Von 220'000 Stimmberechtigten haben 118'000 an den Wahlen nicht teilgenommen. 26'000 haben keinen Wahlzettel eingelegt. 14'000 haben den leeren Wahlzettel ebenso leer abgegeben, 870 haben einen Nichtzürcher-Jux-Namen, 1720 sich selber draufgeschrieben. Zählen wir das zusammen:
WAHLPROTOKOLL vom 3. März 2013
Von 220'000 Stimberechtigten der Stadt Zürich (absolutes Mehr 110'001):
Mit absolutem Mehr von 160'590 Stimmen wurde Odette NIEMAND gewählt
Stimmen haben erhalten:
24'184 Marco Camin
22'050 Richard Wolf
12'185 Daniel Hodel
538 Toni Stadelmann
Über die Hälfte geht schon gar nicht mehr abstimmen und von denen, die gehen, wissen 42% nicht, wer als Stadtrat kandidiert. Und Zürich ist so stolz auf seine leeren Wahlzettel !!! Das ist keine Demokratie, das ist beschämend. Warum tut die Regierung das?
Warum erstellt die Regierung keine Wahlunterlagen und widmet jedem Kandidaten in der Wahlbroschüre eine Seite? Wen will das politische Zürcher Establishment im zweiten Wahlgang mit wenigen Stimmen zum Stadtrat machen?
Classe politique
Da machen wir einfach nicht mehr mit und wählen im 2. Wahlgang am 21. April 2013 Toni Stadelmann! Mit 160'590 Stimmen! Ihr 160'590 Parteilosen, ihr müsst euch zeigen, ein Zeichen setzen - "Heil!" brüllten sie und die anderen im Land haben gekuscht. SEID STOLZ, PARTEILOS ZU SEIN, UND ZEIGT DAS AUCH!
Nichts tun ist keine Neutralität
Die Alten haben lange Zeit keine Parteien gewählt; Keine Pro Habsburg, Pro Preussen, Pro Lothringen, Pro Lombardei Partei. Daraus entwickelte sich die Neutralität, die aufgegeben wird, sobald Partei ergriffen wird. Aber einfach nichts tun ist keine Neutralität. Sie muss bewahrt werden! Sie muss verteidigt werden! ENTSENDET DIE BESTEN PARTEILOSEN! Entsendet am 21. April Toni Stadelmann in den Zürcher Stadtrat. [Link stadt-zuerich.ch]
Eigentlich wollte ich schon lange den Initiativtext einreichen. Irgend etwas hat mich zurückgehalten, vielleicht dies: NZZ Gruppe, Tamedia und SRF haben erneut nur die drei parteiischen Kandidaten gebracht und den parteilosen Toni Stadelmann gemobbt, man kann das nicht anders sagen. Der fachlich Fähigste der vier Kandidaten - er hat bereits mit dem heutigen Stadtrat Vollenwyler eng zusammen gearbeitet - wird in Titel, Vorspann, Haupttext und Bild nicht erwähnt, zu den Sendungen nicht eingeladen und mit dem Satz: "Keine Rolle spielen dürfte die Kandidatur des Parteilosen Toni Stadelmann" abgeschrieben.
Wir haben das bereits 2011 bei den Zürcher Ständeratswahlen und jetzt wieder erlebt. Dass es auch anders geht, zeigen die Regionalsender Radio TOP und Tele TOP!
Wir hätten mit der TV-Initiative die Möglichkeit, das verbleibende Geld ausschliesslich Regionalsendern zugute kommen zu lassen! SRF wäre definitiv weg und finanziert sich selber - aber die vielen Regionalsender werden plötzlich viel mehr Geld zur Verfügung haben, als sie heute erhalten, und möglicherweise die Initiaitive volle Pulle unterstützen !!! Damit wird die regionale Vielfalt und der Sprachreichtum viel besser unterstützt als heute mit einem Medienkonzern. Warum soll das Geld zum arroganten Dicken fliessen, der alles hat?
Was meint ihr zu folgendem Vorschlag über einen zusätzlichen Abs. 7 zu Art. 93:
Der Bund führt für freiwillige Empfangsbeiträge eine Sammelkasse; die Einnahmen sind für Regionalsender bestimmt, die einen freien und offenen Prozess der Meinungsbildung fördern und dringliche Informationen der Behörden in Krisensituationen verbreiten. Der Bund achtet darauf, dass in jeder Region mindestens zwei unabhängige Sender sind.
Wir hoffen es ist uns gelungen, euch Mut zu machen, parteilos zu sein und das auch zu zeigen.
Wenn mir jemand einen schlüpfrigen Witz erzählt, weiss ich nicht so recht, soll ich nun, der Erwartung entsprechend, lachen oder sagen, ich fände den Witz blöd?
Muss ich Partei für oder gegen den Witz ergreifen?
Ich kann einfach sagen: "So, so." und über etwas anderes sprechen. "Sind Sie für oder gegen Empfangsgebühren?"
"Warum fragen Sie?" Es interessiert mich, warum der andere das von mir wissen will, was sind seine Motive? Was fehlt, damit er sich selber eine Meinung bilden kann. Ich möchte nicht, dass er meine Meinung einfach übernimmt - es ist ja meine Meinung, nicht seine.
So ergeben sich ganz andere Gespräche, auch im Radio oder am Fernsehen und erst bei den Telefonumfragen! Wenn aber jemand fragt: "Wie spät ist es?" sage ich: "02:28"
und wünsche euch eine schöne Woche!
* Solidarische Schweiz (SOS) zählt nun 23 Mitglieder. Herzlich willkommen Peter aus dem Kanton Zürich.
* Nachdem sich kein grösserer Aktionär bereit erklären konnte, das Traktandum Verantwortlichkeitsklage (2007/ Libor-Skandal / London) zu unterstützen, lässt Hans-Jacob Heitz davon ab, denn der Aufwand wäre enorm.
* Bezüglich der 148 unbekannten Top-Firmen, die in St. Gallen seit 2006 finanzielle Unterstützung in unbekannter Millionenhöhe erhalten, suchen wir das Gespräch mit dem Finanzdepartement des Kantons St. Gallen.
07.03.2013
Ärgerlich ist das Verhalten der Medienkonzerne, die einen Zahntechniker lobpreisen und den, der diesen Job bereits gemacht hat, als 'chancenlos' verschweigen.
04.03.2013
sind Absicht. Es geht nicht nur darum, dass die Reichsten sich mit Plakaten profilieren dürfen, sondern darum alle anderen gar nicht erst bekannt werden zu lassen. Man nennt das Machterhaltung.