21. Januar 2013
Menschen im Zentrum
Leserbriefe

Universum

Grosse Freude habe ich am Satz eines Leserbriefs in der letzten montagsZeitung:

Lieber Gott gib einfach zu,
dass ich manchmal schlauer bin als du.
[Dein] Universum

Unsere Theorie über das Universum ist in der Bibel im ersten Satz vorgespurt: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde." Diesen kindlich-einfachen Anfangssatz neckt das Universum ebenso kindlich-einfach.

CERN

Vor 16 Monaten verkündete die gesamte Natur-Welt-Wissenschaft um das CERN herum, sie hätten Beweise, dass Elementar-Teilchen schneller als Licht seien. Sie hätten Neutrino-Elementar-Teilchen vom CERN in Genf nach Gran Sasso in Italien geschickt, und die seinen schneller als das Licht gewesen.

Neutrino sind Elementar-Teilchen, die nicht mit anderen Teilchen und Atomen interagieren-reagieren, sie können durch die ganze Erde gehen ohne irgendwelche Reaktionen oder Kollisionen mit anderen Teilchen oder Atomen.  -  Zwischen dem CERN und dem Detektor Gran Sasso, Italien, waren 730 Km und in beiden Standorten waren modernste, genauste Atom-Uhren.

Sobald ein Neutrino-Teilchen vom CERN die CERN-Atom-Uhr passierte, schalteten sich beide Atom-Uhren ein, und sobald das Neutrino bei der Detektor-Atom-Uhr in Italien auftraf, schalteten sich beide Atom-Uhren ab, und zeigten die Zeit, die das Neutrino für die Distanz vom CERN nach Italien brauchte.

Das Neutrino war aber schneller in Italien als dies mit Lichtgeschwindigkeit möglich gewesen wäre, weil jedes Neutrino bei dieser Messung immer schneller als  c  Lichtgeschwindigkeit ist.

Aber was die gesamte Weltwissenschaft nicht wusste ist

Nicht das Neutrino ist schneller als c Lichtgeschwindigkeit, sondern die Atom-Uhren liefen langsamer als c Lichtgeschwindigkeit, weil sich diese Uhren nach Einstein und e=mc2 mit  1g  Gravitation bewegten und daher langsamer liefen als  c  absolut (Universum).

Sobald sich nach dem Passieren des Neutrino im CERN beide Atom-Uhren einschalteten, war die Zeit der beiden Atom-Uhren langsamer als die Zeit des Neutrino, weil die Zeit des Neutrino  c  absolut ist, und alle Zeit auf der Erd-Oberfläche wegen der Gravitation-Geschwindigkeit  1g  langsamer läuft. Da die Atom-Uhren langsamere Erd-Zeit haben (c minus 1g-Bewegung) und Neutrino c absolut, ist das Neutrino immer schon an der zweiten Atom-Uhr vorbei, wenn die Atom-Uhr die vorgerechnete Neutrino-c-Zeit erreicht hat.

Die gesamte Weltwissenschaft sagte allen ernstes, das Neutrino sei schneller als c, was heissen würde, dass dieses Neutrino schneller als die Zeit sei und also in Italien angekommen wäre, bevor  es im CERN losgeschickt wurde.

Mit vielen Briefen informierte ich viele Zeitungen, TV-Sender und Wissenschafts-Stellen mit allem Ihnen hier Umschriebenen. Und nun dürfen Sie raten was passierte:

Statt alles Wissen aufzunehmen und die Fehler zu korrigieren, wurde kurz darauf die Lügen verbreitet, alles sei ein Messfehler gewesen [Link ethz.ch], was unmöglich ist, weil die Neutrino ja tatsächlich schneller als  c  Lichtgeschwindigkeit sind, aber eben nur für uns Menschen auf der Erde und alle unsere Uhren auf der Erde, weil die ganze Zeit auf der Erde langsamer ist als jedes Neutrino.

Die Messungen waren absolut richtig, aber die gesamte Welt-Wissenschaft war, bzw. ist falsch. Mit diesen Lügen und Falsch-Informationen versuchen die Verantwortlichen um CERN herum zu vertuschen, welches fürchterliche Falsch-Unwissen und welche fürchterliche Dummheit und nun auch noch Hinterhältigkeit und Verlogenheit die gesamte Welt-Wissenschaft hat, damit noch Dümmere (wir Steuerzahler) diese gigantisch teuren, sinnlosen Projekte weiter finanzieren.

Mali - weshalb läutet das Totenglöcklein nicht in der Nacht

In diesen Tagen stürzen sich Christen aus Frankreich auf Muslime in Mali. Die christlichen französischen Truppen setzten ihre Bombenangriffe auf die Stadt Diabali fort. Bewohnerinnen und Bewohner flüchten. Französische Bodentruppen schiessen und die französische Regierung hetzt die Nachbarländer Malis auf: Truppen aus Niger, Burkina Faso und Togo sollen ebenfalls ihre Soldaten entsenden. Die Konzernmedien jubeln.

Nach den Christen in Serbien (s. montagsZeitung der Vorwoche) morden nun Christen aus Frankreich. Die Christen tun global das Gegenteil dessen, was Jesus sie lehrte: Liebe war seine Botschaft, liebet eure Feinde.

Die Schweiz gewährt allen Deserteuren Asyl - zum Beispiel den Soldaten aus Frankreich, Niger, Burkina Faso und Togo in Mali, wenn sie desertieren. Dazu brauchen wir keine Verfassungsänderung, das ist heute bereits so und darauf können wir stolz sein! Und wenn sich jemand fragt, weshalb so viele junge Männer aus der Fremde bei uns sind, wissen wir, dass viele von ihnen Deserteure, Helden, wahre Christen sind - auch wenn sie keine Christen sind.

Wir aber sollten uns fragen, warum praktisch seit Anbeginn das Christentum so gegenteilig anders als Christus ist. Weshalb läutet das Totenglöcklein nicht in der Nacht, wenn Kriege geführt werden?

Staatlicher Ablasshandel - Ordnungsbussen

Die montagsZeitung vom 19.11.12 kritisiert unter dem Titel "Wir sind erwachsen geworden", dass immer mehr Massnahmen beschlossen werden, die mit Ordnungsbussen belegt werden. Geschäftemachen, vor allem auf Kosten der Verkehrsteilnehmer, um die von Wohlhabenden und Grossfirmen geleerten Steuerkassen mit Bussgeldern wieder aufzufüllen. Ein Artikel von Mathias Binswanger, Volkswirtschafter, bringt den staatlichen Ablasshandel auf den Punkt:

Verkehrsbussen zu verteilen, ist einfacher, als Kriminaltouristen zu verfolgen – und für den Staat erst noch um einiges rentabler.

In früheren Zeiten beschafften sich Staaten einen grossen Teil ihrer Einnahmen über Zölle. Ein wesentlicher Grund dafür war die Einfachheit der Erhebung. Man musste nur ein paar Männer an der Grenze aufstellen, die für jedes in das eigene Territorium transportierte Gut abkassierten, und schon sprudelte die Einnahmequelle. Heute sind Zölle jedoch verpönt, und der Staat muss sich sein Geld hauptsächlich über Einkommenssteuern beschaffen. Das ist jedoch ziemlich mühsam, denn es geht nicht ohne aufwendige Steuerdeklarationen, deren Wahrheitsgehalt zudem stets zweifelhaft bleibt. Also sehnt man sich wieder nach unbürokratischen Finanzierungsquellen, und da sind Bussen geradezu ideal.

Die von der finanziellen Ertragskraft her weitaus wichtigsten Bussen stammen aus dem Verkehr. Dort hat man es geschafft, durch eine kontinuierliche Verschärfung von Regeln betreffend Geschwindigkeit, Parkieren, Alkohol oder Telefonieren ein so feinmaschiges Netz von Bestimmungen zu spannen, dass es schwierig geworden ist, ohne Regelverletzungen ein normales Verkehrsleben zu führen. So werden alle Autofahrer zu potenziellen Verkehrssündern, deren Bussen dann entsprechende Staatseinnahmen garantieren. Strassenverkehrsbussen gehören deshalb inzwischen in mehreren Kantonen zu den fest budgetierten Einnahmequellen, auf die man nicht mehr verzichten möchte.

Im Kanton Luzern etwa sind innerhalb der letzten zehn Jahre die Einnahmen durch Ordnungsbussen kontinuierlich gestiegen – von 12,4 Millionen Franken im Jahr 2001 auf 19,5 Millionen Franken 2011. Und für das Jahr 2012 sind gemäss der «Neuen Luzerner Zeitung» («NLZ») bereits 21,9 Millionen Franken an Bussengeldern budgetiert, die von der Polizei eingetrieben werden müssen. Dies macht dann immerhin bereits etwa 60 Franken pro Bewohner des Kantons aus.

Auch im Kanton Zürich möchte man die Busseneinnahmen in Zukunft erhöhen. Durch die Installierung von mehr halbstationären Blitzanlagen sollen die Bussengelder dieses Jahr um zwei Millionen auf 24 Millionen gesteigert werden. Insgesamt hat sich eine Mehrheit der Kantone das Ziel gesetzt, dieses Jahr mit Ordnungsbussen mehr Geld einzunehmen, wie der «Tages-Anzeiger» am 22. September berichtete. So entwickeln wir uns zunehmend zu einem Bussenstaat, in dem eine Art säkularisierter Ablasshandel betrieben wird. Die Arbeit der Polizei wird demzufolge auch vermehrt auf diese lukrative Tätigkeit hin ausgerichtet, während andere, für die Bevölkerung wesentlich wichtigere, aber unangenehmere Aufgaben in den Hintergrund treten. Warum soll man sich etwa bei der Bekämpfung von Kriminaltouristen engagieren, deren Verfolgung mühsam, arbeitsintensiv und wenig einträglich ist?

Ein Staat, der seinen Bürgern nur noch als Kontrolleur und Busseneintreiber begegnet, macht sich allerdings keine Freunde und beeinträchtigt die Lebensqualität seiner Bürgerinnen und Bürger. Das betrifft insbesondere die Polizei selbst, die den Unmut der Bevölkerung zunehmend zu spüren bekommt. Max Hofmann, Generalsekretär des Verbands Schweizerischer Polizei-Beamter, hat es gegenüber der «NLZ» am 29. März dieses Jahres mit aller Deutlichkeit formuliert: «Die Polizisten sollten nicht missbraucht werden, um immer mehr Staatsgelder zu generieren.» Doch dieser Missbrauch greift immer mehr um sich. [Link bilanz.ch]

Vorschlag

BV Art. 82a (neu) Ordnungsbussen

1 Alle sind zur Einhaltung einer einheitlichen Ordnung verpflichtet. Bei groben Verstössen wird Strafanzeige erhoben; auf Ordnungsbussen wird verzichtet.

Uebergangsbestimmung

Mit Annahme von Art. 82a sind alle Ordnungsbussen ausser Kraft.

Die Polizei, dein Freund und Helfer

Ich hätte gerne eine Polizei, die wie freundliche Platzwarte für Ordnung sorgen: Da jemanden ermahnen, dort jemandem helfen, anpacken, Lösungen suchen. Und Straffälle klären. Die Bobbys in England und die Securitas in der Schweiz sind schöne Beispiele und beispielhaft soll die Polizei der Bevölkerung vorangehen und Gewaltlosigkeit und Respekt vorleben. Damit wir unsere Polizisten wieder achten können und gerne haben als Freund und Helfer.

Vorschlag

BV Art. 82b (neu) Polizeiorgane

1 Die Polizei ist unbewaffnet. Das Gericht kann eine auf einen individuellen Fall bezogene Bewaffnung bewilligen. Als Waffen gelten alle Arten von Schuss-, Schlag- und Stichwaffen.

22.01.2013

Wir 90 Prozent ...

... sollten uns für uns einsetzen und Steuern, Bussen und Gebühren abbauen:

- Mehrwertsteuer weg
- Ordnungsbussen weg
- Empfangsgebühren weg

+ Vermögenssteuer wieder einführen

Vielleicht sollten die einzelnen Komitees alles gebündelt und miteinander auslösen, damit der Weg ersichtlich wird.

22.01.2013

Mehrwertsteuer weg

Aber ohne Ersatzsteuer (Energiesteuer), die wiederum unsozial aufgebaut ist und ungebremst auch auf die unteren Einkommen durchschlägt.

Die Energiesteuer wird als Lenkungssteuer angepriesen. Nur lenkt sie nicht von einer unerwünschten, verteuerten Energie zu einer erwünschten, verbilligten Energie sondern füttert einzig die Bundeskasse. Die Energiesteuer ist einfach ein verkappter Zoll.

21.01.2013

Ordnungsbussen weg

Nachdem eine Initiative zur Abschaffung der MwSt zustande gekommen ist, wären die Ordnungsbussen ein populäres und mehrheitsfähiges Anliegen.

Ob gleichzeitig noch die Initiative 'Waffen weg' laufen soll?

21.01.2013

Universum

ein wunderschönes Bild habt ihr ausgewählt :)

 

montagsZeitung der Vorwoche >