Das Komitee versammelt sich: Wir treffen uns am Dienstag, 21. Mai 2013, 14 Uhr im Restaurant Brasserie, Bahnhofplatz St. Gallen. Wer im Kanton St. Gallen stimmberechtigt ist und es sich vorstellen könnte, sich im Komitee einzutragen, soll doch bitte ohne Voranmeldung einfach kommen. Sie erkennen uns am T-Shirt, auf dem gross SOS steht. Mehr Infos [Finanzinitiative]
Das Initiativkomitee besteht aus direkt Betroffenen, die auf ausserordentliche Ergänzungsleistungen, auf individuelle Prämienverbilligungen angewiesen sind, aus Inhabern von kleinen Firmen, die jeden Rappen als Einkommen versteuern und nicht zusätzlich noch eine Mindestgewinnsteuer bezahlen, aus Mitgliedern von Baugenossenschaften, die nach Statuten keinen Gewinn machen, und aus Autofahrern, die von Schikanen der Polizei genug haben.
Die Volksinitiative "Radio/TV - ohne Billag", die die SchweizerInnen endlich von den jährlichen 460 Franken Zwangsgebühren der Billag befreien möchte, verbreitet sich immer rasanter! Wir haben schon über 4'000, die im Vorfeld der Unterschriftensammlung ihre E-Mail-Adresse auf der Initiativseite [Radio/TV - ohne billag] eingetragen haben. Die Online-Zeitung happytimes hat der Initiative einen schönen Artikel gewidmet [happytimes].
Wir leben in einer Zeit, in der die Grossen mehr und mehr diktieren und die Class politique ihr zudient, ihr Meier ist. Der Begriff Meier bezeichnet ursprünglich einen Amtsträger des adligen oder geistlichen Grundherrn zur Verwaltung des Grundbesitzes. Für den Meier gab es eine Vielzahl regional und zeitlich unterschiedlicher Bezeichnungen wie z.B. Amtmann , Ammann, Schultheiss, Vogt.
Auch im Dritten Reich war Hitler ein Meier, der von Grossen im Hintergrund als Reichskanzler für Deutschland eingesetzt wurde. Ohne Grosse im Hintergrund wäre die Machtergreifung nicht möglich gewesen, Hitler war ja mittel- und stellenlos, wie sehr viele zu dieser Zeit, und bis 1932 Ausländer. Er hat von Grossen Unterstützung erhalten, ihren Interessen gedient. Grosse, die in den Geschichtsbüchern kaum erwähnt werden.
Im Kanton St. Gallen sind der Regierungsrat und der Kantonsrat vom Volk gewählt aber sie sind nicht für das Volk. Sie vertreten die Interessen der Grossen.
Wir haben hier in der montagsZeitung schon mehrfach bewiesen, dass Parteilose systematisch von der Politik ferngehalten werden. Politik läuft nur über Parteien - so wollen es die Grossen. Politik ist Sache aller - so will es die Organisation für Direkte Demokratie SOS. Wir brauchen ganz viele Parteilose in der Regierung und im Kantonsrat, wo heute kein Parteiloser ist. 90 Prozent der Stimmberechtigten sind parteilos - sie sind krass unter- nein, nicht vertreten. Wählt keine Meier, wählt Parteilose. Folg nicht den Meiers, hör auf dich - vertrau dir und Leuten, die sind wie du.
Hoffnung
"Hoffnung ... Es tut mir leid, aber ich will kein Imperator sein. Das ist nicht mein Geschäft. Ich will keinen regieren oder erobern. Ich will helfen, wenn möglich. Juden, Heiden, Farbigen, Weissen. Wir alle wollen einander helfen. Menschen sind so. Wir wollen vom gegenseitigen Glück leben, nicht vom gegenseitigen Leid. Wir wollen einander nicht hassen und verachten. In dieser Welt ist Platz für jeden und die gute Erde ist reich und kann jeden versorgen. Das Leben kann frei und schön sein.
Doch wir sind vom Weg abgekommen. Gier vergiftete die Seelen der Menschen, blockierte die Welt mit Hass, führte uns im Paradeschritt ins Elend und Blutvergiessen. Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehen geblieben.
Maschinen, die Überfluss schaffen, haben uns abhängig werden lassen. Unser Wissen hat uns zynisch gemacht, unseren Verstand hart und unfreundlich. Wir denken zu viel und fühlen zu wenig. Mehr als Maschinen brauchen wir Menschlichkeit. Mehr als Klugheit brauchen wir Güte und Freundlichkeit. Ohne diese Eigenschaften wird das Leben brutal und alles wird verloren sein.
Flugzeuge und Funk haben uns einander näher gebracht. Diese Erfindungen schreit nach der Güte im Menschen, schreit nach universaler Brüderlichkeit, nach Einigkeit. Gerade jetzt erreicht meine Stimme Millionen auf der ganzen Welt. Millionen verzweifelter Männer, Frauen und kleine Kinder. Opfer eines Systems, das Menschen dazu bring zu foltern und Unschuldige einzusperren.
Denen, die mich hören können, sage ich: Verzweifelt nicht. Beim Elend, das über uns gekommen ist, geht es um das Überwinden der Gier, Verbitterung von Leuten, die den Weg des menschlichen Fortschritts fürchten.
Der Hass der Menschen wird vergehen und Diktatoren werden sterben und die Macht, die sie den Leuten nahmen, wird zu den Leuten zurückkehren. Und so lange Menschen sterben, wird die Freiheit nie untergehen.
Soldaten! Gebt euch nicht Unmenschen hin. Männern, die euch verachten und versklaven, die euer Leben bestimmen, euch sagen, war ihr tut, denkt und fühlt, die euch drillen, hungern lassen, euch wie Vieh behandeln, euch als Kanonenfutter benutzen! Gebt euch nicht hin diesen Unmenschen, Maschinenmenschen, mit Maschinenverstand, Maschinenherz!
Ihr seid keine Maschinen! Ihr seid kein Vieh, ihr seid Menschen! Ihr habt die Liebe der Menschheit in euren Herzen. Ihr hasst nicht. Nur die Ungeliebten hassen, die Ungeliebten und die Unnatürlichen.
Soldaten! Kämpft nicht für Sklaverei, kämpft für Freiheit! In Kapitel 17 St. Lukas steht geschrieben: Das Königreich Gottes ist dem Menschen inne. Nicht einem Menschen, nicht einer Gruppe von Menschen - sondern in allen Menschen! In Dir! Ihr Menschen haben die Macht! Die Macht, Maschinen zu erschaffen, die Macht Glück zu schaffen! Ihr Menschen habt die Macht, dieses Leben frei und schön zu machen! Dieses Leben zu einem wundervollen Abenteuer zu machen.
Im Namen der Demokratie: Lasst uns diese Macht einsetzen, lasst uns alle vereinigen, lasst uns für eine neue Welt kämpfen! Eine faire Welt, die dem Menschen eine Chance gibt zu arbeiten, die euch eine Zukunft gibt, ein hohes Alter und Sicherheit.
Durch das Versprechen dieser Dinge sind Unmenschen an die Macht gekommen. Doch sie lügen! Sie erfüllen das Versprechen nicht, das werden sie nie! Diktatoren befreien sich selbst, aber sie versklaven die Leute! Jetzt lasst uns kämpfen, um das Versprechen zu erfüllen!
Lasst uns kämpfen, um die Welt zu befreien, um nationale Barrieren abzuschaffen, um Gier, Hass und Intolleranz zu beseitigen! Kämpfen wir für eine Welt voller Bedeutung, eine Welt, wo Wissenschaft und Fortschritt zum Glück aller Menschen führt!
Soldaten! Im Namen der Demokratie: Vereinigen wir uns!"
So lange nur Meier erfolgreich kandidieren, so lange brauchen wir keine "Volkswahl".
Wenn aber gewährleistet ist, dass
Wir entschuldigen uns bei allen Meier, Meyer, Maier - die keine Meier sind. Mit Meier meinen wir die Meier, die in St. Gallen Martin Gehrer, Willi Haag, Heidi Hanselmann, Stefan Kölliker, Benedikt Würth, Martin Klöti, Fredy Fässler heissen. Die Johann Schneider, Simonetta Somaruga, Didier Burkhalter, Eveline Wittmer, Ueli Maurer, Alain Berset, Doris Leuthard heissen.
Wir alle haben den Wunsch, einander zu helfen. Das liegt in der Natur des Menschen. Wir wollen vom Glück des Nächsten leben – nicht von seinem Elend. Wir wollen nicht hassen und uns nicht gegenseitig verachten. In dieser Welt hat es Platz für alle und die Erde ist reich und vermag jeden zu versorgen.
Spür die Kraft, die Freude, die Hoffnung - den Frühling! Das wünschen wir Dir!
21.05.2013
Ich bin dafür, dass dem St. Galler Regierungsrat der Lohn gekürzt wird, damit er wieder auf Volkshöhe kommt!
21.05.2013
Geehrte MontagsZeitung
Diese Rede ist brilliant.
Ich habe sie nochmals angesehen. Mit dieser Rede ist diese Ausgabe sehr gelungen und auf den Punkt gebracht.
Das ausgerechnet die Schmiede der Komödie dieses Werk hervorbrachte kann kein Zufall sein.
Die Humoristen, die wirklichen Guten, strotzen voller Weisheit. Chaplin nimmt die Intensität der damaligen Zeit und dreht die Botschaft um 180 Grad.
20.05.2013
Der grosse Diktator ist gut :) ja, es ist schon unglaublich, dass damals fast alle sich haben sagen lassen, was sie fühlen, denken und tun sollen.
Ich habe hier auch noch einen Film, als positive Beispiel in welche Richtung sich eine Gesellschaft auch entwickeln kann, ein Film über Norwegen:
[link]
Gruss von Zürich an St. Gallen