25. Januar 2016
Depositär der Originaltexte  Grundlage des Friedens
Leserbeiträge

Wir schreiben nicht einfach so ... und sitzen alle an einem Tisch ... Wir haben eine Weltwirtschaftskrise und keiner sagt's ... Wellen, es wellt. Weisst du den Unterschied zwischen Geld- und Währungspolitik? ... Das Urgeld ... World Economic Money (Weltwirtschaftsgeld)

Wir schreiben nicht einfach so

Wir wollen verändern!

Natürlich richten wir den Blick auf 'die da oben', jedoch sofort zurück auf uns, denn 'die da oben' sind nur eine Zusammenfassung, ein Abstract, von uns. Wenn wir keine Idee haben, keine Alternative sehen, sehen 'die da oben' eben auch keine - oder meinst du sie reflektieren ihr Handeln, wenn wir es nicht tun?

Wenn wir Sparen gut finden, wie wollen wir das akkumulierte Kapital bekämpfen? Es ist ja genau das Gleiche, nur millionenfach verstärkt - eben durch jeden von uns.

Wenn wir Verdienen gut finden, wie wollen wir die Spekulation bekämpfen? Auch das ist genau das Gleiche.

Ein Beispiel: Wir haben das Haus unserer Grosseltern geerbt. Es wurde vor 90 Jahren für 20'000 Franken erbaut, ist längstens abbezahlt und keiner der Bauarbeiter, die davon 'ihr täglich Brot' erhalten haben, lebt noch. Wir haben es für 400'000 Franken verkauft - aus dem Nichts heraus haben wir 400'000 Franken "verdient". Wie ein Spekulant, der eine Getreideladung kauft und sie innerhalb einer Stunde mit 2 Millionen Dollar Gewinn verkauft - aus dem Nichts heraus hat er 2 Millionen Dollar "verdient". Oder ein Bauer, der Äpfel abliest und die 400 Äpfel noch am gleichen Tag für 200 Franken verkauft - aus dem Nichts heraus hat er 200 Franken verdient. Sammeln sich diese Äpfel in einem Lagerhaus, kann ein anderer innert einer Stunde das Doppelte "verdienen", wenn er sie en gros weiterverkauft, der Dritte, wenn er sie mi gros weiterverkauft.

Okay, sagen wir, wenn der Verdiener es braucht, im Sinne von verbraucht, dann geht es von Hand zu Hand weiter und alle tun irgendwas, damit sie auch 'ihr täglich Brot' haben. Spart er es aber, wird es gefährlich: Zum einen geht es nicht mehr von Hand zu Hand weiter, die Kette reisst ab. Zum anderen wird das Ersparte womöglich 'angelegt', wie Zaumzeug einem Anderen angelegt, der dafür arbeiten muss - denn Geld kann nicht arbeiten, das wissen mittlerweile alle. Der (Zaumzeug-) Anleger erhält Zinsen oder Dividenden, also eine Rente. Einige schon in jungen Jahren, von Geburt an, wenn sie in einem reichen Haus geboren wurden, andere erst mit 65 Jahren, wenn sie ihr angelegtes Erspartes einkassieren.

Okay, sagen wir, wenn der Rentner es braucht, im Sinne von verbraucht, dann geht es von Hand zu Hand weiter. Spart er es aber, werden aus den angelegten Zinsen oder Dividenden Zinseszinsen oder Dividendendividenden und das angelegte Kapital stranguliert den dafür Arbeitenden immer stärker. Das Arbeiten lohnt sich nicht mehr - und trotzdem muss er arbeiten, um zu überleben.

Der Arbeiter ist in einer prekären Situation. Wütend blickt er auf 'die da oben' und wünscht sich gleichzeitig, auch einer zu sein! Wütend blickt er auf 'die da unten', auf die Arbeitslosen, die Flüchtlinge etc., die nicht arbeiten, nicht arbeiten können, weil der Arbeiter an seiner Arbeit festhält, um zu überleben. In seiner Wut - und seiner Erschöpfung - findet er 'die da unten' so überflüssig wie ein Furunkel - sieht aber nicht, dass 'die da oben', zu denen er sich zählen möchte und zu denen er mit 65 Jahren zählt, das Ganze verursachen.

Ein eigenartiges Wirtschaftssystem haben wir uns da ausgedacht.

Alle an einem Tisch

Wenn wir von produktiver Tätigkeit reden, meinen wir Lohn/Gewinn im Wirtschaftsleben, berücksichtigen aber nicht, dass die Kehrseite der Konsum ist. Der Mensch ist Arbeiter und Konsument, eines aber bleibt er, auch wenn ihm Maschinen alle Arbeit abnehmen: Konsument.

Das wären paradiesische Zustände! Gebackene Brote direkt auf dem Tisch!

Nur würden wir mit der heutigen Logik neben den frischen Broten verhungern, weil wir kein Geld haben! Was unsere "Ökonomie" leistet, ist unerhört: Wir sitzen zu fünft am Tisch, der für zwölf reichlich gedeckt ist, und einer verhungert und drei werden nicht satt! Schliessen wir dieses traurige Kapitel der Nobelpreisträger und Kriegsfürsten ab.

Wir kommen nicht drumrum, Geld zu verschenken: Jeder erhält ein Tauschmittel - in der Erwartung, dass er damit etwas tut, also einen Dienst leistet (z.B. Einkaufen). Dieser Dienst soll ihm ein schuldfreies Leben ermöglichen und anderen, die mehr tun, ein entsprechend besseres/vielfältigeres Leben. Auch im Home-System gibt es Menschen, die mehr tun und damit mehr haben - aber jeder hat und keiner hat zu viel.

Das Home-System ist einfach: Jeder Haushalt hat ein garantiertes Grundeinkommen unabhängig der Anzahl Personen. (In der Stadt Zürich gibt es ein solches Grundeinkommen, allerdings nur für Haushalte mit einem neugeborenen Kind bis zu seinem 2. Geburtstag.) Das Grundeinkommen beträgt Fr. 3'000 abzüglich der Hälfte aller Einkünfte. Das heisst, Haushalte, die über Fr. 6'000 erwirtschaften (entspricht dem Mediationslohn), erhalten null Grundeinkommen. Finanziert wird das Home-System von der Zentralbank, die es aus ihren Erträgen (Negativzinsen, Gebühren und Währungsgewinne) teilweise oder ganz amortisiert. Damit sind 'die da unten' kein Furunkel mehr, sondern wertvolle Konsumenten, die ein Prosperieren der Wirtschaft ermöglichen.

Wir sehen, dass das akkumulierte Kapital der Hauptfeind einer blühenden Wirtschaft ist, weil das angelegte Geld durch Zins und Zinseszinsen den Arbeitenden erdrückt. Die Geldmenge ist heute unterteilt in M1, die aktive Geldmenge (Bargeld und Zahlungskonten), und M2/M3 die mittel- und langfristig angelegten Gelder (Sparkonten, Vorsorgekonten). Das Anlegen der Geldmenge M2/M3 erfolgt durch die Finanzdienstleister. Sie bestimmen, wer zu welchen Bedingungen Investitionskapital erhält. Obwohl wir meinen, dass Sparguthaben auch Geld sind, sind sie es nicht wirklich, denn das Geld wurde ausgeliehen und tummelt sich in der Geldmenge M1. Will ich Sparguthaben abheben, fischt die Bank M1-Geld aus dem Becken und gib es mir. Hat sie zu wenig eigenes M1-Geld, ist sie illiquid und es gibt Stress!

Grundsätzlich möchten wir zinsfreies Investitionskapital! Um den Arbeiter, dem die Zinsen angelegt werden, und den Konsumenten, dem die Zinsen verrechnet werden, zu entlasten.

Wir finden es nicht zwingend richtig, dass Finanzdienstleister bestimmen, wer Investitionskapital erhält. Wir sehen durchaus die Gemeindeverwaltung näher am Geschehen und näher an der gewünschten Entwicklung innerhalb einer Gemeinde. Wir möchten, dass das Ersparte als Entwicklungskapital Gemeinden zur Verfügung steht. Durch die Zinslosigkeit einerseits und das garantierte Grundeinkommen anderseits, wird es sehr unwahrscheinlich, dass Investitionskapital nicht amortisiert werden kann. Trotzdem, und um die Ernsthaftigkeit zu gewährleisten, werden die Gemeinde und die Zentralbank für die Kredite bürgen.

Also: Geld entsteht im Becken M1, wo es von Negativzinsen "aufgefressen" wird, was unerheblich ist, solange es von Hand zu Hand fliesst. Wird es gespart, kommt es aus dem Becken M1 heraus und bleibt als M2/M3 inaktiv, bis es die Gemeinde nimmt und es wieder ins M1-Becken einsetzt. Natürlich kann auch der Inhaber der M2/M3-Guthaben - nach einer Wartefrist - sein Guthaben nehmen und es wieder ins M1-Becken einsetzen, z.B. ab dem 65. Altersjahr monatlich einen Teil. Grundsätzlich nichts Neues, lediglich das grosse Kreditgeschäft wird den Finanzdienstleistern entzogen.

Keiner hat zu viel

Der Mediationslohn für ein ganzes Arbeitspensum beträgt Fr. 6'000 (Fr. 72'000 pro Jahr). Selbst wenn einer seinen ganzen Lohn in all den 40 Arbeitsjahren spart - keinen Rappen ausgibt, nichts versteuert - hat er nicht mehr als 2.88 Millionen Franken Vermögen. Wir möchten bei 3 Millionen Franken Vermögen einen Strich ziehen und alles, was eine private Person darüber hat, einkassieren. Wir untersuchen nicht, wie es dazu kam, wir schöpfen einfach das Zuviel ab.

Was so einfach und selbstverständlich tönt, ist in der Praxis schwer festzustellen. Die M1-Konten müssen auf Namen lauten, die M2/M3-Guthaben müssen auf Namen lauten, die Immobilien müssen auf Namen lauten, die Unternehmer müssen bekannt sein und all diese Namen müssen in der Schweiz wohnhaft sein. Wir brauchen keine M1-Konten von Unbekannten, keine unbekannten Unternehmer, keine Immobilienbesitzer, die nicht hier wohnen - wozu auch? Nur damit sie ihren Reichtum verstecken können vor ihren Landsleuten? Nein, dafür braucht sich die Schweiz nicht hinzugeben. Grundsätzlich nichts Neues, lediglich das Vermögen-verstecken-Geschäft wird Finanzdienstleistern entzogen.

Im Klartext: Wir benötigen die Finanzdienstleister nicht mehr.

Die Postfinance, die Gemeinden und die Zentralbank genügen. Und wir möchten den Höchstlohn beim Staat und seinen Unternehmen auf den doppelten Mediationslohn (Fr. 144'000 pro Jahr) beschränken.

Weltwirtschaftskrise

Wenn Väterchen Russland auf dem Markt weniger US-Dollar für Erdgas erhält, kann Mütterchen Russland weniger US-Dollar auf dem Markt ausgeben. Sie kauft 51% Maschinen und Ausrüstungen, 13% Pkw u. Lkw, 3% Medikamente, 2% Schwarzmetalle, 2% Fleisch, 2% Bekleidung, 1% Getränke. Jetzt wird sie wählerisch, geradezu geizig einkaufen, entsprechend fallen die Preise für Maschinen, Pkw, Medikamente, etc.

Die Depression nimmt Fahrt auf. Die 1930er-Jahre künden sich an. Wir stecken in einer Weltwirtschaftskrise und niemand sagst's, jeder lacht über die Schnäppchen von heute, die ihm morgen seinen Lohn kosten. 'Kein Geld mehr da' - natürlich ist es noch da, aber akkumuliert in wenigen Händen. Weil wir das falsche System haben!

"Millionen haben kein Brot, weil zu viel Getreide gebaut wird. Millionen sind in Lupen gehüllt, weil zu viel Textilwaren produziert wurden. Millionen sind obdachlos, weil zu viele Häuser gebaut wurden." Eugen Varga.

Und immer kommen die gleichen, falschen Rezepte zur Anwendung: Schulden abbauen!

Schulden abbauen bedeutet Geld abbauen. Geld aus dem M1-Becken soll herausgepresst werden und still stehen: 'Kein Geld mehr da'. Wem nützten solche Rezepte? Wer will sein Guthaben zurück, wenn's kriselt, und verunmöglicht, dass Schulden tatsächlich abgebaut werden können - weil er das Geld hortet?

Gentleman first!

Nur damit er nichts verliert, würgt er die Volkswirtschaft ab, respektive er verlangt dies von den Politikern, die willfährig dem Oligarchen gehorchen. Tausende verlieren ihren Job, ihr Zuhause, ihre Würde und sind bereit, alles zu tun, um zu überleben. No future. Depression.

Wellen! Es wellt!

Geldpolitik

Der Staat druckt Papier, das die Zentralbank über die Banken verleiht. Auch an den Staat verleihen die Zentralbanken es und mit dem Verleihen (Darlehen) ist es Geld und die Schuld wird notiert (Schuldschein). Dann gibt es der Staat aus und das Geld gehört Dritten, die es zur Bank bringen. Worauf die Bank mit dem Geld bei der Zentralbank die Schuldscheine des Staates kauft, wegen dem Zins auf Schuldscheinen.

Für die Zentralbank ist für einen Augenblick alles "glattgestellt": Kein Geld in Umlauf, keine offenen Schulden.

Da die Bank sieht, dass alles so "glatt" geht, macht sie das gleich selber ohne Zentralbank und giriert munter Darlehen und lässt Schuldscheine unterzeichnen und gleicht die Konten aus. Umtriebe gibt es nur, wenn ein Nostalgiker Banknoten sehen will. Dann muss die Bank zur Zentralbank und sich eine leihen, bis ein anderer die Banknote wieder bringt und alles "glatt" ist.

Wir ahnen, dass das nicht gut kommt :)

An der Oberfläche ist alles ruhig, doch darunter ticken Zinsen und Termine, die der Schuldner einhalten muss. Er muss also an Geld kommen, das andere haben. Schafft er es nicht, ist er sein Pfand los, und schafft es die Bank nicht, das Pfand kostendeckend zu verkaufen, bilden sich hässliche Wellen. Die Zentralbank fragt: "Was ist da los? Es wellt."

Rennen tut in diesem Spiel immer der Schuldner. Der Sparer - der Überschussweltmeister - kann sich alles vorführen lassen und erhält noch Zinsen fürs Ruhen. Der Staat muss da weniger springen, er kann Steuern verordnen - dann springt der Schuldner doppelt und der Sparer findet es ungerecht, dass seine Zinsen als Einkommen besteuert werden, wo er doch gar nichts getan hat; will aber einer gar an sein Erspartes, seinen Überschuss, dann ist fertig lustig, das sei Enteignung.

Vielleicht sollten wir den Schuldner enteignen - von seinen Schulden ...

Währungspolitik

Soweit die Geldpolitik und nun kommt die Währungspolitik: Wie bringen wir mehrere solche Geldpolis zusammen? 1944 in Bretton-Woods hatte von den 44 Versammelten einer eine gute Idee: Wir bilden eine Bank und die anderen sind Unterbanken, die wohl auch Geld ausgeben - schöpfen -, Subgeld oder Regionalgeld oder Landesgeld, das aber immer in einem Verhältnis zum Urgeld, dem US-Dollar stehen muss. "Also", doziert er, "wenn die Schweizerische Nationalbank 100 Schweizerfranken schöpft, muss sie 100 US-Dollar haben. Hat sie nur 50 US-Dollar, so ist der Kurs 2, zwei Franken für einen Dollar. Verstanden?" Und alle 43, darunter die UdSSR (!), waren einverstanden.

Munter spendierte der Eine gleich US-Dollar, die die anderen gegen eine kleine Unterschrift auf einem Papier mit dem Titel LOAN entgegennahmen und fröhlich auseinandergingen. Das Spiel begann.

Ein Spiel, das eigentlich immer "glatt" geht. Nur wenn es wellt und sich vom Girogeld zum Landesgeld zum Urgeld hin bewegt, dann entstehen plötzlich gigantische Wellen und es müssen neue LOAN-Verträge unterzeichnet werden.

Das Urgeld

Gesegnetes Geld

Das einzig richtige Geld ist der US-Dollar, den die FED herausgibt - gegen eine Schuldverpflichtung. Diese Schuldverpflichtung verkauft sie - gegen US-Dollar natürlich - Dritten. Damit sind die US-Dollar wieder im Körbchen und die FED ist den Schuldner (US-Staat) los, braucht sich nicht um das Inkasso zu bemühen. Die Zentralbanken der Länder nehmen diese gesegneten Schuldverpflichtungen und drucken entsprechend Noten und Münzen.

Was 1 Dollar wert ist, ergibt sich aus den Waren und Dienstleistungen, die dem US-Staat erbracht werden. Er sagt, wie oft du "auf dem linken Bein" hüpfen musst für einen Dollar. Vielleicht musst du bei anderen weniger hüpfen, erhälts eine Währung und daraus mehr als einen Dollar, dann hüpfst du dort - so ist der Markt.

Eugen liebt mich!

Der US-Dollar ist seit 1944 die Leitwährung und alle anderen Währungen sind Geld, das mit US-Dollar oder Dollar-nahen Zahlungsmitteln (US-Devisen) gedeckt sein muss. Mit anderen Worten: Die FED ist völlig frei, Geld zu schöpfen und über die US-Banken (!) in Umlauf zu bringen; alle anderen Länder benötigen US-Dollar und US-Devisen, um ihre Währung decken zu können.

Ein genialer Vertrag (Bretton Woods)! Russland und China und alle anderen können sich noch so bemühen: So lange diese Vereinbarung in Kraft ist, sind sie immer vom US-Dollar abhängig.

EUGEN liebt mich!

"Neulich spielten wir Monopoly. Dreimal. Im ersten Spiel war ich Spieler und die Bank und gewann rasch. Im zweiten Spiel war ich Spieler und die Bank und half Eugen, der zweiter wurde. Im dritten Spiel war ich Spieler und die Bank und half allen, nur einem nicht und der verlor rasch.

Alle lieben mich! Nun ja, nicht alle, aber Eugen schon. Gell, EU-GEN." "Ja, Sam."

Die USA gewinnen immer!

Es scheint mir, dass die Russische Regierung keine Vision hat, dem einseitigen Spiel ein Ende zu bereiten: Gold-Reserven, seit 1971 aufgehoben, werden erhöht - Scheingefechte für Klein Fritzchen! Brav bildet die Russische Zentralbank Währungsreserven in US-Devisen -> Russen liefern Erdgas und erhalten US-Dollar, mit denen sie US-Devisen kaufen (wegen den Zinsen). Die US-Devisen können sie in US-Dollar tauschen, US-Dollar in US-Devisen usw. usf. bis in alle Ewigkeit: DAS ERDGAS IST GESCHENKT und finanziert die US-Waffenindustrie, die US-Army, CIA! Ja, Russland finanziert mit dem "geschenkten Erdgas" Flugzeugträger und Kampfjets der US-Army und CIA - zusammen mit allen anderen Ländern, die allesamt auch US-Dollar benötigen, damit ihre Währung "etwas wert ist".

Hält die RU-Zentralbank keine US-Devisen, ist der Rubel wertlos - das ist die Kraft, die Ungerechtigkeit, die Willkür, die Diktatur der Leitwährung!

World Economic Money (Weltwirtschaftsgeld)

Der inzwischen schon legendäre Cheat "US-Dollar" funktioniert nur für die FED. Sie kann als einzige Zentralbank die Leitwährung völlig schuldenfrei und in beliebiger Menge schaffen. Basierend auf dieser US-World-Ordnung, die 1944 in Bretton-Woods vereinbart, danach aber von den USA verändert wurde, sind alle US-Banken und alle Zentralbanken von der FED abhängig.

Die Lösung der "exorbitanten Vorteile der USA" (Charles de Gaulle) liegt nicht darin, dass Russland versucht, den Rubel oder den Yuan oder den Peso oder die Rupie oder ein Gemisch daraus zur Leitwährung zu machen - damit tauschen wir nur den Tyrannen. Wir brauchen ein World Economic Money, das jedes Land für seinen Aussenhandel erhält und einen World Economic Kongress, der aus allen Ländern besteht und die Bestände mit qualifizierter Mehrheit ordnet.

Wir werden in der Schweiz 2016 eine eidg. Volksinitiative lancieren, die den Bundesrat beauftragt, diese Verfassungsänderung zu verbreiten und in Kraft zu setzen, sobald 50 Staaten mitmachen. Damit beenden wir die unseelige Nachkriegsordnung mit den vielen Absprachen und schaffen die Grundlage für Frieden.

World Economic Order (Weltwirtschaftsordnung)

Liebe Länder der Welt,

statt eure Produkte der US-Regierung zu schenken (laut IWF im März 2015 11.6 Billionen US-Dollar), werden diese Ressourcen ab morgen jedem Menschen in eurem Land zukommen. Ebenso einfach wie das Abkommen von Bretton-Woods gilt unter allen Ländern der Welt die Vereinbarung:

(1) Jeder Mensch ist ein Mensch. Nach diesem Grundsatz der Freiheit und Gleichheit erhält jedes Land, das der World Economic Order (WEO) beitritt, jährlich fortlaufend gleich viel World Economic Money (WEM) pro Bewohner zur freien Verfügung:

(a) World Economic Money kann bei jeder Zentralbank gegen die Landeswährung getauscht werden; der Kurs entspricht ihrer World Economic Money Reserve geteilt durch die Geldmenge M1.

(b) World Economic Money ist Leitgeld der Zentralbanken, das die Zentralbank jedes Landes anfangs Jahr entsprechend der Bewohnerzahl schöpft und den Betrag zum errechneten Kurs der Regierung gutschreibt. World Economic Money ist stets im Besitz der Zentralbanken; der Bankenkongress kann die Bestände ordnen.

(c) Jede Zentralbank hat eine Stimme, alle Zentralbanken zusammen bilden den Bankenkongress. Er beschliesst mit qualifizierter Mehrheit (Zweidrittelsmehrheit).

(2) Werke der Wissenschaft, Literatur oder Kunst sind rechtefrei.

(3) Jedes Land kann der World Economic Order beitreten, keines wird ausgeschlossen. Innerhalb ihres Landes sind die Bewohner frei, welche Ordnung ihnen entspricht.

Absatz 1 schafft ein neutrales Tauschmittel, das zinsfrei ist und den Kurs zu den Landeswährungen objektiv bestimmt. Die Bestände an World Economic Money sind skalierbar: Einzelne Länder können gefördert, andere gebremst werden; das Komma kann nach Generationen um eine Stelle verschoben werden, gleichsam dem Leben, das sich auch verschiebt. Darüber bestimmt der Bankenkongress demokratisch mit qualifizierter Mehrheit. Absatz 2 verhindert, dass eine Person Urheberrechte erwirbt und der ganzen Welt materielle und ideologische Bedingungen diktieren kann. Absatz 3 bekräftigt die Unabhängigkeit der Länder im Innern. Sie können ebenso ein kapitalistisches wie ein kapitalloses, ein auf Privatbesitz oder Commens basierendes, ein religiöses wie ein säkulares Zusammenleben pflegen.

30.01.2016

25 Jahre Krieg gegen den Irak und kein Ende

Am 17. Januar 1991 begann die von den USA geführte "Operation Desert Storm" mit der sogenannten Koalition der Willigen, die in den ersten 20 Stunden mit über 750 Kampfflugzeugen und Bombern rund 1300 Angriffe auf Ziele im Irak flogen. Dann kamen die 13 Jahre langen brutalen Sanktionen und die Flugverbotszone, dann der zweite Irakkrieg ab 2003 mit der 11 Jahre langen Besatzung, und aktuell geht's weiter mit dem angebliche Krieg gegen Daesh (IS), der über 2 Jahre schon andauert.

Was der Westen diesem Land angetan hat, ist ein unbeschreibliches Verbrechen, ein Völkermord. Mindesten 2 Millionen Tote und 6 Millionen Flüchtlinge ist das Resultat. Und ein geschundenes Land, das wegen der verwendeten Uranmunition zu einem Grossteil radioaktiv verseucht ist. Allein die 13 Jahre langen Strafsanktionen unter George Bush und Bill Clinton haben laut UN-Angaben 500'000 irakischen Kindern wegen Mangel an importierten Medikamenten das Leben gekostet.

Weiterlesen: [link]

Der Vietnamkrieg dauerte 21 Jahre (1955 - 1975) bis die USA aus dem Land abzog. In Afghanistan führen die USA, Saudi Arabien und Pakistan Krieg seit Dezember 1979 bis heute - 37 Jahre Entsetzen!

30.01.2016

Wie zerbrach die UdSSR?

Eine interessante Parallele: Wie hat der US-Finanzmarkt damals die UdSSR bezwungen? Indem er den Ölpreis 1987 - 1999 in Zusammenarbeit mit Saudi Arabien auf 15 $ pro Barrel drückte. Zusätzlich heftige Sanktionen und die UdSSR zerbrach. Anschliessend stieg der Ölpreis, Saudi Arabien durften wieder Kasse machen. wikipedia [link]

Und heute? Genau das gleiche Spiel. Die Macht der Leitwährung: US-Banken können Saudi Arabien beliebig Kredite gewähren - ihm den entgangenen Ertrag bevorschussen -, das Geld fliesst garantiert und mit Gewinn zurück. Was wir heute an der Zapfsäule sparen, zahlen wir morgen mit Zinsen zurück.

Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, Sudan, Jemen, Libyen, Iran, Irak, Syrien, Afghanistan, Venezuela, Bolivien, Argentinien, Chile, Kuba etc. müssen noch in diesem Jahr ein offenes, supranationales Währungssystem gründen (Bancor, Keynes), in dem der US-Dollar Landeswährung ist wie jede andere Landeswährung auch. Die Gründungsmitglieder erhalten 1000 Bancor pro Kopf der Bevölkerung geschenkt - schon läuft das Ding!

29.01.2016

Die Krim – Ein Reisebericht

Wie es in Russland tatsächlich aussieht - gut! -, geht aus Reiseberichten hervor. logon-echon.com [link]

Es scheint eher, dass Europa sich mit der Austeritätspolitik und der US-Leitwährung zugrunde richtet.

29.01.2016

Globaler Röhrenblick der Wirtschaft

Entsetzlich ist der Röhrenblick im Röhrenblick im Röhrenblick der Wirtschaftsuniversitäten - Gewinn. Nicht Verteilung (säen, ernten, teilen).

Wie immer ein Wirtschaftssystem heisst, wenn es auf dem Gewinnstreben beruht, ist es falsch.

29.01.2016

Wirtschaftliche Entwicklung Russlands

Die Vorabinformation eines Treffens der Ministerien in Russland beflügelt natürlich die Phantasie, was alles beschlossen werden könnte - zumal auch die Russische Zentralbank teilnimmt.

Ich erwarte noch in diesem Jahr eine grundsätzliche Änderung der russischen Geld-, Währungs- und Wirtschaftsordnung. „Die Ungleichheit der Einkommen führt dahin, dass die Produktion von Luxusprodukten [u.a. die schon berühmten Luxusjachten] bereits erfolgt, wenn dringende Bedürfnisse von Haushalten mit geringem Einkommen noch Befriedigung verlangen. Hier also bedarf die Verteilung, die sich in der Wettbewerbsordnung vollzieht, der Korrektur.“ Walter Eucken, Soziale Marktwirtschaft.

Ich hoffe, wir erfahren das Ergebnis des heutigen Treffens.

27.01.2016

Reichtumssteuer - DIE LINKE

Deutschland braucht mindestens ein sofortiges öffentliches Investitionsprogramm von rund 100 Milliarden Euro im Jahr. Als Anschubfinanzierung sollte das billige Geld der EZB eingesetzt werden. Mittelfristig ist ein solches Programm budgetneutral durch die Wiedereinführung einer fünfprozentigen Steuer auf Vermögen oberhalb von einer Million Euro finanzierbar. DIE LINKE [link]

27.01.2016

Reichtumssteuer

Jede Gemeinschaft mit grossen Verwerfungen ist ungesund - global, kontinental, regional und lokal.

Wenn einer viel hat, bringt es nichts, wenn er noch mehr hat. Dieser Eine muss eingebremst werden, damit andere auch haben können. Statt einer Enteignung wäre vielleicht eine besondere Vermögenssteuer (Reichtumssteuer) besser, deren Ertrag direkt in den Fonds "garantiertes Grundeinkommen pro Haushalt" fliesst..

27.01.2016

3800 Superreiche

3800 Personen lebten zwischen Mitte 2014 und Mitte 2015 in der Schweiz, die ein Vermögen von je mehr als 50 Millionen Dollar haben, 1500 davon gar mehr als 100 Millionen Dollar.

Wenn wir diese 3800 Personen entschädigungslos enteignen, sind Bund, Kantone und alle Gemeinden schuldenfrei, oder alle Hypotheken zur Hälfte amortisiert und die Zinsen halb so hoch, oder jeder von Klein bis Gross erhält Fr. 25'000. Und allen, die weniger als 50 Millionen Vermögen haben passiert nichts - die Hälfte der Haushalte hat allerdings weniger als 100'000 Vermögen, könnte also Fr. 25'000 pro Kopf gut gebrauchen. 20min.ch [link]

Superreiche sollte es keine geben, ein solcher Reichtum ist eine Plage für andere Menschen. Ehrlich gesagt, finde ich 50 Millionen noch zu viel ...

26.01.2016

Entschädigung für Super-Habgier und -Egoismus

Ich würde Ihm nicht mal 3 Millionen geben.
Höchstens eine Lebensrente von ca. 1.000,-€ auf einem Konto im Inland.

26.01.2016

Superreiche sind eine Weltplage!

Superreiche sind das Furunkel, das die Weltgemeinschaft plagt!

Wir in der Schweiz sollten als Vorbild einen Verfassungsartikel lancieren: Der Bund enteignet Superreiche mit Wohnsitz in der Schweiz gegen eine einheitliche Pauschalentschädigung. Vermögensverwertung und Vermögensertrag gehen vollständig und zu gleichen Teilen an die Bevölkerung (Volksdividende).

Gleichzeitig müssen wir die Lex Koller verschärfen: Eigentum an natürlichen Ressourcen, Immobilien und Unternehmen ist nur Personen möglich, die ihren Wohnsitz oder Sitz in der Schweiz haben.

Es geht nicht um Neid, sondern um Gleichheit, ohne die Freiheit nicht möglich ist.

26.01.2016

Wir sollten ein Scherbengericht haben

2'110 Russen haben aus der Auflösung der UdSSR alles, 93.7 Prozent der Russen haben nichts.

Von daher wäre ein RESET gerechtfertigt. Oder ein "Scherbengericht", das Personen, die zu viel haben, gegen eine Pauschalentschädigung von drei Million Franken vollständig enteignet - nur kommt da die Krux, dass die Vermögen im Ausland, auch wenn das Gesetz mit überwältigender Mehrheit vom Volk beschlossen ist, womöglich nicht übertragen werden, weil das Gesetz illiberal sei. Von wegen Menschenrechten und so ...

26.01.2016

Väterchen und Mütterchen Russland

Laut dem im Oktober 2013 veröffentlichten Global Wealth Report des Finanzdienstleisters Credit Suisse gehört Russland zu den Ländern mit den grössten Ungleichgewichten beim Privatvermögen:

110 Milliardäre haben 35% der russischen Privatvermögen
2000 Private haben mehr als 50 Millionen US-Dollar
93.7 Prozent der Russen haben ein Jahreseinkommen von weniger als 10'000 US-Dollar.

An der Umwandlung der UdSSR ab 1989 haben sich 2'110 Russen masslos bereichert, sich praktisch alles unter den Nagel gerissen. Ob die RU-Regierung für oder gegen diese Zweitausend arbeitet, bleibt abzuwarten. de.sputniknews.com [link]

26.01.2016

Vorschlag zu "Keiner hat zu viel"

Wow, diese montagsZeitung ist voller Alternativen!

Das Home-System finde ich gut und einfach, diesen Teil könnte man gut in eine Volksinitiative packen. Ebenso die World Economic Order - wenn nur schon über die "exorbitante Ungerechtigkeit" diskutiert wird, ist schon viel gewonnen.

Noch ungelöst scheint mir der Umgang mit dem akkumulierten Kapital: "Keiner hat zu viel". Eine Vermögensgrenze ist erwünscht, doch irgendwie schwierig durchzusetzen, wenn nebst der Geldmenge auch andere Aktiven (Immobilien, Wertpapiere, Kunst, Auto etc.) einbezogen werden.

Ich schlage vor: Grundsätzlich ist alles Geld im Becken M1, wo es "gefressen" wird (Negativzinsen); private Personen mit Wohnsitz in der Schweiz können bis 3 Millionen Franken auf ein zinsloses Anlagekonto übertragen und das Guthaben - nach Ablauf der Anlagefrist - verzehren, auch wenn sie nicht mehr in der Schweiz wohnen.

26.01.2016

Tödlich für das Volk, doch gut für die Superreichen!

Der IWF setzt sich zum Ziel, die Rezession durch drastische Reduzierung der Staatsausgaben zu bekämpfen. Steuersenkungen und eine neoliberale Wirtschaftspolitik sollen die Investitionsbereitschaft der Unternehmen verstärken. Das volkswirtschaftlich falsche Rezept wie schon in den 1930er und 1980er-Jahren - aber sehr zum Vorteil der Gläubiger, die das Geld nicht reinvestieren, sondern horten, was zu einer Depression führt, die sich u.a. im Zusammenbruch der Erdölpreise und der Börseneinbrüche zeigt.

Dank der tiefen Erdölpreise wird sich die Konjunktur in den erdölimportierenden Ländern vorübergehende beleben, jedoch nicht nachhaltig. Für die hochverschuldeten erdölexportierenden Länder sind die Folgen katastrophal - sie können den Schuldendienst nicht mehr aufrechterhalten.

Natürlich könnte der IWF eine andere Wirtschaftspolitik fordern, sich Keynes Finanzpolitik zuwenden und ein supranationales Währungssystem begründen - will er aber nicht und hinter ihm steht die FED und die USA mit einer Sperrminorität, die den US-Dollar als Leitwährung natürlich beibehalten wollen.

DIE FED GEWINNT IMMER, weil sie die Leitwährung steuern kann! Doch sie steuert sie nicht im Interesse der Völker, sondern im Interesse der Superreichen, der Neoliberalisten. Sie sind in allen Ländern zu Hause, in jedem Land hat es Superreiche und sie besitzen alles, um das Volk zu führen. Wir, das Volk und unsere wenigen Volksvertreter, haben ein Problem ...

25.01.2016

Der Arbeiter ist in einer prekären Situation

Unverkennbar wird der Arbeiter von den liberalen Mainstreammedien einschliesslich der öffentlich-rechtlichen Sendern dem Faschismus zugeführt. Bereits bestehen faschistische Terroristen: Dash im Nahen Osten und das Asow-Bataillon in der Ukraine.

Niemand, weder ein westlicher Politiker noch ein Journalist ist entsetzt über die offene Unterstützung solcher Faschisten durch die USA (Regierung, Parlament, Pentagon, CIA).

"Faschismus ist die offene terroristische Diktatur der am meisten reaktionären, chauvinistischen, imperialistischen Elemente des Finanzkapitals. Der Faschismus ist keine über den Klassen stehende Macht und keine Macht des Kleinbürgertums oder des Lumpenproletariats über das Finanzkapital.

Der Faschismus ist die Macht des Finanzkapitals selbst."
Georgi Dimitrow

Ich finde es völlig richtig, dass die Finanz-Unternehmen aufgelöst und jeder höchsten 3 Millionen Franken Vermögen haben kann. Überschüssiges Vermögen soll nicht dem Staat gehören, sondern einer gemeinnützigen Organisation zukommen, die durchaus vom Vermögenden bestimmt werden kann.

Bedeutung der Wörter:
reaktionären = rückschrittlich
chauvinistisch = Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe
imperialistisch = Teil eines Gesamtsystems kapitalistischer Unterdrückung


Leserbeiträge der vorangegangenen montagsZeitung

Wir publizieren Leserbeiträge in der aktuellen und auch in der nächsten Ausgabe, damit sie alle Leserinnen und Leser erreichen.

19.01.2016

Pater Hanna Ghoneim aus Damaskus

ANSPRACHE von Pater Hanna Ghoneim aus Damaskus im Wiener Stephansdom am 15. März 2013 anlässlich des CSI Schweigemarsches gegen Christenverfolgung:



Liebe Brüder und Schwestern in Christus,

im Namen des syrischen Volkes möchte ich Euch allen danken für Eure Anwesenheit, um zu beten für das krisengeschüttelte Syrien, das Land, aus dem sich einst das Christentum in die ganze Welt verbreitet hatte. Durch das Gebet sind wir Christen miteinander rund um die Welt verbunden und sind so der lebendige geheimnisvolle Leib Christi. Der Geist Christi verbindet uns miteinander, in der Liebe, die Gott uns schenkt!



Wir beten dieses Mal nicht nur für verfolgte Christen in Syrien, sondern auch für jene leidenden Christen, die zwangsläufig aus ihrer Heimat vertrieben wurden aus Angst vor dem Feuer und Dröhnen der Waffen, die von außen nach Syrien eingeschleust werden, um unschuldige Menschen zu töten - darunter viele Christen - und somit das friedliche Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen zu zerstören.

Christen in Syrien wurden bislang nicht, wie in der arabischen Welt, wegen ihres Glaubens verfolgt: weder vom Staat noch von ihren islamischen Mitbürgern. Im Gegenteil! Diese bemühten sich stets, sie als wertvolle Kulturträger zu behalten. Die Christen in Syrien leben nicht als Minderheit, sondern sind seit den frühesten Tagen des Christentums, seit den Tagen der Bekehrung des Apostels Paulus in Damaskus, ein unabdingbarer Teil der Gesellschaft und zutiefst in ihr verwurzelt.

Syrien lebt heute in großer Angst vor heimtückischen, zerstörerischen Plänen, die im Westen - besonders in den USA, Großbritannien und Frankreich - geschmiedet werden und durch die Türkei, Nordlibanon, Jordanien und Irak durchgeführt und von Saudi Arabien und Katar finanziert werden. Das Ziel ist nicht, Syrien zur Schaffung einer Demokratie zu verhelfen und das Volk von einem Diktator zu befreien, wie die allermeisten Weltmedien oberflächlich berichten. Nein! Der Plan ist, das Land in ein Chaos zu stürzen. Das langfristige Ziel ist es, Syrien in islamische Emirate wahhabitischer Prägung aufzuteilen.

Syrien erlebt seit zwei Jahren eine vom Menschen ausgelöste Katastrophe. Alles deutet darauf hin, dass islamische Extremisten, die sogenannten Salafisten aus der ganzen Welt, die Macht für sich alleine beanspruchen und so das syrische Volk der Scharia unterwerfen wollen. Was wir Syrer nicht nachvollziehen können und was uns schockiert, ist, dass dieses verwerfliche Vorhaben von westlichen Weltmächten - unter dem Vorwand der Menschenrechte und Demokratisierung! - sogar unterstützt wird.

Erst jetzt sickert allmählich in der hiesigen Medienberichterstattung durch, dass westliche Staaten die Rebellen mit Waffen unterstützen.

Mit diesen Waffen wird nicht wirklich die offizielle Armee bekämpft, die noch über ein großes Waffenarsenal verfügt, sondern in erster Linie werden schutzlose und unbewaffnete Zivilisten getötet. Viele junge und ältere Menschen haben sich inzwischen dem Militär angeschlossen, um Waffen zu erhalten und ihre Häuser vor den Rebellen zu verteidigen.

Was in Syrien passiert, ist für uns Syrer unfassbar. Menschen werden von Rebellen getötet, entführt und gefoltert, von ihren Wohnungen vertrieben, ihre Häuser werden ausgeraubt, sie werden erpresst, Frauen vergewaltigt und Kinder missbraucht. Vielerorts werden Bombenanschläge verübt, Massaker finden statt, Häuser werden nach Bombenanschlägen geplündert und verwüstet.

Ausländische Rebellen dringen im Namen des Islam in die Häuser der Zivilisten ein mit der Begründung: sie möchten das Land von der Diktaturmacht befreien. Die Bewohner bekommen Angst und fliehen Hals über Kopf in einen sicheren Ort. Die Rebellen schießen von Privathäusern aus auf die offizielle Armee und Gegenden, die sie noch nicht erobert haben. Die Armee hat selbstverständlich die Aufgabe, die Zivilbevölkerung zu schützen. Sie reagiert dementsprechend scharf mit Raketen und Artilleriebeschuss auf die Rebellen, was wiederum die Bombardierung der Häuser zur Folge hat.

Die Rebellen schießen willkürlich auf Zivilisten mit Mörsergranaten. Sie entführen und töten wahllos und rufen dabei „Allahu Akbar“ (Gott ist groß!). Wer gegen die sogenannte „Freie Armee“ der Rebellen ist, wird kurzerhand von ihnen hingerichtet, enthauptet oder erschossen. Solche Gräueltaten, die tagtäglich vorkommen, werden dann per Video von den Rebellen selber aufgenommen und im Internet triumphierend präsentiert.

Inzwischen ist die gesamte Infrastruktur im Land zusammengebrochen. Viele Dörfer leben bereits seit Monaten ohne Stromversorgung, ohne Heizung und Benzin, und ohne Internet- und Telefonverbindung. Müllberge häufen sich auf den Straßen. Der Warentransport wird durch die vielen Kontrollstellen erschwert: Das treibt unter anderem auch die Lebensmittelkosten auf dem Markt in unerschwingliche Höhe. Wie können Menschen, die ihr ganzes Hab und Gut und oft auch ihren Arbeitsplatz verloren haben, diese Verteuerung aushalten?

Tausende können nicht mehr zu ihren zerstörten Häusern zurückkehren. Sie müssen sich irgendwo um eine neue Unterkunft bemühen. Viele Menschen können sich auch keine einfache Miete mehr leisten.

In dieser Situation müssen auch die einheimischen Christen versuchen zu überleben. Auch ihr Glaube wird herausgefordert: Der Zugang zur Kirche wird den Gläubigen durch Schießereien verhindert. Man lebt in Syrien wie in einem Gefängnis – so hat es auch der syrisch-orthodoxe Metropolit Gregorios kürzlich gesagt. Man lebt in Angst, Unsicherheit und Instabilität. Wie kann ein Christ in solcher Atmosphäre ohne Freiheit, Sicherheit und Stabilität überhaupt überleben?

Solange ausländische Rebellen mit Waffennachschub über die türkischen Grenzen in das Land eingeschleust werden, ist kein Ende dieser tragischen Situation in Sicht. Die USA-Regierung hat selbst zugegeben, dass sich etliche dieser Rebellen aus dem Terrornetzwerk Al-Qaida rekrutieren.

Seit einigen Wochen merkt man offensichtlich, dass Christen allmählich zur Zielscheibe der Rebellen werden. Kürzlich wurden Mörsergranaten gezielt auf christliche Viertel in Damaskus abgefeuert. Das hat viele Todesopfer gefordert. Viele Christen geraten in Panik, weil sie jetzt ernsthaft bedroht werden. Oft werden sie entführt - mit hohen Lösegeldforderungen. Wir Christen gewinnen allmählich den Eindruck, dass wir von den Machtzentren westlicher Staaten ignoriert werden. Die westlichen Regierungen unterstützen die Rebellen, um gewisse geopolitische und vor allem wirtschaftliche Ziele zu erreichen, doch sie merken nicht, welchen Schaden sie dadurch den Christen im Land antun. Ein Bischof aus dem Irak hat mir zu Beginn der syrischen Krise sinngemäß gesagt: „Der amerikanischen Regierung und Saudi-Arabien ist ein Faß Erdöl mehr Wert als das Blut – sprich: das Leben – eines Christen im Nahen Osten.“

Wenn wir heute von Christenverfolgung in Syrien sprechen wollen, dann kommt diese Verfolgung eher aus dem Westen. Die Solidarität zwischen Muslime und Christen in Syrien hat sich durch diesen Krieg eher verstärkt! Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass Muslime in Syrien die Christen mehr schützen als die Christen im Westen ihre syrischen Brüder und Schwestern. Denn Christen sind für das Land ein wichtiges, konstruktives Element in der Gesellschaft.





Die Lage in Syrien ist für die einheimischen Christen äußerst prekär geworden: Einerseits fühlen sich diese gedrängt, das Land zu verlassen, andererseits wollen sie in ihrer geliebten Heimat bleiben. Sie möchten dort ihren Beitrag zur Wiederherstellung des Friedens leisten. Doch sie finden keine konkrete Möglichkeit dazu. Ein friedliches Miteinander scheint auf syrischem Boden nunmehr in weite Ferne gerückt zu sein.

Für uns stellt sich nun die wichtige Frage: Wie ist die Lösung? Was kann man tun für die Christen Syriens, damit sie sich dort behaupten – und überleben – können?

Eine klare Lösung scheint, nach wie vor, nicht in Sicht: Der syrische Staat bietet den einen Dialog mit der Opposition an, um einen Ausweg aus der Krise zu finden. Dieser wird aber abgelehnt, da die oppositionellen Gruppen untereinander geteilter Meinung sind.

Eines ist klar: Wir Christen dürfen keine allzu große Hoffnung auf die Politik setzen. Politiker vermögen wohl kaum eine Lösung zu finden, da sie auch untereinander gespalten sind. Jeder folgt letztlich seinen eigenen Interessen. Und die Weltmächte sind scheinbar ebenso wenig imstande, das Problem in Syrien zu lösen.

Die humanitäre Lage der Menschen ist äußerst dramatisch – ja, fast hoffnungslos - geworden. Syrien bräuchte tatsächlich ein Wunder, um geheilt zu werden. Doch wer glaubt heute noch an Wunder?

Wir Christen glauben an Wunder. Das Wunderbare an unserer Religion ist, dass das Unmögliche mit der Gnade und Kraft Gottes möglich wird, wenn wir nur daran glauben!

Im Wunder der Brotvermehrung, das das Matthäus-Evangelium eben vorhin erzählt hat, bekommen wir eindeutig zu verstehen, was Menschen alles unternehmen können, wenn sie die Kraft Gottes in sich selber fühlen.

Jesus steht vor einer Menge, die zwei Nöte haben: eine geistliche und eine materielle. Die Volksmenge kommt zu Jesus, um Worte des Lebens zu hören: das ist die geistliche Nahrung, die viel wichtiger als die materielle ist. Jesus allein vermag diese Art von Nahrung zu geben.



Die andere Not ist auch wichtig für das Leben, nämlich das tägliche Brot, ohne das der Mensch verhungern würde. Diese materielle Nahrung gibt nicht Jesus, sondern die Jünger: „Gebt Ihr ihnen zu essen“. Die materielle Nahrung obliegt also den Jüngern.

Die Jünger schauen erstaunt auf Jesus, ob er es ernst meint. Sie sagen ironisch, wir haben doch nur fünf Brote und zwei Fische! Nach ihrem Verstand ist das unmöglich so eine große Menschenmenge mit fünf Broten und zwei Fischen zu ernähren.

Das ist das Wunderbare. Jesus macht von diesen wenigen Broten, die vielleicht gerade für zwei Personen ausreichen, eine Unmenge Brot, die so viele Menschen ernährt, dass sogar zwölf volle Körbe übrig geblieben waren. Diese stehen bereit, um noch viele andere Menschen zu ernähren.



Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,

Christen in Syrien leben in bitterer materieller Not, die sie aus dem Land vertreibt. Was in Syrien passiert, ist ein Verbrechen gegen die Menschheit, das von vielen Seiten begangen wird. Auch Christen selbst sind daran beteiligt. Ich will nicht nur die Weltpolitik, den islamischen Extremismus und seine Ideologen allein des Elends in Syrien beschuldigen. Ich schaue auf die Christen in Europa und frage: Was tun sie für ihre Schwestern und Brüder in Syrien?

Wir müssen bedenken, wenn wir nichts tun oder gleichgültig bleiben, dann versündigen wir uns auch an ihnen. Wenn wir nichts gegen die Vertreibung der Christen aus ihrer Heimat unternehmen, dann tragen wir zu ihrem Elend bei.

Jesus sagt: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! 42 Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; 43 ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht.“

Ich bin erschrocken, dass Muslime sich opfern und andere mit sich in die Luft jagen zugunsten ihrer Religion. Das widerspricht zutiefst dem Christentum. Wir opfern uns auch zugunsten unserer Religion aber nicht zum Töten, sondern zum Leben.

Leben schenken durch das Opfern, das ist was unser Meister Jesus lehrt. Wir Christen lieben das Leben, nicht nur das eigene Leben, sondern das Leben für die anderen Menschen. Das ist, was Christen überall auf der ganzen Welt wertvoll macht.

Die Lösung liegt in uns: „Gebt Ihr ihnen zu essen!“ Was wäre, wenn die Jünger nicht gehandelt hätten? Die Menge wäre verhungert und hätte sich von Jesus zwangsläufig abgewendet. Nein, die Jünger möchten das nicht. Sie möchten, dass alle Menschen die Wahrheit Christi erfahren. Dass Christus für ihren Leib sorgt genauso wie für ihre Seelen und dass der Glaube an Jesus Kraft, Stärke, Zuversicht und Hoffnung verleiht. Mit Christus brauchen die Christen keine Angst zu haben.

Wir sind heute auch eingeladen, diesem Aufruf Christi zu folgen: „Gebt Ihr ihnen zu Essen!“

In Syrien fehlt den Menschen oft sogar ihr tägliches Brot. Wir sind berufen, ihnen dieses Brot zu geben, damit sie sich in ihrer materiellen Not nicht von Christus abwenden. Wir können den Notleidenden viel erteilen. Wir müssen es nur wollen. Wir dürfen nicht angesichts der Krisensituation in Syrien und anderen Ländern unsere Augen verschließen. Gleichgültigkeit ist das Gift, das die Kirche schwächt. Oder wie Papst Franziskus gerade gesagt hat: „Wer die Weltlichkeit bekennt, bekennt den Teufel!“ Unterschätzen wir nicht, was wir in unseren Händen haben! Selbst wenn das wenig ist, wird es mit Gottes Segen und Gnade immer ausreichend sein.

Die Rettung Syriens liegt in Euren Händen. Mit Christus vermögen wir Vieles!

Die Großen unserer Welt sollen die Herrlichkeit unseres Gottes sehen. Sie sollen erfahren, dass die Kirche durch die Liebe Christi siegt.

Die Mächtigen der Erde versuchen durch Macht mit Gewalt ihren Willen durchzusetzen. Wir Christen versuchen unsere Existenz durch die Liebe Christi zu behaupten. Sie schicken Waffen nach Syrien, um zu töten, wir aber schicken Frieden und Heil, um den Menschen Leben zu schenken. Die Liebe siegt. Das sagt unser Glaube.

19.01.2016

Mysteriöse Herabstufung Polens

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's hat Polen am Freitag völlig überraschend herabgestuft - zum ersten Mal überhaupt. Allein: Polens Wirtschaft steht gut da, wirtschaftlich hat sich nichts verändert!

Einmal mehr ein Beweis dafür, dass Ratingagenturen reine Politikinstrumente sind und mit wirtschaftlichen Fakten überhaupt nichts zu tun haben!

In 50 Rubel ist ein ganzer US-Dollar enthalten, willkürlich verlangt "der Finanzmarkt" von Russland 76 Rubel für einen US-Dollar. Best Friend EZB unterstützt die US-Banken und macht Russland das gleichschlechte Angebot.

Trotzdem wird der Best Friend seine US-Dollarbestände aufstocken müssen, sonst steigt der Dollar weiter. Geschäft ist Geschäft mein Freund.

13.01.2016

GUANTÁNAMO – SEIT 14 JAHREN EIN SYMBOL FÜR UNRECHT UND FOLTER

LONDON/BERN, 11. Januar 2016

14 Jahre nach seiner Eröffnung sitzen im USA-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba noch immer 104 Häftlinge fest. Deren Überführung in andere Gefängnisse kann nicht die Lösung sein, sagt Amnesty International und fordert Präsident Obama erneut auf, sein Versprechen einzulösen und Guantánamo menschenrechtskonform zu schliessen.

amnesty.ch [link]

12.01.2016

Rating AAA+

Die USA sind das einzige Land, das sich in der eigenen Währung international verschulden kann (beliebig, denn sie kann jederzeit zahlen) - und das seit 1944.

So ist es natürlich nicht schwierig, sämtliche Länder zu übertreffen (und zu bekriegen)!

Auch die US-Unternehmer profitieren. Sie schliessen Geschäfte weltweit in Dollar ab. Das Wechselkursrisiko trägt stets der Partner. Der ehemalige französische Präsident Charles de Gaulle sprach von einem "exorbitanten Privileg" und regte schon früh eine gemeinsame europäische Währung an. Besser wäre eine Weltleitwährung, die subsidiär für Regionen in Not wirkt.

12.01.2016

Das Transatlantische System

Ich lese hier und anderswo, dass das Transatlantische System überwunden werden soll.

Zentral am Transatlantischen System ist die Geld- und Währungspolitik und diese ist nicht auf Gleichheit aufgebaut, sondern auf einer Leitwährung, dem US-Dollar.

Das Bretton-Woods-Gesetz wurde 1944 von 44 Staaten unterzeichnet und 1973 (flexible Wechselkurse) und 2008 (Devisen) angepasst. Das Gesetz besteht aus einem Satz:

BRETTON-WOODS-GESETZ: Der US-Dollar ist die Leitwährung und alle anderen Währungen sind Regionalgeld, das mit Geld der FED oder FED-nahem Geld (Devisen) gedeckt sein muss.

Mit anderen Worten: Die FED ist völlig frei, Geld zu schöpfen; alle anderen Zentralbanken benötigen aber fremde Währungen (letztlich FED-Geld/Devisen), um ihr Geld decken zu können.

Ein geniales Gesetz!

Vielen Menschen ist das Gesetz einfach nicht bewusst oder bekannt. Russland und China und alle anderen können sich noch so bemühen: So lange dieses Gesetz in Kraft ist, arbeiten sie immer für den US-Dollar - für das Transatlantische System.

Drucken sie einfach Geld, verdünnt sich der FED-Anteil und der Kurs sinkt; vernichten sie Geld, verdickt sich der FED-Anteil und der Kurs steigt. Hat ihr Geld keinen FED-Anteil, ist es international nichts wert. So sind alle Zentralbanken gezwungen, US-Dollar zu erwerben.

Wer die Vision 'schuldfreies Geld' hat, muss die FED ändern oder ein neues internationales Geldsystem aufbauen.

12.01.2016

Das Hilfeprinzip und das Machtprinzip

Direkte Demokratie funktioniert in kleinen Kreisen und basiert auf Freiwilligkeit und Autonomie. Ist einer dieser Kreise in Not, dann soll ihm subsidiär (unterstützend) geholfen werden. Zentral ist dabei, dass jeder Kreis unabhängig bleibt, die Hilfe uneigennützig geleistet wird (Subsidiaritätsprinzip).

Auf dieser Grundlage wurde der Eidgenössische Bund der Urgemeinden 1291 gegründet.

Das Machtprinzip ist das Gegenteil des Subsidiaritätsprinzips: Es nutzt die Not aus und lässt den anderen 'auf dem linken Bein hüpfen' oder verhungern.

Die beiden Prinzipien lassen sich nicht mischen, was zu einer Abgrenzung führt, die im Kern dem Subsidiaritäsprinzip widerspricht, denn es will ja helfen - doch kommt nichts zurück, wenn der Subsidiär in Not gerät, und er geht unter.

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