„Jedes Mal wenn Du Geld ausgibst, ist das, was Du eigentlich ausgibst Zeit Deines Lebens, die Dir entwichen ist.“ José Mujica, Präsident Uruguays [Interview]
Hunger, Raubbau, Klimawandel, Nuklearwaffen – es ist nicht gut bestellt um die Welt 2014. Der ehemalige UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler sieht nur eine Chance für die Menschheit: ihr Gewissen. [Video]
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Brief. Die Schweizer Sozialwerke habe ich auch selber erlebt und gebe dir Recht, was meine und Deine Erlebnisse betreffen. Wie Ausländer die Sozialwerke (ALV, Sozialhilfe, IV/AHV) erleben, ist mir aus vielen Gesprächen auch bekannt, sie unterscheiden sich von unseren - meistens sind sie noch erbärmlicher, vor allem auch im Thurgau.
Der Liberalismus vertritt die Meinung, dass Sozialwerke keine Staatsaufgabe sind. Jeder kann sich während der Erwerbszeit für Unfall, Krankheit und das Rentenalter selber bei privaten Gesellschaften versichern, ebenso für eine allfällige Arbeitslosigkeit. Was soll eine staatliche Versicherungsgesellschaft (SUVA, AHV, IV, ALV) besser können, als eine private - noch dazu wenn die private Firma eine nicht gewinnorientierte Genossenschaft ist? Ein Netz für diejenigen, die sich nicht versichern, ist marginal vorgesehen - und wird zähneknirschend gewährt, wenn es gar nicht mehr anders geht.
Und die hiesige Presse vertritt einhellig liberale Werte. Entsprechend werden Fehlentscheide staatlicher Firmen (IV) gross aufgebauscht und noch grösser Fälle von Nichtversicherten, die der Allgemeinheit zur Last fallen (Sozialhilfe), und Menschen im Strafvollzug oder knapp davor (Junge, Chaoten, Autofahrer: Unangepasste). Ebenso einhellig verschwiegen wird die Not der Unter- und Nichtbeschäftigten und der zu Tieflöhnen Beschäftigten (Praktikanten, Lehrlinge, einfache Arbeiter) und der Eltern, die für ihre erwachsenen Kinder aufkommen. Bejubelt werden jedoch hohe Unternehmensgewinne und steigende Vermögenswerte (Aktien). Jeder Tagesausgabe sind mehrere Seiten den Wertschriften und den Indexen gewidmet... Doch die liberalen Werte sind passé, sie führen nicht zur versprochenen Freiheit, zu Wohl und Frieden.
Und jetzt wird es interessant: Kommunismus passé, Liberalismus passé
Islamismus? Viele Länder in Afrika, Asien, Naher Osten, Südeuropa suchen den islamischen Staat - religiöse Führer statt kapitalistische Führer sollen bestimmen. Noch versucht der Westen, diese Strömung zu stören, Sunniten (85-90% der Muslime) und Schiiten (Iran 90%, Afghanistan 80%, Irak 60%) gegeneinander aufzuwiegeln, islamische Länder zu destabilisieren und den Islam als Bedrohung zu verteufeln - denn die erdölexportierenden Länder sind bis auf die lateinamerikanischen Länder Venezuela und Ecuador alles islamische Länder.
Buen Vivir? Ecuador und Venezuela führten Verfassungsreformen durch: Die neue Verfassung Ecuadors (2008) verankert das „Recht des guten Lebens“ (Buen Vivir), darunter Recht auf Wasser, Nahrung, Information, Kommunikation, Arbeit und Bildung und der Staat muss die Defizite des Marktes - nämlich die Zerstörung der Natur - korrigieren; die neue Verfassung Venezuelas (2009) verbietet die Privatisierung der Erdölindustrie und der sozialen Sicherungssysteme, verfügt die kostenlose Volksbildung und Massnahmen zur Reaktivierung des ungenutzten Grossgrundbesitzes.
Prompt gibt es in Venezuela seit 2013 einen Maiden wie in der Ukraine, im Irak, in Syrien, in Libyen und überall, wo der Privatisierung der Natur - unserer Lebensgrundlage - ein Riegel geschoben wurde. Mit Religion hat das nichts zu tun, weder im Nahen Osten, in Nordafrika, in Lateinamerika noch in Osteuropa.
Abrahamismus? Auch wir in der Schweiz, im Zentrum des Liberalismus, wissen und spüren, dass der Liberalismus zu Ende ist. Wir entwerfen einen neuen Gesellschaftsvertrag, den wir Abrahamismus nennen, weil er das Gemeinsame aus dem Islam, dem Christentum und dem Judentum vereint. Auch die Elemente des Buen Vivir sind enthalten. Und darum sollten wir uns weniger um die heutigen Zustände kümmern, weil sie unhaltbar sind, und mit um so mehr Kraft das Neue gestalten.
zweiter Teil des besten Eigentumsrechts der Welt
Gemäss dem herrschenden Liberalismus ist alles käuflich, alles eine Frage des Preises, den ein Einzelner bezahlt und dann ist es sein Eigentum - ausgenommen Menschen (seit 1865). So können ganze Ländereien einem Einzigen gehören, ohne dass er sichtbar wird, weil er sich hinter anonymen Gesellschaften (Firmen) versteckt. Anders als ein König, der sichtbar ist und gegen den das Volk rebellieren kann, bleibt der Eigentümer anonym und verlangt vom Staat die Durchsetzung seiner Interessen.
Eine bequemere Form des Herrschens gibt es nicht!
Stets wird der Rechtsstaat gegen die Bevölkerung ausgespielt. Die Auseinandersetzungen und Bürgerkriege finden auf niedriger Ebene statt, steigen nie in den Olymp des anonymen Eigentümers, der das Blutvergiessen weitab verfolgt, die Schreie nicht hört, das Elend nicht sieht und den Geruch des Verbrannten nicht riecht.
Die Natur ist so viel wert, dass sie unbezahlbar ist
Wie ein Menschenleben unbezahlbar ist, sind auch die menschlichen Lebensgrundlagen Erde, Wasser, Luft, Natur unbezahlbar. So wenig wie Menschen gekauft werden können, kann deren Lebensgrundlage käuflich erworben werden. Die Lebensgrundlagen sind unbezahlbar und müssen achtsam und sorgsam genutzt werden.
1 Natürliche Ressourcen wie Boden, Wasser, Wald sind Gemeingüter (Commons). Commons sind Sache der Gemeinden. Sie allein kann Nutzungsrechte gewähren, sofern die Nutzung im Interesse der Bewohner, deren Nachkommen und der Natur ist. 2 Nutzungsrechte sind kostenlos und können entzogen werden, wenn die Nutzung im Widerspruch zu einem der übergeordneten Interesse steht. 3 Handänderungen von Eigentum, das mit Nutzungrechten verbunden ist, bedürfen der Zustimmung der Gemeinde. Eine Zustimmung ist ausgeschlossen, wenn der Erwerber Eigentum überwiegend als Kapitalanlage oder als Spekulationsobjekt zu erwerben trachtet.
Die Stadt St. Gallen ist schweizweit Pionierin in der Zeitvorsorge, eine Art Regiogeld. Dieses Geldsystem kann die Welt verändern. [tagblatt.ch]
In der Stadt St.Gallen können Pensionierte oder mindestens 60 Jahre alte Menschen betagten Menschen im Alltag helfen, beispielsweise beim Einkaufen oder Kochen, begleiten sie auf Spaziergänge oder leisten ihnen beim Essen Gesellschaft. Sie erhalten dafür Zeitgutschriften, mit denen sie später, wenn sie alt sind, ihre HelferInnen bezahlen können. Die Stiftung Zeitvorsorge führt die Buchhaltung. Den Betreuerinnen und Betreuern werden die geleisteten Stunden auf einem persönlichen Zeit-Konto gutgeschrieben. Guthaben von bis zu 750 Stunden können so angespart werden, und es können sich etwa 300 Personen als Zeit-HelferInnen melden. Für den Fall, dass das Projekt scheitert, garantiert die Stadt die Zeitgutschriften bis zu einem Gegenwert von 3,4 Millionen Franken, was einem Wert von Fr. 15.- pro Helferstunde entspricht. Doch eben, Geld soll keines fliessen, sondern die zweite Generation hilft der ersten, später die dritte Generation der zweiten, die vierte Generation der dritten usw. usf.
Und jetzt kommt der springende Punkt: Weil am Anfang noch niemand über Zeitgutschriften verfügt, werden solche gratis an Hilfsbedürftige zugeteilt! Und genau das ist der richtige Umgang mit neu geschöpftem Geld: Es wird gratis den Bedürftigen zugeteilt.
Wie kommt aber eigentlich "richtiges" Geld in Umlauf?
Geld, also Münzen, Banknoten oder ein entsprechendes Guthaben auf einem Bankkonto, wird im heutigen System gegen das Versprechen, es zurückzuzahlen, ausgeliehen. Das war nicht immer so und wird nicht immer so sein. Ursprünglich konnte jeder Geld herstellen und diese Münzen waren eine Ware, die hergestellt wurde, wie andere Waren auch - sie hatten durch die Herstellung (Arbeit) ihren Wert und waren als neutrales Zwischentauschmittel beliebt.
Heute wird das Zwischentauschmittel praktisch wertlos hergestellt. Es besteht aus einer beliebigen digitalen Zahl in einem Computer oder auf einem Papier, das knapp 30 Rappen Wert hat. Das Urgeldsystem aus Münzen, Schmuck und Edelsteinen als Tauschmittel hat sich gänzlich geändert - zum Glück - und muss weiter geändert werden, denn so wie wir es heute spielen, dient es nicht dem allgemeinen Wohl, sondern Einzelnen und immer weniger Einzelnen.
Versuch's einmal in der Stube, Du und Dein Freund
Nimm ein Blatt, schreib eine Zahl drauf und gib das Papier Deinem Freund mit der Forderung, Dir das Papier plus Zinsen wieder zurückzugeben. Sofort gibt er Dir das Papier wieder zurück, aber die Zinsen fehlen. Du müsstest ihm ein zweites Blatt, eine zweite Banknote geben, damit er die Zinsen bezahlen kann, aber die Zinseszinsen kann er noch immer nicht bezahlen. Und so leiht er sich beständig bei Dir Geld ohne jemals ans Ziel zu kommen. Ein blödes Spiel - doch genau das spielen wir seit dem Ende des zweiten Weltkrieges, vorbereitet 1944 in Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire mit den Organisationen Weltbank und IWF. Neues Geld erhält Dein Freund, wenn er kreditwürdig ist, also über Vermögenswerte verfügt, die er als Sicherheit hinterlegen kann, und er verliert seine Vermögenswerte, wenn er die Schulden nicht bezahlt. Bedürftige sind nicht kreditwürdig, sie erhalten kein neues Geld.
Bretton Woods, erfunden von den USA, ist ein System, das zwangsläufig zu Konkursen und damit zu einer Vermögensaneignung führt, weil beständig zu wenig Geld im Spiel ist. Zum einen sind es die Zinsen und Zinseszinsen, die beständig fehlen (siehe oben), zum andern die Sparer, die durch ihr Sparen Geldnoten blockieren, d.h. irgendein Schuldner wird das ausgeliehene Geld nicht zurückzahlen können, weil das Geld ein anderer hat. Dem Schuldner bleibt nichts anderes übrig, als sich tiefer zu verschulden oder er verliert seine hinterlegten Vermögenswerte.
Mir ist schleierhaft, warum in den Schulen und Universitäten nicht über Bretton Woods gesprochen wird.
Keine Bank der Welt verschenkt neues Geld! Und alles Geld, das wir in den Händen haben, schuldet irgendwer - der Staat, Gruppen, eine Person - einer Bank. Und irgendwer, der Staat, die Gruppe oder eine Person wird die Schuld nicht zurückbezahlen können, weil wir das Geld in den Händen haben. Es fehlt ihnen. Das ist Bretton Woods mit den Organisationen Weltbank und IWF.
Wie kann man nur ein solches Geld-System wollen, wenn es doch offensichtlich ist, dass es nicht zum Wohl aller funktionieren kann? Weshalb stehen Politiker, das Volk nicht auf und sagen: "Bretton Woods spielen wir nicht mehr, das System funktioniert nicht, es führt zu Konkursen, Deflation und Inflation - ganze Staaten, Staatengemeinschaften, gesunde Unternehmen gehen kaputt!"
Weil niemand darüber spricht! Weil niemand weiss, was für ein Spiel wir spielen, was Bretton Woods ist. Und diejenigen, die es wissen, denken: "Oh wei, oh wei, wie kommen wir da nur heraus?" Und weil sie aufgrund ihrer Bildung in gehobener Position sind, verdrängen sie ihr Wissen, basteln Rettungsschirme, verordnen Sparmassnahmen und bereichern das Bretton Woods Spiel durch allerlei Fassetten.
Und jetzt nimm das St. Galler System
Hast Du das Gefühl, es funktioniert nicht, es könnte zu Konkursen führen, das Zeitguthaben sei nichts wert? Nein, es ist ein durch und durch gutartiges Geldsystem. Es lebt davon, dass das Geld, das in Umlauf gebracht wird, gratis den Bedürftigen zugeteilt wird. Niemand schuldet einer Bank etwas, niemand verpfändet sein Hab und Gut dafür. An solchen Systemen muss die Universität St. Gallen weiterarbeiten, darüber nachdenken und einen Weg aufzuzeigen, wie wir von Bretton Woods nach St. Gallen gelangen.
Das Wohl eines Volkes bemisst sich an den Ärmsten.
Geld, das heutige, ist eigentlich, um es zu entmystifizieren, ein Einkaufsgutschein. Wir hatten in der Kasse der Stadt St. Gallen einmal zu viel Geld und der Stadtrat beschloss, jedem in der Stadt einen Einkaufsgutschein im Wert von Fr. 50.- zuzustellen. Eben so gut hätte er jedem Fr. 50.- zustellen können - nur hat der Einkaufsgutschein den Vorteil für das heimische Gewerbe, dass er nicht in der ganzen Schweiz, sondern nur in der Stadt St. Gallen eingelöst werden konnte. Und genau so sind auch unsere Franken, die den Vorteil haben, dass sie nicht in ganz Europa, sondern nur in der Schweiz eingelöst werden können. Natürlich kann man Franken gegen Euro tauschen, wie wir in St. Gallen den Einkaufsgutschein untereinander gegen Franken tauschten.
Und der St. Galler Gutschein wäre zu Geld geworden, wenn der Stadtrat eine Verordnung verabschiedet hätte, dass die Gutscheine als Zahlungsmittel in St. Gallen akzeptiert werden müssen. Beständig wären die Gutscheine in der Stadt zirkuliert, wie die Greenbacks, die ersten Dollar-Banknoten aus Papier, die in den Jahren 1861/1862 in Umlauf gebracht wurden, um den Sezessionskrieg zu finanzieren, - ohne dass sie durch etwas anderes als eine gemeinschaftliche Übereinkunft, sie zu akzeptieren, gedeckt waren.
Das Blöde an den Einkaufsgutscheinen ist, dass sie, einmal an Bedürftige ausgegeben, nie mehr zu ihnen zurück finden. Sie zirkulieren ausschliesslich unter den Erwerbstätigen und sammeln sich bei wenigen, die sie dann sparen und so den Umlauf anhalten. Wir können sie den Sparern auch nicht einfach wegnehmen und den Erwerbslosen geben, denn dann verstecken sie sie.
Gewiss, wir können eine zweite Ausgabe neuer Gutscheine den Bedürftigen ausgeben, doch findet auch die zweite Ausgabe nicht mehr zu ihnen zurück und eine nun grössere Geldmenge zirkuliert unter den Erwerbstätigen.
Wir müssen den Geldfluss also steuern
Und schon entstehen Gesetze und Beamte, die Buchhaltungen verlangen und jedem ins Portemonnaie schauen und was er sonst noch sein Eigen nennt. Steuern werden veranlagt und eingezogen und damit die neuen Erwerbstätigen, die Beamten, finanziert und ein Rest gelangt zu den Bedürftigen, dem eigentlichen Ziel der Steuerung.
Doch wenn sich unser Gutschein allmählich ein ganz klein bisschen verkleinern würde, bis aus den Fr. 100.- nur noch Fr. 5.- und dann gar nichts mehr da wäre, müssten wir gar nichts tun und könnten die "verschwundenen" Gutscheine einfach durch neue ersetzen, die wir den Bedürftigen wieder ausgeben. Münzen, Noten und Papiergutscheine schmelzen nicht und so eignet sich einzig Buchgeld, also Geld, das auf einem Konto gutgeschrieben und abgebucht wird, als schmelzendes Geld.
Regionalgeld
Grundsätzlich kann ein solches Geld, wie in der Stadt St. Gallen die Stadtgutscheine, auch regional eingeführt werden - wenn die Menschen beschliessen, das Regionalgeld zu akzeptieren. Wir können also das tödliche „Survival of the Fittest“-Kredit-Geldsystem der Banken weiterführen und gleichzeitig ein langfristig gesundes Geldsystem aufbauen.
Art. 99a Regionalgeld 1 Das Regionalgeldwesen ist Sache der Gemeinden; jeder Gemeinde steht das Recht zur Ausgabe von Regionalbuchgeld zu. Regionalgeld lautet auf Franken und Rappen und ist innerhalb der Schweiz ebenso gesetzliches Zahlungsmittel wie die Zahlungsmittel des Bundes. 2 Die Ausgabestelle führt als unabhängige Regionalkasse eine Sozial- und Wirtschaftspolitik, die dem Interesse der Region dient. Sie wird unter Aufsicht der Gemeinden verwaltet. Sie finanziert sich aus ihren Zahlungsmitteln und erhebt keine Gebühren. 3 Der Vorstand der Regionalkasse wird von den Stimmberechtigten für vier Jahre gewählt, eine Wiederwahl ist ausgeschlossen. Es sind alle Stimmberechtigten wählbar. 4 Die Ausgabestelle gibt jedem Haushalt ergänzend zum Einkommen neues Regionalgeld schuldfrei und bedingungslos aus, bis sein monatlicher Buen Vivir Bedarf gedeckt ist. Sie kann neues Regionalgeld der Gemeinde für gemeinnützige Aufgaben schuldfrei ausgeben. 5 Die Ausgabestelle tauscht Regionalgeld nicht gegen andere Zahlungsmittel und Währungen. Regionalgeld wird pro Werktag um x Promille vom Nominalwert entwertet, Restguthaben unter einem Franken werden abgeschrieben. 6 Das Regionalgeld kann offline und online verwendet werden. Die Ausgabestelle stellt Kontokarten und Buchungsbelege (physisch und online) zur Verfügung. Sie gewährleistet den Zahlungsverkehr an alle Empfänger in der Schweiz. 7 Der Bund unterstützt die Gemeinden bei der Harmonisierung des Regionalgeldwesens. II Art. 99a tritt unmittelbar nach Annahme in Kraft. Es steht jeder Gemeinde frei, Regionalgeld einzuführen.
Was lehren wir unseren Kindern? "Folge und sparä!" Gehorchen und sparen statt Anteil nehmen und teilen. Unweigerlich kommen uns die grauen Männer in Momo von Michael Ende in den Sinn: Die grauen Männer, die Zeit von den Leuten nehmen, denn Zeit ist Geld, und an diesem Paradigma gehorsam festhalten, beständig Zeit/Geld scheffeln. Doch wir müssen nicht daran festhalten. Leben wir! Nehmen wir Anteil am Leben anderer und teilen wir, was wir haben! Richten wir es uns gemütlich ein und entfalten wir uns, wie eine Knospe im Sommer!
INHALTSVERZEICHNIS
06.07.2014
Felix Gutzi hat im SRF verkündet, dass er gegen eine Einheitskasse ist (da er bei einer anderen im VR sitzt) und die Krankenkassenprämien steigen.
Felix, ich hoffe, dass Du Dich am Kaviar nicht verschluckst.
27.06.2014
Das Judentum nennt nicht nur ein Zinsverbot, sondern darüber hinaus einen Schuldenerlass im siebten Jahr (Sabbatjahr). Was nicht zurückfliesst innert sechs Jahren ist vergessen.
27.06.2014
Mir gefällt das Entmystifizieren von Geld, damit wir klarer sehen, was Geld ist:
Haben wir Äpfel, mehr als wir benötigen, können wir sie verschenken, tauschen oder ausleihen. Das ist okay und wird täglich gemacht. Die Nachbarin leiht sich drei Äpfel und gibt mir irgendwann drei andere zurück.
Gibt es in unserer Gesellschaft nur einen Apfelbaum und nur Wenige (Banken), die von diesem Baum Äpfel pflücken dürfen, dürfen die Pflücker die Äpfel nicht ausleihen - wir könnten sie ja bloss anschauen und wieder zurückgeben. Genau das tun wir im Bretton Woods Spiel.
Frisch gepflückte Äpfel oder frisch gedrucktes Geld müssen also gegen etwas Nützliches getauscht oder verschenkt werden, und es ist zu regeln, wer wie viele Äpfel pflücken darf.
25.06.2014
(Reuters, 25.06.2014 14:45)
Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal viel stärker geschrumpft als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt sank von Januar bis März mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,9 Prozent, teilte das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit.
Keine Häme, keine Schadenfreude, das ist sehr ernst. Der Liberalismus muss/wird umgebaut werden.