
Communiqué der SOS"Im ersten Anlauf haben wir weniger als 100'000 Unterschriften gesammelt. Wir bedauern das und lancieren gleich die zweite Unterschriftensammlung.
Wir haben erlebt, dass der Schweizer Fernsehkonzern und die privaten Medienkonzerne unser Anliegen total ausgeblendet haben. Auch die privaten Medienkonzerne profitieren von der heutigen Lösung. Vom Milliarden-Kuchen fallen auch Brosamen für sie auf den Boden und gierig schnappen sie sich diese 50 Millionen Franken.
Mit Service public, mit Meinungsvielfalt hat das alles nichts zu tun. Es ist reine Unterdrückung der freien Meinungsbildung durch wohlhabende Klans und Abzockerei des Volkes.
Wir werden weiter für die Abschaffung der Empfangsgebühren kämpfen. Ein Kampf David gegen Goliath, den wir letztlich gewinnen, weil wir sehr viele Kleine sind!
Aus der ersten Unterschriftensammlung haben wir Tausende von Adressen und jede erhält von uns einen Brief mit der neuen Unterschriftenliste. Wir haben zur Zeit 800 Franken in der Komitee-Kasse und sind also dringend auf weitere Spenden angewiesen."
SOS hat unter solidarische.ch/billag eine eigene Plattform aufgeschaltet, um den zweiten Run erfolgreich zu begleiten. Sie setzt dabei auf die neuen Social-Bookmarks, die es Facebook, Twitter und Google+ Nutzern ermöglichen, in ihrem Netzwerk die Initiative bekannt zu machen.
Ebenfalls unter solidarische.ch/billag kann die E-Mail-Adresse hinterlegt werden. Alle werden dann sofort informiert, sobald mit dem Unterschriftensammeln begonnen werden kann.
Von Resignation keine Spur! Die SOS hat sich unter solidarische.ch ein neues Design geleistet. Was SOS tut und ist, wird auf der Homepage sehr übersichtlich dargestellt. Von dieser Hauptseite wird das Hauptprojekt "Keine Zwangsgebühren" sofort erreicht - aber auch die vielen anderen Projekte, die innerhalb der SOS online diskutiert werden.
CouchSurfing für Mitglieder im SOS Büro. Wo gibt es einen anderen Verein, der erstens im Büro eine Couch hat und zweitens diese für Übernachtungen anbietet! Ziel der SOS ist es ja, möglichst viele Büros in der Schweiz einzurichten - für 3'000 Mitglieder ein Lokal.
An OLMA wird es eng im St. Galler Büro :)
Der Zürcher Regierungsrat lehnt die vom Bundesrat vorgeschlagene Teilrevision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) ab. Der Entwurf sieht vor, dass künftig jeder eine Abgabe entrichten soll, auch wenn er kein Empfangsgerät besitzt.
Grund für den geplanten Systemwechsel ist, dass neue Geräte wie Smartphones, Computer und Tablets via Internet Radio- und TV-Sender empfangen können. Der Bundesrat geht davon aus, dass in praktisch allen Schweizer Haushalten solche Geräte benutzt werden.
Die vom Bundesrat angestrebte Systemumstellung sei tief greifender, als es auf den ersten Blick den Anschein mache, schreibt der Regierungsrat in seiner am Donnerstag veröffentlichten Vernehmlassungsantwort. Insbesondere verletze der Entwurf die Grundsätze der Gleichbehandlung und des Verursacherprinzips.
Bei der neuen Abgabe handle es sich um eine neue Steuer, denn sie müsse voraussetzungslos von jedem Haushalt entrichtet werden. Für eine solche Steuer müsste aber zuerst eine entsprechende Verfassungsgrundlage geschaffen werden, betont der Regierungsrat.
Heute beträgt die der Firma Billag zu bezahlende Empfangsgebühr für Haushalte rund 462 Franken pro Jahr. Künftig würde sich der jährliche Betrag auf rund 400 Franken verringern.
Das "System Billag" kostet gemäss Regierungsrat jährlich 57,6 Millionen Franken. Müsse jeder Haushalt zahlen, stelle sich die Frage, ob die Aufrechterhaltung dieses Systems noch gerechtfertigt sei. Die Steuer müsste zudem vom Staat selbst erhoben werden. Auf eine private Erhebungsstelle sei deshalb zu verzichten.
Der Begriff Subvention kommt vom subvenire = „zu Hilfe kommen“. Subventionen bestehen immer aus einer Zuwendung, Bevorteilung oder Vergünstigung. Subventionen sind grundsätzlich abzubauen, um ein freies und gleichberechtigtes Wirtschaften zu ermöglichen.
Subventionen sind ungeeignete wirtschaftliche Aktionen, um eine politische und gesellschaftliche Zielsetzung zu erreichen. Der Schweizer Fernsehkonzern SRG SSR ist kein staatlicher Betrieb. Die Subventionen an einen privaten Konzern in Milliardenhöhe sind grundsätzlich abzubauen.
Nach der vorgeschlagenen Teilrevision sollen die privaten Radiostationen und Fernsehsender 30% der Kosten erwirtschaften und 70% Subventionen erhalten. Damit übertreffen sie den Bereich Landwirtschaft - ein Bauer erhält durchschnittlich 68% Subventionen.
Vielen ginge es extrem leichter, wenn sie zu 3 verdienten Franken noch 7 Franken dazu erhalten würden! Machen wir den Landwirten den Vorwurf, dass sie eher Bundesangestellte sind, müssen wir auch sagen, dass die Radio- und Fernsehleute, die Gebührengelder beanspruchen, ebenfalls zu 70% Bundesangestellte sind. Nur darf man ihnen keine Anweisungen geben, wie das bei Angestellten eigentlich üblich ist - nein, sie machen, was sie wollen.
Es gibt auch Schweizer Sender, die keine Gebührengelder beanspruchen: Die beiden Tamedia nahen Fernsehsender 3+ und TeleZüri zum Beispiel. Sie arbeiten erfolgreich - 3+ sogar extrem erfolgreich - und das völlig ohne Subventionen.
Sender | Subvention | VR-Präsident |
| Radio Cité* | 374'242 | de Witt Viviane, de Horgen, à Vandoeuvres |
| Radio Chablais | 1'227'375 | Chammartin, Michel, de Villorsonnens, à Roche VD |
| Radio Rhône FM | 1'152'845 | Ribordy, Adolphe, de Sembrancher, à Sembrancher |
| Radio Rottu Oberwallis | 1'614'702 | Stärkle, Christian, von Zürich, in Venthône |
| BNJ FM (Jura) | 2'189'740 | Steulet, Pierre, de Rossemaison, à Rossemaison |
| Radio Fribourg und Freiburg | 2'065'820 | Piller Damien, de Bonnefontaine, à Villars-sur-Glâne |
| Radio Canal 3 (Biel) | 1'368'507 | Gassmann, Marc, von Solothurn und Biel/Bienne, in La Neuveville |
| Radio RaBe (Bern)* | 292'345 | Egloff, Willi, von Gottlieben, in Bern |
| Radio BeO (Berner Oberland) | 1'532'883 | Günter, Paul, von Aarwangen, in Därligen |
| Radio Neo 1 (Emmental) | 847'990 | Stamm, Erich Dr., von Schleitheim, in Huttwil |
| Radio Kanal K (AG) | 341'444 | Weiss, Lukas, von Basel und Glarus, in Basel |
| Radio X (Basel) | 401'093 | Jenny, Thomas, von Basel und Diegten, in Basel |
| Radio 3fach (Luzern) | 249'362 | Graf, Lukas, von Sempach und Grub AR, in Luzern |
| Radio LoRa (Zürich)* | 302'774 | Zehnder, Maria del Carmen, von Birmenstorf AG, in Mellingen |
| Radio Stadtfilter (Winterthur)* | 300'805 | Feuz, Jürg, von Lauterbrunnen, in Winterthur |
| Radio Munot (Schaffhausen) | 815'739 | Neininger, Norbert, von Schaffhausen, in Schaffhausen |
| Radio RaSA (Schaffhausen)* | keine Angaben | Eiglsperger, Klaus, von Deutschland, in Schaffhausen |
| Radio toxic.fm (St. Gallen)* | 427'448 | Brönnimann, Markus, von Belp, in Herisau; ℅ St. Galler Tagblatt AG |
| Radio Grischa (GR) | 2'380'238 | Lebrument, Hanspeter, von Waldstatt, in Malans GR |
| Radio Fiume Ticino | 824'196 | Bacchetta-Cattori, Fabio, da Lugano, in Minusio |
| Radio 3iii (Tessin) | 599'280 | Giovine, Umberto, da Collina d'Oro, in Lugano |
* komplementär (übrige kommerziell)
Sender | Subvention | VR-Präsident |
| Léman Bleu | 2'024'785 | Lathion Philippe, de Nendaz, à Cologny |
| Vaud Fribourg TV | 2'335'685 | Sordet Philippe, de Bretonnières, à Lutry |
| Canal 9 / Kanal 9 | 3'193'193 | Dumas, Olivier, de Begnins, à Martigny |
| Canal Alpha | 1'776'905 | Léchot Pierre-André, de Orvin, à Cortaillod |
| TeleBärn | 2'218'858 | Wanner, Peter, von Baden, in Würenlos |
| TeleBelingue (Biel) | 1'695'405 | Gassmann, Marc, von Solothurn und Biel BE, in La Neuveville |
| Tele Basel | 2'285'403 | Thiriet, Roger, von Basel, in Basel |
| Tele M1 (Aargau-Solothurn) | 2'320'877 | Wanner, Peter, von Baden, in Würenlos |
| Tele 1 (Luzern-Innerschweiz) | 1'984'384 | Weber, Jürg, von Winterthur und Egg, in Horw |
| Tele Top (Zürich-Nordostschweiz) | 2'194'468 | Heuberger, Günter, von Bözen, in Seuzach |
| Tele Ostschweiz | 2'205'052 | Ehrat, Daniel, von Wil SG, in Abtwil SG (Gaiserwald) |
| Telesüdostschweiz (GR) | 2'263'762 | Lebrument, Hanspeter, von Waldstatt, in Malans |
| Tele Ticino | 2'251'104 | Lombardi, Filippo, da Airolo, in Massagno |
Zum Beispiel Hanspeter Lebrument , Peter Wanner, Marc Gassmann sind Verwaltungsräte von Medienkonzernen. Es sind wohlhabende Unternehmer, die zusätzlich noch einige Milliönchen einnehmen.
29.10.2012
Der Grund weshalb Sie verschwiegen werden ist, dass Sie mit einer Publikation grossen Erfolg hätten.
Roger de Weck
29.10.2012
Thomas Minder
Zuerst sollte man bei Ihnen anfangen Herr de Weck, schaffen Sie sich am besten selber ab...ist ja eine absolute Katastrophe das Schweizer Fernsehen.
gestern, 12:13 Uhr
Stefan Alexander
Haben nicht Sie, Herr De Weck, den Posten u.a. auch angenommen um "uns" gute Unterhaltung zu liefern? Was soll denn diese Aussage. "man soll sich bei Ihnen melden".....übrigens: Verbesserungsvorschläge habe ich Ihnen, respektive Ihren Redaktoren mal gemacht..............tja, nur blieben die Antworten aus.
Soviel zum: man soll sich melden.
gestern, 13:29 Uhr
Dino Boss, Winterthur
De Wek und seine Seilshaften beim Radio und Fernsehen lassen sich fürstliche Saläre bezahlen und gelangen ans Publikum mit der Frage, was sie tun können um attraktiver zu sein. Was soll das? Die sind da, um das Hirn einzuschalten und kreativ zu sein. Das ist doch deren Job. Oder nicht? Was die heute machen kann praktisch jeder Einfaltspinsel.
Raphael Imoberdorf, Saas-Grund
Man sollte den Infokanal ganz auf Sport setzen. SF 1 für Filme aller Arten und SF2 für Tageschau und sonstiges.
Man könnte zum Beispiel vermehrt alte Schweizer Filme zeigen etc. Beim Sport könnte das SF doch auch Eishockey während der Regulär Saison zeigen. Komisch das immer noch kein Spiel gesendet wird. Dafür werden dann Programme inszeniert, die denn allermeistn vorbei gesendet werden. ORF zeigt doch wie das geht. Fussball EC wid ab den ersten Runen jedes Spiel der österreichischen Teams gezeigt. Ihre Arroganz, Herr de Weck, möchte ich keinen Tag haben. Am Kunden vorbei senden um dann abzuflennen. Lächerliich!
Hans Berner
Schaff einfach den tendenziösen Staatssender ab und wir freuen uns alle darüber.
Adrian Teuscher, via Facebook
Herr de Weck, Wetten das Ihr und dem Volk sein Verständnis von guter Unterhaltung diametral auseinandertrifften! In diesem Sinne Sinne kann Euch wahrscheinlich gar nicht geholfen werden!
gestern, 14:15 Uhr
karl huber, küssnacht
Ja ist bitter nötig, dieser quatsch am samstag abend mit nick hartmann ein totaler leerlauf.
gestern, 12:15 Uhr
Hallo SOS, könnten Sie einmal all die in den Online-Medien publizierten Kommentare sammeln und ein Collage daraus machen?
Gruss
Rudolf Matter
29.10.2012
Schade hat es dieses Mal nicht geklappt, schön, dass Ihr aber gleich einen zweiten Anlauf unternehmen wollt! Weiter so! Ich freue mich schon auf den Tag an dem es heisst: Bye-Bye-Billag! :-)