14. April 2014
Menschen im Zentrum - Grundlage des Friedens
Leserbriefe

Historisches Kleid um 1670Historisches Kleid um 1670. Nähmaschinen gab es noch keine.

Vorwort

Es ist wunderbar, wie ihr die montagsZeitung mitgestaltet und Ideen, von denen verschiedene AutorInnen erzählen, aufnehmt, hinterfragt und verändert!

So sind aus den Grundlegenden Menschenrechten die Grundlagen des Friedens entstanden, die zuhause genauso gelten wie in der grossen Welt!

Wir gehen weiter und erzählen von den verschiedenen Wirtschaftssystemen, von aktuellen Ereignissen, so wie wir sie empfinden, und hoffen, dass sich daraus die Grundlage des Wirtschaftens ergibt.

Es widerspricht den Grundlagen des Friedens, andere zum Frieden oder zu einem anderen Wirtschaftssystem oder was auch immer zu zwingen! Was wir aber tun können ist: abzurüsten - damit wir frei werden, in Frieden zu leben. In diesem Sinn sind wir tatsächlich Liberalisten, nur ist dieses Wort bereits besetzt von anderen, die darunter Monopole und Gewalt verstehen.

"Zwischen dem Schwachen und dem Starken
ist es die Freiheit, die unterdrückt,
und das Gesetz, das befreit." Jean Jaques Rousseau

Es ist wie verhext, es liegt an uns, an jedem einzelnen

Es ist wie verhext: Wir wären so gerne wütend auf die Politiker, auf die Banken und immer wieder fällt alles auf uns zurück. Wir haben die Politiker und Gesetze, die wir sind, und genauso die Banken, die wir sind. Banken und Politiker sind nur die Etiketten unseres Tuns.

Es liegt an uns, an jedem einzelnen

Doch ist noch unklar an manchen Stellen des Lebens, wie wir uns tatsächlich verhalten sollen. Wir werden von aussen derart heftig beeinflusst, dass wir uns kaum noch eine eigene Meinung bilden, sondern uns anderen Meinungen anschliessen. Wir suchen die ehrliche Zeitung, das ehrliche Fernsehen und erleben stattdessen ein Informations-Chaos: Jeder behauptet, Recht zu haben, und aufgrund der Vielfalt an Informationen im Internet ist es uns unmöglich, festzustellen, wer Recht hat.

"Wer einer solchen Menge sich widersprechender Signale ausgesetzt ist, muss früher oder später beginnen, selbst zu denken." Robert Anton Wilson.

Geld kann nicht für uns arbeiten. Margrit Kennedy

Zinsverbot

Im Islam und in der Bibel wird ein Zinsverbot genannt: Du darfst von deinem Bruder keinen Zins nehmen, weder Zins auf Geld noch Zins auf Lebensmittel noch Zins auf irgend etwas, wofür man Zinsen nimmt. Und im Islam: Im weiteren Sinne darf man nicht mit Geld Geld verdienen.

1) Islamischen Banken sind Spekulationsgeschäfte - also der unechte Handel - und das Kreditwesen verboten und die Sparer erhalten keinen Zins auf ihren Einlagen. Die Banken verwenden die Spareinlagen um direkt zu handeln, also Waren zu kaufen und Immobilien zu erstellen und (mit Gewinn) wieder zu verkaufen.

Wohnungen zum Beispiel werden nicht gegen Zinsen vermietet, sondern verkauft und der Verkaufspreis kann in Raten bezahlt werden, ohne dass dafür ein Zins verlangt wird. Wer also 10 oder 20 Jahre in der gleichen Wohnung wohnt, hat sie bezahlt und wohnt fortan bis auf Unterhaltsarbeiten gratis in seiner Wohnung oder arbeitet ohne Mietzahlungen in seiner Werkstatt. Natürlich kann der Besitzer die Wohnung/Werkstatt wieder verkaufen.

Warum machen wir das nicht? Wer hat ein Interesse, dass wir Zinsen zahlen und erhalten?

Kapitalismus - Geld und Machtspiele

Dividenden (Geld) für Kapital (Geld) verstösst ebenfalls gegen das jüdische, christliche und islamische Zinsverbot. Keine Dividenden! Und der Investor geht leer aus? Nein, die Firma wird durch jede Investition, die der Betrieb vorzeitig amortisiert, mehr wert (stille Reserven). Das heisst, die Anteilsscheine der Investoren steigen im Wert und diese Scheine können wie Bilder weiterverkauft werden.

Auch kann der Investor seine Anteilsscheine einem Mitbewerber verkaufen und dieser legt den gekauften, gesunden Betrieb still, vernichtet die Arbeitsplätze und verwertet die Aktiven, vielleicht sogar noch mit Gewinn, um konkurrenzlos zu sein.

Das sind unschöne Geld- und Machtspiele, die sich vermeiden lassen, wenn der Investor ausschliesslich die MitarbeiterInnen sind und sie bei einem Austritt die Anteilsscheine zurücklegen, wie dies bei einer Arbeitgenossenschaft der Fall ist - nur gibt es keine Arbeitgenossenschaften.

Einpersonen-Genossenschaft

Die Genossenschaft ist nach Schweizer Recht auf den Zweck der gemeinsamen Selbsthilfe eingeschränkt und muss aus mindestens sieben Mitgliedern bestehen. Anders als bei der GmbH und der Aktiengesellschaft, wo Einpersonen-Gesellschaften seit 1. Januar 2008 erlaubt sind, bleibt eine Einpersonen-Genossenschaft verboten und auf den Selbsthilfezweck beschränkt - und dabei wäre genau die freie Genossenschaft die richtige wirtschaftliche Gesellschaftsform, um ein kleines Geschäft zu gründen und mit jedem Mitarbeiter gleichberechtigt und demokratisch weiter auszubauen.

Warum machen wir das nicht? Wer hat ein Interesse, dass es keine freien Einpersonen-Genossenschaften gibt, die wachsen können?

Boden

2) In der ukrainische Verfassung steht, dass das Land, seine Bodenschätze und Wasser Besitz der Bevölkerung sind und das Eigentumsrecht von den Gemeinden ausgeübt wird. Damit sind Bodenspekulationen und private, nie endende Pachtverträge ausgeschlossen. (Wahrscheinlich werden die pro-westlichen Putschisten jedoch diese Verfassungsbestimmung ändern, gewiss wird der IWF dies von ihnen fordern.)

Warum machen wir das nicht? Wer hat ein Interesse, dass der Boden einem Einzelnen gehört?

Sozialwohnungen

3) "Von Bedürftigen sollst du keinen Zins und Zuschlag (Gewinn) nehmen." Das eröffnet Gemeinden, Vereinen und Genossenschaften die Möglichkeit, Wohnungen und Gewerberäume zum Selbstkostenpreis zu verkaufen und festzulegen, dass sie ebenfalls nicht mit Gewinn weiterverkauft werden sollen.

Geldpolitik

4) Jesus und seine Jünger hatten eine gemeinsame Kasse, die von Judas verwaltet wurde. Sie waren also nicht grundsätzlich gegen den Mammon, aber er soll den Menschen dienen, ihnen das Zusammenleben vereinfachen! Darum ist es entscheidend, wie das Geld in Umlauf gebracht wird, ob gegen Schuldbrief oder als Geschenk!

Der Westen kennt einzig die Erstausgabe von Geld gegen Schuldbrief. Dadurch erhalten nur diejenigen Geld, die Vermögen (Boden, Häuser, Edelmetalle, etc.) - also Sicherheiten - haben. Das Geld ist also als erstes in den Händen von Vermögenden und alle, die Geld benötigen, dienen zuerst ihnen. Primär werden so also Waren und Dienstleistungen erbracht, die der Vermögende sich wünscht (Kampfjets, Luxusgüter, Villa am See, DienerInnen). Der Markt orientiert sich an den Wünschen der Vermögenden und das ist falsch!

Richtig ist, wenn die Erstausgabe von Geld als Geschenk an die Rentner und Kinder erfolgt, also an diejenigen, die nicht Erwerbstätig sind, und alle Erwerbsfähigen, die Geld benötigen, ihnen dienen. So werden primär Waren und Dienstleistungen erbracht, die Rentner und Kinder benötigen. Sie haben eine Wohnung, Essen, Kleider und Unterstützung. Und wir, die ihnen dienen, in der Folge Geld für unsere Bedürfnisse. Je mehr Alte und Kinder wir haben, umso mehr gibt es zu verdienen - aber auch zu dienen. Also das Gegenteil des liberalistischen Systems, das am liebsten auf Alte und Kinder (Familiennachzug!) ganz verzichten möchte!

Natürlich können wir nicht beständig neues Geld den Rentnern und Kindern ausgeben, wir müssen Geld auch wieder vernichten, damit die Geldmenge konstant und damit wertvoll bleibt. Das funktioniert ganz einfach: Per 31. Dezember (oder täglich, siehe unten) soll alles Bargeld auf das eigene Konto überwiesen sein und alle Kontosaldi werden um einen Faktor gekürzt. Damit haben alle die Sozialleistungen bezahlt, altes Geld ist ungültig und neues kann wieder am Schalter und an den Geldautomaten bezogen werden.

Warum machen wir das nicht? Wer hat ein Interesse, dass Geld zuerst an die Vermögenden - an die Starken - geht?

Arbeit

5) "Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen." Wer also nichts für die Rentner und Kinder tun oder denen, die tun, nicht dienen will, der soll auch nichts essen. Dieser erstaunlich "unliebe" Satz steht ebenfalls in der Bibel.

Es ist wunderbar, wenn man sich Gedanken machen, ein Buch schreiben, Musik komponieren, Sterne beobachten oder eine Erfindung machen kann. Aber in der Freizeit, nach der Arbeit! Für "geistige Arbeit", "geistiges Eigentum" haben wir null Verständnis - da können die Künstler und Erfinder - und vor allem die Konzerne und Verwertungsgesellschaften (!) - noch so lange jammern: Was da ist, ist da und kann vervielfältig und angewandt werden.

Natürlich darf jeder seine Werke verkaufen, Eintrittsgelder verlangen oder Gelder sammeln, um ein (Film-) Projekt zu realisieren, eine Erfindung zu entwickeln. Ist das Werk, der Film, die Erfindung oder das Medikament aber da, kann alles vervielfältig und angewandt werden. Denn wir lernen beständig von einander und sind keinem etwas schuldig.

Ein bedingungsloses, existenzsicherndes und kulturtaugliches Grundeinkommen für alle ist auch unter den allerliebsten Gedanken ein Unsinn. Wer aber für Rentner und Kinder arbeiten will, der soll ein Einkommen haben. Und Frauen, die ein Kind erwarten, erhalten bis zur Geburt die Kinderrente, die danach das Kind erhält.

Warum machen wir das nicht? Wer hat ein Interesse, dass Werke der Wissenschaft, Literatur und Kunst geschützt sind?

Steuern

6) Jeweils am 31. Dezember, oder täglich, sind mit der Geldentwertung (siehe oben Geldpolitik) alle Sozialleistungen bezahlt, und die Gemeinden können aus der Ausübung des Eigentumsrechts auf Grund und Boden Einnahmen erhalten. Es braucht keine weiteren Steuern mehr! Kantonalbanken oder Gemeinden können Strassen bauen und die Gesamtkosten in Raten auf die einzelnen Benutzer aufteilen. Sind die Gesamtkosten bezahlt, ist die Strasse gebührenfrei. (Heute bezahlen wir die NEAT doppelt und dreifach und noch immer sind die Gesamtkosten, das Kapital, nicht abbezahlt!).

"Wasserkopf-Beamte" brauchen wir keine, sondern Kräfte aus den Bereichen Bildung und Gesundheit, die direkt von ihrem Visavis bezahlt werden. Es gibt keine obligatorischen Abgaben, Prüfungen und Versicherungen - alles Auswüchse des (Staats-) Monopols. Jeder arbeitet, wozu und so wie er sich berufen fühlt. Learning by doing und studying by doing.

Parlament und Exekutive führen die eigenen Angebote (Strassenbau, Wohnungsbau, Energie, Infrastruktur, etc.) mit einer vollständigen Amortisation nach dem Nachfrageprinzip aus. Die öffentliche Hand erwirtschaftet Gewinn (Lohn). Sie arbeitet wie ein Unternehmen, ein gutes Unternehmen.

Warum verlangen wir das nicht? Ist es nicht billig vom Staat, mit Gesetzen statt mit Taten zu regieren, von anderen ethisches Wirtschaften zu verlangen und sich selber aus Zwangsabgaben zu finanzieren?

Vertragsfreiheit

7) Niemand haftet und jeder trägt Schäden selber. Weder fördert noch behindert der Staat die Bildung, die Gesundheit, die Kultur und die Wirtschaft. Es gilt (Vertrags-) Freiheit innerhalb der von der Verfassung bestimmten Grenzen.

Warum tun wir das nicht? Wer hat ein Interesse daran, dass immer einer Schuld ist, haftet, bezahlt, wenn etwas passiert?

Letzte Woche sind zwei, eine Frau und ein Mann, in der Fussgängerzone zusammengestossen. Dem Mann ist der Helm und die Sonnenbrille aus der Hand gefallen, die Sonnenbrille und das Visier des Helms zerbrachen am Boden. Die Frau hat sich entschuldigt, der Mann aber nicht! Nein, er hat gefordert, dass sie etwas bezahlen muss! Die Frau ging weiter. Ja, so weit sind wir, dass immer ein anderer schuld sein muss.

Excusez-moi!

Auch das grässlichste Verbrechen bedingt das Schicksal - eine unendlich lange Geschichte von Ereignissen -, damit es sich ereignen kann. Es wäre nichts passiert, wenn … und wenn … und so sind alle schuld, die Eltern des einen wie des anderen, und die Eltern der Eltern der einen wie der anderen und auch die, die diese gelehrt haben und deren Eltern, usw. zurück, bis zu Eva und Adam und weiter, bis es kein Leben mehr gibt ...
"Wer ohne Schuld, der werfe den ersten Stein." Das Schuldigwerden gehört untrennbar zum Leben. Es gibt nichts zu bestrafen, nur zu verzeihen.

Schluss mit Bussen, Schuld und Strafen!

Volksinitiative Schuss mit Bussen, Schuld und Strafen!

Sieben Stimmberechtigte können eine Initiative lancieren, und wenn diese von 100'000 Stimmberechtigten unterstützt wird, eine Abstimmung verlangen.

Stimmberechtigte, die die Volksinitiative lancieren und Gemeinschaften und Organisationen, die sie unterstützen wollen, sind gebeten, sich bis am
28. April 2014 zu melden.

Kontakt und Koordination der Volksinitiative:
This Bürge
Sekretariat Solidarische Schweiz (SOS)
sekretariat@solidarische.ch

Initiative "Schluss mit Bussen, Schuld und Strafen!"

Art. 123 Strafrecht

2 Für die Organisation der Gerichte und der Rechtsprechung in Strafsachen sind die Kantone zuständig, soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht.

3 Die Kantone sorgen dafür, dass Personen, die eine Straftat begangen haben und den Massnahmen zustimmen, die vom Richter angeordnete Hilfe erhalten. Der Bund kann den Kantonen Beiträge gewähren.

4 (neu) Bund, Kantone, Gemeinden, Gruppen oder eine Person haben kein Recht, zu bestrafen. Untersuchungs- und Sicherheitshaft dürfen insgesamt 12 Monate nicht übersteigen.

Art. 123a Aufgehoben
Art. 123b Aufgehoben

Polizei und Gerichte werden nicht abgeschafft, aber eingedämmt. Die erfolgreiche Resozialisierung ist gewährleistet und diese bedingt primär, dass die betroffene Person miteinbezogen ist und die Massnahmen sinnvoll sind. Bis zu 12 Monaten kann eine Person in Haft genommen werden, um Vertuschungen und eine Wiederholungstat zu vermeiden. Und unverändert bleibt die Opferhilfe bestehen.

Was aber komplett wegfällt, sind alle Ordnungsbussen im Strassenverkehr sowie alle Bussen! Und da wird seitens des Staates Schindluderei sondergleichen betrieben, schlimmer als der römisch-katholische Ablasshandel in mittelalterlichen Zeiten!

Wir erinnern immer und immer wieder daran, dass die grässlichsten Verbrechen der Soldaten der Regierungstruppen und der von regierungsnahen Organisationen gedungenen Mörder an der Zivilbevölkerung nie geahndet und Präsidenten dieser Länder, auf deren Befehl die Handlanger Hunderte gefoltert und Tausende getötet, Abertausende verstümmelt und Millionen alles zerstört haben, nie in Haft genommen werden, um Vertuschungen und eine Wiederholungstat zu vermeiden.

Stell Dir vor Angela Merkel wird von der Deutschen Untersuchungsbehörde vorgeladen und in Haft genommen, um die Vorkommnisse in Kiew zu untersuchen. NSA würde die abgefangenen Daten liefern, weitere Personen würden verhaftet, bis das ganze Komplott aufgedeckt ist und sinnvolle Massnahmen gefunden wären - wir wären dem Frieden schon sehr nah und Angela Merkel nach spätestens 12 Monaten wieder frei.

Huii, das gibt Luft

Eine Grundlage des Wirtschaftens ohne Zinsen, ohne Lohnsteuern und mit einer helfenden statt strafenden öffentlichen Hand ... wir werden die arbeitsfreien Tage mehren müssen, weil so viele produktiv anpacken können!

Im Gegensatz zu heute

Wer sich das so durch den Sinn gehen lässt, sieht, warum wir draufgehen mit unserem "liberalen" System: Wir haben eine grosse Ungerechtigkeit bei der Entlöhnung und einen kaum noch zu bezahlenden Gesetzes- und Vollzugsapparat aufgebaut und zahlen Zinsen und Zinseszinsen für Kapital, das schon längstens zurückbezahlt wäre, und für Boden, der eigentlich allen gehört, und für Patente und Urheberrechte und für Bussen an allen Ecken und Enden.

Wir geben neues Geld den Vermögenden und subventionieren Landwirtschaft, Industrien, Versicherungen, Banken und Kultur und haben kaum Mittel für die Rentner und die Kinder. Und haben immer weniger Zeit, immer weniger Lohn, immer mehr Stress!

Umsetzung

Es ist gewiss, dass wir in der Schweiz, im Zentrum des Liberalismus, es schwer haben, Änderungen durchzuführen. Aber wir schreiben das hier nicht nur für die Schweiz, auch für die Ukraine, für Russland, Albanien, Palästina, Irak, Syrien, Ägypten, Libyen, Länder in Südamerika, Afrika, Asien.

Es gibt bessere Wege

Wir wissen, dass ein System, das auf Schuld und Sanktionen aufgebaut ist, ein BOMBEN-System ist, das immer wieder zerstören und zerstört werden muss, weil es sich anders nicht regulieren lässt. Wie das westliche System, basiert auch das arabische, zinslose System auf Schuld, ebenso das östliche, kommunistische System. Alle implodieren!

Wenn wir die Erstausgabe von Geld den Alten und Kindern schenken, schaffen wir ein gutes System und erfüllen das Gebot: Du sollst deine Mutter und deinen Vater ehren.

In der Schweiz würde jede Rentnerin, jeder Rentner im Monat Fr. 2'400 erhalten und jedes Kind Fr. 600. Im Jahr ergibt sich eine Summe von 65 Milliarden Franken.

Die Zentralbank - der Gärtner eines Landes

Die Zentralbank gibt diese Geldmenge aus und kann sie weiter anwachsen lassen, bis sie den Bedürfnissen aller genügt um dann, erstmals vielleicht nach vier Jahren, altes Geld gegen neues zu ersetzen. Das Ersetzen kann auch täglich in ganz kleinen Schritten erfolgen, wenn wir anstelle von Bargeld nur noch Kontokarten verwenden.

Die Zentralbank ist sozusagen der Gärtner des Landes, der das Land mit Wasser versorgt, damit alles blüht. Und der Gärtner wird sein Wasser nicht mit dem Wasser eines anderen Gärtners tauschen - weil es sinnlos ist. Der Gärtner macht keine Währungsgeschäfte.

Danke!

Es ist schön, den Wert des Geldes an dem zu bestimmen, durch die die Gemeinschaft geworden ist - Grossmutter und Grossvater - und an dem was wird, die Kinder! Sie, unsere Alten, die alles gegeben haben, und unsere Kinder, die dürfen wir verehren und ihnen dienen! Sie sind unser wahres Gold!

Wir haben hier gleichsam wie im Fieber und unter dem Druck der Ereignisse in der Schweiz und im Ausland (Ukraine) eine Gemeinschaft skizziert, eine Skizze, die noch fein ausgearbeitet werden muss. Schritt für Schritt können wir eine neue Grundlage ausarbeiten, die das wenige regelt und den Parlamenten vor allem die Führung der öffentlichen Unternehmen überträgt, wie das bei den privaten Unternehmen der Verwaltungsrat/Vorstand macht.

Letzthin sagte eine junge Frau: "Wir haben gar keine Vision." Sie träumt davon, Kleider zu nähen, Glaces zu verkaufen, eine Kneipe zu eröffen, zu portraitieren, zu gärtnern, zu reisen. "Alles ist so festgefahren: Schule, Lehre, Ausweise, Praxis, Diplome, Verträge, Bewilligungen, Gebühren, Versicherungen, Kontrollen, Abrechnungen, Kapital. Man kann gar nichts machen."

Eine andere Frau macht einfach. Weit weg, trifft man sich bei ihr, isst, trinkt, raucht, macht Musik, tanzt und im Morgengrauen geht man heim. Weit ist der Weg und gross die Kluft zwischen dem einfachen Räuberhaus und der Wohnung in der Stadt, dem Arbeitsplatz irgendwo.

Wir möchten all den Vielen, die zu dieser Ausgabe der montagsZeitung beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön aussprechen. Merci de tout coeur!

25.04.2014

Killer of Giants

[link]

23.04.2014

@Ukraine

Manchmal muss man auch etwas machen anstatt darüber zu schreiben:
-> [link]

Wobei meine Meinung zu dieser Angelegenheit folgende ist (Zitat von Khrushchev):

"We and you ought not to pull on the ends of a rope which you have tied the knots of nazi war. Because the more the two of us pull, the tighter the knot will be tied. And then it will be necessary to cut that knot, and what that would mean is not for me to explain to you. I have participated in two wars and know that war ends when it has rolled through cities and villages, everywhere sowing death and destruction. For such is the logic of war. If people do not display wisdom, they will clash like blind moles and then mutual annihilation will commence." - Robert McNamara, Fog of War (2003), quoting Nikita Khrushchev

15.04.2014

Ukraine

Was meinst Du, würde passieren, wenn pro-EU Aktivisten in der Deutschschweiz von Deutschland und USA finanziell unterstützt in Bern ein Maiden veranstalten und auf die Polizei schiessen, den Bundesrat zur Flucht treiben, ein Drittel der National- und Ständeräte das Mandat niederlegt, die verbleibenden Räte ohne die erforderliche Mehrheit eine Interimsregierung ernennen und beschliessen, die Amtssprache sei Deutsch?

Wären wir erstaunt, dass die Romandie ihre Gewehre aus dem Keller holt und ihre Militärkleider anzieht und den Röstigraben befestigt und verteidigt? Würden wir glauben, dass in Wirklichkeit die bösen Franzosen in den Uniformen stecken?

Und würde es uns beruhigen, wenn wir von Ivan Simonovic aus Kroatien (28. und neustes EU-Mitglied) im UNO-Bericht lesen, dass er keine Hinweise auf systematische Übergriffe auf die Romandie im Westen der Schweiz sehe. Stunden später erfahren wir, dass der illegitime ukrainische Übergangspräsident den Angriff auf die Romandie befohlen hat.

Und würde sich SRG auch so vorbehaltlos und unprofessionell den pro-EU Aktivisten anschliessen, wie sie es in der Ukraine tut? Ist das der Service public für den jeder Fr. 462 im Jahr bezahlt, bezahlen muss?

15.04.2014

Diese Montagszeitung

könnte ein bisschen mehr Multimedia vertragen. Nicht, dass ich etwas gegen reinen Text und ein paar Bilder von "wie es früher war" habe. -> [link]

Der Link führt zum Song "The Beginning Is the End Is the Beginning"

14.04.2014

@Fürstentum Liechtenstein

Wenn 29 Gemeinden aus dem Bund austreten und sich stattdessen der EU anschliessen, haben die Schweizer Staaten die Mehrheit im Europäischen Rat, in der Europäischen Kommission (Exekutive und alleiniges Initiativrecht!!!) und im Rat der Europäischen Union, einzig im Europäischen Parlament wären wir in der Minderheit.

Natürlich können die Schweizer Staaten sich auch der Russischen Föderation anschliessen, damit wir Energie für die Fahrzeuge haben :)

Das politische System der Russischen Föderation ist transparenter und demokratischer als das der EU: Der Präsident der Russischen Föderation und die Duma werden vom VOLK gewählt und da sind wir doch etwas wenige ... im Föderationsrat (Ständerat) sitzen je ein Vertreter der Exekutive und der Legislative pro Land/Kanton.

14.04.2014

Fürstentum Liechtenstein

Das Fürstentum Liechtenstein ist den vorgestellten Ideen der montagsZeitung sehr viel näher als die Schweiz:

a. Es ist nicht Mitglied der Weltbank und des IWF.

b. Es hat keine Armee und ist kein Verteidigungsbündnis eingegangen.

c. Es hat die Nutzung von Grund- und Boden so geregelt, dass eine möglichst breite, sozial erträgliche Streuung gewährleistet ist. (Grundverkehrsgesetz)

d. Es ist eines der - wenigen - Länder ohne Staatsverschuldung!

e. Die Rechte der Ausländer werden zunächst durch die Staatsverträge und in Ermangelung solcher durch das Gegenrecht bestimmt.
(Art. 31 Abs. 3 Verfassung des Fürstentums Liechtenstein)

f. Es kennt keinen Service public Propaganda (Billag Empfangsgebühren)

Das Fürstentum Liechtenstein hat etwas mehr Einwohner (37'000) als der Kanton Obwalden und ist so gross wie der zweitkleinste Kanton der Schweiz, Appenzell Innerrhoden (der kleinste ist Basel Stadt).

Ich verstehe plötzlich, dass kleine Länder einen enormen Vorteil bezüglich der Lebensqualität haben. Sollten wir nicht ein Sezessionsrecht in der Bundesverfassung verankern, damit jede politische Gemeinde mit mehr als 15'000 Einwohnern ein eigener Staat werden kann?

14.04.2014

@Redaktion

Danke.

Gestern sass ich unter einem Baum, die Äste dieses Baumes hatten grüne flauschige "Wuschel".. es entzieht sich meiner Kenntnis wie das in der Fachsprache heisst..

aber sie waren wunderschön und ich dachte, die Erde könnte das Paradies sein, wenn wir das alle wollen.

Wir leben zwar nur eine begrenzte Zeit, aber es ist nicht Zeit genug um alles zu sehen.

LG aus Zürich

14.04.2014

Ich bin nicht mit allem einverstanden

Vor allem sind die Texte, welche mit "die US" oder "die EU" anfangen damit, das man nicht einmal generell über US Staaten sprechen kann und die EU eine bunte Durchmischung verschiedener Kulturen ist. Zudem bestehen verschiedene Schichten, auch bekannt als Klassen.

Aber wer auch immer zunehmend Einfluss auf diese Zeitung nimmt, wir sind alle frei zu denken.

Hier -> [link] finden Sie Frieden, welchen ich auch für mich wünsche.

Wir haben den kritisierten Abschnitt über die US- und EU-Regierung im Vorwort entfernt. Ich selber kenne wunderbare Menschen aus den USA und aus der EU, auch aus Russland und der Krim.

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