5. November 2012
Menschen im Zentrum
Leserbriefe

Solidarische Schweiz (SOS) klärt

Einstimmig haben die SOS-Mitglieder am Sonntag dem Antrag des Vorstandes zugestimmt und das Wort Partei, das zu vielen Missverständnissen führte, aus dem Namen gestrichen. SOS möchte als Verein wahrgenommen werden, wie zum Beispiel WWF (215'000 Mitglieder) oder TCS (1,6 Millionen Mitglieder), die ja auch Initiativen lancieren.

SOS ist eine Organisation, die die direkte Demokratie fördert

Dieses Ziel bestand schon immer und darauf konzentrieren wir uns.

Auch der WWF (Naturschutz) und der TCS (Mobilität) haben mit wenigen Mitgliedern angefangen und sind gewachsen und gewachsen. Die SOS gesellt sich in ihrem Bereich der direkten Demokratie dazu. SOS ist überzeugt, dass die direkte Demokratie gefördert werden muss, weil die Schweiz mit Parteien kaum weiter kommt.

In der Schweiz sind die direktdemokratischen Möglichkeiten gewährleistet, können aber in der Regel nur von finanzkräftigen Komitees wahrgenommen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Medienkonzerne und der Schweizer Fernsehkonzern eine freie Meinungsbildung verunmöglichen, eine Mainstream-Meinung vorgeben.

Es ist nicht zufällig, dass das erste Komitee, das SOS fördert, eine Änderung bei den Medienkonzernen fordert. SOS unterstützt auch die zweite Unterschriftensammlung, damit eine öffentliche Diskussion zum Thema Medien möglich wird.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

Die montagsZeitung vom 22.10.2012 stochert ein wenig im Nebel herum und verbeisst sich an De Weck ("General"). De Weck ist natürlich ersetzbar, ohne dass sich etwas ändert. Das ist enttäuschend, weil sich viele von ihm mehr erhofften. Die innere Leere zum Job manifestiert er mit dem Griff in die Pensionskasse. Ähnlich desillusioniert wirkt auch Obama, auch von ihm wurde mehr erhofft, und es ist wohl einerlei, wer in den USA nächster Präsident wird, wie es auch einerlei ist, wer Generaldirektor der SRG SSR wird oder ist.

Also lasst die Betroffenen in Ruhe und macht da weiter, wo die Stärke der montagsZeitung liegt: Weckt die Sehnsucht, wie es sein könnte! Lacht und freut euch über alles, was euch gelingt!

Trennung zwischen Radio/Fernsehen und Staat

Die Kirchen in der Schweiz sind weitgehend vom Staat getrennt. Insbesondere ist die Glaubensfreiheit gewährleistet und niemand kann gegen seinen Willen zu einer kirchlichen Mitgliedschaft gezwungen werden. Die Landeskirchen bestehen und die freien Kirchen wachsen. Genau dieses Modell stellen wir uns für Radio/Fernsehen vor.

Was unterscheidet freie Sender von SRG SSR?

Grundsätzlich sind freie Sender und SRG SSR gleich.

Wir plädiert für eine Trennung zwischen Fernsehen und Staat. Das Fernsehen darf und soll Einfluss nehmen auf die Gesellschaft, aber es darf nicht zum Machtinstrument des Staates werden. Dort, wo der Staat die Fernsehgesellschaft bestimmt, ist die Meinungsfreiheit gefährdet und es kann schnell zu Diskriminierung von Minderheiten oder sogar zu Machtmissbrauch kommen.

Die Trennung von Kirche und Staat hat sich bewährt. Niemand möchte das rückgängig machen. Die freien Kirchen und die Landeskirchen leisten Hervorragendes und wir sind stolz, wenn auch das Fernsehen eigenständig und frei wird.

SOS Diskussionsplattform fertig!

SOS bietet für Projekte in Arbeit eine Online-Diskussionsplattform an. Zu jedem Projekt können die Mitglieder online ihre Vorschläge einbringen und besprechen, auf Wunsch erhalten sie eine E-Mail, wenn Änderungen eingebracht wurden. So bleibt jedes auf dem Laufenden, was in "seinem" Projekt läuft.

Das Hauptprojekt "Empfangsgebühren freiwillig" wird im öffentlichen Bereich besprochen. Also, klink Dich hier ein und gestalte mit!

NEIN zum Tierseuchengesetz (TSG) am 25. November 2012

Gegen die Schwächung von Föderalismus und Eigenverantwortung

Die Revision des Tierseuchengesetzes (TSG) ist unnötig: Die Schweiz verfügt über genügend bewährte Regelungen.

Das TSG beschneidet die Mitsprache der Kantone und die Eigenverantwortung der Tierärzte und Tierhalter. Unser föderalistisches System würde durch eine zentralistische Machtkonzentration in der Verwaltung ersetzt. Das kommt nicht in Frage! Festzuhalten ist: Die autoritäre einseitig auf Impfen setzende Bekämpfung von Infektionskrankheiten hat nichts mit echter Seuchenbekämpfung zu tun. Vielmehr muss die in den Kantonen gut eingespielte Zusammenarbeit und fundierte Erfahrung zur Bekämpfung von Seuchen genutzt werden. Prävention und Pflege der Gesundheit von Mensch und Tier müssen bei den Kantonen bleiben. Diese kennen die lokalen Verhältnisse und arbeiten auch noch kostengünstiger als eine zentralistische Bundesstelle.

Stossend ist Artikel 53b des geplanten Tierseuchengesetzes, wonach der Bundesrat ohne Kontrolle durch Parlament und Volk internationale Verträge im Bereich der Tiergesundheit abschliessen könnte. Das heisst: Fremdbestimmung unseres Landes durch internationale Organisationen oder Firmen.

Wir wollen keine Impfrückstände in unserer Nahrung

Das Bundesamt für Veterinärwesen BVET soll neu die Befugnis erhalten, Zwangsmassnahmen anzuordnen. Bei der Zwangsabgabe meist toxischer, gentechnisch hergestellter Impfstoffe bleiben schädliche Anteile wie Quecksilber, Aluminium, Saponin etc. im Tier und verunreinigen damit unsere Nahrungsmittel wie Milch und Fleisch, auch Biomilch oder Biofleisch.

Aus diesen grundsätzlichen Überlegungen ist die Revision des Tierseuchengesetzes am 25. November abzulehnen.

FairLive kämpft gegen Korruption im Kanton St. Gallen

Am 16. und 22. Dezember 2011 hat FairLive in der Zeitung 20min zwei ganzseitige Inserate mit folgenden Texten erscheinen lassen: FairLive möchte der Schweiz zu einem Medaillenplatz unter den korruptionsarmen Ländern verhelfen; FaireLive sucht die korruptesten Schweizer Politiker und Beamten. (Es können auch Frauen sein.)

Unterdessen hat der Geschäftsführer der FairLive gegen 26 Personen bei der Bundesanwaltschaft Strafanzeige erhoben. Unter anderem sind folgende Personen angezeigt worden: Martha Niquille, Bundesrichterin und ehemalige Präsidentin des Kantonsgerichts St. Gallen; Karl Güntzel, Anwalt und Kantonsratspräsident 2011/2012; Niklaus Oberholzer, Präsident der Anklagekammer und neu Bundesrichter; BTV Bank für Tirol und Vorarlberg mit Sitz in Innsbruck; Thomas Hansjakob, erster Staatsanwalt St. Gallen; Andreas Hildebrand, Ex-Gerichtspräsident des Kreisgerichts Rorschach, neu Präsident der KESB (Kinder- und Erwachsenenschutz Behörde) Arbon.

Im Brief vom 17. Oktober 2012 droht nun Jorge Lopez, juristischer Mitarbeiter Gesundheitsdepartement St. Gallen dem die Strafanzeigen unterzeichnenden Geschäftsführer von FairLive, der im Haupterwerb Zahnarzt ist, ihm seine Zulassung als Zahnarzt zu entziehen (!), obwohl er seit über 30 Jahre seine Zahnarztpraxis ohne jegliche Beanstandung führt.

Einzelinitiative: Leere Wahlzettel mit Beiblatt

Die am 12.11.2011 also vor fast einem Jahr eingereichte Einzelinitiative von Jakub Walczak ist am 7.5.2012 vom Kantonsrat unterstützt und an den Zürcher Regierungsrat überwiesen worden. Die Initiative wird von der SOS gefördert. Sie verlangt, dass im Kanton Zürich zum leeren Wahlzettel auch ein Beiblatt abgegeben wird, auf dem steht, wer sich überhaupt zur Wahl stellt,.

Innert 18 Monaten hat der Regierungsrat Bericht und Antrag dem Zürcher Kantonsrat zu unterbreiten. 6 Monate sind verstrichen, ein Jahr längstens noch müssen wir warten.

montagsZeitung - 4'000 Leserinnen und Leser

3'946 Leserinnen und Leser haben im Oktober die montagsZeitung gelesen. Das freut uns sehr!

08.11.2012

aber wir sind froh

dass sich Roger de Weck wenigstens um die taktischen Nuklearwaffen auf deutschen Boden kümmert:

Siehe: [link]
Abschnitt 0:13:35

Vielleicht wäre ein Raketenabwehrschild, welches man über das SRG Gebäude spannen kann eine tolle neue Investition :D

08.11.2012

Fahnentreue

Zum Thema lärmende Nachbarn und der europaweiten Kluft zwischen Arm und Reich möchte ich Ihnen gerne verdeutlichen, dass wir nicht zu Europa gehören.

Zur Zeit stehen wir unter Beschuss verschiedener Länder und dies nicht auf militärischer sondern auf politischer und juristischer Ebene.

Es geht hier um Milliarden dazu haben wir noch folgende Herausforderungen:
[link]

Während wir auf TeleZüri sehen, wie man über den Schwarzen, der ein Weggli am Kiosk geklaut hat, eine ganze Sendung machen kann.

Beim SRG, graben Sie nicht zu tief, es ist nur die Spitze des Eisbergs.

Aus einem kleinen Land
Susi Gwunderli

08.11.2012

Alle gegen die SRG!

Was mich etwas stört, ist die Alle-gegen-die-SRG-Mentalität der Zeitung. Haben wir in der Schweiz wirklich keine dringenderen Probleme?!?

Die Schweizer sorgen sich wegen "lärmender Nachbarn" und den TV-Gebühren. Ich an eurer Stelle würde mich lieber fragen, wie wir die europaweite Kluft zwischen Arm und Reich "auffüllen" und so den sozialen Frieden retten können. Mit einer freiwilligen TV-Gebühr wohl kaum!!!

06.11.2012

Bravo!

Bravo zu den tollen Leserzahlen! 4'000 Besuche in nur einem Monat muss man auch mal zuerst erreichen! "Durehäbä!" es werden sicher immer mehr!

06.11.2012

Es stimmt schon,

dass die Schweiz mit Parteien kaum weiterkommt. Sagt die rechte hü, sagt die linke hott. Und umgekehrt. So geht es nur in kleinen Schritten weiter und recht zufällig.

Der Souverän muss die Strategie vorgeben und das sind in der Schweiz zum Glück wir! Und die SOS fördert und unterstützt diese grossartige Möglichkeit, die die direkte Demokratie bietet.

05.11.2012

Meine Meinung

Gegen alle Parteien und die Aussage "mit Parteien kaum weiter" empfinde ich als populistisch. Dieser Aussage stimme ich nicht zu.

Sehr wohl gibt es gute Parteien, vielleicht sind diese manchmal im Ausland zu suchen. Als Beispiel stimme ich mit der politischen Linie von François Hollande überein, auch der Stil & Stimmung ist wohlgesonnen.

Auch wenn Frau Lüri findet es sei illusorisch.

Freundlich
Der Stadtschreiber

05.11.2012

Bin hin- und hergerissen

Eure Artikel erscheinen ohne Angabe des Autors oder der Autorin. Manchmal nähme es mich schon wunder, WER das geschrieben hat. Und dann denke ich wieder, dass ihr Recht habt. WAS geschrieben wurde, ist eigentlich das Wichtige!

Macht weiter so, ich liebe eure ineinander verwobenen Artikel!

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