Wir wehren uns als Komitee der kantonalen Volksinitiative "faires Entlastungsprogramm (Finanzinitiative)" gegen eine weitere Belastung der Einwohner, die in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen leben, und verlangen, dass stattdessen die Steuervergünstigungen für 86 Top-Firmen gekürzt werden.
Wir haben die Initiative beim Regierungsrat eingereicht und nach mündlicher Auskunft von Jörg Steiner, Departement des Innern vom 14. August, wird der Regierungsrat uns die Bewilligung für das Sammeln der Unterschriften NICHT erteilen.
Es war voraussehbar, dass die Regierung gegen unsere Initiative ist und wir müssen sagen, dass unsere Regierung sich wider erwarten korrupt (moralisch verdorben) verhält. Ein offener Geist würde sagen: "Ich bin anderer Ansicht, aber der Souverän entscheidet." Ein korrumpierter demokratischer Geist sagt: "Es ist so, wie ich das sage!" Wir werden die Gültigkeit der Initiative vor Verwaltungsgericht ausdiskutieren. Doch bevor wir die schriftliche Begründung habe, können wir noch nichts machen.
Die ausserordentliche Ergänzungsleistung (AEL), eine Hauptsorge der betroffenen Menschen mit Behinderung, wird 2014 und 2015 unverändert ausbezahlt. Wir haben also noch genügend Zeit. Zudem läuft nach der Schlussabstimmung zum Sparpaket 3 Ende dieser Woche auch die Referendumsfrist gegen den Beschluss des Kantonsrates, es wird also aus allen Rohren gegen den AEL-Entscheid geschossen.
Und zu praktisch 100% wird die AEL auch nicht abgeschafft, wenn ihr und alle sich wehren und das Referendum und die Initiative unterstützen. Selbst wenn unsere Initiative nur schon die Bewilligung zum Sammeln der Unterschriften erhält, ist es fertig mit weiteren Sparpaketen! Darum wehrt sich die Regierung auch mit aller Kraft gegen unsere kleine Initiative. Hinter den Kulissen geht es für die Reichen und die Parteien um viel mehr: Die knapp hundert reichsten Unternehmen im Kanton St. Gallen verlieren nach und nach ihre Steuererlasse (insgesamt eine Milliarde Franken pro Jahr) und die Parteien verlieren an Macht.
Also bleibt frohen Mutes. Mit dem Anschreiben von weiteren Personen könnt ihr noch etwas zuwarten, bis wir die Bewilligung zum Sammeln der Unterschriften haben, weil es nach der Bewilligung nochmals 30 Tage dauert, bis der Kanton die Initiative im Amtsblatt publiziert hat und wir mit dem Sammeln definitiv beginnen können.
Mit dem Thema "Eigentum" beschäftigt sich eine Gruppe der Solidarischen Schweiz (SOS) und andere haben sich dazu aufgrund des Aufrufes in der letzten montagsZeitung auch geäussert. Ein sehr schwieriges Thema, vielleicht das schwierigste der Menschheit überhaupt. Die Kommunisten haben 1917 der langen Theorie kurzer Sinn einfach alles an sich genommen. Sie sind damit letztlich gescheitert und Ende 1991 hat sich die Sowjetunion aufgelöst. Im Westen besteht der Feudalismus noch heute und seit dem Zusammenbruch der UdSSR immer ausgeprägter.
Die Ungleichheit zwischen Immobilienbesitzer und Mieter, Arbeitgeber und Arbeiter, Bodenbesitzer und Pächter, Patentinhaber und Lizenznehmer, Geldgeber und Schuldner verschärft sich zusehends. Immobilien-, Bodenbesitzer, Arbeitgeber, Patentinhaber und Kapitalisten nutzen immer mehr und mehr die Ungleichheit aus und treiben Besitzlose in bescheidene wirtschaftliche Verhältnisse und entziehen ihnen dort mehr und mehr die finanzielle Unterstützung. Parallel dazu wird die Polizeigewalt ausgebaut und die Einzelnen gegeneinander aufgehetzt.
Es stimmt einiges nicht mehr mit unserem Geld- und Eigentumssystem aber es wird totgeschwiegen. Kaum ein Wissenschaftler macht sich Gedanken darüber, wie es sein könnte, sein müsste. Auch die Theologen sind sprachlos, besänftigen beschwörend und versuchen gleichzeitig, Besitzer eines zweiten Hauses zu werden, Aktien zu erwerben, um Besitzlose für sich arbeiten zu lassen.
Vor 5 Jahren hat ein damals 45-Jähriger seinen Job beim Kanton gekündigt, überzeugt, dass er als sehr gut Qualifizierter rasch eine neue Stelle finde. Er macht heute Gelegenheitsarbeiten und ist Hausmann. Seine Frau hat zum Glück ein Erwerbseinkommen. Er aber ist aus allen Statistiken verschwunden, wird nicht als Arbeitsloser aufgeführt, auch nicht als Sozialhilfeempfänger. Der Schweiz geht es gut.
Für sich und ihre drei Kinder (17, 16, 13) zahlen sie für die Strecke St. Gallen - Dinhard 122.50 Franken und haben für die 55 Kilometer mehr als doppelt so lang wie mit dem Auto. Retour sind das 245 Franken. Einfach so, um die Grosi zu besuchen.
Drei Vorlagen kommen am 22. September 2013 zur Abstimmung:
a. die Volksinitiative «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht»;
b. das Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (Epidemiengesetz);
c. die Änderung des Arbeitsgesetzes (24-Stunden-Tankstellen: Shop zwischen 1 - 5 Uhr nicht mehr abgesperrt).
Was stimmst du? Schreib deine Meinung an: redaktion@montagsZeitung.ch
Kommst du von Baum, wie ein Apfel? Nein, du kommst von Mutter, genau wie ich. Wenn du mich verachtest, verachtest du Mutter. Verachtest du dich. Liebst du Mutter, liebst du dich und mich. Kosovo, 2013
Zu Risiken und Nebenwirkungen lies das ZGB oder frag deine Eltern oder Geschwister.
Jede zweite Ehe wird geschieden. Würde ein Medikament auf dem Markt existieren, das bei jedem zweiten zu Übelkeit, vegetativen Störungen, Depression, Neurosen, Erschöpfung, Angst führt, wäre es schon längstens vom Markt genommen worden.
Bei uns aber läuten am Samstag die Glocken, fein gekleidet kommen wir feierlich zusammen, wenn zwei am wichtigsten Tag ihres Lebens die Ehe einnehmen. Und niemand macht sich Gedanken, wie es sein könnte, sein müsste ...
Lasst uns vor dem Altar unsere freie Liebe einander danken. In Gottes Namen. Amen.
Szene: Glockengeläut, Orgelmusik, Blumen, Gäste, die singen und applaudieren. Das Paar schreitet durch die Menge nach draussen ins Helle.
Lasst sie uns oft danken, bei jedem Kind und alle sieben Jahre. Und danken besonders an dem Tag, wo nur der eine noch steht, der andere bereits ins Licht voraus gegangen ist. Ich danke dir für deine Liebe. Ich danke dir von ganzem Herzen.
Die Übersetzungen der eidg. Volksinitiaitve "Radio und Fernsehen - ohne Billag" auf französisch und italienisch sind fertig und gehen diese Woche zurück an die Bundeskanzlei. Der Start der Initiative wird also noch in diesem Monat, vielleicht anfangs September sein.
Wir wünschen dir ebenfalls eine gute Woche und viel Gfreuts! Das Wetter soll wieder wunderbar werden. Also spring in den nächsten Weiher und geniess den Sommer!
20.08.2013
Ich vermisse im Artikel eine montagsZeitung-like Idee, wie es anders sein könnte:
Jeder zahlende Fahrgast im öffentlichen Verkehr kann bis zu drei Begleitpersonen unentgeltlich mitnehmen.
So sind die Viererabteile schön gefüllt, statt mit Taschen daneben und Füssen visavis mit Begleitpersonen rundum. Wer ein Billet hat, kann andere mitnehmen, wie jeder Autofahrer, der ein Billet hat, andere mitnehmen kann.
Und so kann die fünfköpfige Familie mit zwei Billetten nach Dinhard reisen. Das ist dann nicht mehr so teuer.
20.08.2013
Nach Bundesverfassung Art. 10 ist die Todesstrafe verboten. Wir sollten dieses Grundrecht von allen Staaten fordern, mit denen wir zusammenarbeiten:
4 Verträge des Bundes mit Staaten, in denen die Todesstrafe angewandt wird, sind mit der ersten Exekution nichtig.
Betroffen davon sind China, Iran, Irak, Saudi-Arabien, USA und Jemen. China wurde dieses Jahr ausser von Simonetta und Eveline von alle Bundesräten hofiert - welche Schande! Die USA tut gut daran, sämtliche Exekutionen auszusetzen, sonst sind ihre Sonderrechte im Finanzbereich nichtig.
20.08.2013
Weltweit stützt sich das Patriarchat – die Männerherrschaft – auf überkommene Wurzeln, die den Religionen sowie den Stammestraditionen entspringen. Diese Männerherrschaft hat ihre Unfähigkeit, kulturelle Reife zu erlangen, hinlänglich bewiesen.
Eine Kultur, die eine Kate Middleton masslos überhöht und eine Kate Zürcher und ihr Kind an den äussersten Rand der Gesellschaft stellt, ist zu tiefst ein Patriarchat. Wir müssen das Patriarchat zielstrebig überwinden.
Und so gilt es für die Frauen und für die einsichtigen Männer dieser Welt die dem Menschen wesenseigene Neigung zur Fürsorge weiterzuentwickeln. Dem Menschen liegt die Fürsorge, das Gemeinwohl und die Selbstentfaltung sehr viel näher als Gier, Neid und Egoismus.
20.08.2013
Frau und Mann sind von Natur aus ungleich und vielleicht sollte man dies in der Verfassung auch so festhalten. Männer sind nun mal keine Mütter und Kinder gehören in erster Linie zur Mutter und sie soll für die Kinder sorgen. Die Gesellschaft und nicht ein einzelner Mann soll sie dabei unterstützen. Wenn dann noch ein Partner oder eine Partnerin dazu kommt und ihr hilft, um so besser.