein von Gott auserwähltes Volk, sondern Barbaren mit Talmund, Hexenbulle, Scharia und Strafrecht. Ihr, Barbaren, werdet niemals gewinnen, denn die Natur, das Göttliche ist unendlich und ihr nur ein zeitlicher Teil, eine Episode.
Der Garten Europas, Schwarzerde, die besten Äcker der Welt - und heute ein Failed State! Keine Kultur. Oh Ukraine, was haben sie dir angetan! Wie bist du durchsetzt von Grosshändlern und Wucherern und deren Söldnern.
Chruschtschow sagte 1955: "Wir haben Eden [Britischer Premierminister] gesagt, dass wir das Interesse Englands am Erdöl des Mittleren Ostens anerkennen, dass England aber das Erdöl auf kommerzieller Grundlage bekommen kann. In dieser Hinsicht konkurrieren wir nicht mit England, sondern könnten es sogar unterstützen. Wir sind nicht am Erdöl der Mittleren Ostens interessiert, wir haben selbst genug. Im Nahen und Mittleren Osten gibt es nichts, das wir brauchen würden, und wir verfolgen in dieser Region keine wirtschaftlichen Interessen. Wir besitzen Baumwolle, Getreide, Erdöl u.a. ... Die Araber vertrauen darauf, dass wir nichts wollen ausser der Unabhängigkeit für ihre Länder und dass wir bereit sind, ihnen dabei zu helfen. ... Der König der Saudis - das ist eine Frage anderer Art. Wir wünschen allen arabischen Ländern die Unabhängigkeit. Die Frage aber nach der gesellschaftlichen Ordnung ist eine innere Angelegenheit jedes Landes und jedes Volkes. Sie [an den Interviewer aus England gewandt] haben ebenfalls ein Königreich, doch dies hindert uns nicht daran, Freunde zu sein." Gerhard Wettig
Beide Vertreter einer neuen Kultur sind noch undurchschaubar. Gemeinsam ist ihnen, dass sie "Geschäftstüchtige" im Land bekämpfen - jedoch nicht alle, oder vielleicht nicht alle gleichzeitig. Und beide bekämpfen auf ihre Art die Westlichen Werte, den Liberalismus.
bekämpft Elite und Vasal mit ihren eigenen Mitteln, der EWIGEN Schuld. Jahrzehntelang hat China für Elite und Vasal gearbeitet und gespart. Nun ist China vermögend und erhält rasch steigende Renten (Pacht, Zinsen und Dividenden) aus dem Ausland.
China tätigt grosse Akquisationen in Europa. Aktuell hat China Syngenta, Swissmetal, Swissport, Sigg, Mercuria, Krauss-Maffei, Pirelli u.a. übernommen. US-Hedgfonds haben im Januar 2016 bis zu 85 Prozent ihres gesamten Portfolios darauf gewettet, dass der Yuan in den nächsten drei Jahren sinkt und ab 2019 unaufhaltsam steigt. Die Wetteinsätze, die Portfolios, sind bereits in chinesischer Hand.
ist zweitgrösster Rohstoffexporteur der Welt und unzufrieden mit dem globalen US-Dollarsystem, mit dem US-Banken den Weltmarkt beherrschen und manipulieren.
Russlands Vision war eine Eurasische Union (EAU) von Portugal bis Wladiwostok. Eine Union, die alles hat: Energie, Rohstoffe, Nahrung, Wissen. Wie leicht hätte mit einem fairen Finanzausgleich sichergestellt werden können, dass auch der/dem Kleinsten in der Union wohl ist! Frankreich, Deutschland, Polen haben diese Vision zerstört und mit dem Maidan der Ukraine 2014 auch eine kleinere EAU verhindert - Russland wurde von Europa vollständig getrennt.
Nun wird Russland den anderen Teil der EAU - die Seidenstrasse - ausbauen, von Moskau bis Hong Kong. Eine Union, die wirtschaftlich bereits mit einem Währungsswap für die nächsten drei Jahre verbunden ist. Unschwer erkennen wir ein Zusammenwirken von Xi und Putin, deren Erfolg hauptsächlich davon abhängt, das liberale Gedankengut im Inland zu überwinden.
Westliche Werte (der Liberalismus) werden immer schwieriger zu vermitteln sein. Kein Kind sieht im liberalen Gedankengut etwas anderes als Barbarei. Entsprechend werden ihre Länder sich der EAU zuwenden oder eigene Unionen gründen, die auf Freiheit und Gleichheit beruhen.
Ist es nicht entsetzlich, dass im Liberalismus jederman andere zu EWIGER Pacht, EWIGER Miete, EWIGER Knechtschaft, EWIGEM Schuldendienst zwingen kann?
Jeder, der Pächter oder Mieter oder Knecht (Angestellter) oder Schuldner (Hypotheken, Kredite) ist - also praktische jede Frau und jeder Mann -, soll das liberale Gedankengut aufgeben. Es ist nicht für, sondern gegen ihn. Ja, euer Erspartes verliert ihr, wenn wir neues Geld herausgeben und das alte für ungültig erklären, dafür gewinnt ihr die Freiheit, Schuldenfreiheit, eine unglaubliche Freiheit, die euch erlaubt, eine Hochkultur zu schaffen, Gleiche unter Gleichen zu sein. Wir schaffen einen NEW DEAL, ein neues Spiel mit neuen Karten und einer humanen Ordnung.
Nein, wir werden nicht das Erbaute zusammenbomben, wir werden nicht Köpfe rollen lassen und wir werden nicht verhungern! China hat 7 Prozent der landwirtschaftlichen Anbauflächen weltweit und ernährt und kleidet damit über eine Milliarde Menschen. Ohne weiteres können mit den heutigen Anbaumethoden 15 Milliarden Menschen ein glückliches Leben ohne Angst führen - heute leben 7.4 Milliarden Menschen auf der Welt, die Hälfte. Wir bringen es fertig, dass keiner hungert, es allen wohl ist und wir in Frieden miteinander leben. Yes We Can! Liberty Equality!
11.02.2016
Die Liberalisierung wurde von Michail Gorbatschow vorbereitet. „I like Mr. Gorbachev. We can do business together“, schrieb Margaret Thatcher an Ronald Reagan 1984. Danach kam Boris Yeltsin und hat während seiner Amtszeit 1991 bis 1999 das Erbe der UdSSR vollständig veräussert.
Es stimmt, die Group Boris Yeltsin hat Wladimir Putin als dessen Nachfolger vorgeschlagen - wohl kaum in der Absicht, ihr eigenes Grab zu schaufeln.
Doch trotzdem scheint etwas schief gegangen zu sein, so wie Grossbritannien, die USA, Frankreich, Deutschland, Polen und Litauen seit 2007 (Auflösung Yukos) auf Wladimir Putin reagieren. Yukos war einer der grossen Konzerne Russlands für Erdölförderung und Petrochemie und gehörte auch weltweit zu den grössten nichtstaatlichen Konzernen.
Es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich die Group Wladimir Putin vom Liberalismus abgewandt und dem Patriotismus zugewandt hat.
10.02.2016
Ist allen, die auf die „territoriale Integrität“ der Ukraine pochen, klar, dass dieser Staat so nie existiert hat? Die Ostukraine gehörte, wie die Krim, zu Russland. Kiew ist die Mutter aller russischen Städte seit der Gründung der Kiewer Rus. Die Westukraine war in den letzten Jahrhunderten litauisch-polnisch. Sie gehörte zu Ostpolen und wurde mit dem Hitler-Stalin-Pakt von der Sowjetunion annektiert, wie die baltischen Staaten. Wer Veränderungen ablehnt, setzt sich automatisch dafür ein, dass Hitler und Stalin in dieser Region das letzte Wort haben sollen.
Das Ende des Imperiums
Was aus den Staaten der Sowjetunion wurde
Buch, 2015, von Thomas Kunze und Thomas Vogel
09.02.2016
4 Millionen Syrer sind ins Ausland geflüchtet
8 Millionen Syrer sind im Inland an einen anderen Ort geflüchtet
21 Millionen Einwohner zählte Syrien 2010 kurz vor dem Angriff der USA und ihren Alliierten. Über die Hälfte der Bevölkerung ist auf der Flucht!
REUTERS, 04.02.2016 - Die syrische Regierung ... durchbrach die syrische Armee am Mittwoch gemeinsam mit schiitischen Rebellen eine dreijährige Rebellenblockade rund um zwei Dörfer in der Provinz Aleppo. Einwohner von Nubl und Sahra jubelten den Soldaten und Kämpfern am Donnerstag zu, als diese die schiitischen Orte betraten. Zudem gelang es dem Regime wichtige Versorgungsrouten in die Türkei zu blockieren. Quelle: NZZ.ch
Nur einmal taucht das Wort Regime noch auf, wohl aus alter Gewohnheit. Die Bundeskanzlerin und der UN-Generalsekretär werden im Artikel auf verlorenem Posten geschildert, offenbar sind sie über die Wende nicht informiert oder nicht glücklich.
70'000 Flüchtlinge sollen nun dem Deutschen, dem Türkischen und dem Saudi Arabischen Regime als Anlass dienen, die Befreiung zu verhindern.
Es wird immer offensichtlicher, dass Angela Merkel treibende Kraft hinter der Destabilisierung der Ukraine und des Nahen Ostens ist. Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier führen eine verlogene, doppelbödige Europa Politik.
09.02.2016
Mit dem 2. Weltkrieg entstand eine neue Weltordnung. Das "Niedere" wird wieder gewinnen. Die mächtigste Waffe ist Deflation. Da geht nichts mehr: 'zu wenig Geld' in Umlauf. Deflation ist die Waffe der Sparer, des akkumulierten Kapitals und der Banken - das "Niedere".
Sie horten ihren Besitz und verweigern den Zugang zum Bocca della Verità, zur Zentralbank.
09.02.2016
HAMBURG, 30.08.2007 - Schmidt: Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.
ZEIT: Ist das Ihr Ernst? Wen meinen Sie?
Schmidt: Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage. [link]
Immer, immer noch hat der Staat den Reflex, auf ein Verbrechen oder eine Unordnung mit einem Verbrechen zu antworten. Überlegt, kalt, vorsätzlich. So wird es niemals Frieden, sonder nur Unterdrückung geben.
09.02.2016
Leicht ist ersichtlich, dass Negativzinsen der Zentralbank auf Guthaben die Menge der Noten verringert. Wird nicht gleichzeitig ein oder alle Schuldner ENTLASTET, fehlt ebenfalls Geld im System, um die geschuldeten Noten vollständig wieder einzuwerfen.
08.02.2016
"Das Strafrecht eines Volkes hat schon immer in besonderem Masse als das Spiegelbild seiner Lebens- und Staatsauffassung gegolten. Das Strafrecht ist der stärkste und sinnfälligste Ausdruck der Staatsgewalt." schreibt Professor Karl Klee, Befürworter der nationalsozialistischen Strafrechtsauffassung und der Euthanasie "Tod den Idioten".
In seiner Schrift "Das Judentum im Strafrecht", 1935 geisselt er die Juden und Pazifisten - Friede um jeden Preis! - und deren von Nachsicht triefende Einstellung gegenüber dem Verbrechertum unter dem Motto: Alles verstehen heisst alles verzeihen.
Ja, das Strafrecht eines Volkes ist deren Spiegelbild! Ist es fähig zu vergeben - wird jeder dazu ermuntert? Oder pflegen wir den Hass?
Sehr schön Ihr Wort: "Jeder Mensch ist ein Mensch und niemand hat das Recht, jemanden zu strafen." So stelle ich mir eine Hochkultur vor.
08.02.2016
Die Schweizerische Nationalbank sollte mit ihren 600 Milliarden US-Dollar Währungsreserven dem chinesischen Beispiel folgen und ebenfalls europäische Unternehmen und Anbauflächen kaufen.
Analog der Lex Koller, die Landkäufe dem Ausland verwehrt, sollten wir eine Lex Swiss-Unternehmen fordern, die Unternehmenskäufe dem Ausland verwehrt. Auf diese Idee kommt Schneider-Ammann und das Parlament nicht von selbst, sie schauen einfach zu, wie die Rosinen gefressen werden. Auch die Löcher in der Lex Koller wollen sie nicht stopfen.
Wir publizieren Leserbeiträge in der aktuellen und auch in der nächsten Ausgabe, damit sie alle Leserinnen und Leser erreichen.
30.01.2016
Am 17. Januar 1991 begann die von den USA geführte "Operation Desert Storm" mit der sogenannten Koalition der Willigen, die in den ersten 20 Stunden mit über 750 Kampfflugzeugen und Bombern rund 1300 Angriffe auf Ziele im Irak flogen. Dann kamen die 13 Jahre langen brutalen Sanktionen und die Flugverbotszone, dann der zweite Irakkrieg ab 2003 mit der 11 Jahre langen Besatzung, und aktuell geht's weiter mit dem angebliche Krieg gegen Daesh (IS), der über 2 Jahre schon andauert.
Was der Westen diesem Land angetan hat, ist ein unbeschreibliches Verbrechen, ein Völkermord. Mindesten 2 Millionen Tote und 6 Millionen Flüchtlinge ist das Resultat. Und ein geschundenes Land, das wegen der verwendeten Uranmunition zu einem Grossteil radioaktiv verseucht ist. Allein die 13 Jahre langen Strafsanktionen unter George Bush und Bill Clinton haben laut UN-Angaben 500'000 irakischen Kindern wegen Mangel an importierten Medikamenten das Leben gekostet.
Weiterlesen: [link]
Der Vietnamkrieg dauerte 21 Jahre (1955 - 1975) bis die USA aus dem Land abzog. In Afghanistan führen die USA, Saudi Arabien und Pakistan Krieg seit Dezember 1979 bis heute - 37 Jahre Entsetzen!
30.01.2016
Eine interessante Parallele: Wie hat der US-Finanzmarkt damals die UdSSR bezwungen? Indem er den Ölpreis 1987 - 1999 in Zusammenarbeit mit Saudi Arabien auf 15 $ pro Barrel drückte. Zusätzlich heftige Sanktionen und die UdSSR zerbrach. Anschliessend stieg der Ölpreis, Saudi Arabien durften wieder Kasse machen. wikipedia [link]
Und heute? Genau das gleiche Spiel. Die Macht der Leitwährung: US-Banken können Saudi Arabien beliebig Kredite gewähren - ihm den entgangenen Ertrag bevorschussen -, das Geld fliesst garantiert und mit Gewinn zurück. Was wir heute an der Zapfsäule sparen, zahlen wir morgen mit Zinsen zurück.
Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, Sudan, Jemen, Libyen, Iran, Irak, Syrien, Afghanistan, Venezuela, Bolivien, Argentinien, Chile, Kuba etc. müssen noch in diesem Jahr ein offenes, supranationales Währungssystem gründen (Bancor, Keynes), in dem der US-Dollar Landeswährung ist wie jede andere Landeswährung auch. Die Gründungsmitglieder erhalten 1000 Bancor pro Kopf der Bevölkerung geschenkt - schon läuft das Ding!
29.01.2016
Wie es in Russland tatsächlich aussieht - gut! -, geht aus Reiseberichten hervor. logon-echon.com [link]
Es scheint eher, dass Europa sich mit der Austeritätspolitik und der US-Leitwährung zugrunde richtet.
29.01.2016
Entsetzlich ist der Röhrenblick im Röhrenblick im Röhrenblick der Wirtschaftsuniversitäten - Gewinn. Nicht Verteilung (säen, ernten, teilen).
Wie immer ein Wirtschaftssystem heisst, wenn es auf dem Gewinnstreben beruht, ist es falsch.
29.01.2016
Die Vorabinformation eines Treffens der Ministerien in Russland beflügelt natürlich die Phantasie, was alles beschlossen werden könnte - zumal auch die Russische Zentralbank teilnimmt.
Ich erwarte noch in diesem Jahr eine grundsätzliche Änderung der russischen Geld-, Währungs- und Wirtschaftsordnung. „Die Ungleichheit der Einkommen führt dahin, dass die Produktion von Luxusprodukten [u.a. die schon berühmten Luxusjachten] bereits erfolgt, wenn dringende Bedürfnisse von Haushalten mit geringem Einkommen noch Befriedigung verlangen. Hier also bedarf die Verteilung, die sich in der Wettbewerbsordnung vollzieht, der Korrektur.“ Walter Eucken, Soziale Marktwirtschaft.
Ich hoffe, wir erfahren das Ergebnis des heutigen Treffens.
27.01.2016
Deutschland braucht mindestens ein sofortiges öffentliches Investitionsprogramm von rund 100 Milliarden Euro im Jahr. Als Anschubfinanzierung sollte das billige Geld der EZB eingesetzt werden. Mittelfristig ist ein solches Programm budgetneutral durch die Wiedereinführung einer fünfprozentigen Steuer auf Vermögen oberhalb von einer Million Euro finanzierbar. DIE LINKE [link]
27.01.2016
Jede Gemeinschaft mit grossen Verwerfungen ist ungesund - global, kontinental, regional und lokal.
Wenn einer viel hat, bringt es nichts, wenn er noch mehr hat. Dieser Eine muss eingebremst werden, damit andere auch haben können. Statt einer Enteignung wäre vielleicht eine besondere Vermögenssteuer (Reichtumssteuer) besser, deren Ertrag direkt in den Fonds "garantiertes Grundeinkommen pro Haushalt" fliesst..
27.01.2016
3800 Personen lebten zwischen Mitte 2014 und Mitte 2015 in der Schweiz, die ein Vermögen von je mehr als 50 Millionen Dollar haben, 1500 davon gar mehr als 100 Millionen Dollar.
Wenn wir diese 3800 Personen entschädigungslos enteignen, sind Bund, Kantone und alle Gemeinden schuldenfrei, oder alle Hypotheken zur Hälfte amortisiert und die Zinsen halb so hoch, oder jeder von Klein bis Gross erhält Fr. 25'000. Und allen, die weniger als 50 Millionen Vermögen haben passiert nichts - die Hälfte der Haushalte hat allerdings weniger als 100'000 Vermögen, könnte also Fr. 25'000 pro Kopf gut gebrauchen. 20min.ch [link]
Superreiche sollte es keine geben, ein solcher Reichtum ist eine Plage für andere Menschen. Ehrlich gesagt, finde ich 50 Millionen noch zu viel ...
26.01.2016
Ich würde Ihm nicht mal 3 Millionen geben.
Höchstens eine Lebensrente von ca. 1.000,-€ auf einem Konto im Inland.
26.01.2016
Superreiche sind das Furunkel, das die Weltgemeinschaft plagt!
Wir in der Schweiz sollten als Vorbild einen Verfassungsartikel lancieren: Der Bund enteignet Superreiche mit Wohnsitz in der Schweiz gegen eine einheitliche Pauschalentschädigung. Vermögensverwertung und Vermögensertrag gehen vollständig und zu gleichen Teilen an die Bevölkerung (Volksdividende).
Gleichzeitig müssen wir die Lex Koller verschärfen: Eigentum an natürlichen Ressourcen, Immobilien und Unternehmen ist nur Personen möglich, die ihren Wohnsitz oder Sitz in der Schweiz haben.
Es geht nicht um Neid, sondern um Gleichheit, ohne die Freiheit nicht möglich ist.
26.01.2016
2'110 Russen haben aus der Auflösung der UdSSR alles, 93.7 Prozent der Russen haben nichts.
Von daher wäre ein RESET gerechtfertigt. Oder ein "Scherbengericht", das Personen, die zu viel haben, gegen eine Pauschalentschädigung von drei Million Franken vollständig enteignet - nur kommt da die Krux, dass die Vermögen im Ausland, auch wenn das Gesetz mit überwältigender Mehrheit vom Volk beschlossen ist, womöglich nicht übertragen werden, weil das Gesetz illiberal sei. Von wegen Menschenrechten und so ...
26.01.2016
Laut dem im Oktober 2013 veröffentlichten Global Wealth Report des Finanzdienstleisters Credit Suisse gehört Russland zu den Ländern mit den grössten Ungleichgewichten beim Privatvermögen:
110 Milliardäre haben 35% der russischen Privatvermögen
2000 Private haben mehr als 50 Millionen US-Dollar
93.7 Prozent der Russen haben ein Jahreseinkommen von weniger als 10'000 US-Dollar.
An der Umwandlung der UdSSR ab 1989 haben sich 2'110 Russen masslos bereichert, sich praktisch alles unter den Nagel gerissen. Ob die RU-Regierung für oder gegen diese Zweitausend arbeitet, bleibt abzuwarten. de.sputniknews.com [link]
26.01.2016
Wow, diese montagsZeitung ist voller Alternativen!
Das Home-System finde ich gut und einfach, diesen Teil könnte man gut in eine Volksinitiative packen. Ebenso die World Economic Order - wenn nur schon über die "exorbitante Ungerechtigkeit" diskutiert wird, ist schon viel gewonnen.
Noch ungelöst scheint mir der Umgang mit dem akkumulierten Kapital: "Keiner hat zu viel". Eine Vermögensgrenze ist erwünscht, doch irgendwie schwierig durchzusetzen, wenn nebst der Geldmenge auch andere Aktiven (Immobilien, Wertpapiere, Kunst, Auto etc.) einbezogen werden.
Ich schlage vor: Grundsätzlich ist alles Geld im Becken M1, wo es "gefressen" wird (Negativzinsen); private Personen mit Wohnsitz in der Schweiz können bis 3 Millionen Franken auf ein zinsloses Anlagekonto übertragen und das Guthaben - nach Ablauf der Anlagefrist - verzehren, auch wenn sie nicht mehr in der Schweiz wohnen.
26.01.2016
Der IWF setzt sich zum Ziel, die Rezession durch drastische Reduzierung der Staatsausgaben zu bekämpfen. Steuersenkungen und eine neoliberale Wirtschaftspolitik sollen die Investitionsbereitschaft der Unternehmen verstärken. Das volkswirtschaftlich falsche Rezept wie schon in den 1930er und 1980er-Jahren - aber sehr zum Vorteil der Gläubiger, die das Geld nicht reinvestieren, sondern horten, was zu einer Depression führt, die sich u.a. im Zusammenbruch der Erdölpreise und der Börseneinbrüche zeigt.
Dank der tiefen Erdölpreise wird sich die Konjunktur in den erdölimportierenden Ländern vorübergehende beleben, jedoch nicht nachhaltig. Für die hochverschuldeten erdölexportierenden Länder sind die Folgen katastrophal - sie können den Schuldendienst nicht mehr aufrechterhalten.
Natürlich könnte der IWF eine andere Wirtschaftspolitik fordern, sich Keynes Finanzpolitik zuwenden und ein supranationales Währungssystem begründen - will er aber nicht und hinter ihm steht die FED und die USA mit einer Sperrminorität, die den US-Dollar als Leitwährung natürlich beibehalten wollen.
DIE FED GEWINNT IMMER, weil sie die Leitwährung steuern kann! Doch sie steuert sie nicht im Interesse der Völker, sondern im Interesse der Superreichen, der Neoliberalisten. Sie sind in allen Ländern zu Hause, in jedem Land hat es Superreiche und sie besitzen alles, um das Volk zu führen. Wir, das Volk und unsere wenigen Volksvertreter, haben ein Problem ...
25.01.2016
Unverkennbar wird der Arbeiter von den liberalen Mainstreammedien einschliesslich der öffentlich-rechtlichen Sendern dem Faschismus zugeführt. Bereits bestehen faschistische Terroristen: Dash im Nahen Osten und das Asow-Bataillon in der Ukraine.
Niemand, weder ein westlicher Politiker noch ein Journalist ist entsetzt über die offene Unterstützung solcher Faschisten durch die USA (Regierung, Parlament, Pentagon, CIA).
"Faschismus ist die offene terroristische Diktatur der am meisten reaktionären, chauvinistischen, imperialistischen Elemente des Finanzkapitals. Der Faschismus ist keine über den Klassen stehende Macht und keine Macht des Kleinbürgertums oder des Lumpenproletariats über das Finanzkapital.
Der Faschismus ist die Macht des Finanzkapitals selbst."
Georgi Dimitrow
Ich finde es völlig richtig, dass die Finanz-Unternehmen aufgelöst und jeder höchsten 3 Millionen Franken Vermögen haben kann. Überschüssiges Vermögen soll nicht dem Staat gehören, sondern einer gemeinnützigen Organisation zukommen, die durchaus vom Vermögenden bestimmt werden kann.
Bedeutung der Wörter:
reaktionären = rückschrittlich
chauvinistisch = Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe
imperialistisch = Teil eines Gesamtsystems kapitalistischer Unterdrückung