15. Juli bis 5. August 2013
Menschen im Zentrum
Leserbriefe

Immer wieder das liebe Geld

Immer wieder kommen wir zurück auf die Geldpolitik, weil das Geld einfach zentral ist. Falls wir dir damit auf den Geist gehen, darfst du das natürlich auch sagen oder in die Leserspalte schreiben.

Ich liebe Geld

So lange wir nicht zu einer bedingungslosen Schenk-Kultur - zur bedingungslosen Nächstenliebe - gefunden haben, in der auch der Clochard, der stinkt und vor sich hin sabbert, reich beschenkt wird - auch mit Wein und Seife und einem Bett, mit Zuneigung und Liebe - werden wir Geld verwenden. Und "Werte belohnen".

Es ist unsere Aufgabe, das Geld zu STEUERN. Hin zum Clochard, damit er ein Mindesteinkommen hat. Bedingungslos. Egal, was er mit dem Einkommen macht. Auch wenn er sich totsäuft oder totraucht oder totlacht über die, die nicht so sind wie er. Denn auch er schafft! Er schafft Arbeit - dem Weinbauer, dem Weinverkäufer.

Und das ist ja das schöne am Geld: Man kann es steuern! Und ich liebe Geld: Es ist neutral! Es hat keine Berührungsängste! ES WERTET NICHT! ES VERBINDET UNS! Es schafft eine Gemeinschaft zwischen dem Clochard und mir. Wenn es kein Geld gäbe, müssten wir es erfinden!

Geld ist der Ausdruck der Vielfalt menschlicher Existenz. Wenn wir alle in kleinen Gemeinschaften autark lebten - wäre das doch furchtbar einengend. Ich könnte kein Clochard sein, kein Maler, kein Playboy - nicht mit der Jacht vor Nizza segeln. Würde Körner ausschälen und jäten und mit Blättern mein Dach flicken. Oder mich ganz genau an die Hausordnung halten müssen - Dienst tun, statt Mensch sein.

Was ist Geld überhaupt

Geld ist in verschiedenen Formen erhältlich, als Bankengeld, OpenAir-Geld, iTunes-Geld, Kumulus-Geld, Supercard-Geld, Sunrise-Prepy-Geld, Einkaufsgutschein, etc. und eben auch als Noten und Münzen, dem Kraft Gesetz eigentlichen Geld oder Vollgeld.

Geld hat keinen Wert, ist einfach Metall, Papier, Plastik oder eine digitale Zahl. Von einer Gemeinschaft wird Geld als Berechnungsgrundlage und Austauschmittel festgelegt. Die Gemeinschaft legt fest, wie sie rechnet: In Franken, Euro, Dollar. Und sie legt fest, wie ein, zwei, fünf Franken aussehen und wo und wer zu welchen Bedingungen Originalfranken erhalten kann.

Geld ist ein Masssystem wie der Meter, ist aber gleichzeitig auch Eigentum, das wir tauschen oder ausleihen können. Wir können alles tauschen. Aber eigentlich sind es nur zwei Dinge: Arbeit und Eigentum. Und weil Eigentum auch mit Arbeit verbunden ist, steckt im Geld nur Arbeit. Unter Umständen ganz viel Arbeit von ganz vielen. Geld ist der Gegenwert der Arbeit.

Und jetzt kommt der neoliberale Ansatz und der ist falsch: "Geld ist der Gegenwert MEINER GELEISTETEN Arbeit." Diese Aussage ist falsch, weil im Geld sehr viele andere Arbeiten anderer auch enthalten sind. Und diese Aussage - auch mit ALLER statt MEINER - ist nur die eine Seite der Medaille schliesst die Erstausgabe und das Verleihen des Geldes aus: Bei jedem Kredit ist Geld der Gegenwert der NOCH ZU LEISTENDEN ARBEIT.

Der ganzheitlicher Ansatz lautet: "Wer Geld ausgibt, schafft Arbeit, wer Geld einnimmt, macht Arbeit." Machen und schaffen sind wie Yin und Yang. Und damit eine endliche Menge besteht, muss neu ausgegebenes Geld auch wieder vollständig zurückgelegt werden können.

Geldpolitik - die wichtigste Initiative überhaupt

Wir möchten anregen, dass das Geld ganz unten geschöpft wird (schöpfen heisst neues Geld zum ersten Mal ausgegeben) - statt ausschliesslich ganz oben bei den Banken. Und damit eine endliche Menge besteht, werden Promille der von allen erarbeiteten Werte ganz oben, bei den Körperschaften die viele Werte angesammelt haben (auch öffentliche Betriebe, Behörden, Kirchen), mit der Ordnungsgebühr abgetragen und unten wieder neu ausgegeben. Denn eine Geldnote schafft auf ihrem Weg von einer Hand zur anderen sehr viele Werte. Und wenn wir von diesen vielen geschaffenen Werten nur wenig abtragen, kommt wieder eine ganze Geldnote zusammen und kann zurückgelegt werden.

Das hat mit anderen Staatsaufgaben nichts zu tun! Es ist aber die wichtigste Aufgabe überhaupt - dafür zu sorgen, dass alle schaffen können!

Jeder der Geld ausgibt, schafft Arbeit

"Jeder, der Geld ausgibt, schafft Arbeit. Jeder, der Geld einnimmt, macht Arbeit." In diesem Sinn gibt es niemand, der nicht arbeitet. Das eine ist ohne das andere nicht möglich. Und wenn alle ein Mindesteinkommen haben, kann jeder mindestens auf die eine Art arbeiten.

Wir schaffen Vollbeschäftigung, indem jeder ein Mindesteinkommen hat.

Wir sind auf dein Wissen angewiesen

Wir haben einen Initiativ-Text entworfen, der die bestehende Geldpolitik erweitert. Alles läuft im Bankenbereich genau gleich weiter wie bisher. Neu hat die Zentralbank die Aufgabe, eine Ordnungsgebühr in Promillen auf hohen Vermögen zu erheben und daraus jedem ihr von der Gemeinde gemeldeten Haushalt ein Mindesteinkommen auszuzahlen.

Es könnte tatsächlich anders sein

Mit nur sieben Absätzen in der Bundesverfassung könnte alles tatsächlich anders sein. 90% der Haushalte würden keine Ordnungsgebühr bezahlen, weil sie zu wenig haben. Sehr viele Haushalte, bis weit in den Mittelstand hinein, würden ein ergänzendes Mindesteinkommen erhalten. Auch Kinder haben ein gleich hohes Mindesteinkommen wie Erwachsene und die Rosenkriege zwischen den Eltern würden aufhören. Jeder Haushalt hat genug, auch wenn sich die Eltern trennen, und die Kinderbetreuung wird aus Liebe zu den Kindern geregelt, die Kinder stehen im Zentrum, das Finanzielle spielt keine Rolle.

Auch die Rentnerinnen und Rentner erhalten alle ein gleich hohes Mindesteinkommen. Es gibt nicht mehr die Armen, die das ganze Erwerbsleben lang schon wenig verdient haben und dann im Alter auch nur die Hälfte einer ordentlichen Rente erhalten. Bei Menschen, die auf besondere Leistungen angewiesen sind, kommen zum Mindesteinkommen Ergänzungsleistungen noch hinzu.

Niemand wird mit dem neuen, garantierten Mindesteinkommen schlechter fahren. Die Hypothekar- und Baurechtszinsen dürfen während 5 Jahren nicht erhöht werden. Wir möchten ja nicht, dass das höhere Mindesteinkommen von höheren Mieten und Zinsen abgeschöpft wird. Und neu bürgt die Zentralbank für das Geld, das auf Girokonten ruht, damit auch im Falle eines Bankencrash's du dein Geld auf der Bank weiter verwenden kannst.

Und ja, wir machen das einfach! Auch wenn die Hochburgen der Finanzen USA und England gegen unsere neue Ordnung sind, denn eines ist gewiss: Die Schweizerische Nationalbank wird sehr stark werden und die Geldmenge effektiv beeinflussen können, was zu einem starken Franken führt. Wie früher die Lire wird sich der Euro Jahr für Jahr nach unten bewegen, bis auch die Menschen in Europa ein Mindesteinkommen haben.

Hier ist der Text

Und wir bitten dich, diesen genau zu lesen und dem sekretariat@solidarische.ch Verbesserungsvorschläge mitzuteilen. Wir danken dir für deine Kritik. Du kannst für Anmerkungen natürlich auch die Leserspalte benutzen.

Art. 99 Geld- und Währungspolitik

4 Die Zentralbank kann eine Ordnungsgebühr erheben. Die Gebühr wird verwendet zur Refinanzierung des Mindesteinkommens und zur Minderung der Geldmenge.

5 (neu) Gebührenpflichtig ist: a. jede natürliche Person; b. jede juristische Person; c. jeder öffentliche Betrieb; d. jede Behörde; e. jede andere rechtliche Körperschaft in der Schweiz; f. jeder Grund- und/oder Immobilienbesitzer mit Sitz oder Wohnsitz im Ausland.

6 (neu) Die Gebühr wird auf dem buchhalterischen Wert der Eigenmittel der Körperschaft erhoben; bei natürlichen Personen auf dem Realwert ihres Vermögens; bei Grund- und/oder Immobilienbesitzern mit Sitz oder Wohnsitz im Ausland auf ihrem Besitz in der Schweiz aufgrund des Realwertes. Der Gebührensatz in Promille wird von der Zentralbank festgelegt und ist für alle Gebührenpflichtige gleich.

7 (neu) Die Gebühr wird von den Kantonen veranlagt und eingezogen, bei Bundesbehörden vom Bund. Vom Rohertrag der Gebühren fallen ihnen 15 Prozent zu. Gebühren unter 1'500 Franken werden nicht erhoben.

*8 (neu) Ein bedingungsloses Mindesteinkommen aus Geldmitteln der Zentralbank erhält jeder Haushalt, der weniger als 37'500 Franken Vermögen pro Kopf hat. Es beträgt 1'500 Franken pro Haushalt und 1'500 Franken pro Kopf. Die Hälfte des Haushaltseinkommens wird dem Mindesteinkommen angerechnet. Das Mindesteinkommen wird von der Zentralbank monatlich und monatlich im Voraus ausbezahlt. Die Berechnung wird von der Gemeinde veranlagt, rückwirkende Forderungen sind ausgeschlossen.

9 (neu) Die Zentralbank kann Vorschriften zur Veranlagung erlassen.

10 (neu) Die Zentralbank bürgt gegenüber Kunden für den Wert der auf Sicht bestehenden Geldforderungen (Girokonten) bei Geschäftsbanken.

Übergangsbestimmungen: (Bei Inkraftsetzung von Art. 99, Abs. 4 bis 10): Hypothekar- und Baurechtszinsen dürfen während 5 Jahren nicht erhöht werden; eine Vertragsauflösung aus diesem Grund ist untersagt. Der Bundesrat erlässt befristete Massnahmen zum Schutz vor übermässigen Zuwanderungen. Familiennachzug und das Recht auf Ehe bleiben gewährleistet und das Asylwesen ist davon ausgenommen. Allfällige Folgen wegen Nichteinhaltung internationaler Abkommen werden hingenommen.

* Beispiel für die Berechnung des Mindesteinkommens: 1 Haushalt, 2 Personen, 6000 Franken Haushaltseinkommen, Vermögen unter 75000. (1500+2*1500) - 3000 = 1500 ausbezahltes Mindesteinkommen + 6000 Haushaltseinkommen = 7500 neues Gesamteinkommen.

Viel zu viel Geld

Wenn ich mit dem Taxi durch St. Gallen fahre und die vielen Häuser und Büros sehe, denke ich: "Von jedem Haus 1 Promille in die Kasse und von den vielen Wertpapieren auch, das gibt viel zu viel Geld! So viele Mindesteinkommen brauchen wir nie!" Und die meisten von uns haben kein Haus und keine Wertpapiere und kaum Vermögen. Irgendwer hat da ganz schön viele Werte angesammelt und davon möchten wir ein Ordnungspromille, weil das alles mit unserer aller Arbeit geschaffen wurde. Unsere Gemeinschaft - vom Clochard bis zum Bankdirektor, vom Baby bis zur Managerin - hat das alles ermöglicht. Alle schaffen.

Und ein Mindesteinkommen schafft den sozialen Frieden, etwas Gerechtigkeit. Etwas Anerkennung für die vielen, die Arbeit schaffen und damit die Grundlage schaffen, damit sie und andere Arbeit machen können.

SRF RSF FRS oder was?

SRF hat zur besten Sendezeit am Samstagabend 78'000 Zuschauer. Weniger als ein Prozent der Einwohner und wahrscheinlich ist auch diese Zahl noch geschönt, weil das Bundesverwaltungsgericht die von SRF veröffentliche Veröffentlichung verboten hat.

Also kommt, jetzt stellen wir die Empfangsgebühren ab. Tausend Millionen Franken jedes Jahr für nichts ist doch ein bisschen viel! Und die Jungen kannst du jagen mit SRF, die wissen schon nicht mehr, ob SRF ein App ist oder was.

Hinterlege deine Mail-Adresse [link], damit du weisst, wann wir endlich die Bewilligung zum Unterschriften sammeln erhalten. Denn auch das kommt gewiss nicht im FRS und auch wenn es käme, würde es niemand wissen, weil RSF niemand schaut.

Wird auf jeden Fall eine schmerzlose Abstimmung. 78'000 stimmen nein (vielleicht aber auch ja, weil es sie auch einen Schmarren dünkt) und 2'000'000 JA bei der Initiative "Radio und Fernsehen - ohne Billag".

Zweite Ferienwoche

Wenn du so auf dem Tüchlein vor dich hin schmorst und die Kinder endlich von dir ablassen und auch keines unbedingt mit dir - und nur mit dir - jetzt aufs WC muss und auch dein Schatten endlich liest - dann schliesse die Augen und denke NICHTS. Auch nicht an das bedingungslose Mindesteinkommen und wie viel Arbeit du eigentlich schaffst, täglich. Nein, lieg einfach da und denk nichts.

Auch wir liegen einfach da und machen Ferien bis am 12. August.

Servus mach's guat.

24.07.2013

SNB - hofft auf schlechte Zeiten

Ein starker Franken bedeutet einen tieferen Kurs. Ich kann dann 1 Euro für nur 1 Franken kaufen. Ein schwacher Franken bedeutet einen höheren Kurs. Ich muss dann für 1 Euro 1.40 Franken bezahlen. Gar keinen Franken haben wir, seit die SNB sich am Euro angeklammert hat.

Die SNB will sich so lange anklammern, bis die Schweizer Wirtschaft schlechter ist als die der Euro-Staaten. Ein irrsinniges Unterfangen. Während dieser ganzen Zeit realisieren Banken, die Euro günstiger anschleppen, dicke Währungsgewinne. Die SNB ist bei ihnen sehr verschuldet und gibt nicht auf, obwohl sie weiss, dass sie verliert. Oder gerade deswegen?

Banken möchten schon lange die Zentralbank privatisieren. Wenn es ihnen gelingt, die staatliche Zentralbank blosszustellen, könnten sie sie übernehmen. Spielt Thomas Jordan ihnen die SNB in die Hände, mit dem stillschweigenden Segen der Wirtschaft und deren Bundesräte?

22.07.2013

SNB muss nach der Pfeife der Banken tanzen

Die SNB hat 67 Mia. Eigenmittel und 440 Mia. Fremdkapital in Form von Bargeldeinlagen der Banken. Wenn nun die Banken das Bargeld beziehen, bucht die SNB: Fremdkapital an ... ja, an was? An Eigenkapital und ist die erste Zentralbank, die ein Eigenkapital von minus hat, -373 Mia. Franken ausweist.

22.07.2013

In was für einer Welt leben wir?

Bravo! Die UBS erwartet für das zweite Quartal 2013 einen sensationellen operativen Vorsteuergewinn von etwa CHF 1020 Millionen und einen den Aktionären zurechenbaren Reingewinn von etwa CHF 690 Millionen!

Damit könnten die ausserordentlichen Ergänzungsleistungen, die der Kanton St. Gallen gestrichen hat, weil er sparen will, während 100 Jahren weiter ausbezahlt werden. So aber müssen 2'700 Menschen ihre behindertengerechten Wohnungen verlassen.

Noch mehr Geld gewonnen haben die Wealth, die Reichsten, deren Geld die UBS verwaltet.

Das Ergebnis wird von den Medien beklatscht. In was für einer Welt leben wir, sind wir bereits derart stumpf geworden, dass uns die Ungerechtigkeiten nicht mehr auffallen?

22.07.2013

Das Kredit-Geldsystem ist uns aufoktroyiert worden ...

Das Regieren ist das wichtigste politische Problem, mit dem menschliche Gemeinschaften konfrontiert sind. Sogar Konflikte innerhalb der Familie sind oft ein Resultat dieses Problems.

Der politische Kampf, dessen Ergebnis der Sieg eines Kandidaten mit 51 Prozent der Stimmen ist, führt zu einem diktatorischen Regierungsorgan in der Verkleidung einer falschen Demokratie, weil 49 Prozent der Wähler von einem beherrscht werden, für den sie nicht gestimmt haben, sondern der ihnen aufoktroyiert wurde. Das ist Diktatur. Das grüne Buch [link]

Und weil Geld für eine Gemeinschaft zentral ist - darum auch die Zentralbank - geht es doch grundlegend um die direkte Demokratie. Wollen wir ein Geldsystem, das uns knechtet und verschuldet? Haben wir jemals darüber abgestimmt oder ist uns dieses System aufoktroyiert worden?

21.07.2013

He, das sind doch Visionen!

Wenn die Geldmenge bald dem Endzustand des Mindesteinkommens-Geldsystem entspricht, können wir gleich beginnen, ohne grosse Erschütterung!

Am 1.1. 00:00 Uhr verlieren alle Girokonten und alle Noten und Münzen 10% ihres Wertes. Wer Ende Jahr wenig auf seinem Konto hat, wird nicht viel verlieren. Sicher weniger als er das ganze Jahr über Mindesteinkommen erhält!

21.07.2013

WOZ - denkt mit

zum Artikel "Wir sind auf dein Wissen angewiesen"

Die WOZ hat Harald Welzer, Kulturwissenschaftler, nach dem neuen Weg gefragt: [link]

Die montagsZeitung ist bereits weiter und hat das ursächliche Problem - das westliche/globale Geldsystem - erkannt. So lange öffentliches Geld einzig von wenigen privaten Banken ausgegeben wird und auch immer wieder zu ihnen zurückfliesst und kontrolliert wird, so lange werden wir uns im Kreis drehen.

Es wird sich lohnen, die Geldsysteme der alten UdSSR, DDR und des boomenden Chinas anzusehen und auch das neue Geldsystem, das Afrika auf drängen Muammar al-Gaddafi's anstrebte.

Grundsätzlich ist es richtig, dass Geld unten als Mindesteinkommen eingeflutet und oben abgeschöpft wird, damit es unten wieder einfluten kann.

Das Einfluten ist einfach! Das Abschöpfen mittels Geldentwertung auch: Auf jeder Note steht ja die Jahreszahl und eine Hunderternote aus dem Jahr 2013 ist auch 100 Franken wert. Eine Hunderternote mit Jahrgang 2012 vielleicht noch 90 Franken und für 10 alte gibt es ab 1. Januar 9 neue Hunderternoten.

Die Gesamtgeldmenge würde mit 1'000 Milliarden ungefähr der Geldmenge des heutigen Systems in fünf Jahren entsprechen. Nur wäre das Geld zu Beginn gleichmässig verteilt, so dass alle ein garantiertes Mindesteinkommen haben - und durch Arbeit und Renten verbessern können.

Der in eurem Artikel vorgestellte Ansatz ist etwas kompliziert :)

15.07.2013

Alle arbeiten - Yin und Yang

Die vorgeschlagene Lösung der Vollbeschäftigung mit dem gesicherten Mindesteinkommen ist genial. Die SNB kann und darf ja Geld in unbeschränkter Höhe ausgeben - und macht das auch mit den Euro-Käufen.

Der Euro taucht nach unten wie früher die Lire, auch ein treffender Vergleich. 1.20 - 1.10 - 1.00 - 0.90 irgendwo da wird er in den nächsten Jahren sein.

Und andere haben Freude, wenn wir unsere Währung vorsätzlich auch schlecht machen und nachtauchen. Spekulanten kaufen Franken für einen Pappenstiel und wenn wir dann doch auftauchen müssen, haben sie einen dicken Fang gemacht. Und für uns sind die vielen fremden Währungen dann tatsächlich Scheisse.

Wenn allerdings die EZB vor uns ein garantiertes Mindesteinkommen, ein Hartz 1000, vom Norden bis in den Süden ausgibt und mit einer Ordnungsgebühr auf hohen Vermögen wieder zurückführt - dann taucht der Euro auf und wir bleiben unten. Wenigstens haben wir dann noch Euro ...

Die erste Währungsgemeinschaft, die ein Mindesteinkommen schöpft und zurückführt hat einen erheblichen Vorteil.

15.07.2013

:D

Ihr geht mir nicht "auf den Geist", wenn ihr über Geld schreibt. Ich habe Geld auch gerne (wobei wenn ich viel davon hätte, ich Spitäler bauen oder sonst Gutes damit machen würde, ohne das Anhäufen von Geld als Sucht (Vasella und Co.) und Religion zu etablieren.

Mehr habe ich zu diesem Thema nicht zu sagen.

Ausser, dass ich mehr an Menschenrechten als Thema interessiert bin, da dieses Thema mir "mehr am Herzen" liegt.

Schöne Ferien wünsche ich Euch :-)

 

montagsZeitung der Vorwoche >