Luc Montagnier, Entdecker des HI-Virus, Virologe und Nobelpreisträger 2008, sagt ganz klar: "Jedes gesunde Immunsystem wird das HI-Virus innerhalb von ein paar Wochen wieder los." HIV-Antikörper verbleiben natürlich im Körper und schützen ihn. Alles andere ist Angst- und Geschäftemacherei und dient der Diskriminierung von Gruppen. weiterlesen
„Wir wissen doch, was sich etwa im Nahen Osten und in Nordafrika abspielt, wir kennen die Probleme, die mit der Terrororganisation verbunden sind, die sich das Recht angemasst hat, ‚Islamischer Staat‘ zu heissen“, äusserte Putin bei einem Treffen mit den BRICS-Sicherheitsratschefs am Dienstag, 26.05.2015 in Moskau.„In diesen Ländern, in denen er heute gedeiht, gab es aber keinen Terrorismus, bis eine völlig inakzeptable Einmischung – von aussen und darüber hinaus ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats erfolgte. Eine Korrektur von allem, was in den vorherigen Jahren auf dem internationalen Schauplatz passiert ist, ist unerlässlich.“
Offener Brief, 31. Mai 2015
Sehr geehrter Herr Staatsanwalt Pellegrini
Wie jüngst den Medien zu entnehmen war, soll bei Ihnen seit bald zwei Jahren eine Strafanzeige wegen dem bekannten LIBOR-Manipulations-Skandal, in welchen insbesondere Mitarbeiter der UBS AG verwickelt gewesen sein sollen, liegen. Wie nun verlautet, sollen Sie wohl „abklären“ - d.h. also nicht einmal voruntersuchen, geschweige denn nachhaltige Untersuchungsmassnahmen wie bspw. Sicherheits-/ Untersuchungshaft oder Aktenbeschlagnahme angeordnet haben.
Dies obwohl die FINMA im Jahr 2012 also längst feststellte, dass Schweizer Anleger geschädigt wurden. Im Gegensatz zu Ihnen sind die Strafuntersuchungsbehörden in London längst tätig.
Es macht ganz den Eindruck, dass bei der Zürcher Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte gegenüber den Grossbanken „Beisshemmung“ herrscht und der Begriff der Kollusionsgefahr ein Fremdwort zu sein scheint, denn innerhalb der letzen zwei Jahre haben sich die mutmasslichen Delinquenten längst untereinander absprechen können. Im Übrigen kann laut StGB Art. 102 f. auch ein Unternehmen wie die UBS AG strafrechtlich ins Recht gefasst werden, zumal die LIBOR-Manipulationen auf mangelhafte Organisation und/oder ungenügende Kontrollmechanismen bei der UBS AG schliessen lassen müssten. Der dringende durch die Feststellungen der FINMA verstärkte Verdacht dazu scheint mir offenkundig, denn die natürliche Vermutung spricht klar dafür. Dennoch tut sich bei Ihrer Staatsanwaltschaft auch hier unverständlicher Weise nichts Greifbares!
Nachdem ich mittlerweile mit zwei Fällen konfrontiert bin, wo die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich angebliche Wirtschaftsdelikte mit zudem rein zivilrechtlichem Hintergrund (!) und von offenkundiger Bedeutungslosigkeit mit kaum überbietbarer Akribie und unverhältnismässig grossem Aufwand und Kosten (Gutachten) verfolgen:
vorstellig zu werden. Der Sachverhalt mit Verdacht auf Vermögensdelikte wie bspw. Veruntreuung, Betrug, Urkundenfälschung und dgl. ist Ihnen bereits geläufig, weshalb es sich erübrigen dürfte hier nochmals alles im Detail aufzuzeigen, zumal die Staatsanwaltschaft eh von Amtes wegen aktiv zu werden und zu handeln gehalten wäre/ist. Zudem wurde bekanntlich, was bei Ihnen auch aktenkundig sein muss, die FINMA bereits vorstellig und stellte einen Schaden zulasten Anleger fest, welche Behörde aber nur Aufsichtsbehörde und nicht Strafverfolgungsbehörde ist. Der Gerichtsstand Schweiz ist damit vorgegeben. Diese Ihre übertriebene Zurückhaltung den Grossbanken gegenüber hat geradezu System, ist nicht nur peinlich, sondern schadet dem Vertrauen in die Justiz generell.
Der von der Zürcher Staatsanwalt produzierte Flop im Fall Swissair darf hier mitnichten Grund zur Zurückhaltung sein, denn damals lieferte die Staatsanwaltschaft eine derart peinlich schwache und zudem fehlerhafte Anklageschrift, welche eigentlich vom Gericht zwecks Verbesserung zurückzuweisen gewesen wäre und welche zu zerzausen den Anwälten ein Leichtes war, was ich damals kurz nach Veröffentlichung derselben so denn auch nicht von ungefähr prognostiziert hatte.
Auch lasse ich den Einwand angeblich hoher Komplexität nicht gelten, denn aus den Lehren zum Swissair-Debakel wurde Ihre Staatsanwaltschaft personell verstärkt.
Mit freundlichen Grüssen
Hans-Jacob Heitz, MLaw UZH

Seit Mai 2015 liegt der offizielle Zwischenbericht zum Germanwings-Flugzeugunglück vor.
Die Konzernmedien haben bereits im Vorfeld den Co-Piloten vorverurteilt. Wir stellen hier den verunglückten Rückflug und weiter unten auch den Hinflug nach Barcelona gemäss dem Zwischenbericht dar. Daraus ergeben sich andere Schlüsse.
09:30:24 Ein Pilot (Kapitän) verlässt das Cockpit
09:30:53 veränderte sich die eingestellte Höhe von 38 000 ft auf 100 ft
09:31:37 Geräusche vom Bewegen eines Pilotensitzes
09:33:12 die automatische Geschwindigkeit (273 kt) wird von managed auf selected und 308 kt gesetzt
09:33:35 die Geschwindigkeit wird auf 288 kt reduziert
09:33:48 die Geschwindigkeit wird sechsmal verändert und schliesslich auf 302 kt erhöht
09:34:23 Uhr die Geschwindigkeit wird auf 323 kt erhöht
09:34:31 der Türsummer ertönt für eine Sekunde (Kapitän)
09:35:03 die Geschwindigkeit wird von 323 kt auf 350 kt erhöht (Maximum)
Noch 6 Minuten
09:35:04 bis 09:39:27 vier Kabinenanrufe, das Telefon läutete je 3 Sekunden
09:35:32 bis 09:39:02 sechsmal an die Kabinentüre geklopft
09:37:13 eine dumpfe Stimme bittet darum, dass die Cockpittür geöffnet wird
09:39:30 bis 09:40:28 fünfmal Geräusche ähnlich dem starken Schlagen gegen die Cockpittür
Noch 1 Minute
09:39:33 schwache Sidestick-Bewegungen, die nicht ausreichten, den Autopiloten auszuschalten
09:40:07 schwache Sidestick-Bewegungen, die nicht ausreichen, den Autopiloten auszuschalten
Noch 25 Sekunden
09:40:41 akustisches Warnsignal "Terrain" ausgelöst
09:41:00 Master Warning ausgelöst
09:41:06 Aufschlag im Gelände
07:19:59 Ein Pilot (Kapitän) verlässt das Cockpit
07:20:29 Pilot wird aufgefordert, von 37000 ft auf 35000 ft zu sinken
07:20:32 der Pilot bestätigt und stellt die neue Höhe 35000 ft korrekt ein
07:20:50 die eingestellte Höhe reduziert sich für drei Sekunden auf 100 ft;
07:20:53 die eingestellte Höhe erhöht sich auf 49000 ft (Maximum)
07:20:56 die eingestellte Höhe beträgt 35000 ft
07:21:13 die eingestellte Höhe beträgt 8000 ft
07:21:16 die eingestellte Höhe beträgt 21000 ft
07:22:27 die eingestellte Höhe beträgt 100 ft
07:23:20 die eingestellte Höhe beträgt 22000 ft
07:23:25 die eingestellte Höhe beträgt 100 ft
07:23:30 die eingestellte Höhe beträgt 32000 ft
07:23:40 die eingestellte Höhe beträgt 25000 ft
07:23:50 die eingestellte Höhe beträgt 100 ft
07:24:13 die eingestellte Höhe hat sich auf 25000 ft stabilisiert
Die tatsächliche Höhe beträgt 25000 ft, statt der verlangten 35000 ft - das Flugzeug fliegt 3048 Meter zu tief, auf einer ganz anderen Flugebene!
07:24:15 der Türsummer ertönt für eine Sekunde (Kapitän)
07:24:29 Co-Pilot entriegelt die Tür; Rückkehr des Kapitäns.
Gewiss macht das die Toten nicht lebendig, wenn wir Antworten haben, doch rehabilitieren sie vielleicht den Co-Piloten. Um einen Airbus in den Boden zu schlagen, muss ein Pilot lediglich eine Eingabe machen: Die gewünschte Flughöhe auf 100 ft einstellen! Fertig. Zehn Minuten später schlägt das Flugzug im Gelände ein. Das Verändern der Flughöhe im automatischen Flugmodus ist eine Routineangelegenheit, die jeder Pilot beherrscht und auch jeder Laie könnte - man muss nur am Rädchen Attitude drehen, wie bei einem Radio, den Rest errechnet und steuert der Autopilot.
Wie gewöhnlich der Zutritt zu Büros mittels den drei Lämpchen "frei", "besetzt", "warten" geregelt wird, ist dies auch so beim Zutritt zum Cockpit. Wer hinein will, läutet an der Tür und die Piloten geben die Türe frei oder stellen die Anzeige auf "warten", wenn sie im Moment nicht gestört werden möchten. Nach fünf Minuten wechselt die Anzeige automatisch von "warten" auf "besetzt"; "besetzt" ist die Normalanzeige.
Anders als in einem Büro kann der Aussenstehende den Zutritt erzwingen, trotzdem die Anzeige "besetzt" anzeigt. Dazu muss er an der Cockpittür den Notfallcode eintippen. 15 Sekunden später wird die Anzeige auf "frei" gestellt und die Cockpittüre kann geöffnet werden. Wie lange die Wartezeit ist, bis ein falscher Notfallcode erneut eingetippt werden kann, und wie viele Versuche erlaubt sind, ist unbekannt.
Obwohl diese Hypothese die Nr. 1 in den Massenmedien war, ist sie unwahrscheinlich. (a) Die bezüglich eines kaltblütigen Selbstmordes sinnlosen Manipulationen am Panel der Flight Control Unit sowohl beim Hin- (Attitude) wie auch beim Rückflug (Speed) sind unerklärlich; (b) im Protokoll wird nicht festgehalten, dass ein Mitglied der Besatzung den Notfallcode korrekt eingegeben hat (kein 15 Sekunden Dauerläuten im Cockpit); (c) im Protokoll wird nicht festgehalten, dass der Co-Pilot die Cockpittüre sperrte; (d) weshalb sollte der Co-Pilot den Kapitän um 07:24 ohne weiteres hereinlassen, um 09:34 jedoch nicht, was ist in diesen beiden Stunden im Cockpit und in Barcelona geschehen; (e) der Co-Pilot hinterlässt keine Nachricht, keine Botschaft, keine Häme, kein Wort!
Es ist denkbar, dass die Flight Control Unit Störungen hatte und sich die Werte Speed und Attitude veränderten oder ausfielen und wieder eingestellt werden mussten, wieder ausfielen, wieder eingestellt wurden. Dafür spricht, dass beim Rückflug der Autopilot Nr. 2 verwendet wurde. Beim Rückflug verschlimmerte sich das Problem und die Attitude konnte gar nicht mehr eingestellt werden, lediglich die Geschwindigkeit liess sich noch verändern. Unverständlich aber wäre (a) das Nicht-Einlassen des Kapitäns; (b) das identische Zeitfenster der Störung, kurz nachdem der Kapitän das Cockpit verlässt; (c) Zudem hätten die Piloten manuell fliegen können. Ob System-Berechtigungen dem Co-Piloten das manuelle Fliegen versagen, wenn der Kapitän nicht anwesend ist, ist unbekannt.
Vor jedem Flug wird die Flight Control Unit programmiert, was in der Regel der Kapitän macht, während der Co-Pilot das Flugzeug von aussen kontrolliert. Eigenartig ist, dass der Kapitän sowohl beim Hinflug wie auch beim Rückflug das Cockpit jeweils für vier Minuten verlässt und die Flight Control Unit, jeweils 30 Sekunden nachdem er gegangen ist, "spinnt". Das liesse sich programmieren:
Manuelle FCU-Parameter Hinflug
07:21 Attitude 100 ft;
07:22 Attitude 100 ft;
07:23 Attitude 100 ft;
07:24 Attitude 100 ft;
Manuelle FCU-Parameter Rückflug
09:31-09:35 Attitude 100 ft!
Und der Kapität verlässt pünktlich um 07:20 und um 09:30 Uhr das Cockpit, für vier Minuten (um zu rauchen). Kommt der Kapitän wieder zurück, ist das Flugzeug um rund 10000 ft gesunken, also gravierend von der zugewiesenen Flugebene abgewichen, falls der Co-Pilot die gestellte Aufgabe nicht löst (und kann er sie aufgrund der Systemberechtigungen überhaupt lösen?). Was hat sich beim Hinflug nach dem ungeplanten Sinkflug um 10000 ft im Cockpit und nachher in Barcelona abgespielt, worüber haben ein Flugbegleiter und die beiden Piloten beim Steigflug nach dem Start des Rückfluges gesprochen: "... unterhielten sich über den Aufenthalt in Barcelona [Landung 07:57 Abflug 09:00] ... Im Anschluss folgten einige Diskussionen zwischen dem Copiloten und dem Kapitän mit Bezug auf die vor dem Start entstandene Verspätung."?
Was ist im Co-Piloten vorgegangen, als er beim Rückflug wiederum feststellte, dass die Flight Control Unit spinnt, sich die Attitude nicht einstellen lässt, immer auf 100 ft fällt, die Geschwindigkeit hingegen am gleichen Panel eingestellt werden kann?
09:34:31 der Türsummer ertönt für eine Sekunde (Kapitän!). Der Co-Pilot arbeitet, den Schrecken des Hinfluges noch in Mark und Bein, seit 4 Minuten allein im Cockpit in einer extremen Stresssituation in steigender Panik! Er dreht auch an den beiden Knöpfen Attitude und Speed, 09:35:03 die Geschwindigkeit wird von 323 kt auf 350 kt erhöht (Maximum). Telefon läutet, Klopfen, Rufe, Schläge an die Tür.
Ist der Co-Pilot 09:35 Uhr einer Panikattacke erlegen?Und der Kapitän draussen, der wie schon beim Hinflug nach vier Minuten wieder das Cockpit betreten wollte - wissend, dass das Flugzug wieder gesunken war -, um den Co-Piloten zusammenzustauchen, steht vor der Cockpittür, die niemand frei gibt. Noch weiss er nicht warum, ruft ins Cockpit an. Niemand nimmt ab. Nun auch im Stress, gibt er den Notfallcode ein: "Scheisse, falscher Code!" Warten!!! "Wie lautet der Code?" "Mach die verdammte Tür auf!"
Doch der Co-Pilot kann nicht öffnen, weil er einsatzunfähig ist. Aus dem "Spass" oder der "Spezial-Ausbildung des Co-Piloten" mit falschen Flugparametern ist tödlicher Ernst geworden.
09:41:06 Aufschlag im Gelände
Aufgrund des veröffentlichen Zwischenberichts ist das Unglück nicht zu erklären; alle drei und weitere Hypothesen sind frei erfunden! Von besonderem Interesse sind:
das persönliche Verhältnis zwischen Kapitän und Co-Pilot; das unplanmässige Sinken beim Hinflug; der Aufenthalt von einer Stunde in Barcelona; das Übertragen der Flugverantwortung beim Rückflug an den Co-Piloten (der Co-Pilot war der Pilot Flying (PF); der steuernde Pilot); die in die Flight-Control-Unit eingetippten Parameter sowohl beim Hin- wie beim Rückflug; der Status der Cockpittür (unlock, norm, lock); die Eingaben am Türöffner; das Notfallcode-Prozedere und dessen Wiederholung bei falscher Codeeingabe (Wartezeit, Anzahl Versuche); die Wortprotokolle für beide Flüge; Status der beiden Autopiloten und der Bordtechnik; technische Sperren/Sicherheiten des Airbus A320-211 bezüglich dem Fliegen von Hand (kurz nach Beginn des Sinkfluges hat der Co-Pilot den Pilotensitz bewegt - versuchte er vom Kapitän-Sitz aus die Sperre zu überbrücken?).
Die freie Meinungsbildung wird durch die heutigen Konzernmedien und deren Kartelle geprägt. Zu AIDS, zu Germanwings, zu Ägypten, zu Russland, zur Ukraine, zur IS haben wir EINE Meinung. Wer anderer Meinung ist oder eine andere Meinung sucht, eine Zweit- oder Drittmeinung einholen möchte - wie wir das bei medizinischen Fragen selbstverständlich tun -, scheitert an den gleichgeschalteten Konzernen. Professoren der Universitäten trauen sich erst im Ruhestand, Paradigmen in Frage zu stellen, doch wehe dem Studenten, der abweichende Meinungen der Senioren aufnimmt. Er kann seine Karriere begraben, sein Studium war für die Katz. Was will ein Finanzdienstleister mit einem, der illiberale Gedanken auch nur schon erwägt? Was will ein Medienkonzern mit einem, der die offizielle Meinung hinterfragt? Was will die Industrie mit einem, der die Schulmedizin, die Chemie, die Biologie anders sieht? Was will die Landwirtschaft mit einem, der das Bodenrecht, die Nutzung von Natur und Tier überdenkt?
Das ist Faschismus. Demokratie lebt von der Vielfalt der Meinungen. Im Faschismus gibt es nur eine - alle anderen Meinungen werden bekämpft. Die Kollektivbehörde ist Faschismus! Mich würde doch interessieren, was dieser und jener Bundesrat für eine eigene Meinung hat. Warum wird er gezwungen, etwas zu sagen, was er nicht will - das ist Lüge. Und dieses Lügen wird von allen Mitgliedern einer politischen Parteien erwartet, ist Sinn einer Partei!
Ich wünsche mir, dass Bundes-, Regierungs-, Stadt- und Gemeinderäte ein Vorbild sind und aus ihrer Meinung kein Geheimnis machen, nicht lügen; dass ein Stadtrat sagt: "Ich meine, unser Marktplatz sollte so und so gestaltet werden, die Mehrheit im Stadtrat ist anderer Meinung. Ich beuge mich der Mehrheit und führe das aus, was sie beschlossen hat." Und der Zweite in der Minderheit bei fünf Stadträten, der ebenfalls überstimmt wurde, sagt uns auch, wie er es gerne gehabt hätte. Und schon sprechen wir über den Beschluss des Stadtrates als Kollegialbehörde und über zwei Varianten - wir haben Vielfalt, wir haben Demokratie, wir verstehen einander und beugen uns doch der Mehrheit.
Auch im Parlament haben wir einen Mehrheitsbeschluss und 3, 31 oder 85 Varianten. Doch die Varianten sind interessant, die Minderheit, jeder einzelne sorgt für Vielfalt und diese Vielfalt muss 85:1 mitgeteilt werden, damit die Demokratie erblüht, statt im Faschismus erstickt. Wir sprechen also 5 Minuten von dem, was wir tun, und 31 x 5 Minuten von dem, was wir auch hätten tun können. Wir schreiben 1 Seite was wir tun, und 3 x 1 Seite was wir auch hätten tun können. Nach kurzer Zeit sind die Mehrheitsbeschlüsse viel farbiger, weil die Varianten in das Meinungsbild einfliessen, unsere Meinung gestalten und in den nächsten Beschlüssen mitschwingen.
Als Beispiel, das für alle Parteien gilt: Es interessiert mich, wie die SVP in einer Sachfrage entscheidet, und es interessiert mich ebenso jeder einzelne der SVP, der eine andere Meinung hat. Natürlich werden die Parteien dadurch "löchrig wie Emmentaler", doch es entsteht ein Volk, eine Gesellschaft. Gleich sollten die "kleinen Staaten", die Firmen, vorgehen: Wir sagen, was wir tun, sprechen aber fast nur von dem, was wir auch hätten tun können.
Dazu wäre eine von Staat und Konzernen unabhängige Radio- und Fernsehgesellschaft nützlich. Ein Unternehmen, das fast nur die Minderheiten sprechen lässt. Die "ausgewogene" Berichterstattung ist das Gegenteil davon: Unablässig wird der Mainstream wiedergegeben, nur in der 86. Minute wird erwähnt - oder auch nicht -, dass es noch 85 andere Varianten gibt. Und wir wundern uns, warum Faschismus entsteht; dabei ist das Faschismus, wir sind mittendrin.
Präimplantationsdiagnostik: NEIN. Die PR-Firma Farner riet dem Pro-PID-Lager: Das Thema „Eugenik“, „Selektion“ vermeiden, um die Abstimmung zu gewinnen. ABER: Am 27. 5. sagte Felix Gutzwiller, einer der Prominenten aus dem Pro-PID-Lager, in der NZZ: „Die grösste Eugenik betreibt die Natur selber, indem sie sehr viele Embryonen aussondert, die nicht entwicklungsfähig sind. Im Labor macht man nichts anderes.“ Man kann nur danken für diesen Satz:
Wenn Felix Gutzwiller Natur und Labor gleichsetzt, gibt er zu, dass es eben doch um Eugenik geht. Im Labor züchtet der Mensch. Aber die Natur züchtet nicht! Eugenik heisst: Der Mensch will Menschen züchten. Die Sozialdarwinisten und Herr Gutzwiller (im Zitat) dichten der Evolution an, sie handle wie ein (züchtender) Mensch. Dass der Mensch die Evolution selbst in die Hand nehmen müsse … Wohin das führte, sollten wir wissen. Die Natur hat in mehr als vier Milliarden Jahren das Leben hervorgebracht. Und da wollen wir in 50 Jahren wissen, wie das geht? Das PR-Büro Farner rät dem Pro-Lager: Dichtet dem Anti-PID-Lager an, es würde Angst vor der Eugenik machen. Ich habe in der Tat Angst vor Menschen, die keine Angst haben im Labor mit Menschen zu hantieren, als wären es Erbsen! „Hände weg vom Menschen!“, warnte der grosse Schweizer Anthropologe Adolf Portmann in den sechziger Jahren, als die Menschenzüchter wieder Obwasser bekamen.
Präimplantationsdiagnostik: JA, weil die Wissenschaft unabhängig sein soll.
Stipendieninitiative: NEIN, weil ein Studium verdient werden soll.
Erbschaftssteuerreform: JA, weil hohe private Vermögen, die sich unmöglich natürlich (durch eigene Arbeit) gebildet haben, abgebaut werden sollen.
Änderung des RTVG: NEIN, weil die freie Meinungsbildung durch den Service Public, so wie er im RTV-Gesetz definiert ist, unterdrückt wird.
Zukunft dank gerechter Vermögenssteuern (Steuergerechtigkeitsinitiative): JA. Gerecht ist auch die von 0.15 Prozent auf 0.3 Prozent festgelegt Steuer für Vermögen über 3 Millionen Franken nicht - schon weil das Vermögen juristischer Personen (Kapitalgesellschaften, Stiftungen etc.) nicht besteuert wird. Wir müssen uns bewusst sein, dass ein Vermögen von 3 Millionen Franken real nicht erwirtschaftet werden kann! Selbst wenn ich in der Lage bin, monatlich 6000 Franken zu sparen (was dem Durchschnittsverdient eines Erwerbstätigen in der Schweiz entspricht) mal 12 mal 40 Erwerbsjahre, selbst dann habe ich im Rentenalter noch nicht 3 Millionen Franken zusammen! So grosse Vermögen sind zum grössten Teil aus dem "Arbeitenden-Geld" entstanden, also durch Ausnutzung anderer.
Erheben wir Steuern auf diesem "Verdienst", legitimieren wir das Ausbeuten und verlangen auch einen Teil, einen winzig kleinen Teil von der Beute: 0,3 Prozent pro Jahr. Warum eigentlich nicht 100 Prozent, alles (!), vom zu Vielen? Einem Bankräuber oder einem Zuhälter nehmen wir ja auch alles und nicht nur 0.3% pro Jahr weg. Gibt es einen Unterschied zwischen einem, der Frauen ausbeutet, und einem, der Frauen ausbeuten? Ich sehe keinen. Wir sollten also die Ursache, das Ausnützen oder Ausbeuten anderer, verunmöglichen.
"Aber nein, aber nein", sagt der Regierungsrat, "nicht 0.3%, sonst wandern die Zuhälter ab mitsamt der Beute!"
... und lassen die Arbeiterinnen und Arbeiter zurück ... doch genau ihnen soll die Politik ein freies Wirtschaften ohne Zuhälter ermöglichen. Einiges - das Unnatürliche, das was ihnen keine Freude bereitet - würden sie nicht mehr tun. Und genau dieses Nichttun schützt Natur und Menschheit: Wir müssen nicht "ums Verrecken" arbeiten, weil wir durch diesen Raubbau eben vorzeitig sterben und aussterben. Das schützende Nichttun bedingt aber ein Recht auf Lebensunterhalt. Davon und über Englands bestes Vermächtnis "Speenhamland" 1795 bis 1834 in der nächsten montagsZeitung.
TERMIN BRIEFLICHE STIMMABGABE
Freitag, 12.06.2015 vor 18 Uhr im Post-Briefkasten
INHALTSVERZEICHNIS
15.06.2015
Anders als ein Reh lebt der Mensch in einem Wohnbau. Auch die Wohnungen müssen dem Volk gehören und der Unterhalt der Wohnungen wie bei Strassen von der Gemeinschaft finanziert werden. Die Innenausstattung (Küche, Bad, etc.) ist individuelles Eigentum. So lässt sich auch die Zuwanderung steuern: Sans toit, ni loi.
15.06.2015
Nicht nur das Geldwesen soll zukünftig dem griechischen Volk gehören - sondern auch die natürliche Lebensgrundlage: Wasser, Natur, Grund und Boden! Denn der Mensch ist nun mal ein Landlebewesen.
15.06.2015
Griechenland steht vor der grossartigen Möglichkeit, ein neues Geldsystem einzuführen und aus dem Euro auszusteigen (Grexit; Griechenland exit).
Konkret werden die Gläubiger Verluste hinnehmen müssen und die Griechen werden im Verhältnis der Lohnsumme in Drachme wesentlich mehr für Importgüter bezahlen ... doch das ist nur das HALBE THEMA.
Die andere Hälfte ist das Geldschöpfen! Wer wird die neue Drachme schöpfen, also zur Erstverwendung in Umlauf bringen? Warum redet man nicht drüber?
Wenn die neue Drachme weiterhin vom Bankensystem privat geschöpft wird, also wenn man NUR einen System-RESTART (zu alten Konditionen) hinlegt, dann ist es die FALSCHE Lösung.
Eine Neueinführung der Drache darf nur so erfolgen, dass das neue Geld NICHT mehr dem Bankensystem gehört, sondern alle Gewinne daraus künftig dem griechischen Volk gehören (echtes griechisches Staatsgeld).
Der GREXIT MUSS ein SYSTEM-EXIT sein!
15.06.2015
Versicherungen und Pensionskassen, die bei der UBS hohe Bargeldbestände deponieren, werden neu mit minus drei Prozent Zins belastet. Der Negativzins liegt weit über den 0,75 Prozent, welche die Nationalbank den Geschäftsbanken für Einlagen verrechnet - aber: Betroffen von Negativzinsen sind ausschliesslich ausländische Banken und die Postfinance. Die beiden Grossbanken, die Kantonalbanken und andere inländische Banken erhalten so grosse Freibeträge, dass sie keine Negativzinsen bezahlen.
12.06.2015
Der französische Staatsanwalt kündigte gestern die Ausweitung der Ermittlungen an. Der Co-Pilot war nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft flugunfähig; trotzdem und trotz der Vorkommnisse beim Hinflug hat der Kapitän ihm beim Rückflug die Flugverantwortung übertragen: "Der Co-Pilot war der Pilot Flying (PF)".
Der Kapitän hätte nach der Landung in Barcelona bei der Einsatzzentrale der Germanwings einen anderen Co-Piloten anfordern müssen, keinesfalls hätte er ihn zum PF ernennen dürfen und unverantwortlich ist das Verhalten des Kapitäns, während dem Rückflug das Cockpit erneut zu verlassen.
Die Hypothese, dass der Kapitän durch die Überforderung des Co-Piloten harte Tatsachen schaffen wollte, um ihn ein für allemal aus dem Dienst zu schaffen, ist nicht unwahrscheinlich.
So oder so hat sich der Kapitän grobfahrlässig verhalten und ist direkt verantwortlich für das Unglück bei dem mit ihm 150 Personen starben. Zu vermuten ist, dass Germanwings und Lufthansa mitverantwortlich sind, denn die Vorverurteilung des Co-Piloten und das Reinwaschen des Kapitäns kamen zu schnell. Der französische Staatsanwalt weitet nun die Ermittlungen aus.
12.06.2015
Endlich Journalismus im Tagesanzeiger von heute über die Ukraine, der den Namen verdient und einiges ins rechte Licht rückt. [link]
10.06.2015
Das Finanzsystem wird von der G7 (USA, England, Frankreich, Deutschland, Italien, Kanada, Japan) definiert und manipuliert. Sechs der sieben sind ausgewiesene Schmarotzer: Sie nehmen mehr als sie geben - Jahr für Jahr weisen sie ein Handelsdefizit aus und speisen die Lieferanten - darunter auch Deutschland (!) - mit Schuldscheinen ab. Ist der deutsche Michel blöd, dass er sich mit Zechprellern an einen Tisch setzt? Hat er keine nationalen Interessen, die aufschreien? Wie blöd buckelt der deutsche Michel, verkauft stolz seine Überschüsse und erhält NICHTS ausser Schuldscheine, die er schreddern kann.
Ist es normal, dass der Einzige von sieben, der etwas erwirtschaftet, sich von den USA, der Gewalttätigsten der Gruppe, sagen lässt, was er tun und lassen soll? Hat Angelika nicht die Courage, Barack in die Schranken zu weisen: "Mein Lieber, wir haben Werte: Arbeiten, Lieben und Wissen. Plündern, Betrügen und Brandschatzen gehören nicht dazu. Wir Deutschen wenden uns Gemeinschaften zu, die diese Werte aufrichtig tragen, und wenden uns ab von Regierungen, die diese Werte verhöhnen und missbrauchen. Meine lieben Sechs, ich erwarte von euch, dass ihr ARBEITET. Es ist eine Schande, dass die angeblich wichtigsten Industrie-Nationen mehr importieren als exportieren - die sechs wichtigsten Länder konsumieren mehr, als sie bezahlen! Sie wollen ihre Werte in alle Welt tragen. Was sind das für Werte! soll das der Welt Vorbild sein?"
10.06.2015
"Unser jetziges Finanzsystem ist ein schwer durchschaubarer aber wirksamer Enteignungsprozess. Manche sprechen auch von Plünderung." Bernd Senf
09.06.2015
“Ich mag verdammen was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.” Voltair
"In einer liebevollen, humanen Gesellschaft ist radikale Toleranz gefordert. Es macht eben einen Unterschied, ob wir diskutieren oder handeln. In Gedanken und Gesprächen sollte eben wirklich jeder Standpunkt toleriert werden. Aber alle diese sinnvollen Ansätze sind in der heutigen Gesinnungsdiktatur der “political correctness” leider in Vergessenheit geraten, denn wo die tolerante, offene Kommunikation endet, dort wuchert im Verborgenen bereits die Gewalt." Franz Hörmann [link]
08.06.2015
Vielleicht sollte man dem deutschen Michel erklären, dass die NATO-Osterweiterung eben auch dazu dient, Deutschland, die Niederlande und Belgien, die drei einzigen Exportüberschuss-Nationen im Euro-Raum, zu umzingeln. Deutschland und Polen müssen aus der NATO und der EU austreten und sich der EAU anschliessen.
08.06.2015
Die "Hemmungen" oder die Angst der Zürcher Staatsanwaltschaft, etwas falsch zu machen, ist gross. Am liebsten hätte man solche Anzeigen im Bermudadreieck zwischen der Schweiz und US-Recht gar nicht auf dem Tisch!
Gestern hat mir ein Auslandschweizer berichtet, dass seine Kantonalbank, bei der er seit Geburt sein Konto hat und immer hatte, als er in der Schweiz arbeitete und dann später auch, als er für eine Schweizer Firma im Ausland tätig war, und auch jetzt nach seiner Pensionierung, wo er in "seinem" Land geblieben ist - dass seine Kantonalbank ihm geschrieben hat, sie könne sein Konto nicht weiter verwalten und er solle doch bitte bis Ende Jahr einen anderen Finanzdienstleister mit der Kontoführung beauftragen.
Auf dem Konto gehen die AHV-Rente und die Rente der Pensionskasse ein, ausserdem hat er noch eine kleine Obligation im Depot. Und nun hat die Kantonalbank offenbar "Hemmungen" oder Angst, dass Auslandschweizer mit der US-Rechtsprechung in Konflikt geraten und sie in einen Strudel von Klagen verwickeln könnte - obwohl der Auslandschweizer in einem südamerikanischen Land lebt und nicht daran denkt, US-Bürger zu werden oder eine US-Bürgerin zu heiraten. Am liebsten hätte die Kantonalbank solche Kunden im Bermudadreieck zwischen der Schweiz und dem US-Recht gar nicht im Dossier!
Im Klartext heisst das, dass die Schweizer Banken aus dem internationalen Zahlungsverkehr gedrängt werden. Der internationale Zahlungsverkehr soll nach US-Recht kontrolliert und die Landesbanken sollen in ihre nationalen Schranken zurückgedrängt werden.
Nach dem Ausschluss Russlands aus der G8 ist die G7 keine G7 mehr, sondern eine G+6: die USA gefolgt von Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Italien, Japan und Kanada. Es glaubt doch kein Mensch, dass der Finanzmarkt NICHT manipuliert wird, dass sich Kurse für Währungen, Zinsen, Öl, Lebensmittel, Waren und Firmen 'von unsichtbarer Hand' bilden, dass Investitionen und Lieferungen 'dem Besten' zufallen - lediglich die FIFA bestechlich ist.
G+6 ist zur letzten Schlacht angetreten. Deutschland ist das einzige Land der Sieben, das einen Handelsüberschuss generiert, die anderen sechs leben über ihre Verhältnisse - so sehr, dass auch Deutschland (219 Milliarden Dollar) dies nicht wettmachen kann (G7 2011: minus 908 Milliarden Dollar!). Zum Vergleich: Die BRICS-Staaten erwirtschaften einen Überschuss von 204 Milliarden Dollar, ohne Indien und Südafrika sind es 372 Milliarden Dollar. [link]