11. März 2013
Menschen im Zentrum
Leserbriefe
Wenn Liebe, Arbeit und Wissen die Quellen unseres Daseins sind, dann ist die Sehnsucht der Durst.

Sehnsucht

Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres Daseins, sie sollten es auch regieren. Wilhelm Reich.

Um zu erahnen, wie reichhaltig unser Leben ist und was sich hinter dem heutigen Wissen alles auftut, betrachten wir mit Wilhelm Reich das Reich der Liebe, eine der drei Quellen. Wird eine dieser drei am Fliessen gehindert, ist unser Dasein gestört - das ist offensichtlich und völlig einleuchtend.

Trotzdem wird Wissen zu Eigentum erklärt und geschützt. Die Liebe wird unterdrückt, mit allen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen und auch bei der Arbeit ernten nicht die Arbeiter die Früchte der Arbeit sondern ein anderer - und vielen wird Arbeit sogar verweigert.

Damit der Unterschied zwischen gesunder Liebe und dem heute verbreiteten Liebemachen ersichtlich wird, erzählen wir, wie Wilhelm Reich als Arzt, Psychoanalytiker, Sexualökonom und Forscher die orgastische Liebe beschreibt und 1947 publizierte. Zwei Jahrzehnte hat er alleine für die Menschen gekämpft, seine Bücher sind von Faschisten und Kommunisten und der USA verbrannt worden. Nach seinem Tod 1957 hat kein Forscher seine Arbeit fortgeführt, denn das Wissen hat Konsequenzen und keiner war bereit, dafür gegen die herrschende Wissenschaft und seine Karriere einzustehen.

Die folgende Beschreibung der orgastischen Liebe betrifft nur den Ablauf einiger typischer, naturgesetzlich bestimmter Phasen und Verhaltensweisen, die biologisch-romantischen Spiele bleiben dabei unberücksichtigt. Sie sind von verschiedenen individuellen Bedürfnissen bestimmt und weisen keine allgemeine Gesetzmässigkeit auf.

A) Phase der willkürlichen Beherrschung der Luststeigerung

Die Erregung ist lustvoll, nicht übererregt, wie nach langer Abstinenz. Das Genitale der Frau wir blutreich und durch reichliche Sekretion in typischer Weise feucht, führend ist die Erregung der Schleimhaut der Scheide. Ein wichtiges Kennzeichen der orgastischen Potenz des Mannes ist der Drang zum Eindringen.

Mann und Frau sind ohne widersprechende Regungen zärtlich, die Aktivität der Frau unterscheidet sich in nichts von der des Mannes.

Die Lust, die sich während der Vorlust auf ungefähr gleichem Niveau gehalten hat, steigert sich bei Mann und Frau plötzlich bei der Einführung des Gliedes. Das Gefühl des Mannes "hineingezogen" zu werden, entspricht dem der Frau "hereingezogen" zu werden.

Die Erregung konzentriert sich durch die beiderseitige, langsame, spontane und nicht anstrengende Reibung (Friktion). Der Körper ist noch weniger erregt als das Genitale. Das Bewusstsein ist völlig auf die Aufnahme des strömenden Lustempfindens eingestellt. Dies geschieht spontan aufgrund der vorangegangenen Erfahrungen individuell verschieden, durch Abänderung der Lager, die Art der Friktion, ihres Rhythmus usw. Nach übereinstimmenden Mitteilungen potenter Männer und Frauen sind die Lustempfindungen um so stärker, je langsamer und linder die Friktionen und je besser sie aufeinander abgestimmt sind. Das setzt auch ein hohes Mass an Fähigkeit voraus, sich mit dem Partner zu identifizieren. Orgastisch potente Menschen lachen und sprechen während des Geschlechtsaktes - zärtliche Worte ausgenommen - nie.

In dieser Phase ist die Unterbrechung der Friktion an sich lustvoll wegen der besonderen Lustempfindungen, die sich in der Ruhe einstellen. Dadurch wird der Akt verlängert. Bei der Fortsetzung steigert sich die Erregung stetig über das Niveau vor der Unterbrechung hinaus und erfasst allmählich immer mehr und mehr den ganzen Körper, während das Genitale selbst mehr oder weniger gleichmässig erregt bleibt.

Schliesslich setzt infolge neuerlicher, gewöhnlich plötzlicher Steigerung der genitalen Erregung die

B) Phase der unwillkürlichen Muskelkontraktionen ein.

In dieser ist die willkürliche Beherrschung der Ablaufs der Erregung nicht mehr möglich, vielmehr beherrscht sie die gesamte Persönlichkeit und bedingt Pulsbeschleunigung und tiefes Ausatmen. Die körperliche Erregung konzentriert sich immer mehr auf das Gentale; es setzt ein süssliches Empfinden ein, das man als Abströmen der Erregung beschreiben kann.

Diese Erregung bedingt zunächst unwillkürliche Kontraktionen der gesamten Genital-, Scheide- und Beckenbodenmuskulatur. Sie laufen wellenförmig ab: Die Wellenberge fallen mit dem Eindringen, die Wellentäler mit der Rückziehung zusammen.

In diesem Stadium ist die Unterbrechung für Mann und Frau absolut unlustvoll.

Durch weitere Verstärkung der unwillkürlichen Muskelkontraktionen und durch die Erhöhung ihrer Frequenz steigt die Erregung rasch und steil zur Akme an. Eine mehr oder weniger starke Trübung des Bewusstseins erfolgt, die Friktionen verstärken sich spontan, nachdem sie im Augenblick der spitzen Akme kurz ausgesetzt hatten. Bei der Frau laufen die Muskelkontraktionen in der gleichen Weise ab wie beim Mann. Sie will "ganz aufnehmen" und er "ganz hinein".

Die orgastische Erregung teilt sich dem ganzen Körper mit und bedingt lebhafte Zuckungen der gesamten Körpermuskulatur. Dieses Rückströmen wird als plötzliches Sinken der Spannung empfunden.

Ehe der Nullpunkt erreicht ist, klingt die Erregung in sanfter Kurve aus und wird unmittelbar von wohliger körpferlicher und seelischer Entspannung abgelöst; zumeist stellt sich auch ein starkes Schlafbedürfnis ein. Die sinnlichen Beziehungen sind erloschen, doch besteht eine "gesättigte" zärtliche Beziehung zum Partner fort.

Frau und Mann

Die Beschreibung zeigt, was orgastische Liebe zwischen Frau und Mann ist. Sie lässt aber auch erahnen, dass andere Formen der Sexualität ihr gegenüber ein Ersatz sind und dass keine Sexualität ein Ding der Unmöglichkeit ist. Die orgastische Liebe nimmt uns gefangen, ist Quelle unseres Daseins. Sie lässt sich nicht verleugnen und wird doch vehement verleugnet und verunmöglicht - daran wir alle erkrankten.

NZZ ist aus der Montagszeitung entstanden

Die NZZ wurde als Nachfolgerin der "Montagszeitung" 1780 von Salomon Gessner im Verlag Orell, Gessner Füssli & Co. unter dem Namen "Zürcher Zeitung" gegründet. Zu Beginn produzierten v.a. Redaktoren aus Deutschland das der Aufklärung verpflichtete Nachrichtenblatt. Während der Helvetik und der Restauration verfolgte die Zeitung unter Obmann Johann Heinrich Füssli einen wechselhaften, insgesamt reformorientierten Kurs. 1821 erfolgte ihre Umbenennung in NZZ, und Paul Usteri übernahm die Redaktion. Fortan trat die NZZ als liberales Kampfblatt gegen Zensur und Sonderbund und für den Bundesstaat ein. [Link Historische Lexikon der Schweiz]

Mit der montagsZeitung haben wir ein grosses, altes Erbe angetreten! Wiederum ist es die montagsZeitung, die Aufklärt, eine Neue Schweiz beschreibt und sich gegen Zensur und Sonderbünde für Freiheit, Gleichheit und Geborgenheit einsetzt.

Die SNB hat mit dem Währungen 11 Milliarden Franken Verlust eingefahren

In drei Monaten 3 x Uelis 22 Gripen zerstört !!!

11 Milliarden Franken ist eine gigantsche Summe, die die Schweizerische Nationalbank zwischen Mai und Juli 2012 ausgegeben hat. Mit dem Geld hätte Ueli 3 x 22 Gripen kaufen und bar bezahlen können ...

Uns interessieren zwei Fragen: Wer hat die 10.7 Milliarden Franken jetzt? Und was haben wir dafür erhalten?

Antwort der SNB: Die 11 Milliarden sind an insgesamt 100 Geschäftsbanken und Finanzgesellschaften geflossen. An wen konkret wie viel will die SNB so wenig sagen, wie der St. Galler Regierungsrat welchen Top-Firmen er konkret wie viele Millionen Franken Steuern geschenkt hat.

Was haben wir für 11 Milliarden Franken erhalten - nichts, rein gar nichts!
Tolles Geschäft!

Der gleiche Effekt - nämlich den Kurs von 1.10 auf 1.20 zu erhöhen, hätte sich ergeben, wenn wir das Geld persönlich in den Euroraum gebracht hätten. "SNB, gib jedem der 8 Millionen EinwohnerInnen 1500 Franken mit: Sie sollen sich im Ausland etwas kaufen und Ferien machen!"

Dann haben wir etwas davon!

Und wir alle hätten uns auf die nächste Attacke der Finanzinstitute und Geschäftsbanken gefreut! Wir hätten in beliebiger Höhe gerne nichts getan, den Export und den Tourismus eingestellt, so lange uns das Ausland frei finanziert!

Hilfe die Schweizer kommen!

Hätte es in Griechenland, Spanien, Portugal, Italien geheissen. Der Kurs wäre sofort gestiegen, wie immer vor den grossen Ferien, und sobald er wieder unter den von der SNB gewünschten Minimalkurs fällt, wären wir wieder da gewesen, am Strand, bis der Kurs wieder stimmt. (By the way: Hat es nicht auffallend viele chinesische Touristen in der Schweiz - kennen die die Methode bereits?)

Die Währungsgelder im Keller der SNB stapeln sich auf 485 Milliarden Franken. Sie sind um die Hälfte des Bestandes vor einem Jahr angewachsen.

Sinken die Kurse nur um 1 Prozent, entstehen Verluste von 4.85 Milliarden. Und was erhalten wir dafür, erraten: Wieder nichts - verloren! Der Gewinn geht wiederum an die 100 privaten Spekulanten - UBS, CS, ZURICH, NOVARTIS sind garantiert auf Spitzenplätzen dabei. Sie ziehen die SNB über den Tisch und wir arbeiten dafür - gratis.

Wir müssen der SNB den anderen Weg der Währungspolitik vorschreiben: Die SNB betreibt Währungspolitik, indem sie bei Bedarf allen Einwohnern zu gleichen Teilen Währungsdividenden ausgibt.

Grünewelle

Die Grünewelle ist ein Riesengeschäft und hat entsprechend bereits zwei Parteien, eine Grüne links, die andere Grüne rechts. Umweltschutz, ein echter und ehrlicher wäre 'zurück zur Natur'. Aber: "Ein Naturvolk, jetzt schon?" das will natürlich (!) niemand. So unnatürlich, wie wir sind, zerstören wir die Natur, die sich letztlich von uns nicht zerstören lässt. Es fällt höchstens der Ast, auf dem wir Menschen sitzen - sehr zum Gaudi oder zur Trauer der anderen, die auf anderen Ästen unserem Treiben zuschauen:

Wie wir Glühbirnen durch giftige Energiesparlampen ersetzen, Elektroheizungen durch Erdölradiatoren, funktionstüchtige Kühlschränke durch Kühlschränke, Atomstrom durch fremden Atomstrom oder Gas- oder Kohlekraftwerke oder subventionierte Photovoltaik-Anlagen. Erdöl - was die Autos nicht verbrauchen, schleudern die Flugzeuge in die Luft Es sind Alibiübungen für eine Verlagerung, die weltweit nicht stattfindet und uns nur kostet. Einzig die Gewinne werden von dem Konzern X zum Konzern Grün verlagert, das war's. Das ist die Grünewelle.

Natürlichkeit umfasst die physiologischen Bedürfnisse: Luft, Wasser, Nahrung, Wärme, Liebe. In dieser Reihenfolge. Die Nichterfüllung führt zum Tod/Aussterben.

In jeder Gesellschaft und weltweit müsste mindestens die Befriedigung dieser elementaren Bedürfnisse FREI gewährleistet sein, davon kommen wir immer weiter weg, denn wer eines dieser fünf Bedürfnisse regelt hat Macht, herrscht ABSOLUT.

Wir wollen aber FREI sein und darüber, wie dies zu erreichen ist, machen sich viele Gruppierungen in der Schweiz Gedanken: Die einen wollen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen eine Grundfreiheit gewährleisten. Andere wollen die vielen Zwänge und Gebühren ausschalten, damit sich eine Freiheit entwickeln kann. Viele sind der Ansicht, dass die autoritäre Gesellschaft die Probleme verschärft statt löst: 245 parteiische ParlamentarierInnen wollen für 8 Millionen Menschen festlegen, wie sie die Kinder erziehen, wie zusammen leben sollen, welche Fahrzeuge sie verwenden dürfen, was für Bedingungen sie erfüllen müssen, welche Informationen sie hören und sehen können, was sie lernen müssen, was als Wissenschaft gelehrt wird, mit welcher Medizin sie kuriert werden, wie sie ihre Häuser bauen und heizen, etc.

Diese 245 achten auch eifrig darauf, dass die Grossen Vorteile erhalten, die zulasten der Mittleren und Kleinen gehen - statt umgekehrt, die Kleinen zu fördern und die Grossen zu bremsen - obwohl wir bei jeder Fusion erlebt haben, wie viele Arbeitsplätze zerstört wurden und sehen, wie sie uns abzocken, um Millionen und Milliarden betrügen.

Diese 245 machen uns Angst, dass Grosse und Reiche aus der Schweiz abwandern, aber immer mehr von uns sehen gerade darin die Chance der Schweiz für die Zukunft:

Grün wird's, wenn die Grossen und Reichen abwandern!

Statt einer Grossbank entstehen 26 unabhängige Regionalbanken, statt einem Fernsehkonzern 26 regionale Radio- und Fernsehveranstalter, statt einem Landwirtschaftskonzern Hunderte von Bauern, statt einem Versicherungskonzern Gemeinschaften, die für Kinder, Senioren und Invalide sorgen, statt einem Energiekonzern dezentrale Blockkraftwerke in jedem Quartier, statt einem Immobilienkonzern Genossenschafts-Wohnungen, statt Arbeit für einige Arbeit für alle, usw.

Eine feuchtduftende, mildfrische Spätwinterwoche

wünschen wir euch. Wir hoffen, es ist uns gelungen, den Unterschied zwischen orgastischer Liebe und Ficken zu zeigen. Und auch wie die Schweizerische Nationalbank Geld verschenkt ist zumindest interessant - und nichts gegen ein Zurück-zur-Natur, aber auf unnatürliche Weise wird das Vorhaben unmöglich.

Der Frühling kündigt sich an, die Vögel pfeifen bereits wieder ihr Morgenkonzert, das so lieblich mit einer Stimme beginnt.

Infos

* Das Initiativkomitee Empfangsgebühren freiwillig überarbeitet und verbessert zurzeit den Initiativtext.

12.03.2013

Verwegen

Es ist doch etwas verwegen, die von Reich entdeckte Orgasmusfunktion auf einer Seite zusammen zu fassen. Es fehlen auch die Quellangaben, z.B. Wilhelm Reich, die Entdeckung des Orgons/der Krebs
Hier einen Auszug aus dem Vorwort von Chester R. Raphael:
"Die Theorie Wilhelm Reichs, dass die Krebskrankheit in erster Linie kein Tumor ist, der auf geheimnisvolle Weise in einem sonst gesunden Körper entsteht, sondern eine Krankheit des Gesamtorganismus, die durch chronische sexuelle Aushungerung verursacht ist, wird den Durchschnittsleser, der gewähnt ist, eine Sexualstörung zwar als betrüblich, nicht aber als krankhaft anzusehen, aufs äusserste überraschen. Auch wird sie viele erzürnen, denen eine solche Verbindung aufgrund moralischer Vorurteile anstössig und anhaltbar erscheint. Wilhelm Reich mit seinem Sinn für den Zusammenhang aller Naturerscheinungen setzte sich über diese Vorurteile hinweg und rechnete auch den Orgasmus zu den enrnstzunehmenden Forschungsgegenständen. Im Lauf seiner Forschungen untersuchte er schliesslich die genaue Natur der Energie, die sich im Orgasmus äussert, und zeigte, dass diese Energie nicht nur in lebenden Organismen wirkt, sondern auch das allgemeine Funktionsprinzip der Natur darstellt.
Der Weg, der Reich zur Entdeckung dieser allgegenwärtigen Energie, die er Orgon nannte, führte, ist in "Die Funktion des Orgasmus - Die Entdeckung des Orgons, Bd. I" beschrieben.

Bücher, die sich zu lesen lohnen!

ISBN: 978-3-462-01825-7

11.03.2013

Was macht die SNB mit 485 Milliarden im Keller?

Wartet sie, bis die Währungen nichts mehr wert sind?

Sie müsste diese doch anlegen, Griechenland Darlehen zu tiefen Zinsen gewähren und damit den Finanz Haien in die Suppe spucken. 200 Milliarden, grundpfandgesichert zu 2 Prozent an Griechenland, in 50 Jahren ist das Geld zurück und noch immer Milliarden wert. Oder die SNB ist Besitzerin grosser Teile von Griechenland.

Was macht die SNB mit den Milliarden im Keller, können Sie das herausfinden?

11.03.2013

Sehnsucht

Man muss sie lesen!
Langsam und lind ... innehalten und weiterlesen.

Wer den Artikel überfliegt wie eine Bedienungsanleitung wird nichts verstehen :)

11.03.2013

Klingt ein Bisschen

wie eine Bedienungsanleitung für eine Waschmaschine :)

 

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